Do 22.Okt. 10:42
Der gestrige Abend lässt uns ja doch ein wenig ratlos zurück. Was tun nach einer deprimierenden Bayern-Niederlage in Bordeaux und einem halbgaren 0:0 der Wolfsburger gegen Besiktas? Sollen wir die Nase schluchzend ins Kissen drücken und verzweifeln, weil es inzwischen eine Art Naturgesetz zu sein scheint, dass deutsche Klubs schon in der Gruppenphase der Champions League an die Baumgrenze stoßen?
Oder sollen wir die europäischen Wettbewerbe achselzuckend abhaken und uns damit trösten, dass es dafür in der Bundesliga schön spannend ist, wir außerdem hübsche Stadien haben und den deutschen Klubs vielleicht irgendwann mal im UEFA-Cup, der jetzt irgendwie anders heißt, ein Überraschungscoup gelingt?
Gradmesser Europa
Während ich persönlich im Zweifelsfalle zu letzterer Lösung tendiere, haben viele andere Anhänger ihre Entscheidung längst getroffen. Für die Aussicht, endlich wieder aussichtsreich in der europäischen Spitze mitkicken zu können, scheinen inzwischen zahlreiche Fans bereit, auch tiefgreifende Reformen hinzunehmen, die das Gesicht des Fußballs hierzulande verändern, vielleicht aber auch entstellen könnten.
Denn der Fokus der Fans hat sich noch einmal signifikant verschoben, weg von innerdeutschen und hin zum europäischen Fußball. Die Geschehnisse in der englischen Premier League, aber auch in der spanischen Primera División sind den Leuten heute präsent, die Champions League gilt mehr denn je als Gradmesser für die Qualität einer Mannschaft. Für die deutschen Klubs bedeutet das: Ein Sieg gegen Hannover 96 am Wochenende in der Bundesliga macht die Pleite gegen den FC Sevilla am Dienstag in der Champions League nicht wett.
Also stehen die Zeichen auf Veränderung: Ob es nun die Investoren sind, die sich auch bei deutschen Klubs einkaufen können sollen oder ob es die Fernsehrechte sind, die die großen deutschen Klubs künftig selbst vermarkten könnten - eine geschlossene Ablehnung durch die Anhänger, wie noch vor wenigen Jahren, gibt es nicht mehr.
Bürgerpflicht Daumendrücken
Dieser Bewusstseinswandel hat auch innerdeutsche Gründe. Seit die TSG Hoffenheim und der VfL Wolfsburg mit dem Geld verkappter Investoren an die Bundesliga-Spitze gestürmt sind, scheint nur die Öffnung aller Klubs für Geldgeber wieder Gerechtigkeit zu garantieren. Und auch die Zentralvermarktung, bislang ein Garant für die gerechte Verteilung der Gelder unter den Profivereinen, ist längst nicht so in Marmor gehauen wie es bisweilen scheint.
Da kommt die Mahnung, dass die Bundesliga trotz all der deprimierenden Erlebnisse in der Königsklasse eine der wenigen wirtschaftlich halbwegs gesunden Profiligen ist und dass zum anderen auch freigebige Investoren keinen Erfolg garantieren, schon fast ein wenig altbacken und verschroben daher.
Ein zweifaches, vielleicht sogar dreifaches Scheitern der deutschen Klubs in der Vorrunde der Champions League würde der Diskussion um neue Strukturen im deutschen Fußball den nötigen Treibstoff geben. Wem also an einer Erhaltung des Status Quo gelegen ist, der muss auch als Dortmunder, Gladbacher oder Bremer in den nächsten Wochen dem VfB Stuttgart, dem VfL Wolfsburg und dem FC Bayern München die Daumen drücken. Auch wenn's weh tut.
11 Freunde - das aktuelle Heft
Vorbei die Zeiten als Uerdingen gegen Dresden zur Halbzeit 0:3 zurücklag, im Hinspiel bereits verloren hatte und in der 2. Spielhälfte noch 7:4 gewann und weiter war. Da gabs ja auch noch das KO System von Beginn an. Die Gruppenspiele in der CL interessieren mich nicht, zuviel Taktik und Ergenisspielerei. Außerdem sind die Spiele im Bezahlfernsehen verschwunden.
Dann lieber Bundesliga und DFB Pokal oder auch 2. und 3. Liga. Obwohl durch die Zersplitterung des Spieltages und vor allem dem "Topspiel" am Samstagabend das Interesse weiter zurück geht.
