"Gutes Essen ist sehr wichtig", weiß die 31-Jährige heute.
"Als ich die Diagnose bekam, habe ich meine Ernährung umgestellt. Ich nehme viel Rohkost und vegane Nahrung zu mir", erklärt die ehemalige Weltranglistenerste.
"Ich versuche, kein Billigessen zu kaufen. Manchmal erwische ich mich natürlich dabei, etwas in den Mund zu nehmen, was ich nicht essen sollte. Aber so ist das Leben, ich bin nicht perfekt. Trotzdem folge ich meistens meinen Regeln."
Das Sjögren-Syndrom ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die Immunzellen die Speichel- und Tränendrüsen angreifen. Außerdem sorgte die Krankheit dafür, dass sich Williams im vergangenen Jahr oft müde fühlte und Muskelschmerzen hatte.
"Am Anfang war es schwer, denn viele in meinem Team mussten sich erst einmal daran gewöhnen, wie ich jetzt esse. Sie haben ständig gefragt: Isst du genug? Du siehst müde aus. Aber ich war nicht müde, also hat es mir nichts ausgemacht."
Im Gegenteil. Die Probleme sind ganz offensichtlich weg, die 31-Jährige ist deutlich fitter und hat ganz nebenbei auch noch stark abgenommen - ein positiver Nebeneffekt ihrer neuen Diät.
"Normalerweise nehme ich zwei frische Säfte am Tag zu mir. Und ich esse viele Sprossensalate - zum Beispiel mit Sonnenblumenkernen oder Erbsensprossen. Manchmal koche ich mir auch etwas, aber immer mit viel Gemüse. Ich darf nicht viel Zucker zu mir nehmen", erklärt sie und bilanziert: "Die Umstellung hat mir definitiv geholfen."
Bei den French Open in Paris scheiterte sie wie ihre jüngere Schwester Serena allerdings frühzeitig. In Runde zwei unterlag Venus Williams gegen die an drei gesetzte Polin Agnieszka Radwanska 2:6, 3:6.
