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    Bierhoff: Kein Richtungswechsel für 2014

    Oliver Bierhoff sieht keine Veranlassung, als Konsequenz aus dem verpassten EM-Titelgewinn einen Kurswechsel für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 vorzunehmen. Die massive Kritik nach dem Halbfinal-K.o. gegen Italien habe ihn "nicht umgehauen", meinte er gegenüber der dpa.

    "Denn es war zu erwarten, dass heftige Reaktionen kommen, wenn sich der Erfolg nicht einstellt."

    Sein EM-Fazit lautet: "Wir haben vieles richtig gemacht. Es hat etwas gefehlt - und diese wenigen Prozente können wir nur mit harter Arbeit herausholen."

    In der sportlichen Leitung um Bundestrainer Joachim Löw habe es auch danach keine Überlegungen gegeben, die Arbeit beim DFB vorzeitig zu beenden.

    Kritik an Gomez-Kritik

    "Natürlich fragt man sich, was kommt jetzt? Aber die Erfahrung anderer Turniere hat gezeigt, dass nach drei Wochen die Motivation wiederkommt, dass die Energie zurückkommt, neue Ziele anzugehen. Und eine WM in Brasilien ist eine so interessante Aufgabe - da gab es in unserem Team nie die Diskussion nach dem Motto: Lasst uns das jetzt mal beenden", erklärte Bierhoff in dem Interview.

    Scharf kritisiert er den Umgang mit Mario Gomez während des Turniers. "Wenn ein Mario Gomez während der Europameisterschaft unter der Gürtellinie kritisiert und fertiggemacht wird, fühlt er sich genauso ungerecht behandelt wie ein Angestellter, der von seinem Chef gemobbt wird oder jemand, der vor der Belegschaft bloßgestellt wird. Da helfen ihm kein Starkult und auch kein hoch dotierter Vertrag."

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