Nachdem Babbel seit Tagen in verschiedenen Medien die brisante Partie mit angeheizt hatte, meinte der 39-Jährige nun: "Ich freue mich auf Otto Rehhagel. Ich wäre traurig, wenn Hertha absteigt. Hertha ist ein toller Verein, in dem ich eineinhalb Jahre arbeiten durfte und tolle Erfolge feiern durfte. Es wäre sehr bitter, wenn der Hauptstadtclub absteigt." Er bitte aber um Verständnis darum, "dass wir dahin fahren, um zu gewinnen."
Babbel will jedoch nichts davon wissen, dass er dem letzten Saisonspiel gegen den Abstiegskandidaten durch seine Worte noch mehr Brisanz verliehen habe. "Alles Unsinn. Ich habe ganz normale Interviews gegeben, bei denen Zeugen dabei waren", sagte der 1899-Coach in der Heidelberger "Rhein-Neckar-Zeitung". "Was daraus gemacht wurde, das ärgert mich. Als ich die Überschriften las, bin ich fast von der Couch gefallen."
Als er im Dezember gehen musste, habe Hertha 20 Punkte gehabt, da seien bisher nur acht dazugekommen - "da muss was verkehrt gemacht worden sein." Die Medien würden in der Hauptstadt einen unheimlichen Druck erzeugen, "das hat vielleicht auch Otto Rehhagel unterschätzt".
