Radsport Live-Bericht

Tour de France - Blagnac - Brive-la-Gaillarde

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Live - Kommentar

  1. 16:20 - Damit verabschiede ich mich für heute aus dem Live-Ticker zur Tour de France. Morgen um etwa 10:45 Uhr geht es mit dem Einzelzeitfahren über 53,5 Kilometer zwischen Bonneval und Chartres weiter. Bis dann!

  2. 16:19 - In der Gesamtwertung hat sich erwartungsgemäß nichts getan. Wiggins, der heute den treuen Helfer für Cavendish gemimt hat, bleibt vor Froome und Nibali in Gelb.

  3. 16:19 - Cavendish vor Goss, Sagan, L.L. Sanchez, Roche und Farrar - das sind die Top 6 des Tages.

  4. 16:17 - Cavendish gewinnt mit einer beeindruckenden Überlegenheit - was für ein Auftritt des Weltmeisters!

  5. 16:16 - Das Feld rauscht um die letzte Kurve und saugt sich an die Spitze heran. Dort forciert Roche den Sprint mit Sanchez am Hinterrad. Die beiden haben noch ein gutes Polster, aber dann kommt auf den letzten 200 Metern Mark Cavendish mit einem unglaublichen Geschwindigkeits-Überschuss an ihnen vorbei. Roche und Sanchez können nur entsetzt hinterherschauen.

  6. 16:16 - Hansen attackiert auf den letzten Kilometer, kommt aber wieder nicht weg.

  7. 16:15 - Wiggins höchstpersönlich führt das Feld jetzt auf die letzten 1.500 Meter. Er gibt Vollgas für Cavendish.

  8. 16:14 - Die letzten zwei Kilometer. Die sechs Ausreißer sind wieder beisammen - und haben noch immer sechs Sekunden Vorsprung.

  9. 16:14 - Im Feld hat Garmin die Kontrolle übernommen - der Mann mit der Roten Laterne, Tyler Farrar, will unbedingt noch eine Etappe gewinnen.

  10. 16:13 - Jetzt wird nochmal angegriffen. Roche gibt Vollgas, Sanchez, Paolini und Klöden folgen - Vinokourov und Hansen erstmal nicht.

  11. 16:13 - Die letzten drei Kilometer laufen - und das Feld macht gehörig Druck, während an der Spitze kurz die Luft raus ist.

  12. 16:12 - Doch Hansen kommt nicht weg. Roche und Klöden schließen die Lücke und ziehen weiter voll durch. Der Vorsprung zum Feld beträgt 14 Sekunden.

  13. 16:11 - Hansen attackiert! Der Lotto-Mann hat sich zuletzt geschont, weil er darauf spekulierte, dass Greipel von hinten kommt. Jetzt aber sucht er doch noch sein Glück in der Flucht.

  14. 16:11 - Kiryienka, Oss und Gerrans setzen sich vom Feld ab. Das nächste Trio also, das auf die Jagd nach der Spitze geht.

  15. 16:10 - Das Klöden-Trio wird von Sanchez an die Spitze herangeführt. Aber auch das Feld ist nur noch etwa zehn Sekunden zurück. Jetzt wird's spannend!

  16. 16:09 - Es fängt leicht zu regnen an. Das macht das rasende Finale jetzt natürlich nicht leichter.

  17. 16:09 - Das Hauptfeld wird von Liquigas und Sky angeführt. Sagan und auch Cavendish sind noch weit vorn dabei.

  18. 16:08 - In der Abfahrt fährt jetzt hauptsächlich Paolini vorne.

  19. 16:07 - Die Fahrer rauschen die Abfahrt in Richtung Brive-la-Gaillarde hinunter - und von hinten kommt das Klöden-Trio näher.

  20. 16:06 - Vinokourov führt die Spitzengruppe über die Bergwertung und holt sich den einzigen Punkt. Der Vorsprung zu Roche, Klöden und auch L.L. Sanchez beträgt aber nur noch etwa 15 Sekunden.

  21. 16:05 - Devenyns kommt nicht weg, aber jetzt zeigen sich sogar Klassementfahrer: Roche greift an - und Klöden springt sofort hinterher!

