Er erhöhte mit seinem konstanteren Spiel auf 3:1. Zwar schöpfte der unter Form spielende Trump nach dem Anschluss noch einmal neue Hoffnung, doch Lisowski ließ mit einer 92 im sechsten Frame nichts mehr anbrennen.
Judd Trump war aber nicht das einzige prominente Opfer am zweiten Turniertag in Belgien. Im Top-Match der ersten Runde unterlag Shaun Murphy Ding Junhui mit 2:4. Umso überraschender kam dann das Aus für Ding im nächsten Durchgang, als er gegen Matthew Selt mit 1:4 verlor. Selt stand dann aber beim 0:4 gegen Jack Lisowski auf verlorenem Posten.
Die Hoffnungen der belgischen Fans platzten ebenfalls in der Runde der letzten 64. Lokalmatador Luca Brecel hatte zwar die erste Hürde gegen den ebenfalls 17-jährigen Oliver Brown mit 4:2 erfolgreich genommen, scheiterte dann aber mit 1:4 an Stuart Bingham. Der Weltranglisten-Zehnte hatte den umkämpften ersten Frame gewonnen und ließ dann mit 142, dem bisher höchsten Break in Antwerpen, und 108 zwei Century-Breaks folgen. Das 1:3 aus der Sicht von Brecel war nur der Ehrenframe. Sein Spiel war bei weitem nicht zwingend genung und seine Breaks nicht hoch genug, um Bingham in Bedrängnis zu bringen. Das aber schaffte Andrew Pagett, der in der Runde der letzten 32 Bingham mit 4:2 schlug; Pagett ist damit der einzige Nicht-Profi im Achtelfinale von Antwerpen.
Im Achtelfinale steht dagegen Neil Robertson. Der Australier startete mit einem 4:0 über Joe Steele solide. Dann aber brauchte der Australier Geduld, ehe er Daniel Wells mit 4:2 überwunden hatte. Noch enger wurde es für den Gdynia-Sieger in der dritten Runde, wo er trotz zweier Century-Breaks (125 und 100 Punkte) gegen Kurt Maflin über die volle Distanz gehen musste.
Video: Snooker: Unglaubliches Half-Century
TV-Tipp:
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