WAS IHRE FREUNDE LESEN

    Babbel will Preetz die Hand reichen

    Markus Babbel hat vor dem Spiel bei seinem Ex-Klub Hertha BSC versöhnliche Töne angeschlagen. "Ich bin ein höflicher Mensch. Ich werde Gegenbauer und Preetz die Hand geben", sagte der Trainer von 1899 Hoffenheim über den Präsidenten und Manager der Berliner, von denen er im Streit geschieden war.

    Nachdem Babbel seit Tagen in verschiedenen Medien die brisante Partie mit angeheizt hatte, meinte der 39-Jährige nun: "Ich freue mich auf Otto Rehhagel. Ich wäre traurig, wenn Hertha absteigt. Hertha ist ein toller Verein, in dem ich eineinhalb Jahre arbeiten durfte und tolle Erfolge feiern durfte. Es wäre sehr bitter, wenn der Hauptstadtclub absteigt." Er bitte aber um Verständnis darum, "dass wir dahin fahren, um zu gewinnen."

    Babbel will jedoch nichts davon wissen, dass er dem letzten Saisonspiel gegen den Abstiegskandidaten durch seine Worte noch mehr Brisanz verliehen habe. "Alles Unsinn. Ich habe ganz normale Interviews gegeben, bei denen Zeugen dabei waren", sagte der 1899-Coach in der Heidelberger "Rhein-Neckar-Zeitung". "Was daraus gemacht wurde, das ärgert mich. Als ich die Überschriften las, bin ich fast von der Couch gefallen."

    Als er im Dezember gehen musste, habe Hertha 20 Punkte gehabt, da seien bisher nur acht dazugekommen - "da muss was verkehrt gemacht worden sein." Die Medien würden in der Hauptstadt einen unheimlichen Druck erzeugen, "das hat vielleicht auch Otto Rehhagel unterschätzt".

    Video: Real feiert die Meisterschaft

    TV-Tipp:Die schönsten Tore, die heißesten Duelle sowie Einschätzungen von Trainern und Spielern. Eurosport berichtet immer montags ab 17:30 Uhr in EUROGOALS über die aktuellsten Entwicklungen im Europapokal und den europäischen Top-Ligen.

    Quizaction - Testen Sie Ihr Sportwissen

    Meistgelesene Artikel

    Aktuelle Nachrichten