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    Özil: "Pirlo ist einfach Weltklasse!"

    Mesut Özil spricht in der Pressekonferenz des DFB über das Halbfinale gegen Italien, Pirlos frechen Elfmeter und die Verletzungssorgen um Bastian Schweinsteiger. Zudem äußert er sich über den monothematischen Spielstil von Top-Favorit Spanien.

    Mesut Özil über...

    ... seine Leistungssteigerung. Wie blickt er auf Italien: "Ich bin sehr glücklich, dass ich abgerufen habe, was ich kann. Die Mannschaft hat mich dabei unterstützt, mein Potenzial abzurufen. Wir freuen uns auf Italien, da wir das Selbstbewusstsein haben, jeden Gegner schlagen zu können."

    ... den auffälligsten Spieler der EM: "Darauf achte ich gar nicht, da ich das Gesamte sehe, die Mannschaftsleistung. Da hat Italien schon gezeigt, was sie draufhaben."

    ... den Kontakt zu den andere Real-Spielern: "Zehn Spieler stehen ja im Halbfinale, darauf sind wir schon stolz. Man schreibst sich untereinander SMS und beglückwünscht sich."

    ... das, was sich noch bessern muss: "Wir haben gegen Griechenland gezeigt, wie stark wir offensiv und defensiv sind. Wir haben in der stärksten Gruppe neun Punkte geholt. Das haben auch die anderen Mannschaften gesehen. Wir sind hier, um den Titel zu holen und das werden wir auch schaffen."

    ... über seinen Eindruck von Spanien: "Sie sind der größte Favorit. Sie haben das Spiel gegen Frankreich dominiert und verdient gewonnen. Wir konzentrieren uns aber jetzt auf Italien."

    ... Mario Balotelli: "Man liest über ihn sehr viel Negatives. Aber er hat gezeigt, was für ein Klassespieler er ist. Er spielt sehr körperbetont, speziell im Abschluss. Wir konzentrieren uns aber nicht nur auf einzelne Spieler. Italien steht allgemein kompakt. Aber wir schauen in erster Linie auf uns."

    ... den Unterschied zu 2010: "Wir haben viele hungrige Spieler und haben bewiesen, dass wir große Nationen schlagen können. Das bekommen auch die anderen Mannschaften mit."

    ... die Leistungssteigerung von Deutschland und England: "Wir haben uns weiterentwickelt und sind besser geworden. England hat ein super Turnier gespielt, aber gegen Italien waren sie schon unterlegen. Dennoch haben sie sich als Mannschaft weiterentwickelt."

    ... den Vorteil der Pause zum Halbfinale: "Die Erholung tut auf alle Fälle gut."

    ... das Halbfinale 2006: "Ich war 17, habe das Spiel in Deutschland verfolgt. Aber wir schauen auf das Hier und Jetzt. Die Vergangenheit interessiert uns nicht."

    ... die Auszeichnung zum 'Man of the Match': "So etwas ehrt mich natürlich. Aber das Wichtigste ist, dass wir als Mannschaft Erfolg haben. Die Mannschaft unterstützt mich bei meinem Potenzial, der Trainer ebenfalls."

    ... Pirlos Klasse und Özils Spielstärke gegen Italien: "Er ist einfach ein Weltklassespieler, spielt seit Jahren auf Topniveau. Wie er den Elfmeter geschossen hat, war schon klasse. Es spielt aber nicht Özil gegen Italien, sondern Deutschland gegen Italien. In diesem Spiel müssen wir zusammen alles geben."

    ... Spaniens angeblich langweiligen Fußball: "Spanien muss sich nicht beweisen, sie sind Welt- und Europameister, stehen im Halbfinale. Mehr will ich dazu nicht sagen."

    ... sein weiteres Potenzial und Schweinsteigers Verletzung: "Wir brauchen Schweinsteiger, er ist ein Weltklassespieler und Führungsspieler. Er ist auf einem guten Weg und ich hoffe, dass er rechtzeitig fit wird. Bei mir selbst bin ich zufrieden mit meiner Leistung, habe aber noch Luft nach oben. Das werde ich gegen Italien zeigen."

    ... ein Traumfinale gegen Spanien: "Spanien und auch wir müssen erst mal den nächsten Schritt machen. Uns ist es egal, ob wir im Finale gegen Portugal oder Spanien spielen würden. Wir müssen erst mal unser Spiel gegen Italien gewinnen."

    ... das Zusammenspiel mit Marco Reus und ob er wie Pirlo so einen Elfer schießen würde: "Marco ist ein super Spieler. Schon im Training hat man gesehen, dass es gepasst hat. Zu dem Elfmeter: es ist eine Gefühlssache, wie man schießt. Auf alle Fälle hätte ich den Elfer auch reingemacht."

    ... die Stärke seines rechten Fußes: "Natürlich ist mein linker Fuß mein stärkerer. Aber mit meinem rechten bin ich auch nicht ganz unzufrieden."

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