  22. 16:05 - Roy und Nuyens sind gestellt, jetzt versucht Devenyns, sich aus dem Hauptfeld abzusetzen.

  23. 16:03 - Vinokourov fährt in der Spitzengruppe die meiste Zeit von vorne. Kurz vor der Bergwertung bittet er jetzt seine zwei Begleiter zur Mithilfe. Doch nur der endschnelle Paolini geht etwas zögerlich nach vorn - Hansen bleibt hinten.

  24. 16:02 - Vinokourov, Hansen und Paolini haben rund 10 Sekunden Vorsprung auf Nuyens und Roy. Das Feld hat weiterhin 30 Sekunden Rückstand.

  25. 16:01 - Ein Argos- und ein Cofidis-Fahrer versuchen sich aus dem Feld abzusetzen.

  26. 16:01 - Vinokourov attackiert in Lissac. Jetzt beginnt der 1,9 Kilometer lange Anstieg zur letzten Bergwertung des Tages - bei durchschnittlich 5,7 Prozent.

  27. 16:00 - Roy, Hansen und nun auch Vinokourov sowie Nuyens und Paolini - das sind die fünf übrig gebliebenen Spitzenreiter, die 29 Sekunden Vorsprung auf das Hauptfeld haben.

  28. 15:59 - Es geht jetzt wieder bergan, und schon kommt das Feld an die nächsten Ausreißer heran. Auch Gretsch ist jetzt gestellt.

  29. 15:57 - 30 Sekunden liegt das Hauptfeld jetzt nur noch hinter der Spitze. Es riecht nun doch nach einem Massensprint in Brive-la-Gaillarde. Die Zielgerade ist dort 600 Meter lang und 6,5 Meter breit. Die letzte Kurve 600 Meter vor dem Ziel ist zwar relativ eng, insgesamt ist die Ankunft aber wie für einen Sprint gemacht.

  30. 15:55 - Roy und Hansen können sich absetzen. 19 Sekunden dahinter liegen Arashiro, Popovych und Gretsch. Die anderen Ausreißer fallen nun allmählich ins Feld zurück. Dort hat sich jetzt auch Sky in die Führungsarbeit eingeschaltet.

  31. 15:52 - 20 Kilometer sind es noch bis ins Ziel, und nach der Attacke von Hansen schauen sich die anderen Ausreißer erstmal an. Wer übernimnmt jetzt Verantwortung?

  32. 15:51 - Die Spitzengruppe bricht auseinander: Hansen und Roy haben attackiert.

  33. 15:50 - Christophe Kern hat einen Defekt und muss anhalten. Er wird heute wohl kaum mehr mit dem Feld ins Ziel kommen, denn das Tempo wird nicht mehr langsamer werden.

  34. 15:48 - Patrick Gretsch führt die Gruppe in den Ort Nespouls. Nach der Ortsdurchfahrt geht es erstmal wieder bergab. Noch ist die Flucht nicht vorbei.

  35. 15:45 - Mit nur noch 42 Sekunden Vorsprung erreichen die Spitzenreiter jetzt das Departement Correze, in dem auch das Tagesziel liegt.

  36. 15:40 - Adam Hansen befindet sich hinten am Lotto-Mannschaftswagen und bespricht sich mit Marc Wauters. Was sollen wir machen, wenn die Gruppe gestellt ist? Sofort für Greipel arbeiten? Wahrscheinlich.

  37. 15:38 - 1:13 Minuten - der Vorsprung der 14 Ausreißer schmilzt weiter. Nicht mehr lange, dann müssen die Begleitwagen raus aus der Lücke.

  38. 15:35 - Die meiste Arbeit im Feld leistet weiterhin Omega Pharma. Die Belgier haben drei Mann im Wind, Rabobank, Euskaltel und Ag2r zwei, Liquigas einen.

  39. 15:34 - Sebastian Langeveld vom Rabobank-Team befindet sich hinter dem Feld. Er hatte wohl Defekt und muss jetzt allein zurückfinden.

  40. 15:32 - 14 Fahrer bilden die Spitzengruppe noch, aber der Vorsprung auf das Hauptfeld liegt weiterhin bei nur 1:25 Minuten.

