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    Australian Open - Kerber und Görges mit souveränen Siegen

    Angelique Kerber und Julia Görges haben problemlos die dritte Runde der Australian Open in Melbourne erreicht. Die Weltranglistenfünfte Kerber aus Kiel besiegte Lucie Hradecka (Tschechien) mit 6:3, 6:1. Nach 69 Minuten verwandelte Kerber den zweiten Matchball mit ihrem ersten Ass und ließ sich von den zahlreichen deutschen Fans in der Margaret-Court-Arena feiern.

    Unmittelbar danach hatte die letztjährige Achtelfinalistin Görges ebenfalls kaum Probleme, um das 6:3, 6:2 gegen Romina Oprandi (Schweiz) unter Dach und Fach zu bringen. Die an Position 18 gesetzte Fed-Cup-Spielerin aus Bad Oldesloe benötigte 64 Minuten für den Einzug in die dritte Runde, in der sie am Freitag auf die Chinesin Jie Zheng trifft. Zheng besiegte Lokalmatadorin Samantha Stosur überraschend mit 6:4, 1:6, 7:5.

    Kerber bekommt es an ihrem 25. Geburtstag mit der amerikanischen Qualifikantin Madison Keys zu tun, die Tamira Paszek aus Österreich mit 6:2 und 6:1 nach Hause schickte. "Ich werde auf jeden Fall nach dem Match etwas feiern, egal wie es ausgeht", so die Deutsche.

    Kerber: "Ich merke auch den Druck"

    Ausgerechnet bei ihrem Lieblings-Grand-Slam in Melbourne ist Kerber bislang noch nie über die dritte Runde hinausgekommen. Bei den US Open (2011) und in Wimbledon (2012) stand die Linkshänderin bereits im Halbfinale, bei den French Open (2012) im Viertelfinale.

    "Ich habe viel Selbstvertrauen vom letzten Jahr. Aber ich merke auch den Druck. Es wird erwartet, dass ich in die zweite Woche komme. Trotzdem versuche ich, das alles hier zu genießen", sagte "Angie". "Ich wusste, dass es schwer werden würde. Heute war es auch etwas wärmer und windiger, insgesamt war es schwierig und deshalb bin ich sehr froh, dass ich in zwei Sätzen gewonnen habe."

    Gegen die 27-jährige Hradecka, die Doppelsiegerin der French Open 2011, hatte Kerber nur zur Beginn des Matches Probleme und musste gleich in ihrem ersten Aufschlagspiel vier Breakbälle abwehren. Allein die ersten drei Spiele des zunächst von vielen leichten Fehlern geprägten Duells dauerten knapp 30 Minuten.

    Görges: "Jetzt fängt das Turnier erst an"

    Danach besann sich Kerber aber auf ihre Stärken und profitierte auch von der Rückhandschwäche Hradeckas. Insgesamt nutzte die Fed-Cup-Spielerin 6 ihrer 15 Breakchancen.

    Görges zeigte sich im Vergleich zu ihrem Auftaktmatch gegen die Russin Wera Duschewina deutlich verbessert. "Jetzt fängt das Turnier erst an, jetzt muss man was zeigen. Das war definitiv eine Steigerung, auch wenn ich mit meiner Leistung noch nicht ganz zufrieden war. Aber man steigert sich ja mit dem Gegner", meinte die 25-Jährige, die nun auf die Chinesin Jie Zheng trifft.

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