Wenns denn sein muss werde ich mich auch bei den Amateuren auf den Platz stellen und mir Fußball da ansehen. Wichtig sind Spannung, Spass und offensivers Spiel mit Toren.
Die Bundesliga steht am Abgrund. Wenn wir doch mal ehrlich sind, gibt es nur 2, vielleicht sogar 3 Vereine, die in der Champions-League bestehen können: das sind der HSV, Werder Bremen, und ganz vorallem der FC Bayern München. Da aber gerade die Bayern unglaublich desolat auftreten seit 2 Jahren, die beiden anderen genannten Vereine sich erst gar nicht qualifiziert haben sieht es sehr schlecht um den deutschen Fussball und sein Ansehen in Europa aus. VfB Stuttgart ist nicht würdig in der Champions-League zu spielen, ich denke dass der gestrige Abend dies auf eindrucksvolle Weise unterstreicht, und beim VfL Wolfsburg setzt der Absturzprozess ein, der von vielen vorhergesagt wurde nach dem Abgang von Herrn Felix Magath.
Das heisst: Es muss sich definitiv dringend etwas ändern!
Die Verteilung des Geldes muss verändert werden, die Topvereine müssen mehr bekommen um in Europa bestehen zu können, und sind wir ehrlich: einen "Topverein" haben wir in Deutschland seit mehreren Jahren nicht mehr.
Zusätzlich muss eine Diskussion um die lächerlichen Werbespiele der DFB-A-Mannschaft losgetreten werden, Uli Hoeness ist da mit wenigen anderen Trainern allein auf weiter Flur.
'tschuldige hab nicht korrekturgelesen 
hh
Jaja, seit ich ich mich für Fußball interessiere (2002) habe ich nie erlebt, wie eine deutsche Mannschaft überhaupt irgendein internationalen Titel gewonnen hat. (Lassen wir mal die U-XX und die Frauen weg)
Immer wird von Topvereinen hier geredet, Starvereine. Deutsche Starvereine a la Bayern München, Hamburg oder Wolfsburg. Und was ist jetzt damit? Die fliegen alle raus, bester Erfolg war ja im Uefa-Cup im Finale zu stehen. Toll..und davor? Ende der 90er Jahre bis anfang des 21. Jahrhunderts: Dortmund und Bayern gewinnen Champions League, Schalke Uefa-Cup. Der Glanz des deutschen Fußballs geht verloren, wenn der nicht schon ganz weg ist.
Das Geld allein nicht hilft sieht man doch an den Bayern. Die haben in den letzten 3Jahren massig investiert. Und was ist bei rausgekommen? Genau, gar nichts! Na ja, außer einmal die Meisterschaft mit Hitzfeld.
Stuttgart ist eben kein Spitzenverein. Das Geld was sie durch Gomez verdient haben wurde nicht sinnvoll eingesetzt. Aber mal ehrlich, wer soll denn auch nach Stuttgart kommen!?
Und Wolfsburg ist ein Verein der bis vor kurzem nur Mittelmaß in der Bundesliga war. Ich glaube aber, dass wenn da gut gearbeitet wird in den nächsten Jahren ein richtiger Topclub draus wird. Zumindest sportlich - vielleicht kommen ja dann auch mehr Fans.
Wenn die Herren Hoeneß und Konsorten diese "Werbespiele" für so unsinnig halten, weshalb stellen Sie denn dann Ihre Spieler nach wie vor ab.
Hier würde ich mir mal mehr Mut von den Vereinen wünschen. Einfach mal dem Verband (egal welcher) sagen: Wir bezahlen die Spieler, wir entscheiden. Und diesmal stellen wir die Spieler nicht ab.
Aber das wird ja doch nie geschehen.
solange man keine jungen deutsche spieler mehr einbaut wird es auch nicht besser werden denn die U-17 , U-19 , U20 sind Europameister aber die Vereine habe das sicher noch nicht gemerkt denn sie hollen lieber teure Ausländer oder Trainer (Bayer)dieschlechter spielen lassen als Kliesmann hautsache sie sind teuer aber dann heulen sie wieder ums Geld das die Vereine scheinbar zuviel haben warum soll sich ein Spieler für sein fremden Verein zerreissen wenn er auch so sein Geld nachgeschmiesen bekommt.
Der Kaiser hat es gestern Abend nach dem Spiel richtig gesagt:"Seit 2001 haben Bundesligisten nichts mehr im internationalen Geschäft gerissen"!