  41. 15:31 - Jens Voigt fährt zum Mannschaftswagen zurück und testet sein Trikot auf Reißfestigkeit: Er belädt sich mit vielen, vielen Trinkflaschen.

  42. 15:26 - Boeckmans und Fouchard sind jetzt die ersten der ursprünglichen Angreifer, die ins Feld zurückfallen.

  43. 15:25 - Paoloni schließt zu Boasson Hagen auf, und dann schauen sich die beiden kurz an. Paolini will nicht mitführen, und so kommen auch die anderen Ausreißer wieder ran.

  44. 15:25 - Das Feld passiert die Bergwertung mit 1:27 Minuten Rückstand.

  45. 15:24 - Kurz nach der Kuppe attackiert Boasson Hagen. Der norwegische Meister kann sich etwas absetzen.

  46. 15:22 - Aber auch die anderen können den Kontakt halten, und kurz vor der Bergwertung setzt dann Arashiro eine Attacke. Er holt den Bergpunkt vor Costa. Dann folgen die anderen 14.

  47. 15:21 - Millar, Vinokourov, Paolini, Boasson Hagen und Albasini - die berühmtesten Männer der Spitzengruppe sind dort nun auch die Spitzenreiter.

  48. 15:20 - Es geht bergan. Und auch wenn die Straße nicht besonders steil ist, so zieht sich die Spitzengruppe jetzt sofort deutlich auseinander. Millar und Vinokourov haben das Tempo erhöht.

  49. 15:17 - 1:30 Minuten - der Vorsprung der 16 Ausreißer sinkt weiter. Gut möglich, dass ein paar von ihnen die Bergwertung jetzt nutzen, um sich nochmal aufzubäumen und nochmal die Flucht nach vorn zu starten.

  50. 15:14 - In vier Kilometern geht es hinauf in Richtung Cote de Souillac. Dort führt die Straße über 2,2 Kilometer mit durchschnittlich 4,7 Prozent bergan - eine Bergwertung der 4. Kategorie.

  51. 15:10 - An der Spitze gehen weiterhin alle Fahrer gleichmäßig und ohne Murren durch die Führung. Die Gruppe läuft, aber das Feld läuft momentan einen Tick besser. Der Abstand beträgt nur noch 1:51 Minuten.

  52. 15:05 - Unter der Mithilfe von Rabobank sinkt der Rückstand des Feldes jetzt erstmals auf unter zwei Minuten. Und inzwischen hat sich sogar Liquigas eingeschaltet. Angesichts des hügeligen Etappenfinales, könnte Sagan ein Mann für den Tagessieg sein, wenn es zum Sprint kommt.

  53. 15:01 - Auch Rabobank schaltet sich in Payrac jetzt in die Führungsarbeit des Feldes ein. Die Niederländer haben offenbar Lust auf den Tagessieg bekommen, denn eine gute Platzierung im Gesamtklassement haben sie nicht zu verteidigen.

  54. 14:59 - Das heutige Etappenziel spielte in der Tour-Geschichte übrigens auch schon eine wichtige Rolle: In Brive-la-Gaillarde begab Festina damals 1998 im Zuge des großen Doping-Skandals seinen Rückzug von der Tour bekannt.

  55. 14:56 - Es geht wieder abwärts mit dem Vorsprung der 16 Spitzenreiter. 2:11 Minuten stehen jetzt noch auf der Uhr.

  56. 14:52 - Hat Cedric Pineau etwas ins Auge bekommen? Der Franzose befindet sich bei Tour-Ärztin Pommerie, die ihn an selbigem behandelt.

  57. 14:45 - Natürlich sind auch Wiggins und seine Sky-Mannen im Feld ständig weit vorne zu sehen. Das Tempo bestimmen sie bislang aber nicht. Es ist ein dankbarer Tag für Christian Knees und Co. - wenn man von der hohen Anfangsgeschwindigkeit einmal absieht.

  58. 14:42 - Optisch hat sich nicht viel getan, auf der Uhr aber sieht das anders aus: Die 16 Spitzenreiter bauen ihren Vorsprung nun auf 2:50 Minuten aus, obwohl hinten weiterhin dieselben Fahrer die Nachführarbeit leisten.

