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    Brennpunkt Gladbach: Xhaka im falschen Film

    Granit Xhaka vermisst bei seinen Gladbacher Mitspielern die Siegermentalität. "Mein Denken ist halt nicht das gleiche wie jenes in Gladbach. Nach meiner Ankunft hörte ich oft von den neuen Kollegen: 'Wir müssen hoffen, dass wir nicht absteigen.' Ich dachte: Was ist das für eine Mentalität? Das kannte ich von Basel her nicht, da ging es nur ums Siegen", sagte er im Schweizer "Tages-Anzeiger".

    Er sei nicht nach Gladbach gegangen, um "gegen den Abstieg zu kämpfen. Es war eine riesige Umstellung für mich. Ich funktioniere ganz anders, ich überlege mir, wie ich ein Spiel gewinnen kann, und nicht, wie ich es nicht verlieren kann", betonte Xhaka.

    Zum Disput mit Torwart Marc-André ter Stegen beim Europa-League-Spiel gegen Fenerbahce Istanbul (2:4) vor einer Woche meinte der Mittelfeldspieler: "Nicht einmal meine Eltern gehen mit mir um, wie er es getan hat."

    Xhaka, der vom Torhüter im Kabinengang nach dem Spiel angeschrien worden war, will sich das nicht gefallen lassen. Das habe er dem gleichaltrigen ter Stegen bei einer Aussprache auch gesagt, meinte der 20 Jahre alte Schweizer.

    Borussen-Sportdirektor Max Eberl reagierte gelassen auf die Aussagen Xhakas, der sich zurzeit in seiner Heimat mit der Nationalelf auf die WM-Qualifikationsspiele gegen Norwegen und Island vorbereitet. "Bei uns dürfen Spieler ihre Meinung äußern. Aber wir als Verein müssen ja nicht zwangsläufig der gleichen Meinung sein", sagte Eberl der "Bild".

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