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    Bahnrad-WM - Vogel gewinnt WM-Bronze

    Kristina Vogel aus Erfurt hat Bronze bei den Bahn-Weltmeisterschaften in Melbourne gewonnen. Nach Gold im Teamsprint holte die Erfurterin im Keirin-Wettbewerb Bronze. Die 21-Jährige musste sich nur der Australierin Anna Meares und Jekaterina Gnidenko aus Russland geschlagen geben.

    Es war die dritte deutsche WM-Medaille in der Hisense-Arena, wo sich Stefan Nimke den Titel im 1000-Meter-Zeitfahren gesichert hatte.

    Dank der Medaille durch die Erfurterin am Samstag hat der Bund Deutscher Radfahrer bei den Bahn-Weltmeisterschaften in Melbourne die Bilanz des Vorjahres mit zweimal Gold und einmal Bronze bereits vor dem Schlusstag erreicht.

    Allerdings musste die deutsche Delegation auch einen Rückschlag verdauen: Die Frauen verpassten im Omnium die Olympia-Qualifikation für London.

    Bei Kristina Vogel herrschte nach Rang 14 im Sprint diesmal wieder eitel Sonnenschein. "Ich wollte zeigen, dass der Teamsprint keine Eintagsfliege war. Jetzt gehe ich feiern"», sagte die strahlende 21-Jährige. Jetzt spekuliert sie auch in London auf Edelmetall.

    Bauge revanchiert sich bei Kenny

    Im erstmals olympischen Omnium hat der BDR dagegen einen Startplatz verpasst. Lisa Brennauer aus Durach belegte im Sechskampf aus Fliegender Runde, Punktefahren, Ausscheidungsfahren, Einerverfolgung, Scratch und Zeitfahren Platz elf - das reichte nicht zum Sprung unter die Top Acht in Europa im entscheidenden Nationenranking. Den WM-Titel sicherte sich Laura Trott aus Großbritannien.

    "Es war klar, dass aufgrund der großen Konkurrenz bei der WM die Olympia-Qualifikation schwer wird. Für uns ist im Ausdauerbereich der Frauen aber mit Blick auf London nach wie vor die Mannschaftsverfolgung das Maß aller Dinge", sagte BDR-Vizepräsident Udo Sprenger. Im Omnium der Männer will Bundestrainer Sven Meyer den Cottbuser Roger Kluge, der in Melbourne nicht am Start ist, zur Olympia-Nominierung vorschlagen.

    Im Sprint der Männer holte sich der Franzose Gregory Bauge den WM-Titel von Jason Kenny aus Großbritannien zurück. Bereits im Vorjahr in Apeldoorn hatte Bauge gewonnen, wurde aber Anfang 2012 aufgrund eines Meldeverstoßes durch den Weltverband UCI disqualifiziert. Zum Sieger war Kenny erklärt worden. Platz drei belegte in Melbourne der vierfache Olympiasieger Chris Hoy aus Großbritannien. Bester Deutscher war der Geraer Robert Förstemann als Fünfter.

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