Mo 06.Jul. 07:00
Vier Tore in einem Spiel - das schaffen nur ganz wenige Stürmer im Laufe ihrer Karriere. Vier Tore in drei Jahren dagegen - das kriegen nur die allertalentiertesten unter den Angreifern hin! Artur Wichniarek vollbrachte dieses Kunststück während seines Engagements bei Hertha BSC Berlin (2003-2006) und ist deshalb bis heute in der Hauptstadt ähnlich beliebt wie der gemeine Pornohippieschwabe. Nun kehrt „König Artur" zurück an die reich gedeckte Berliner Tafelrunde. Er soll dort die Plätze von Tante Pante und Onkel Voronin einnehmen. Der eiskalte Vollstrecker aus Polen zeigte sich beim Trainingsauftakt selbstbewusst: „Ich will meinen Torrekord noch einmal überbieten", steckte er Mauertaktik. Wichniarek ist nicht alleine im Club der toten Knipser.Fredi Bobic
In den neunziger Jahren bildete er mit Krassimir Balakov und Giovane Elber das „magische Dreieck" beim VfB Stuttgart und stürmte mit den Kollegen Poschner und Haber zur Krönung dann auch noch die Hitparade. Auf seine alten Tage versaute sich Bobic dann aber doch noch Schnitt und Ruf, als er - an der Seite von Spezi Artur - mit durchaus mäßigem Erfolg für die Berliner Hertha die Stiefel schnürte. Immerhin erzielte er während seiner zwei Berliner Jahre doppelt so viele Tore (8) wie sein kongenialer Sturmpartner. Nach dem Eintorejahr 2005 hatte ein deutscher Sportsender dann aber genug gesehen und holte die Kuh vom Eis resp. Bobic vom Geläuf.
Boubacar Sanogo
Der sympathische Ivorer ist, so die übereinstimmende Meinung der Experten, am Siedepunkt seiner Karriere angelangt. Alles, was jetzt noch kommt, ist reine Zugabe. Nach ansprechenden zehn Toren für den FCK in der Spielzeit 2005/06 ging es für den hüftsteifen Strafraumspieler quotenmäßig in die Katakomben. Sein Meisterstück lieferte Sanogo am 7. März im Trikot der TSG Hoffenheim gegen seinen eigentlichen Klub Werder Bremen ab. Drei Mal Aluminium trieben Sanogo und die Sinsheimer Zuschauer in den Wahnsinn. Summa summarum satte zwei Tore 2008/09 - kein Zweifel, der Mann ist in WM-Frühform.
Angelos Charisteas
Ottos Lieblingshellene köpfte die notorisch erfolglose griechische Equipe ganz alleine zum EM-Triumph 2004. Seitdem geht's per Sturzflug vom Olymp gen Hades. Nach ein paar Büdchen in Holland (kann jeder) stehen seit 2007 insgesamt sieben Bundesligatreffer für den Ex-Knipser zu Buche. Im vergangenen Jahr verliehen ihn die Nürnberger Verantwortlichen nach Leverkusen, auf dass er dort den Kasten wiederfände. Daraus wurde nix. Der „Glubb" fahndet derzeit emsig nach einer Verwendungsmöglichkeit für den Nordgriechen.
--- Fränck von Schleck
Knipst nur für die Nationalelf: Mario G.
Kaum nachvollziehbar Artur wieder an die Spree zu holen. Wohl eher eine verlegenheitsentscheidung denn kalkuliertes handeln. Pante gehen zu lassen rächt sich. Einen toptrainer zeichnet auch aus mit schwierigen charakteren klarzukommen. Hier hat Herr favre Nachholbedarf.
King Artur wird der Hertha helfen, auch wenn viele Berliner noch etwas Bauchschmerzen haben. Wichniarek zeigt, was Du drauf hast!!!
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Was Ihr nur meckert................. Artur Wichniarek ist genau der richtige Nachfolger für Pante und Voronin.....
Lustig finde ich persönlich, dass die Gazetten bereits nach dem ersten Testspiel (bei dem King Artur ohne Torerfolg blieb) seine Flaute thematisiert haben... Das kann heiter werden... 
Ja ja, das Sommerloch... Da muss man Artikel wie diesen auspacken, die normalerweise keinen interessieren.
ich farge mich echt, wer diesen Transfer zu verantworten hat ? ein Trainer, der Pantelic gehen läßt, simunic verärgert und mit Raffael seinenr Lieblingsspieler bekommen hat, wird wohl kaum einen Chancentod vom Absteiger verpflichten wollen. Da wäre einer beiden U21-Stürmer wohl die Bessere Wahl.
ich FARGE mich auch...
ich denke mal das artur der hertha in der lige helfen könnte denn die taktik die favré anwendet passt sich an wichniareks stärken an...
aber das problem wird sein wie er sich in der Euro League präsentiert...
