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    Buntes - Widerlicher Trick zur Abschreckung?

    Engster Körperkontakt gehört beim Rugby dazu: Dem wollte ein Australier auf wohl ganz üble Weise vorbeugen. Der "Australian Daily Telegraph" berichtete über die feuchte Angelegenheit, mit der sich höchst offiziell inzwischen die "Illawarra District Rugby Union" (IDRU) befassen muss.

    Der Vorwurf an den nicht namentlich genannten Spieler aus der Mannschaft von Avondale: Er soll sich vor dem Duell mit den Vikings absichtlich in die Hose uriniert haben, um die Gegner von Tacklings abzuhalten.

    Der Präsident der Vikings, Mark McDonald, wandte sich in einem wütenden Brief an den zuständigen Regionalverband, denn der Trick soll inzwischen ein echtes "Markenzeichen" des Spielers sein. Dies sollen auch Berichte von Verantwortlichen anderer Teams belegen.

    Doch die IDRU will vorerst keine Strafe aussprechen. "Er hatte eine nasse Hose, aber es gibt keinen Beweis, dass es tatsächlich Urin war", so die Begründung. Der Athlet behauptet nämlich, sich einfach nur Wasser zur Abschreckung in den Schritt gespritzt zu haben.

    Für McDonald aber ist das keine Ausrede. Denn auch wenn es nur Wasser sei - die ganze Sache "steht im Widerspruch zum Geist des Spiels".

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