Radsport Live-Bericht

Tour de France - Abbeville - Rouen

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  1. 17:45 - Damit verabschieden wir uns für heute aus dem Liveticker der Tour. Morgen geht es mit der nächsten Sprint-Etappe um 12:30 Uhr weiter. 196,5 Kilometer von Rouen nach Saint-Quentin stehen dann auf dem Programm. Bis dahin!

  2. 17:44 - Zeitabstände wird es im Feld heute kaum geben, weil der Sturz gerade nach der 3.000-Meter-Marke geschah. Daher bleibt das Gesamtklassement, wie es war: Fabian Cancellara bleibt in Gelb, obwohl er mit Rückstand ins Ziel kam.

  3. 17:43 - Cavendish rollt jetzt mit zerfetztem Trikot und ziemlich schlechter Laune dem Ziel entgegen. Wir dürfen gespannt sein, was der Weltmeister heute Abend zu erzählen hat.

  4. 17:42 - Rang drei geht an Veelers vor Goss und Sagan.

  5. 17:41 - Lotto forciert den Sprint perfekt und lässt Greipel etwa 250 Meter vor dem Ziel von der Leine. Petacchi versucht aus dem Windschatten zu überholen, kommt aber nicht vorbei. Greipel ist zu stark und gewinnt vor dem Italiener.

  6. 17:40 - Der letzte Kilometer läuft, Greipel sitzt hinter seinen drei Anfahrern an vierter Position. An seinem Hinterrad lauert Petacchi vor Veelers und Sagan. Orica und Goss sind auch zu sehen.

  7. 17:40 - Greipel ist dabei, auch Argos macht noch Tempo - für Veelers wahrscheinlich.

  8. 17:39 - Das Feld ist jetzt völlig zerrissen. Höchstens 40 Mann sind vorn noch beisammen.

  9. 17:39 - Ganz, ganz kurz nach der 3-Kilometer-Marke kracht es im Feld - auch Cavendish ist zu Boden gegangen!

  10. 17:38 - Das Feld ist dran, jetzt konzentriert sich alles auf den Sprint.

  11. 17:37 - Die letzten 5.000 Meter sind erreicht. Im Feld beteiligt sich auch Cancellara höchst selbst jetzt an der Verfolgung.

  12. 17:36 - Das Feld lässt sich nicht abhängen. Da liegen gerade mal fünf Sekunden zwischen den drei Spitzenreitern und den Sprintern.

  13. 17:34 - Delaplace, Moncoutie und Arashiro sind gestellt, die neuen Spitzenreiter sind Chavanel, Dumoulin und einer von Vacansoleil - das dürfte Larsson sein.

  14. 17:33 - Auch Dumoulin hat attackiert. Er will jetzt mit Chavanel durchziehen, während Gilbert bereits wieder im Feld zurück ist.

  15. 17:32 - Noch haben die drei Spitzenreiter 10 Sekunden Vorsprung auf Chavanel und Gilbert. Das Feld liegt nur wenig mehr zurück.

  16. 17:32 - Nächster Angriff im Feld - und jetzt wird's prominent: Gilbert und Chavanel versuchen, sich abzusetzen.

  17. 17:31 - Moncoutie und Arashiro kommen wieder an Delaplace heran.

  18. 17:30 - Im Feld versuchen Grivko, Bouet und ein Pineau ihr Glück. Doch mehr als ein paar Meter Vorsprung erkämpfen sie sich nicht.

  19. 17:30 - Delaplace attackiert! Der Saur-Mann will sich hier die Rote Startnummer des aktivsten Fahrers sichern.

  20. 17:29 - Das Feld knabbert Sekunde um Sekunde weg. Noch stehen 22 Sekunden auf der Uhr.

  21. 17:27 - Jetzt geht es bergan. Die letzte Steigung des Tages hat begonnen. Das ist jetzt wie ein Schlag ins Gesicht der drei Spitzenreiter. Da braucht man einen großen Willen, um weiter durchzuziehen.

  22. 17:25 - Die letzten 15 Kilometer laufen, und der Rückstand des Feldes ist unter eine Minute gesunken. Auf den langen Geraden können die Sprinter das Trio vorne bereits sehen.