  59. 14:38 - Es passiert momentan nicht viel: Die 16 Ausreißer haben konstant zweieinhalb Minuten Vorsprung, das Feld hält mit Saur-Sojasun, Omega Pharma-Quick Step und Euskaltel dagegen.

  60. 14:30 - Auch Euskaltel beteiligt sich inzwischen an der Nachführarbeit im Hauptfeld. Die Basken kämpfen um den 17. Gesamtrang von Egoi Martinez, der auf den Ausreißer Costa 4:11 Minuten Vorsprung hat. Dazu muss man wissen: Costa ist der deutlich bessere Zeitfahrer.

  61. 14:29 - Das Hauptfeld ist weiterhin stark in die Länge gezogen. Eine gemütliche Übergangsetappe ist das heute definitiv nicht. Auch nach drei Wochen müssen die Fahrer noch alles geben, um im Peloton bleiben zu können.

  62. 14:26 - Die Fahrer erreichen den höchsten Punkt des Tages, rund 360 Meter über dem Meer. Jetzt geht es für ein paar Kilometer bergab, dann aber sofort auch wieder hinauf. Bis zum Ziel bleibt die Etappe wellig.

  63. 14:21 - 2:26 Minuten beträgt der Vorsprung inzwischen wieder. Das Feld lässt den Abstand zwar nicht groß werden, kann die Lücke aber auch nicht schließen. Das Tempo bleibt übrigens weiterhin hoch, der Schnitt liegt noch immer über 44 Stundenkilometern - genau genommen bei 44,8.

  64. 14:15 - Menchov kämpft nach seinem Hunde-Unfall noch immer um den Anschluss ans Feld. Gewartet wird dort nicht, denn Omega Pharma setzt die Verfolgung der 16 Ausreißer unbeirrt fort.

  65. 14:10 - Sturz im Feld! Ein Hund ist in die Fahrermenge gerannt und hat ein paar Profis zu Boden befördert. Mit dabei: Philipp Gilbert. Der Belgier rappelt sich wieder auf, geht zum Straßenrand und wirft den Hunde-Besitzern ein paar deutliche Worte an den Kopf. Dann fährt er, genau wie Menchov und Vichot, weiter.

  66. 14:08 - Noch werden die Ausreißer nicht nervös. Sie bleiben beisammen, arbeiten genauso weiter wie bisher.

  67. 14:04 - Das Feld macht Druck! Im Anstieg hat die große Masse der 137 Verfolger viel Boden gut gemacht. 2:10 Minuten stehen nur noch auf der Uhr.

  68. 14:02 - Direkt nach dem Sprint ging es jetzt zur zweiten Bergwertung hinauf - zur Cote de Cahors. Das ist ein Kilometer bei 7,8 Prozent. Die Wertung der 4. Kategorie geht an Orica-Mann Albasini.

  69. 13:56 - 3:25 Minuten nach der Spitze erreicht das Hauptfeld den Sprint. Hier werden aber keine Punkte mehr vergeben, und so rollt es nur über die Linie - angeführt weiterhin von BMC, Omega Pharma und Ag2r.

  70. 13:52 - Die Spitzenreiter haben den Sprint erreicht, und Boeckmans holt sich die 20 Punkte. Boasson Hagen belegt hinter Roy und Gretsch den vierten Rang und bekommt dafür 13 Punkte. Das bringt dem Norweger vorübergehend den vierten Rang in der Punktewertung.

  71. 13:43 - Mit Boasson Hagen ist einer der Top-5 in der Punktwertung auch in der Ausreißergruppe dabei. Wenn er sich die 20 Punkte angelt, dann steht er auf Rang vier - vor seinem Teamkollegen Cavendish. Allerdings braucht er dazu nicht mal die vollen 20 Zähler, 4 würden auch schon genügen.

  72. 13:37 - Das Feld rollt durch Lhospitalet und beginnt nun eine langgezogene Abfahrt in Richtung Cahors, wo bei Kilometer 115 der Zwischensprint wartet.

