Dass Jupp Heynckes noch nicht zum alten Eisen gehört, hat er in dieser Saison bereits bewiesen.
Mit dem deutschen Rekordmeister hat er den Titel in der Bundesliga so gut wie sicher, zudem beste Chancen im Pokal und in der "Königsklasse".
Unter seiner Regie spielt der FCB wohl den besten Fußball seit langem, Akteure wie Toni Kroos sind unter ihm weiter gereift. Und es ist kein Geheimnis, dass er in München gerne noch ein Jahr drangehängt hätte.
Fakt ist: In Deutschland gibt es für ihn keine Steigerung mehr, England wäre noch einmal eine Herausforderung. Mit dem überzeugenden 3:1 beim FC Arsenal hinterließ Heynckes in der vergangenen Woche schon mal seine Visitenkarte in London. International genießt der Trainer höchstes Ansehen.
Bei Chelsea könnte er die Wertschätzung erfahren, die ihm während der Verhandlungen des FC Bayern mit Guardiola fehlte. "Ich bestimme den Zeitpunkt selbst, an dem ich bekanntgebe, was ich mache. Ich habe mit niemandem darüber gesprochen und sage das, wenn ich Lust habe", stellte er klar.


