Mitten in der Innenstadt von Manchester hatten die Organisatoren eine Laufbahn installiert.
In einem Einladungsrennen sollte Englands Gold Hoffnung Jessica Ennis dort ihre Klasse zeigen.
Doch die Weltmeisterin von 2009 im Siebenkampf konnte nur kurz über ihren Sieg im Rennen über 100m Hürden jubeln.
Zwar waren die 12,75 Sekunden eine exzellente Leistung und neuer persönlicher Rekord - doch die Veranstalter hatten sich einen unverzeihlichen Fehler geleistet.
Statt zehn Hürden hatten sie nur neun Hindernisse aufgebaut, die Strecke zwischen letzter Hürde und Ziellinie war viel länger als üblich.
Ennis war stocksauer, als sie von dem Fehler erfuhr, der ihr gar nicht aufgefallen war. Die Olympia-Favoritin glaubt aber auch: "Ich wäre mit einer Hürde mehr genauso schnell gelaufen."