Bravo FvS! Wieder einmal ein richtig guter Artikel, bei dem einem doch wieder klar wird, dsas der gemeine Fußballfan die Handlungsweisen von Vereinsvorständen nie verstehen wird. König Artur wird an der berliner Tafelrunde sicherlich schwer zu kämpfen haben, um die ihm hinterlassenen Fußstapfen auszufüllen!
Apropos Frühform!
Bobbycar Sanogo glänzte in den vergangenen Jahren stets durch eine großartige Frühform, die dann aber auch ganz schnell ihren Tiefpunkt fand. Seine 10 Treffer für Kaiserslautern schoss er bis zum 23. Spieltag. Danach war Sommerpause. Beim HSV schoss er alle seine vier Tore bis zum 6. Spieltag und ging somit schon im Herbst in die Sommerpause. Ein Jahr später standen nach der Hinserie 7 Treffer auf der Habenseite..., bis zum Saisonende wurden es immerhin noch neun Treffer, so dass man davon ausgehen muss, dass er da seinen Sommerurlaub mal kurz unterbrochen haben muss!
So long!
Wenn man berücksichtigt, dass Hertha nach dem Simunic-Verkauf nur 2 Mio für neue Spieler ausgeben darf (5 Mio Transferüberschuss müssen erzielt werden), dann ist die Verpflichtung von Wichniarek doch fast schon ein Hammer. Der Mann hat letzte Saison 13 Tore gemacht, war zehntbester Torjäger der Bundesliga und liegt damit vor vielen gefragten Torjägern - auch vor Pantelic und Woronin (der allerdings auch nicht die gesamte Saison spielte). Auch in den beiden Jahren davor hat er eine ähnliche Quote erreicht. Ganz ehrlich...welchen vergleichbaren Stürmer bekomme ich für 700.000 Euro ??? Im Moment werden doch für jeden Nachwuchsstürmer, der halbwegs geradeaus laufen kann, schon ein paar Millionen aufgerufen, ganz zu schweigen von den Summen, die für "Torjäger " wie z.B. Ba gezahlt werden, der gerade einmal eine gute Bundesligasaison hingelegt hat.
Dass Wichniarek damals bei der Hertha nicht traf, lag sicherlich nicht nur an ihm...von den 55 Spielen hat er auch gerade einmal 11 über die volle Distanz gemacht.
Viele halten Wichniarek in Berlin heute noch für charakterlos und gierig, weil der Vertrag damals auch
nach einem Streit wegen einer angeblich ausgebliebenen Handgeld-Zahlung aufgelöst wurde. Wenn man sich jetzt anschaut, dass Arthur 250.000 Euro aus eigener Tasche auf die Ablösesumme drauflegt und das Geschäftsgebaren von Dieter Hoeness aus den letzten Jahren Revue passieren lässt, dann
ahnt man, wer damals die Wahrheit gesagt hat.
Für mich keine Frage: Daumen hoch für diesen Transfer !
Wenn es jetzt auch noch gelingt, den als Ersatz für Simunic gehandelten Bastian Reinhardt ablösefrei vom HSV zu verpflichten, dann hat Michael Preetz für seine ersten Tage als Manager unter diesen schwierigen Transfer-/Lizenzbedingungen Erstaunliches geleistet. Und es bleiben immer noch ein paar Euro für einen weiteren Stürmer übrig.
@ hattrick_de - Danke für die tiefergehende Recherche. Dann sollte ihn Bremen wohl spätestens im Februar auf die Tribüne verbannen... Aber vielleicht erlebt der Gute irgendwann doch noch den dritten Frühling als Knipser.
Man sollte sich als Verein für die Hinrunde Sanogo und für die Rückrunde Bruggink holen, dann fallen garantiert Tore;)
Rather y rosebuds while y spring,...es stimmt!!! Gott stürmte am längsten!
Und nach der Halbzeitpause ,wechselten sie ihn auch wieder ein!!
als bei bielefeld war er auch nicht besondes gut.
der "Rauswurf" von Dieter Hoeneß, war ein ganz grosser Fehler. Es wird sich noch zeigen.
Hertha bleibt ein Provinzverein.
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