Fr 19.Dez. 00:28
Servus, liebe Fußballfreunde!
Eigentlich glaube ich noch immer eher an einen April-Scherz zu Weihnachten: Alexander Baumjohann zum FC Bayern München. Glückwunsch an das Gladbacher Talent, wenn es stimmen sollte, was im "kicker" zu lesen stand. Doch, im Ernst: Wen möchte der Noch-Borusse aus dem Schalker Stall von der Ersatzbank in der Allianz-Arena verdrängen?
Hoffentlich erinnert sich Alexander Baumjohann noch rechtzeitig vor seiner Unterschrift beim Rekordmeister an das Schicksal des letzten Bundesligakollegen, der vor einem unvergessenen Torerfolg halb Bremen schwindelig spielte, um anschließend ins Trikot des FC Bayern München zu schlüpfen: Jan Schlaudraff.
Genau ein Mal stand der in Aachen an Spielkunst nicht zu toppende Ex-Gladbacher für den aktuellen Tabellenzweiten in einer Bundesligastartformation. Heute kämpft er in Hannover - zurück im Schoß seines Aachener Förderers Dieter Hecking - um seinen guten Ruf und ein womögliches Comeback in der Nationalmannschaft.
Baumjohann setzte - nach Schlaudraff und dem legendären Karl Del'Haye - die liebe Tradition Gladbacher Dribbler im weißblauen Bayern-Land fort. Nur Michael Sternkopf ging den umgekehrten Weg, dribbelte erst in München, dann am längst abgerissenen Bökelberg.
Allein der Glaube an Baumjohanns Durchbruch - auf den ich irgendwie auch in Gladbach noch warte - an der Isar fehlt mir. Was ist mit Toni Kroos, den ich für noch veranlagter halte, dem Jürgen Klinsmann jedoch offensichtlich keine größere Verwendbarkeit attestiert? Der Wahl-Ami hat außerdem erst kürzlich Landon Donovan für die Bundesliga wiederentdeckt, dem zwei Anläufe in Leverkusen vollends danebengingen und der seitdem davon lebte, in den Staaten der Beste, hier zu Lande aber nur noch Insidern ein Begriff zu sein. Blöd, dass Donovan auf dem Spielfeld nicht weit entfernt von Baumjohann zu Hause ist: hinter den Spitzen.
Nicht zu vergessen der vor zwei Sommern als ein Riesentalent angekündigte José Ernesto Sosa, der Gefahr läuft, aus der bayerischen Landeshauptstadt so bald zu entschwinden, dass er noch weniger unvergessene Szenen ins Archiv gespielt haben wird als Ali Karimi.
Der Ballgewandten waren schon Ungezählte beim FC Bayern München. Und eigentlich ist alleine die Tatsache, einmal beim Rekordmeister zum bezahlten Personal gezählt zu haben, Grund genug, ein womöglich ganz persönliches Himmelfahrtskommando einzugehen. Auch für Alexander Baumjohann. Und für seinen mitverdienenden Berater. Sollte Uli Hoeneß' Angebot echt sein: Glückwunsch. Ein Abnehmer wird sich anschließend automatisch finden.
Liebe Fußballfreunde, wie beurteilt Ihr die Meldung, die Baumjohann und die Bayern in einem Atemzug nennt?
Servus derweil!
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Was gibt es das zu meinen? Geregelte Infrastruktur, am ersten Tag des Monats ist das Geld auf dem Konto. Die Spieler denken: "Ich hole mir die Kohle, sammle Erfahrung bei einem renommierten Klub und gehe dann evtl. nach 2 Jahren". In unserer verdorbenen Welt ist jeder (leider) käuflich.
Natürlichwird er nur auf der Bank sitzen, gegen wen soll er den Ausgetauscht werden?
Aber na ja, vielleicht besser bei Bayern auf der Bank als mit Gladbach in der 2. Bundesliga.
das sind die spieler die nur an kohle denken, und keinen bezuig zu ihrem vereinhaben.
luieber auf der tribüne versauern , als mir irgendwo anders den arsch auf-
zureißen.
es gibt nur noch söldner im profifussball
Ich weiß nicht was ich sagen soll. Ich muss einigen hier Recht geben wenn sie sagen, dass der Spieler nur an die Kohle denkt. Ein Alexander Baumjohann hat beim deutschen Rekordmeister sicher nix verloren. Da ist ein Toni Kroos der ein viel größeres Talent ist, Eben ein Jose Sosa der dessen Position spielen kann und jetzt auch ein Landon Donavan die alle vor Baumjohann spielen werden. Wobei selbst diese Spieler nicht gerade viel Einsatzzeit bekommen werden. Die Einzigste Idee die ich mir noch vorstellen könnte was sie mit Baumjohann vorhaben ist, dass sie ihn in die Zweie Mannschaft stecken damit sie die etwas verbessern können. Baumjohann ist sicher ein recht talentierter Spieler, aber er sollte erstmal den richtigen Durchbruch in Gladbach schaffen und dann zu einem Verein wie Stuttgart, Dortmund, oder Hannnover gehen wo er regelmäßig spielt. Beim FC Bayern wird er nicht mehr als Spieler Nummer 25 oder 26 sein!!! Schade um sein Talent
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