  73. 13:32 - Der Abstand zwischen Spitze und Hauptfeld beträgt jetzt wieder drei Minuten. Trotzdem: BMC, Ag2r und Omega Pharma geben noch immer nicht nach. Das Thema tagessieg ist für die Fahrer dort hinten noch immer nicht gegessen.

  74. 13:27 - In der zweiten Rennstunde haben die Fahrer "nur" noch 44,8 Kilometer absolviert. Das zieht den Tagesschnitt auf 46,5 km/h herunter. Trotzdem: Der schnellste von der ASO angesetzte Schnitt betrug laut Marschtabelle 45 km/h und hätte eine Zielankunft um 16:15 Uhr bedeutet. Wir sind früh dran heute!

  75. 13:24 - BMC und Ag2r sind die Teams, die das Tempo im Feld bestimmen und den Rückstand jetzt sogar wieder auf 2:45 Minuten verkürzen. Beide haben keinen Fahrer vorne - wird die Gruppe deshalb jetzt wieder richtig gejagt?

  76. 13:20 - So richtig weit kommen auch die 16 Mann um Vinokourov nicht weg. Der Vorsrpung der Spitzenreiter schrumpt nun wieder auf 3:05 Minuten. Damit Costa den Sprung in die Top 15 schafft, müsste er mehr als sieben Minuten vor dem Feld ankommen. Dann würde er Menchov verdrängen.

  77. 13:15 - Janez Brajkovic ist eben zu Fall gekommen. Der Astana-Mann kann aber weiterfahren und befindet sich inzwischen auch schon wieder im Hauptfeld.

  78. 13:11 - Während auch das Feld durch die Verpflgung rollt ist der Rückstand bereits auf 3:15 Minuten angewachsen.

  79. 13:07 - Die Spitzenreiter erreichen jetzt die Verpflegungszone in Castelnau-Montratier. Direkt danach beginnt dieses 18. Teilstück dann richtig wellig zu werden. Das hohe Anfangstempo dürfte bald Geschichte sein.

  80. 13:03 - Saur-Sojasun ist eines der Teams, das noch keinen Etappensieg hat, und trotzdem nicht in der Ausreißergruppe vertreten ist. Die Franzosen versuchen im Feld jetzt nochmal eine Verfolgung anzuzetteln, sind dabei aber wenig erfolgreich. Nach zwei Kilometern geben sie es auf, Sky übernimmt nun die Kontrolle.

  81. 13:00 - 2:15 Minuten haben die 16 Ausreißer jetzt. Hier die Namen: Costa (Movistar), Vanendert (Lotto), Vinokourov (Astana), Boasson Hagen (Sky), Roy (FDJ), Popovych (RadioShack), Arashiro (Europcar), Hansen (Lotto), Millar (Garmin), Albasini (Orica), Paolini (Katusha), Boeckmans (Vacansoleil), Nuyens, Kroon (beide Saxo Bank), Gretsch (Argos) und Fouchard (Cofidis). Costa ist mit 29:43 Minuten Rückstand auf Wiggins der Bestplatzierte im Klassement.

  82. 12:56 - Die Gruppe steht! 16 Mann befinden sich jetzt vor dem Feld, das nun abrupt das Tempo gedrosselt hat. Der Vorsprung wächst ruckzuck auf über eine Minute an.

  83. 12:51 - Die Spitzengruppe wächst auf zehn Mann an und hat jetzt 35 Sekunden Vorsprung. Dabei sind: Vinokourov (Astana), Roy (FDJ), Arashiro (Europcar), Hansen (Lotto), Millar (Garmin), Albasini (Orica), Paolini (Katusha), Nuyens (Saxo Bank), Fouchard (Cofidis) sowie der Deutsche Patrick Gretsch (Argos).

  84. 12:48 - Nick Nuyens (Saxo Bank) und Yukiya Arashiro (Europcar) holen die Punkte an der Bergwertung. Sie gehören jetzt der aktuell achtköpfigen Spitzengruppe an, die rund 15 Sekunden Vorsprung auf das Feld hat.

  85. 12:46 - Bisher war es ausschließlich flach, jetzt geht es für einen Kilometer bei 10,3 Prozent zur ersten Bergwertung der 3. Kategorie hinauf: Cote de Saint-Georges.