Traurig aber wahr,sogar die großen Bayern erreichten seitdem im besten Fallen das Viertelfinale der CL.
Man kann die Ausgaben der Clubs wie Real,Barca,Chelsea oder seit neuem ManCity auch positiv sehen denn durch die vielen neuen Stars werden auch die Vereine beliebter (vor allem Real das durch CR9 auf der ganzen Welt unvorstellbar viele neue "Fans" bekommen hat) und profitieren von ihren Stars.
Wenn man bedenkt dass die Bayern ebenfalls viel Geld investieren um eine gute Mannschaft aufzubauen sind die Ergebnisse der Münchener noch schlechter zu sehen.
so ein dünnpfiff bezüglich welcher verein würdig in der champions league spielen darf! jeder verein muss sich über eien saison lang dafür qualifizieren. sprich wär nach 34 spieltagen unter den ersten drei ist hatte kein glück sondern sportlichen erfolg!
wenn nur hamburg, bremen und bayern die cl bestehen können, warum habe ich von den drei zwei mannschaften am dienstag und mittwoch vermisst?
was die gruppenphasen betrifft gebe ich recht. es ist einfach zuviel! mittlerweile ist ein spiel gegen den ac mailand oder fc barcelona auch nichts mehr besonderes. schließlich kommt es fast jedes jahr! früher war es etwas besonderes. nicht nur für die fans auch für die spieler. man könnte beinahe meinen, dass dann auch mehr gekämpft wurde!
aber angst muss die bundesliga nicht haben. schließlich patzen auch andere topteams!
gelungener blog herr köster.
schön zusammengefass! Nur der Satz mit der "Baumgrenze" ist Unsinn ;)
ich find das so wies momentan läuft schon ganz gut...
Und zu wenig Geld hat Bayern ja auch nicht ausgegeben...
Ich fände es schon sehr schade wenn es in deutschland nur noch 2-3 Vereine geben würde die
vorne mitspielen.
Die CHampionsleague sollte vll ihre Bedingungen ändern...
Keine Hochverschuldeten Vereine mehr... (Schalke ist doch gegen die meisten Spanischen und Italienischen Mannschaften ein WItz bei den Schulden)
Aber das wird ja eh nicht mehr passieren.
Dann reissen unsere Vereine in der CHampions-League eben weniger (im Uefa-Cup ist das Halbfinale ja wenigstens meistens mit deutschen Vereinen)...
Die Bundesliga ist gut so wie sie ist und Beispielsweise Hoffenheim passt nicht richtig rein...
Wolfsburg war wenigstens vorher schon ne Zeitlang in der Buli.
Aber man sollte sowieso erstmal abwarten...
Wenn BAyern mit Robben und Ribery spielt ist das Halbfinale schon drinn (vll noch ein anderer Trainer!)
@ gntsilver Wenn Du so wenig weißt (aber das kann man Dir nicht verübeln), dann bist Du hier falsch. Der FC Bayern Hat mehrere Male (oder so) den Europapokal der Landesmeister gewonnen, darunter mehrere Male das Finale in der CL angetreten und den Weltpokal gewonnen. Aber zurück zum Thema. Ich finde den Beitrag sehr schön. Nicht nur der deutsche, sondern auch der europäische Fußball geht verloren, weil Geld immer mehr einen größeren Stellenwert einnimmt als der Sport selbst. (Bsp. Real, Manchester City..) Aber es heißt noch lange nicht, das ich Bayern-Fan bin!
dann soll die uefa die lizenzen vergeben und nicht die dfl oder dfb und dann sind mannschaften wie manchester oder madrid weg aus europa!!!!
"Im UEFA CUP der jetzt irgendwie anders heißt"...geill xD
und da hieß es das die Bundesliga versuchen will die Serie A zu überholen
Ich nicht. aber evnt kommt ja der eine oder andere scheich und kauft dann paar wirklich gute spieler mit denen man auch was reissen kann....!
