Formel 1 Barometer

Formel 1 Barometer

Tops

  • Doppelter Triumphator

    Rekord von 15 Pole-Positions. Elf Siege auf dem Konto. Vorzeitig im Red Bull jüngster Doppelweltmeister aller Zeiten. Die Konkurrenz demoralisiert - Famos, fantastisch, Sebastian Vettel.

  • Die zweite Kraft

    Sympathisch, entspannt, erfolgreich. Jenson Button setzte sich im weltmeisterlichen Teamduell bei McLaren gegen Lewis Hamilton durch, wurde Vize-Champion und gewann drei Grand Prix'.

  • Veränderte Regeln

    Ob Überholhilfen KERS (Energierückgewinnungssystem) und DRS (verstellbarer Heckflügel) oder die Reifen-Poker - die Rennen waren höchst unterhaltsam, die Fans kamen voll auf ihre Kosten.

  • Solidarität mit Japan

    Es menschelte in Japan. Die Piloten drückten nach der Fukushima-Katastrophe ihr Mitgefühl für das japanische Volk aus. Auf Helmen und Hosen war Solidarität zu lesen.

  • Bereicherndes Neuland

    Indien war erstmals Austragungsort eines F1-Rennens. An manchen Stellen hakte es zwar, aber insgesamt war es eine erfolgreiche Premiere. Indien ist eine Bereicherung für den Rennzirkus.

  • Bullige Dominanz

    19 Pole-Positions waren in dieser Saison zu vergeben. In Korea startete Hamilton von Platz eins, in allen anderen Qualifyings siegte ein Red Bull. 15 Mal gewann Vettel, drei Mal Webber.

  • Nimmermüder Startkönig

    Kein Pilot startete in dieser Saison so explosiv wie Michael Schumacher. Wenn die Ampel auf Grün schaltete, war der Rekordweltmeister hellwach und machte insgesamt 39 Plätze gut.

  • Spannende Regenschlacht

    Der verregnete GP von Kanada hatte eine Menge zu bieten. Mit über vier Stunden war er der längste der F1-Geschichte und fand mit Jenson Button erst auf der Schlussrunde seinen Sieger.

  • Wahre Motorsport-Nation

    Ob Fahrer oder Hersteller. Deutschland hat sich einmal mehr als eine der führenden Motorsport-Nationen profiliert und aus sportlicher Sicht Werbung für weitere Heim-Grand-Prix' gemacht.

  • Spektakuläre Nachtrennen

    In Singapur und Abu Dhabi bekamen die F1-Fans spektakuläre Bilder zu sehen. Die Boliden überquerten nach Sonnenuntergang den Zielstrich und sorgten so für optische Highlights der Saison.

Flops

  • Schwarzes Massa-Jahr

    Felipe Massa enttäuschte nicht nur aus sportlicher Sicht. Mehrere Male geriet er auf und neben der Strecke mit Lewis Hamilton aneinander und sorgte so für weitere Negativschlagzeilen.

  • Kuriose Rennabsage

    Geplant als Saisonauftakt, abgesagt, neu angesetzt, endgültig gestrichen. Der Große Preis von Bahrain sorgte für Wirbel, obwohl er nicht stattfand. Grund: Politische Unruhen mit Toten.

  • Diverse Heimkomplexe

    Ob Sebastian Vettel am Nürburgring, Jenson Button und Lewis Hamilton in Silverstone, Mark Webber in Melbourne oder Fernando Alonso in Barcelona. Kein Pilot konnte einen Heim-GP gewinnen.

  • Bittere Entlassung

    Es traf Nick Heidfeld. Nach elf Rennen war Schluss bei Lotus Renault. Die reichten dem Mönchengladbacher Kubica-Ersatz, um bis zum Finale in den Top-Ten der Gesamtwertung zu bleiben.

  • Ohne jede Chance

    Im letzten Jahr durfte Mark Webber lange auf den WM-Titel hoffen. In dieser Saison waren die Fronten im teaminternen Duell mit Vettel von Beginn an klar verteilt, Webber war chancenlos.

  • Negative Schlagzeilen

    Auf der Strecke sorgte Lewis Hamilton selten für positive Schlagzeilen. Zudem füllte der 26-Jährige die Boulevardblätter mit einer gescheiterten Beziehung und familiären Streitigkeiten.

  • Willkommen, Gammelfleisch

    Die Fahrer wurden in Korea auf kuriose Weise überrascht. Als die Teams ihre Büros an der Rennstrecke in Yeongam bezogen, wurden sie von Lebensmitteln aus dem Vorjahr empfangen.

  • Deutsche Erwartungen

    Mercedes GP stagnierte. Auch im zweiten Jahr blieb die selbst ernannte deutsche F1-Nationalmannschaft unter den Erwartungen. Nicht einen Podestplatz fuhren die Silberpfeile ein.

  • Großer Fußstapfen

    Bruno Senna, Neffe des legendären Ayrton, übernahm nach elf Rennen das Cockpit von Nick Heidfeld. Der Brasilianer enttäuschte ein ums andere Mal und fuhr am Ende nur zwei Punkte ein.

  • Schräge Personalpolitik

    Adrian Sutil war von Beginn an bei Force India dabei, baute das Team mit auf und erzielte als WM-Neunter sein bestes Karriere-Ergebnis. Dennoch muss er sein Cockpit wohl räumen.

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