  86. 12:42 - Zwei weitere Fahrer haben zu dem Quartett aufgeschlossen, aber das Feld lässt noch immer nicht locker und setzt die harte Verfolgungsjagd fort.

  87. 12:39 - Die nächste etwas vielversprechendere Attacke läuft. Vier Mann haben sich leicht abgesetzt. Wir warten auf die Namen.

  88. 12:36 - FDJ zeigt sich heute sehr aktiv. Mit vielen Fahrern sitzt das Team in den ersten Reihen des Feldes, und immer wieder greift ein anderer an. Bislang ist aber keiner dieser Versuche erfolgreich.

  89. 12:29 - Das Rennen beginnt von vorne. Auch wenn die ersten Angreifer gestellt wurden, nun versuchen natürlich sofort die nächsten ihr Glück.

  90. 12:25 - Die Ausreißer sind gestellt, das Feld ist wieder geschlossen. In der ersten Rennstunde wurden 48,2 Kilometer absolviert - beeindruckend am Ende von drei Wochen Tour de France.

  91. 12:19 - Fofonov fällt jetzt als erster der sechs Ausreißer ins Hauptfeld zurück. Die anderen haben noch etwas mehr als zehn Sekunden Vorsprung.

  92. 12:14 - Das hohe Tempo im Feld wird jetzt einigen angeschlagenen Fahrern zum Verhängnis. Unter anderem verliert BMC-Helfer Stephen Cummings, der gestern gestürzt war, den Kontakt. Auch abgehängt: Michele Scarponi (Lampre).

  93. 12:12 - Das Feld ist auf 15 Sekunden dran, und jetzt gibt es die ersten Gegenangriffe. Unter anderem versucht es Rein Taaramäe von Cofidis. Aber er kommt nicht weg.

  94. 12:07 - Die Zusammenarbeit von Omega Pharma und Katusha trägt erste Früchte: Der Rückstand des Feldes ist auf unter 40 Sekunden geschmolzen.

  95. 12:02 - Auch Katusha steigt im Feld jetzt in die Nachführarbeit ein. Die sechs Ausreißer haben zwar 50 Sekunden Vorsprung, die Gruppe des Tages müssen sie deshalb aber noch immer nicht bilden.

  96. 12:01 - Während FDJ mit Pineau einen Fahrer vorne hat, geht einem anderen hinten die Luft aus: Ladagnous hat einen Platten und verliert den Anschluss ans Feld. Da das Tempo immer noch recht hoch ist, wird es erstmal nicht einfach, allein zurück zu kommen.

  97. 11:58 - Mit 1:56:26 Stunden Rückstand ist Fofonov als 64. der Gesamtwertung der "gefährlichste" Ausreißer. Sky kann sich heute also erstmal ganz entspannt zurücklehnen.

  98. 11:57 - Die anderen sechs "Verlierer-Teams" sind mit der Gruppenzusammensetzung nicht glücklich. Vor allem: Omega Pharma. Die Belgier führen jetzt das Feld an und halten den Abstand klein: 45 Sekunden werden vermeldet.

  99. 11:53 - Korrektur von offizieller Seite. Jetzt wird vermeldet, dass der FDJ-Profi nicht Thibaut Pinot, sondern Cedric Pineau ist. Damit hat die sechsköpfige Gruppe schon deutlich bessere Karten. Dimitriy Fofonov (Astana), Michael Morkov (Saxo Bank), Ruben Perez (Euskaltel), Julien Simon (Saur) und Matthieu Sprick (Argos) begleiten Pineau. Nur fünf der elf Teams, die bislang weder Etappensieg noch Wertungstrikot eingefahren haben, sind also vorne vertreten.

  100. 11:50 - Das Thema Ausreißer wird konkreter: Sechs Fahrer haben nun einen Vorsprung von rund 30 Sekunden erkämpft. Mit dabei ist auch der Gesamtzehnte Thibaut Pinot (FDJ). Er könnte jedoch auch gleich der Grund sein, dass das Feld die Gruppe nicht ziehen lässt.