  23. 17:22 - Auch Lampre zeigt sich im Feld jetzt ganz vorne. Ob Petacchi sich nach Platz fünf von Tournai heute verbessern kann?

  24. 17:19 - 18 Kilometer vor dem Ziel hat das Spitzen-Trio, das gerade am Ufer der Seine entlangfährt, noch 1:30 Minuten Vorsprung. Es wird eng, aber es wird wohl nicht reichen für Arashiro und Co.

  25. 17:14 - Orica-Greenedge und Lotto-Belisol machen jetzt doch die meiste Arbeit im Feld, Sky hält sich erneut eher zurück.

  26. 17:11 - Die Tatsache, dass FDJ eben so viel Nachführarbeit im Feld gemacht hat, ist relativ einfach zu erklären. Es ging nicht wirklich darum, dem eigenen Sprinter zu helfen. Viel mehr sollte der Etappensieg der direkten Konkurrenz verhindert werden. Denn mit Europcar, Cofidis und Saur sind drei von fünf französischen Teams in der Spitzengruppe dabei. Nur FDJ und Ag2r fehlen. Gut möglich, dass sich Europcar, Cofidis und Saur revanchieren, wenn FDJ mal einen vorne hat.

  27. 17:10 - 2:05 Minuten beträgt der Vorsprung der drei Ausreißer nur noch - und 25 Kilometer sind noch zu fahren.

  28. 17:09 - Noch immer sitzt Voigt vorne im Wind, aber an seinem Hinterrad warten bereits die Jungs von Lotto, Orica und Sky. Die Sprinterteams übernehmen endlich das Zepter.

  29. 17:06 - 29 Kilometer sind es noch. Bis zwölf Kilometer vor dem Ziel bleibt es jetzt ziemlich flach, dann folgt noch ein Anstieg um etwa 150 Höhenmeter, bevor es dann hinunter nach Rouen ins Ziel geht.

  30. 17:05 - Das Trio an der Spitze profitiert jetzt natürlich auch davon, dass es den ganzen Tag nicht am Anschlag gefahren ist. Dennoch wird es richtig schwer, sich gegen die Übermacht der Sprinter durchzusetzen. Denn das Finale wird im Feld jetzt sehr, sehr schnell werden.

  31. 17:02 - Der Vorsprung der Spitzenreiter schmilzt übrigens kontinuierlich weiter. Aber noch ist ihr Vorhaben nicht gescheitert, denn bei 32 Kilometern sind 3:00 Minuten als Polster nicht wirklich wenig.

  32. 16:59 - Di Gregorio befindet sich noch immer hinter dem Feld und kämpft gemeinsam mit Garmins Danielson und Europcars Kern um den Anschluss. Während der Cofidis-Mann durch den Sturz aufgehalten worden war, verloren Danielson und Kern offenbar unabhängig davon den Anschluss.

  33. 16:58 - Alles ist gut gegangen. Nibali hat das Ende des Feldes erreicht, ist wieder vorne dabei.

  34. 16:57 - Nibali springt von Auto-Windschatten zu Auto-Windschatten mit teilweise sehr riskanten Mannövern. Wenn da nur ein sportlicher Leiter spontan bremst, dann war's das mit den Tour-Ambitionen für den Liquigas-Mann.

  35. 16:56 - Nibali hat jetzt nur noch Szmyd bei sich, fährt aber auch nicht in dessen Windschatten durch die Wagenkolonne, sondern fährt alles selbst von vorne. Seine Helfer sind dem Italiener zu langsam.

  36. 16:54 - Es wird nun doch nochmal windiger. Auf den langen Geraden zwischen den Ortschaften bläst es stellenweise ordentlich von der Seite. Sehen wir doch noch Windkantenspiele?

  37. 16:52 - Ausgerechnet jetzt, wo das Feld schneller geworden ist, müssen Nibali und seine Teamkollegen Koren, Szmyd und Canuti nun dem Rest hinterherjagen.

  38. 16:50 - Sturz im Feld! Vincenzo Nibali ist am linken Straßenrand zu Fall gekommen und Saxo Banks Jonathan Cantwell auf ihn draufgefahren. Auch Di Gregorio und Fouchard von Cofidis sind betroffen.

