Nachdem Matthäus erklärt hatte, dass Lewandowski sicher zu Bayern kommt, reagierte Hoeneß verstimmt. "Lothar Matthäus hat sich in den letzten Monaten immer mit Frauen beschäftigt und jetzt diskutiert er plötzlich über neue Spieler beim FC Bayern. Scheinbar hat er sein Jagdfeld etwas verändert."
Matthäus poltert: "Dann attackiert er"
Diese Spitze wollte Matthäus nicht auf sich sitzen lassen und konterte: "Wenn ich schief liegen würde, würde ich mich bei Uli Hoeneß entschuldigen. Aber das Gleiche erwarte ich auch von Uli Hoeneß, wenn er falsch liegen sollte und Lewandowski in diesem oder im nächsten Sommer kommt."
Der BVB-Stürmer besitzt beim Deutschen Meister einen Kontrakt bis 2014 und würde Bayern etwa 30 Millionen Euro kosten, falls die Münchner Lewandowski vorzeitig aus seinem Vertrag herauskaufen sollten. Das letzte Wort hat aber Dortmund, das seinen Angreifer nicht unbedingt ziehen lassen möchte.
Zeichen stehen auf "Grantl-Alarm"
Zwar verdichten sich die Anzeichen, dass der Pole bereits im Sommer zu Bayern kommen könnte, aber Dortmund und München weisen alle Gerüchte vehement zurück. "Wenn sich Uli Hoeneß auf den Schlips getreten fühlt, dann attackiert er. So kennen wir Uli Hoeneß eben", stellte Matthäus klar.
Beide trennt seit vielen Jahren eine gepflegte Hass-Freundschaft, obwohl Hoeneß den 150-fachen Nationalspieler zu seinem 60. Geburtstag auf der Gästeliste hatte. Spätestens seit dem legendären "Greenkeeper"-Zitat - für welches sich Hoeneß mittlerweile entschuldigte - stehen die Zeichen auf "Grantl-Alarm".
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