Di 06.Jan. 15:23
Servus, liebe Fußballfreunde!
So billig will Albert Streit seinen Noch-Arbeitgeber nicht davonkommen lassen: Dafür, dass der ehemalige Frankfurter - in seinen Augen - ein Jahr lang im Revier keine ehrliche Chance bekam und nunmehr suspendiert ist, soll der FC Schalke 04 weitere dreieinhalb Jahre bluten. "Ich habe hier den besten Vertrag meines Lebens unterschrieben", hat der gebürtige Rumäne nicht vor, das Geld liegenzulassen.
Ich stehe nicht in der Gefahr, liebe Fußballfreunde, ein Freund der Königsblauen oder Streits zu sein, von dem ich seit Jahren glaube, dass er sich maßlos überschätzt. Trotz allen Talents: Bei Licht betrachtet, musste dem früheren U-21-Nationalspieler klar sein, dass es auf Schalke vorbei sein würde mit dem Komfort und der Freiheit, die er in Frankfurt genoss. Angesichts der oft wahllos zusammengekauften Ansammlung von Alphatieren musste Streit in Gelsenkirchen mit dem Verkommen auf der Ersatzbank rechnen.
Aber: Er hat Recht mit seiner Reaktion. Jetzt den Berthold machen und Schalke nicht aus der Peinlichkeit helfen zu wollen, zig Millionen durch den Kamin zu jagen, ist völlig verständlich und richtig - wenn nur Streits (An)Sicht zählte.
Aber da ist ja noch dieser Satz seines Noch-Cheftrainers Fred Rutten. Der lässt tief blicken: "Ich würde den Besten nicht aus der Mannschaft nehmen, selbst wenn es ein Arschloch wäre." Dass hier statt "es" natürlich das Personalpronomen "er" stehen müsste, da es ja um die Person des Besten geht, lassen wir außen vor, denn als Journalisten sind wir des korrekten Zitats verpflichtet und dürfen grammatikalisch nicht verfremdend eingreifen. Entscheidend ist die Botschaft Rüttens: Streit sei ein Arschloch, aber eben nicht das, äh, pardon, der Beste.
Dass zu einem Streit (so oder so gelesen) immer zwei gehören, ist eh klar. Insofern ist es das gute Recht des Spielers, seinen Vertrag einzuhalten. Schließlich wird von zig Vereinen mehrmals im Jahr die schwindende Vertragstreue ihres Personals bemängelt. Was aber auch der Grund dafür ist, dass sich Streit vor einem Jahr den Rückweg nach Frankfurt abgeschnitten hat. Weil sein Vertrag dort erst im vergangenen Sommer ausgelaufen wäre. Aber Schalke war zu gierig (warum auch immer...), um abzuwarten, bis Streit nichts mehr gekostet hätte. Das wäre nur sechs Monate später der Fall gewesen.
Dafür greift Schalke für seinen Pflegefall nun richtig lang und tief in die Tasche, wenn der das so will. Als sei die sportliche Situation des Gesamtvereins nicht schon unbefriedigend genug, hängt dem Kultklub nun auch noch ein renitenter Ersatzmann wie ein Klotz am Bein.
Der sollte sich allerdings hinterfragen, weshalb er selbst in einer unbefriedigenden Tabellenlage, die er nur marginal mit verschuldet hat, keine Chance erhält, sie auszubügeln. Weshalb also er gehen soll - und keiner der etablierten Versager. Weil Rutten eben nur auf Arschlöcher baut, wenn sie "die Besten" sind... Und wir hegen keinerlei Zweifel daran, dass es sich dabei um eine in der Bundesliga weit verbreitete Praxis handelt.
Wie sehr Ihr den Streit auf Schalke, liebe Fußballfreunde? Ist es richtig, seitens des Spielers so zu reagieren wie anno 1991/92 Thomas Berthold beim FC Bayern München, der damals als bestbezahlter Golfer des Kaders Bundesligageschichte schrieb?
Servus derweil!
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In einem grossen Winterloch
fehlt es immer am grossen Stoff.
Ob Hausmann oder Hausfrau
das interessiert doch keine Sau.
das war einer der nicht so schlechten aber trotzdem nicht aussagekräftigen Kommentare von Ihnen. Fragen Sie doch mal den Kollegen Heinrich ob er Ihnen vll bei der Ausarbeitung der Kommentare helfen könnte, so jedenfalls fehlt etwas!!!!!!!!!! die Bemerkung von vilomara2 kann ich da nur zustimmen
Hallo Jörg Hausmann! Versuch doch einfach mal etwas zu provozieren, lass mal richtig die "Sau" raus. Oder den voll Ironischen oder gar Sarkastischen! Die Redemittel hast durchaus, was dir im Wege steht, ist deine zu glatte diplomatische Art. Oder lassen das die Vorgesetzten nicht zu? Eine Posse oder Glosse kann, wie auch im Kabarett, durchaus mal über die Stränge schlagen! Lass dir diesen gut gemeinten Vorschlag von einem alterfahrenen Schreiberling zu Herzen gehen. Gutes Neues!
entweder Sie setzen sich hin und schreiben gut formulierte Kommentare ( ich hab schon eine Verbesserung zu den letzten gesehen) oder Sie lassen es lieber sein, nichts für ungut
Aus welchem Jahr ist eigentlich Ihr Foto von oben ???? 1996???? wieso stellen Sie kein aktuelleres rein siehe xing (Sie wissen schon was ich meine)
entweder Sie setzen sich hin und schreiben gut formulierte Kommentare ( ich hab schon eine Verbesserung zu den letzten gesehen) oder Sie lassen es lieber sein, nichts für ungut
Aus welchem Jahr ist eigentlich Ihr Foto von oben ???? 1996???? wieso stellen Sie kein aktuelleres rein siehe xing (Sie wissen schon was ich meine)
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