Die Zeitung "O Globo" schrieb, der Olympia-Kater sei vom Gastgeber der nächsten WM 2014 vorerst in die Flucht geschlagen worden, der Druck nun geringer.Der Coach, der nach der Londoner 1:2-Final-Schlappe gegen Mexiko um seinen Posten fürchten und sich unter anderem heftigste Kritik von Altstar Romario hatte anhören musste, feierte die "starke Antwort" seiner Schützlinge um Jungstar Neymar.
Die Medienkritik sei "ungerechtfertigt" gewesen, sagte er. Er sei "sehr glücklich", so der 50-Jährige, denn Brasilien habe nicht nur drei Tore geschossen, sondern auch sehr viele weitere Torchancen herausgespielt.
Trotzdem keine Zukunft?
Zufrieden waren Fans und Medien nach dem Erfolg des Rekordweltmeisters im Råsunda-Stadion mit Treffern von Leandro Damião (31.) und Alexandre Pato (83. und 85./Foulfelfmeter) aber keineswegs. "Das war kein schönes Spiel unseres Teams, es sieht für die Zukunft schlecht aus", meinte der Kolumnist des Portals "UOL", Luiz Ceara.
"Mano raus!", forderten viele Fans in Onlinekommentaren immer noch. Und sogar Innenverteidiger Thiago Silva räumte ein: "Der Sieg hilft, aber nichts wird die Olympia-Schlappe ausradieren."
Zlatan bald wieder dabei
Die Schweden, die ohne den angeschlagenen Sturmstar Zlatan Ibrahimovic und nur mit fünf EM-Teilnehmern spielten, treten am 16. Oktober in Deutschland zum vierten Gruppenspiel der WM-Qualifikation gegen die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw an.
Brasilien testet seinerseits im September gegen Südafrika (am 7. in São Paulo) und China (10. in Recife) mit Ziel Confederations Cup 2013 weiter. Reinfälle könne sich Menezes keine mehr leisten, warnten Medien.
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