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    Carter sicher und Williams zittert

    Als vorletzter Spieler erreichte Ali Carter das Achtelfinale der WM in Sheffield. Der Captain sparte beim 10:2 über Mark Davis Zeit und Kraft. Schon nach der ersten Session hatte er mit 8:1 geführt und erhöhte im ersten Frame des zweiten Tages dank Breaks von 44 und 48 Punkten auf 9:1.

    Zwar verkürzte Mark Davis, der ebenfalls unter gesundheitlichen Problemen litt, noch einmal, doch im zwölften Frame setzte Carter mit einer 132 einen eindrucksvollen Schlusspunkt.

    Als Letzter qualifizierte sich Mark Williams für die zweite Runde. Der Arbeitstag des Walisers wurde aber erheblich länger als erwartet, ehe er sich mit 10:6 gegen Liu Chuang durchgesetzt hatte.

    Williams gegen O’Sullivan

    Nach dem 6:3 in der ersten Session gewann der zweifache Weltmeister sehr schnell die ersten drei Frames des zweiten Tages mit einem Top-Break von 72. Bei 9:3 lag das schnelle Ende in der Luft. Dann aber plötzlich riss bei ihm der Faden und Liu Chuang konnte Morgenluft schnuppern, obwohl auch er nicht fehlerlos spielte. Die nächsten drei Frames holte sich der 21-Jährige und gestaltete damit das Ergebnis noch respektabel, ehe Williams über die Ziellinie stolperte und nun ab Samstag in einem Klassiker auf Ronnie O’Sullivan trifft.

    Mit einem wahren Feuerwerk starteten Neil Robertson und David Gilbert in ihr Achtelfinale. Mit 5:3 hat der Australier sich einen knappen Vorsprung herausgeholt. Aber beide glänzten mit brillantem Offensivspiel, atemberaubenden Pots, aber auch Tempogefühl und hervorragenden Safeties. Mit einer 53 war Qualifikant Gilbert in Führung gegangen. Die 76 von Robertson konterte Gilbert seinerseits mit einer 76 und holte sich Frame vier mit mehreren kleineren Breaks. Nach der Pause aber war Neil Robertson nicht mehr zu stoppen und stürmte mit Breaks von 84, 106, 52 und 131 Punkten zum 5:3. Lediglich im siebten Frame hatte Gilbert noch einmal eine Chance, als er eine 45 vorgelegt hatte und die Farbe auch noch einmal auf den Tisch kam, Grün aber nicht sicher ablegte.

    Im zweiten Match des Achtelfinales erarbeitete sich Stephen Maguire ebenfalls eine 5:3-Führung über Joe Perry. Die beiden legten eine hohe Schlagzahl vor. Joe Perry startete mit einer 115 ins Match, doch Maguire schob zwei Breaks von jeweils 101 Punkten hinterher und baute mit einer 52 seine Führung auf 3:1 aus. Einen Locherfolg von 95 Prozent hatte der Schotte zu diesem Zeitpunkt. Eine 65 brachte ihm nach Wiederbeginn das 4:1. Perry verkürzte mit einer 68. Die letzten beiden Frames der Session teilten sie sich dann noch einmal mit Breaks von 88 Punkten für Maguire und 82 Zählern für Perry.

    VIDEO - Maximum Break von Stephen Hendry

    TV-Tipp:

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