Wie die Zeitung berichtet, müssen sich die beiden Lager bis 17. Januar auf einen Austragungsort und den übertragenden TV-Sender einigen, sonst ginge der Kampf in die Versteigerung und der Höchstbietende könnte allein entscheiden, wo der Fight stattfindet und zu sehen ist.
Dass es so schnell zum Duell zwischen Klitschko und Powetkin kommt, liegt an einer Verkürzung der Frist für freiwillige Titelverteidigungen. Powetkin holte sich die Chance auf den Fight gegen Klitschko durch einen Sieg am 27. August 2011 im Ausscheidungskampf gegen Ruslan Chagaev. Normalerweise wären dann 24 Monate Zeit für eine Titelverteidigung, diese Frist setzte die WBA auf 18 Monate herunter.
"Wir werden das jetzt mit der WBA klären", zitiert die "Bild" Klitschko-Manger Bernd Bönte. Die Gegenseite sieht die Fronten schon vor den ersten Gesprächen verhärtet. "Die Regeln sagen, dass nach 18 Monaten gekämpft werden muss. Wir können uns bis 17. Januar einigen. Da das sicher sehr schwer wird, können wir auch gleich in die Versteigerung, das Purse Bid, einsteigen", sagte Promoter Kalle Sauerland.
Der Kampf um den Kampf ist also eröffnet.