  39. 16:47 - Gut möglich übrigens, dass Orica-Greenedge und Lotto-Belisol sich bewusst zurückhalten, um Sky zu signalisieren, dass sie nicht die gesamte Arbeit für das Team von Mark Cavendish machen wollen, um sich dann wieder vom Briten schlagen zu lassen. Den Profit aus einem solchen Machtkampf könnten am Ende die Ausreißer schlagen. Deshalb arbeiten die drei dort vorn auch weiter gut zusammen.

  40. 16:45 - FDJ, Katusha, RadioShack - diese drei Teams machen momentan die meiste Führungsarbeit. Die wahren Sprinter-Teams sitzen momentan noch dahinter.

  41. 16:42 - Das Feld liegt noch 4:15 Minuten zurück und bewegt sich noch auf nassen Straßen. Regnen tut es auch dort hinten nicht mehr.

  42. 16:40 - Arashiro, Delaplace und Moncoutie haben wieder trockenen Asphalt unter den Rädern. Die Regenwolke war nicht besonders breit, hat sich dafür aber umso heftiger entleert.

  43. 16:36 - Da ist der Regen! Wie am Morgen angekündigt wird es in der Normandie jetzt doch noch nass. Die Spitzenreiter befinden sich schon mitten im Platzregen, das Feld fährt noch auf die Regenwolken zu. Das ist alles andere als ein schönes Gefühl, wenn man im Sattel sitzt und vor sich eine solche dunkle Wand sieht. Auf der Trainingsrunde wäre das ein Grund, schnell umzudrehen. Die Profis müssen jetzt aber durch.

  44. 16:30 - Es geht jetzt ruckzuck abwärts mit dem Abstand. 4:40 Minuten hält "Nummerngirl" Claire auf ihrer Schiefertafel nach oben - und die GPS-Zeitmessung zeigt währenddessen sogar schon 4:35 an.

  45. 16:26 - Vier Rennstunden sind vorbei, und richtig schnell ist das Rennen noch immer nicht. Im Gegenteil: Der Schnitt liegt bei lediglich 38 Stundenkilometern.

  46. 16:22 - RadioShack greift den Sprintern weiter helfend unter die Arme. Immer noch sitzen mit Voigt und Popovych zwei Mann des luxemburgischen Teams vorne im Wind und verringern den Vorsprung der Spitzenreiter auf 5:30 Minuten. Die Aufholjagd hat begonnen.

  47. 16:18 - 6:14 Minuten beträgt der Vorsprung der drei Ausreißer jetzt. 66 Kilometer sind noch zu fahren, und auf dem gesamten Weg wartet keine einzige Sonderwertung mehr. Der Ansporn, dort von jetzt noch Gas zu geben, ist daher nicht mehr wirklich groß. Denn eigentlich ist dem Trio klar, dass die Sprinterteams es nicht durchkommen lassen werden.

  48. 16:15 - Durch die hinzugewonnenen Punkte liegt Sagan weiterhin deutlich vorn im Kampf um Grün. Er hat 116 Punkte, Cancellara 74, Cavendish 73. Boasson Hagen kann mit 67 noch mithalten. Ab Goss mit 55 und Greipel mit 42 Zählern wird der Abstand schon größer und die Chance auf das Grüne Trikot in den nächsten Tagen kleiner.

  49. 16:11 - Das Feld erreicht den Sprint, und Mark Cavendish holt sich die 13 Punkte für Rang vier. Es folgt Goss vor Renshaw und Sagan. Greipel hat nicht mit reingehalten, aber besonders viel Pulver scheinen auch die anderen vier nicht verschossen haben. Das war ein gutes Beispiel für einen "Sprint mit angezogener Handbremse". Niemand will zu viel Laktat produzieren.

  50. 16:10 - Delaplace bekommt kampflos den Punkt an der Wertung. Das deutet auch daraufhin, dass ihm wohl die zweite Wertung gehörte. Somit haben Moncoutie und er je zwei Bergwertungen gewonnen, Arashiro dafür die wertvollere Sprintwertung.

  51. 16:08 - Direkt nach dem Sprint folgt übrigens der Anstieg zur letzten Bergwertung des Tages: Cote de Toussaint. Das sind 1,9 Kilometer bei 4,5 Prozent.

