Für Stars wie Arjen Robben oder Mario Gomez, die derzeit beim deutschen Fußball-Rekordmeister nur zweite Wahl sind, sei dies "natürlich schade". Er habe auch Verständnis dafür, dass der eine oder andere Spieler vielleicht etwas enttäuscht sei, "doch die Spieler müssen das akzeptieren. Priorität hat der Sieg", betonte Heynckes erneut.
Gustavo und Pizarro nicht einmal im Kader
Beim 2:0 am Sonntag in Stuttgart hatten neben Robben und Gomez noch Anatoli Timoschtschuk, Jerome Boateng, Xherdan Shaqiri und Rafinha auf der Bank gesessen. Für Luiz Gustavo und Claudio Pizarro war nicht einmal Platz im 18er-Aufgebot der Münchner. "Das sind Spieler, die können alle spielen, die sind alle höchst motiviert im Training", sagte Heynckes: "Wir haben nicht nur elf, sondern 20 Stammspieler."
Doch Robben, Gomez und Co. werden sich wohl noch bis Mitte Februar gedulden müssen, wenn der FC Bayern beim FC Arsenal (19. Februar) in die Champions League und einige englische Wochen startet. Ab da werde er "wieder rotieren", so Heynckes.
Shaqiri- und Rafinha-Rückkehr kommende Woche
Bis dahin erwarten Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Sport-Vorstand Matthias Sammer, dass die Spieler trotz ihres Frusts mit der Situation respektvoll umzugehen. Man werde "keine Egoismen dulden", unterstrich Sammer, der sich aber auch sicher ist: "Wir werden noch jeden Spieler brauchen."
In Mainz muss der FC Bayern neben Holger Badstuber, der sich nach seinem Kreuzbandriss im Aufbautraining befindet, allerdings auf den Schweizer Shaqiri und den Brasilianer Rafinha verzichten. Beide hatten sich am Montag im Training eine Kapselzerrung im Sprunggelenk zugezogen. In der kommenden Wochen soll Shaqiri und Rafinha aber wieder einsteigen.
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