Der Argentinier erwischte einen guten Start in die Partie und schnappte sich beim ersten Aufschlagspiel seines Kontrahenten das Break.
Danach spielte die Nummer sieben der Welt mit viel Selbstvertrauen weiter und machte es mit seinem variablen Spiel Tipsarevic immer wieder schwer, die Kontrolle über die Ballwechsel zu erlangen.
Ob per Rückhand- oder Vorhand-Cross, Slice oder Passierball: Del Potro fand immer das richtige Mittel. Tipsarevic erleichterte es ihm, indem er nach dem zweiten Break zu viele "unforced errors" produzierte. So ging der erste Satz schließlich mit einem deutlichen 6:0 an den Favoriten aus Südamerika.
Tipsarevic kämpft bravurös
Im zweiten Spielabschnitt wäre Del Potro dann fast wieder mit einem Break gestartet, doch diesmal hielt Tipsarevic dagegen. Der Serbe zeigte nun einen großen Kampf und gewann zahlreiche spektakuläre Punkte. So auch, als Del Potro einen Vorhand-Cross direkt an die Netzkante spielte, Tipsarevic sich ganz lang machte und den Ball longline perfekt ins Feld zurückbrachte.
Nach 77 Minuten machte Del Potro seinen ersten Sieg perfekt, nachdem er zum Auftakt noch David Ferrer unterlegen war. Somit hat der Argentinier weiterhin die Chance auf das Halbfinale, muss im letzten Gruppenspiel aber gegen Titelverteidiger Roger Federer antreten.

