Die Bayern taten sich gegen tief stehende Bremer in der Anfangsphase schwer. Besonders die Konter der schnellen Werder-Spieler stellte die Hintermannschaft des FCB vor Probleme. Zunächst hatte Neuzugang Gebrslassie die Chance zur Führung, kurz darauf war es dann ausgerechnet Ex-Münchener Nils Petersen (12.), der Manuel Neuer überwinden konnte. Die Bayern spielten kontrolliert weiter und kamen kurz vor der Pause zum Ausgleich durch den Schweizer Neuzugang Xherdan Shaqiri (27.), der von Arjen Robben mustergültig eingesetzt wurde.
Im zweiten Abschnitt taten sich beide Teams schwer eine Linie ins Spiel zu bringen. Bremen ging in der 44. Minuten aber erneut in Führung, als nach einer Ecke Luiz Gustavo den eigenen Keeper prüfte und der Abpraller vor den Füßen von Niklas Füllkrug landete. Die Bayern rannten daraufhin gegen eine "grüne" Mauer an, es fehlten aber die Ideen. Erst in der letzten Minute spielten sich Toni Kroos und Thomas Müller in den Sechzehner vor. Müller scheiterte noch an einem Abwehrbein, während Kroos den Ball lässig im Tor unterbrachte.
Damit musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. Nachdem bei beiden Teams die ersten Schützen getroffen hatten, scheiterte bei den Bayern zunächst Franck Ribéry am 23-jährigen Sebastian Mielitz, der auch noch den Elfmeter von Bastian Schweinsteiger parieren konnte und somit zum Matchwinner avancierte.
Dortmund schlägt den HSV
Im ersten Spiel begannen sowohl der HSV als auch der BVB mit hohem Risiko und versuchten von Beginn an, sich Torchancen herauszuspielen. Besonders agil zeigte sich bei Dortmund der Neuzugang aus Mönchengladbach, Marco Reus. Die beste Möglichkeit hatte allerdings "Kuba" mit einer Direktabnahme, der Ball ging aber knapp am Tor vorbei. Der Deutsche Meister entwickelte leichte Feldvorteile, konnte daraus aber keinen Nutzen schlagen.
Im zweiten Durchgang war es zunächst der HSV, der die große Chance zur Führung hatte. Ein direkter Freistoß von der Strafraumgrenze prallte vom Pfosten zurück ins Feld. In der 42. Minute zappelte der Ball dann aber auf der Gegenseite im Netz. Nach toller Flanke von Lukasz Piszczek stand seine Landsmann "Kuba" goldrichtig und köpfte den Ball unhaltbar für René Adler ins Netz. Der HSV drängte noch auf den Ausgleich und hatte mit Neuzugang Rudnevs auch noch die Möglichkeit, im Endeffekt gelang es dem BVB aber die Führung über die Zeit zu bringen. Kurz vor Schluss hätte Robert Lewandowski auch noch erhöhen können, traf aber nur die Latte.
TV-Tipp:
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