"Perfektes Beach-Wetter, und dann ist die Arena hier schon morgens mit knapp 15.000 Zuschauern voll", schwärmt Reckermann nach dem gelungenen Start gegenüber eurosport.yahoo.de.
"Are you ready?", tönt es dann um 12:00 Uhr aus der Lautsprecher-Box. Das Auditorium antwortet mit einem begeisterten "Yeaaaaah". Die Bikini-Girls lassen noch einmal die Hüften-Kreisen - und dann wird es ernst für die deutschen Europameister vom VC Olympia Berlin.
Die ersten beiden Punkte holen Brink/Reckermann, doch die Russen Konstantin Semenow und Sergeij Prokopiew bieten den Favoriten über 43 Minuten und zwei Sätze einen offenen Schlagabtausch. "Angst", so Brink habe er aber nie gehabt.
Die Zuschauer jedenfalls sind aus dem Häuschen, das Match bietet alles, was Beachvolleyball ausmacht: Spektakuläre Szenen, Sex-Appeal, Volksfest-Stimmung und große Emotionen. Positive wie negative.
Keine Zeit für "Negative Vibes"
Denn beide Teams haben im zweiten Satz durchaus so ihre Probleme mit einigen Schiedsrichter-Entscheidungen. Auf Nachfrage von eurosport.yahoo.de beteuert Reckermann aber, dass die Unparteiischen eine gute Leistung geboten hätten.
"Es waren eben diese zwei Minuten, wo sie mit Fehlern fur Unruhe gesorgt haben. Aber so was passiert." Zeit für "Negative Vibes" bleibt ohnehin nicht im Sand von London, dafür sorgt schon die Disco-Atmosphäre in der Arena. "Jump Around" von "House of Pain" wird gespielt - es passt wie die berühmte Faust aufs Auge.
Reckermann und Brink haben sich längst anstecken lassen von der relaxten Olympia-Atmosphäre an der Themse. "Jetzt beantworte ich eure Fragen, dann freue ich mich zusammen mit unserem Coach über den Sieg und danach unternehme ich etwas mit meiner Freundin", sagt Brink - und entschwindet mit dem Zweisatz-Sieg in der Tasche total entspannt in Flip Flops aus der Mixed Zone.
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