Also wenn ihr mich fragt, dann bin ich nicht bereit für die sowieso maßlos überbezahlten Kicker weitere Gelder in Form von Gebühren für Fussball-Fernsehpakete zur Verfügung zu stellen. Mich stört es nicht, wenn wir in Europa nicht immer vorne dabei sind. Als Jugendtrainer sage ich: Steckt mehr Geld in die Aus- und Weiterbildung von Kinder- und Jugendtrainern, auch und gerade in Amateurvereinen, denn alle Profikicker haben bei irgendeinem Dorfclub angefangen. Wir zahlen die Ausbildungsgebühren zum großen Teil selbst. Dazu kommen unzählige ehrenamtliche Stunden für die Vorbereitung und Durchführung des Trainings und der Organisation der Spiele und vielleicht auch mal einer Abschlußfahrt. Aufgrund des Aufwands gibt es leider viel zu wenig ausgebildete Kinder- und Jugendtrainer. In den unteren Altersklassen gibt es in Deutschland Spieler zu Hauf. Je älter sie sind desto weniger werden es, weil viele dann die Lust verloren haben, da langweiliges Training, falsche Spielformen und sogar Rundenlaufen ihnen den Spass genommen haben. Dort sollte man den Hebel ansetzen. Ich bin sogar dafür, dass alle Kindertrainer in Amateurvereinen eine Aufwandsentschädigung enthalten. Besser dort das Geld investiert als 100.0000.000.,- für einen aroganten und alles andere als vorbildlichen Ronaldo. In einigen Jahren würde die Bundesliga dann die Früchte einfahren...
Man kann auch sagen, dass Bayern noch nicht genug Geld ausgegeben hat, wenn selbst 70 Millionen pro Jahr keinen Erfolg gerantieren. Die Summen die heute Investiert werden müssen, in Form von Tranfersummen und Gehältern haben sich von jeder Realistischen Basis schon längst verabschiedet.
Dass andere Vereine in der Bundesliga da nicht mithalten können, sollte verständlich sein.
Die Zenttralvermarktung, die Angeblich die Chnacengleicheit erhalten soll, kann auch nichr verhindern, dass in der Bundesliga eine drei Klassen Gesellschaft einzug gehalten hat: Championsleague Clubs, Die Vereine die die um die Internationalen Plätze kämpfen und direkt dahinter die erweiterte Abstiegszone.
Die Deutschen Vereine werden international immer wieder Opfer der tollen ausgeglichenen und spannenden Liga. Was ich damit meine?
Anders als in Spanien, England oder Italien, haben in der Bundesliga viele Vereine die Möglichkeit in der Champions League oder der Europaleague zu spielen. Leider kommt es häufig vor, dass diese Clubs sich dann wenn es international um die Wurst geht in einer Sauform befinden.
Dagegen sind die Vereine, die sich in der Liga gerade in Topform befinden höchstens im Uefa Cup oder gar nicht International vertreten (siehe Leverkusen, Hsv, Bremen...).
So war es mit dem Vfb in den letzten beiden Jahren. So ist es dieses Jahr mit Hertha. Nur 2 von unzähligen Beispielen...
@schlkr ich weiß viel...bin hier nicht falsch. Ich weiß auch, das Bayern mehrere Male gewonnen hat und so. Aber ich mein, in der Zeit danach, eben wie gesagt 2002 ungefähr...seit dem hat keine deutsche männliche Profimannschaft irgendein Titel gewonnen. (Dazu zählen die Vereine und auch die Nationalmannschaft) Man ist meist mit den Problemen in der Liga beschäftigt.
@gntsilver
Schon vergessen? Vize-Weltmeister 2002, 3. bei der WM 2006, Vize-Europameister 2008.Klingt nicht gerade wenig erfolgreich.
Werder scheiterte knapp im Finale des letzten UEFA-Cups.
Zugegeben, in der CL hat es in den letzten Jahren bei weitem nicht gereicht, um ganz oben mitzuspielen.
Aber über die Nationalmannschaft müsen wir uns nicht beklagen. Und auf die nächsten Jahre wird aus den U-Mannschaften viel guter Nachwuchs dazustoßen, soviel ist sicher...sie haben nicht umsonst in ihren jeweiligen Altersklassen Titel gewonnen.
gut dass dieser köster keine mannschaft trainert. ratlose trainer sind grauenhaft.
Mal ganz langasam:
Von Duisburg, Essen und Dortmund aus ist London (Chelsea, Arsenal ...) nicht weiter als München, nach Amsterdam und Eindhoven ist es sehr nah, auch Paris ist gut erreichbar.
Sollen denn die Rostocker jubeln, wenn die Bayern aus dem fernen München mit Brasilianern, Franzosen und Italienern in der CL gewinnen? Die Fußballmannschaften haben mit ihren "Heimatstädten" und sogar der Region doch kaum noch etwas gemein. Ich liebe guten, offensiven Fußball und technische Qualitäten. Rumpelfußball mit "großen taktischen Leistungen" kann ich entbehren. Der gute Fußball darf dann auch von Real Madrid, Flamengo oder den Boca Juniors gespielt werden ...wobei ich nichts dagegen hätte, wenn in diesen Mannschaften auch Deutsche spielen könnten.
