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    Bayern-Streit: Hoeneß spricht Machtwort

    Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat den Münchner Sportvorstand Matthias Sammer und Trainer Jupp Heynckes aufgefordert, "ihre Meinungsverschiedenheiten intern auszutragen". Allerdings betonte Hoeneß im TV-Sender Sport1 auch, die zutage getretenen Differenzen würden überbewertet.

    Nach dem öffentlich geäußerten Unmut von Coach Heynckes über Sammers Kritik am Auftritt der Profis des deutschen Fußball-Rekordmeisters beim 2:0 in Bremen sei "ein ziemlicher Ballon aufgeblasen" worden, urteilte Hoeneß.

    Zuvor hatte es ein Treffen zwischen Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, Heynckes und Sammer gegeben, bei dem die Unstimmigkeiten ausgeräumt worden sein sollen. Heynckes hatte sich noch vor der 1:3-Niederlage bei BATE Borissow verärgert über Sammers harsche Worte gezeigt. Hoeneß stellte indes fest, Sammers Kritik sei "völlig berechtigt" gewesen. Er versicherte aber auch, die Zusammenarbeit zwischen Sammer und Heynckes sei intakt. Es werde lediglich von außen versucht, beide gegeneinander auszuspielen.

    Über die Champions-League-Niederlage in Minsk urteilte Hoeneß milde. "Das ist kein Beinbruch, keine Blamage. Wir haben es weiter in der Hand", erklärte der Bayern-Präsident.

    Video: Heynckes: "Es ist nicht so tragisch"

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