  101. 11:46 - Wie nicht anders zu erwarten, sind auch die drei Angreifer von eben nicht weggekommen. Das Feld ist nach 22 Kilometern noch immer geschlossen.

  102. 11:43 - Drei Fahrer sollen sich jetzt etwas abgesetzt haben. Der Informationsfluss ist aber sehr dünn - wir haben weder Namen der Profis noch ihrer Teams. Gut möglich, dass sich der Vorstoß in einer Minute aber auch schon wieder erledigt hat. Das Feld ist noch immer sehr schnell.

  103. 11:36 - Während im Feld noch immer keine Ruhe eingekehrt ist, und sich niemand absetzen konnte, hier eine kleine Statistik: Wenn man den Vorsprung, den Wiggins auf Froome im Gesamtklassement hat (2:05 Minuten) auf Grund der Durchschnittsgeschwindigkeit in Metern beschreiben will, dann kommt eine Distanz von 1,37 Kilometern heraus. Nach 3.096,9 Kilometern hat Wiggins also 1.370 Meter Vorsprung auf seinen Teamkollegen.

  104. 11:33 - Neun Kilometer sind gefahren, aber das Feld ist weiterhin weitgehend geschlossen.

  105. 11:28 - Die Fahrer legen zügig los, immer wieder wird attackiert. Noch hat sich aber niemand absetzen können.

  106. 11:25 - Das Rennen läuft, bislang wurden uns aber noch keine Angriffe vermeldet.

  107. 11:21 - 22 Grad hat das Thermometer in Toulouse angezeigt - der Himmel ist, wie gestern, bewölkt. Nur in die Wolken hinein kommen die Fahrer auf der flacheren Etappe heute nicht.

  108. 11:18 - Alle 153 gestern ins Ziel gekommenen Fahrer sind auch heute wieder gestartet. Mit dabei ist also auch der gestern noch in Toulouse an der Hand operierte Chris Anker Sörensen. Der Däne wollte eine Zeitung aus seinen Speichen ziehen, und hat sich dabei die Hand aufgeschnitten. "Er hat immer noch große Schmerzen, aber er wird es probieren", sagt Sörensens Sportlicher Leiter Nick Gates.

  109. 11:14 - Bevor das Rennen gleich richtig hektisch wird, werfen wir einen Blick auf die Titelseite der L'Equipe. Dort ist natürlich das Sky-Duo Wiggins/Froome zu sehen. Die Überschrift: "La Promenade des Anglais". Ein tolles Wortspiel, das für Wiggins einen Kreis schließt. Denn an der gleichnamigen Strand-Prommenade in Nizza hat er vor vier Monaten mit dem Gesamtsieg bei Paris-Nizza seine tolle Saison eingeläutet. Was folgten waren Gesamtsiege bei der Tour de Romandie sowie dem Critérium du Dauphiné.

  110. 11:10 - Das Feld hat sich in Bewegung gesetzt. Wie gewohnt geht es aber erstmal ein paar Kilometer neutralisiert in Richtung Stadtrand. Etwa um 11:20 Uhr soll es dann tatsächlich losgehen.

  111. INFO - Heiße Geschichte von gestern: BMC-Helfer Michael Schär wurde von einem Auto der Tour-Karawane angefahren. Seit Hoogerland 2011 scheint das ja keine Seltenheit mehr zu sein. Das besonders Delikate diesmal ist aber, dass es ausgerechnet das Auto der Tour-Ärztin Pommerie war. Schär nahm es mit Humor - wenigstens konnte er sofort verarztet werden.

  112. INFO - Jetzt wo Thomas Voeckler das Bergtrikot nicht mehr zu nehmen ist, traut er sich mit seiner Colnago-Sondermaschine ins Rennen: Rotgepunktet ist das Arbeitsgefährt der Startnummer 21 heute. Rivale Fredrik Kessiakoff meinte gestern nach der Etappe lakonisch zum Duell ums Bergtrikot: "Immerhin habe ich dafür gesorgt, dass er hart dafür arbeiten musste."