Wenn Bayern den Magath behalten hätte wären wir oder die Bayern schonlängst Championssieger.
Das sollten sich die "Oberen" mal merken. sie haben in den letzten fünf Jahren eine erbärmliche Transferpolitik hingelegt.Ist Hoehnes verkalkt, der war immer die Korryphäe des Transfers.
Rummenigge hat keine Ahnung (siehe Hitzfeld) Fußball ist keine Mathematik.Beckenbauer macht nur Sprüche und will sich nur präsentieren..Also wenn das so weiter geht wird Bayern noch irgendwann absteigen
@bo_russe77 Weiß ich doch, aber wo bleiben bitte die Titel?
@niggnoggs: Selbstverständlich haben auch die Klubs mit ihrer Transferpolitik eine Mitschuld an der Misere. Insbesondere beim FC Bayern war tatsächlich in den vergangenen Jahren keine Strategie erkennbar. Andererseits: Der VfL Wolfsburg hat m.E. in der Sommerpause alles richtig gemacht, er hat insbesondere die Garanten für den letztjährigen Erfolg gehalten. Und hat doch große Schwierigkeiten, in der Champions League über die Runden zu kommen. Von Stuttgart ganz zu schweigen. Das spricht für mich klar für eine strukturelle Schwäche der deutschen Klubs...
ja, ist schon komisch das Mannschaften (wie Stuttgart zB) ein Jahr lang oben in der Buli mitspielen, und dann wenns in die CL geht in der Buli und in der CL völlig versagen. Manchmal haben ich den Eindruck die Spieler haben keine lusst auf Dreifachbelastung (Buli, CL, Nationalmannschaft mit ihren unsinnigen Freundschaftspielen) und konzentrieren sich lieber voll auf die Liga. Zudem sollte sich mal die UEFA gedanken über Statuten der nach DFB / DFL Massstäben bankrotten Vereine in Spanien und Italien machen. Oder, der DFB / DFL müssten endlich auch Mehrheitseigner in der Buli zulassen, so wie überall anders auch. Ich wette ein paar Scheichs könnten sich gut vorstellen die Buli zu ihrem Hobby zu machen.
gebe herrn köster im grunde recht, allerdings sollten wir doch noch etwas zeit ins land gehen lassen, um ein endgültiges urteil zu fällen. letztlich werden sich die bayern und auch die wölfe für die nächste runde qualifizieren. und auch werder und der hsv werden es im uefa cup schaffen. bleiben hertha und stuttgart. nun ja, schade drum, aber zwei ausfälle sind doch zu verkraften denke ich. was danach kommt ist aber in der tat zweifelhaft. wohl das aus für fast alle teams. aber auch hier: schaun mer mal.
guter artikel insgesamt. ich bin auch einer von denen, die lieber 2. Liga lautern gegen düsseldorf guckt, als irgendein villareal gegen manu in der CL-Gruppe. ist doch egal, wenn wir bei den letzten 8 in der CL regelmäßig nicht dabei sind, dann hat man wenigstens noch Ziele. Ich finde die Bundesliga absolut begeisternd und das liegt hauptsächlich daran, das die Leistungsdichte bis runter zu den abstiegsplätzen hoch ist. Wenn morgen Hertha gegen Wolfsburg spielt, weiß ich nicht, wer gewinnt und deshalb will ich wissen. Dieser ganze Starkult geht mir auf den Sack, mich interessiert wie sich eine Mannschaft entwickelt und was für einen Fußball sie spielt. Zum Glück bin ich Fan von Werder (Kann man sich ja nicht aussuchen), da werde ich(fast)das ganze Jahr mit ehrlichem Fußball verwöhnt. Solln sie doch kommen die Superstars von Real und Chelsea, meistens wissen sie danach wie der deutsche Fußball geht. Wir hatten halt Pech das sich diesmal Stuttgart und Wolfburg qualifizierten, die sind nicht viel besser als da wo sie jetzt stehen in der Liga.
Magath hat recht : der deutsche Fußball wird sich durchsetzen langfristig, auch und vor allem ohne astronomische Finanzspritzen.
Bitte Anmelden um einen Kommentar einzutragen