Helge Meeuw, Christian vom Lehn, Steffen und Markus Deibler schlugen nach 3:33,06 Minuten an.
Für den Rekord-Olympioniken Phelps war es die insgesamt 22. Medaille in seiner einzigartigen Karriere. Die Amerikaner stellten in London das überragende Schwimmteam. Sie gewannen mit 16 die Hälfte der Goldmedaillen in den insgesamt 32 Wettbewerben. Dahinter folgt China mit fünf Olympiasiegen. Das deutsche Team um Britta Steffen und Paul Biedermann blieb erstmals seit Los Angeles 1932 ohne Edelmetall.
Weltrekord über Langstrecke
Der Chinese Sun Yang sicherte sich mit Weltrekord seine zweite Goldmedaille. Der 20-Jährige siegte über 1500 Meter Freistil überlegen in 14:31,02 Minuten. Er verbesserte die ebenfalls von ihm gehaltene bisherige Rekordmarke gleich um 3,12 Sekunden.
Zuvor hatte Sun Yang bereits Gold über 400 Meter Freistil gewonnen. Zweiter wurde der Kanadier Ryan Cochrane (14,39,63) vor Peking-Olympiasieger Oussama Mellouli aus Tunesien, der nach 14:40,31 anschlug.
Franklin mit viertem Titel
Amerikas Schwimmerinnen ist die olympische Revanche in der Lagen-Staffel eindrucksvoll mit Weltrekord geglückt. Das US-Quartett gewann in 3:52,05 Minuten überlegen vor den Australierinnen (3:54,02), die in Peking 2008 und Athen 2004 jeweils Gold geholt hatten. Es war der insgesamt neunte Weltrekord im Londoner Becken.
Die 17-jährige Missy Franklin ist mit vier Olympiasiegen die erfolgreichste Schwimmerin dieser Spiele. Rang drei ging an Japan in 3:55,73 Minuten. Die deutsche Staffel hatte sich nicht für das Finale qualifiziert.
Steffen verpasst Bronze
Britta Steffen hat die Schwimm-Wettkämpfe in London ohne Medaille beendet. Die Doppel-Olympiasiegerin von Peking 2008 kam im Finale über 50 Meter Freistil in 24,46 Sekunden auf den undankbaren vierten Platz. Die 28-Jährige verpasste Bronze um sieben Hundertstel.
Die favorisierte Niederländerin Ranomi Kromowidjojo siegte mit olympischem Rekord von 24,05 Sekunden. Die Niederländerin hatte bereits über die doppelte Freistil-Distanz gewonnen und schaffte damit genau wie Steffen 2008 das Freistil-Double. Zweite wurde die Weißrussin Alexandra Gerassimenja (24,28) vor der Niederländerin Marleen Veldhuis (24,39).
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