Mi 14.Okt. 08:11
Showdown in den europäischen Gruppen der WM-Qualifikation. Während bei Deutschland-Finnland wohl reichlich Lakritzschnaps gereicht werden dürfte, um die bedeutungsschwangere Partie (dritte Woche) zu ertragen, geht es in Gruppe 2 um alles. Im Fernduell bekriegen sich die besten Bundesligatrainer der letzten zwei Jahrzehnte. Otto gegen Ottmar, Parka gegen Trenchcoat, Maler gegen Mathelehrer. Lupfen!
14 Jahre ließ Ottmar Hitzfeld in der Bundesliga von Michael Henke die Hütchen aufstellen. Der „General" reinigte derweil nicht etwa die Nasszelle des Trainingstrakts, sondern schmiedete erfolgreiche Taktikpläne. Der bescheidene Lörracher war, ähnlich wie Kollege Rehhagel, nie ein Fan von modernen Auswüchsen wie Viererkette, Verschieben in Ballnähe oder ähnlichem Schnickschnack. Otze wusste, worauf es ankam: Aufs gewinnen. Deswegen gab er in seinem vielleicht genialsten Moment dem jungen Lars Ricken auch nur ein Wort mit auf den Weg: „Lupfen!" Gehört, getan, der BVB war Champions-League-Sieger, Zizou und del Piero trugen Trauer.
Wenn Hitzfeld seinen Spielern das Siegergen implantierte, tauschte Otto Rehhagel seinen Schützlingen in der Saisonvorbereitung die komplette Platine aus. Anders sind seine Erfolge in Bremen, Kaiserslautern und Griechenland nicht zu erklären. Europapokalsieger, Aufsteigermeister, Europameister. Otto fanden immer alle gut, warum auch nicht, hatte das ehemalige Rauhbein aus Essen die Sensation doch stets im Gepäck.
Otto-Heiligtum in Planung
Als größtes Husarenstück des nie ergrauenden Trainerwolfs darf sicherlich gelten, dass er den Griechen das Fußballspielen beibrachte. Überlegungen, die Akropolis zu Gunsten eines Otto-Heiligtums abzureißen, scheiterten bislang jedoch im Athener Stadtrat.
Modisch fahren beide Trainerlegenden seit gefühlten Jahrhunderten den gleichen Stil. Trenchcoat-Otte derrwischte in der Bundesliga stets als kruder Mix aus Columbo und Dr. Watson über die Tartanbahn. Beim Torjubel erinnerte der Schweizer teils an Angela Merkel, teils an einen Tyrannosaurus Rex. Otto wirft sich statt edlem Graustoff immer noch lieber einen Trainingsparka über. Der 71-Jährige wirkt dadurch nach wie vor wie der junge Hermes.
Unvergessen Ottos gescheiterter Bandenhüpfer nach dem Auftaktsieg in München 1997, als der Trainerguru von einer Sekunde auf die andere um Jahrzehnte zu altern schien und volles Brett gegen die Werbefläche knallte.
Heute Abend müssen Ottos Griechen den obligatorischen Dreier gegen Luxemburg einfahren und auf einen Ausrutscher von Otzes Eidgenossen gegen Israel hoffen, um die direkte Quali zu schaffen. Sonst geht's in die Playoffs. Mauertaktik drückt natürlich beiden Trainerlegenden die Daumen!
--- Fränck von Schleck
Mehr: Deutschland, deine Dribbler!
Schweiz gewinnt und fährt nach Südafrika. 3-0 für die Schweiz
1-1.
Südafrika 2010 mer chöme :=)
Da kann ich Ottos Griechen doch nur die Daumen drücken und hoffen, dass die Israeli sich von ihrer stärksten Seite zeigen!!!
Mir fehlen hier die legendären Moonboots, die Otto zu seinen Werderaner zeiten gerne mal im Winter an seinen Füßen kleben hatte!
Sonst ein netter Artikel 
klasse artikel 
Schweiz gewinnt 3:1,hopp schwiiz
Schweiz - Israel = 2:0
Griechenland - Luxenburg = 2:1
- Und so wären die Eidgenossen bei der Wm dabei.
O.Hitzfeld Bitte komm zurück nach München !!!
I miss you !!!
Hooooop Schwiiiiiiiiz!!! Südafrika mer chööömed! Öpper muen ja cho wänn de Messi und de Analdo di hei bliibed!!
daumen drücken hat geholfen liebe mauertaktiker
Oh Griechenland Oh Griechenland du bist mein Land auch wenn du nicht zur WM fahren solltest...ich bin Stolz auf Dich und werde es immer sein
))))))
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