Brauereien, Versicherungen, Automarken - das alles ist man als Sponsor auf den Trikots von Sport-Mannschaften gewohnt.
Doch in Landshut hat es jetzt ein Bordell auf die Aufwärmtrikots des Eishockey-Teams geschafft: das Laufhaus "Lustra".
Das Etablissement liegt nur vier Kilometer vom Eisstadion der Cannibals entfernt und wird von der Mutter eines Eishockey-Profis der Hannover Scorpions geleitet.
Puff-Besuch "wird nicht zur Pflicht"
"Sex sells", stellte Cannibals-Pressesprecher Jürgen Eichbauer laut "Bild" fest und fädelte den Deal ein. Und Vereinsbesitzer Jürgen Beck hofft sogar auf einen bald größeren Einstieg des Bordells. "Vielleicht werden sie ja irgendwann Partner für die Spieltrikots", sagt er.
Gut möglich, dass nach künftigen Cannibals-Heimspielen der eine oder andere Fan im Laufhaus vorbeistolpert. Oder vielleicht sogar ein paar Spieler? "Ich will den Jungs nicht reinreden, wo sie ihre Mannschaftsabende machen", sagt Geschäftsführer Jürgen Rumrich.
Immerhin: Im Kontrakt steht nichts über regelmäßige Besuche der Spieler. "Es steht nicht im Vertrag, dass unsere Spieler ins Lustra gehen müssen. Das wird nicht zur Pflicht", beruhigt Rumrich. "Wir haben ja verheiratete Spieler."