  113. INFO - Am Parc de Blagnac direkt an der Garonne läuft die Einschreibung, zum sechsten Mal ist der Ort vor den Toren von Toulouse Etappengastgeber bei der Tour. Heute geht es schnurstracks Richtung Norden, zum Glück für alle Fahrer der Teambusse fast parallel zur Autobahn. Ein langer Tag für die Fahrer, denn zu den 222,5km kommen gleich erst noch 8,4km Neutralisation hinzu. Der Stand in allen Wertungen

  114. INFO - Das große Diskussionsthema nach der gestrigen Etappe war das Verhalten von Chris Froome und Bradley Wiggins. Blogger Andreas Schulz hat sich ein paar Gedanken dazu gemacht - was denken Sie? Sky: Doppelt dumm gelaufen

  115. INFO - Herzlich willkommen zur 18. Tour-Etappe, einem der längsten Abschnitte dieser Rundfahrt. Die Berge sind überstanden, die Strapazen noch nicht - für viele Mannschaften bietet sich heute die letzte Chance auf einen Tagessieg. Mit der Brechstange müssen sie versuchen, heute in der Ausreißerrgruppe dabei zu sein. Aber werden sich die Sprintteams die Chance nehmen lassen, in Brive zuzuschlagen? Die Etappe ab 11:15 Uhr im Live-Ticker!

Kommentare 1 - 6 of 6

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  1. Wenn die Kommentatoren gelobt werden, dann sollten auch­ die sportlichen Leistungen aller Radsportler der Tour­ nicht außer Acht gelassen werden. Denn ich finde es­ geht doch gar nicht mehr darum, ob mit oder ohne­ "unterstützende Mittel" sondern um die­ Anerkennung der Leistung, welche die Sportler dort­ während der langen Tour der Leiden jeden Tag abrufen­ müssen . Denn es weden ja immer nur die Sieger in­ Erinnerung bleiben. ob positiv oder negativ. Sie sind­ alle klug genug, um zu wissen und zu entscheiden, was­ sie sich, Ihren Familien und auch Fans mit ihren­ Entscheidungen antun.

    Von Angelika, am Fr 20.Jul. 15:52
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  2. Kommentar nicht angezeigt durch zu niedrige Bewertung. Zeigen

    Na, wer ist denn heute wieder gedopt?

    Von Fjjuckhhg, am Fr 20.Jul. 15:10
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  3. Ron Ringguth: "Ob Blinde, wieder laufen­ können" :D :D

    Von Damian, am Fr 20.Jul. 14:51
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  4. mich würde einmal interessieren, wie die kommentatoren­ über eine änderung weg von zeitabständen, hin zur­ ausschliesslichen punktevergabe für zb die ersten 20­ fahrer jeder etappe denken. wird hierdurch nicht viel­ mehr spannung erzeugt als man es in dieser tour sieht,­ in der wiggins ausschließlich den vorsprung aus dem­ zeitfahren verwaltet?!

    Von Hans Janssen, am Fr 20.Jul. 14:35
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  5. Den Live-Kommentatoren von Eurosport möchte ich hier­ einmal ein verdientes Kompliment machen! Ich verfolge­ die Tour im FS (natürlich teilweise auch vor Ort) seit­ 1980. In Deutschland war das vor dem Telekom Hype kaum­ möglich. Ich hatte das Glück die Tour über die BRT­ (Belgische Rundfunk u. Television) oder RTBF das im­ Kölner Raum für die Garnisonen der Belgischen Armee­ ausgestrahlt wurde, sehen zu können. Ganz so nebenbei­ lernte ich dadurch Flämisch/Niederländisch verstehen.­ Die damaligen Kommentatoren der BRT, Marc van Lombeek­ z. B., habe ich heute noch in angenehmer Erinnerung. In­ Stil und Fachwissen unübertroffen! Die ersten die an­ diese Leistungen anknüpfen können sind die Eurosport­ Kommentatoren! Es macht echt Spass die Live­ Übertragungen der Tour zu verfolgen! Ich fühle mich um­ Jahrzehnte positiv zurückversetzt. Danke dafür- und­ natürlich die Vorstellungen der vielen alten Steine und­ einiger anderer wichtigen, versteckten Andeutungen;-)

    Von Fritz, am Fr 20.Jul. 14:20
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