  52. 16:06 - Defekt im Feld! Steven Kruijswijk muss sein Hinterrad wechseln lassen - und das dauert eine halbe Ewigkeit. Entweder war etwas am Verschluss kaputt, oder der Rabobank-Mechaniker hat einen sehr schlechten Job gemacht. Zugegeben: Ich hätte noch ein paar Sekunden länger gebraucht.

  53. 16:04 - An der Spitze gibt es keinen Kampf um die Wertung. Arashiro darf als erstes über die Linie rollen, dann folgt Delaplace vor Moncoutie. 1.500 Euro und 20 Punkte bedeutet das für den Japaner, 1.000 Euro und 17 Zähler für Delaplace, 500 Euro und 15 Punkte für Moncoutie.

  54. 16:02 - Einen Kilometer vor dem Sprint geht es leicht bergan um eine Häuserecke herum. Das könnte gleich im Feld ein noralgischer Punkt werden.

  55. 16:00 - Delaplace, Moncoutie und Arashiro rauschen eine kleine Abfahrt hinunter nach Fécamp. Die letzten 2.000 Meter bis zur Sprintwertung sind dann aber flach.

  56. 15:57 - Das Feld schläft völlig ein. Jetzt stehen 7:21 Minuten auf der Uhr. Gleich wird das Tempo dort hinten aber wieder nach oben schnellen, wenn die endschnellen Männer auf den Sprint zurauschen.

  57. 15:54 - Acht Kilometer sind es für die drei Spitzenreiter noch bis zum Zwischensprint in Fécamp. Anschließend geht es dann in Richtung Südosten vom Meer weg.

  58. 15:51 - In den letzten Minuten jedenfalls haben Cancellaras Helfer wohl schon nicht mehr mit voller Konsequenz durchgezogen. Der Rückstand zur Spitze ist wieder angewachsen - auf jetzt 7:00 Minuten.

  59. 15:47 - Cancellara lässt sich jetzt zum Mannschaftswagen zurückfallen und bespricht sich dort mit Alain Gallopin. Wird sich RadioShack bald aus der Führungsarbeit verabschieden?

  60. 15:43 - Ganz hinten befindet sich jetzt auch wieder Marcel Kittel. Der Argos-Mann kämpft weiterhin mit seinem Magen-Darm-Infekt. Gestern hatte er nicht mal mehr die Kraft, um zur Dopingprobe zu laufen. Die Kontrolleure kamen stattdessen zu ihm. Auch das lesen Sie bei radsportnews.com!

  61. 15:39 - Es gibt wieder eine Korrektur bei Radio Tour: Zunächst hatte man Delaplace als Sieger der zweiten Bergwertung vermeldet, dann David Moncoutie. Und jetzt soll es doch Delaplace gewesen sein, der an der Cote de Dieppe als erstes über die Linie rollte. Glauben sollten wir das erst, wenn die Etappe vorbei ist und die Punkte endgültig eingetragen wurden.

  62. 15:34 - Nachdem gestern viel schief lief bei Garmin, gibt es heute zumindest für einen Fahrer des US-Teams Grund zum Jubeln: David Millar wird bei Olympia dabei sein. Den Artikel dazu lesen Sie bei radsportnews.com!

  63. 15:29 - Es passiert kaum etwas. Das Feld ist jetzt wieder einen Tick nähergekommen, so richtig intensiv ist die Verfolgungsjagd aber noch nicht. Die Ausreißer werden einfach an der langen Leine geführt - mehr nicht.

  64. 15:24 - Es sind immer dieslben Fahrer, die man am Ende des Feldes sieht: die Verletzten. Neben Tony Martin fährt jetzt auch der gestern gestürzte Tom Danielson von Garmin-Sharp.

  65. 15:21 - Besonders windig ist es heute am Meer nicht. Das Thema Windkante hat sich damit quasi erledigt - vor allem die Kletterer wird das freuen.

  66. 15:18 - Das Feld lässt jetzt wieder etwas locker und verliert an Boden. 6:26 Minuten wurden gerade als Abstand vermeldet.

  67. 15:14 - Die Fahrer passieren jetzt das Kernkraftwerk von Paluel, das sich direkt an der steilen Atlantikküste befindet. Vier Reaktoren stehen hier, sie alle sollen 2025 beziehungsweise 2026 abgeschaltet werden.

  68. 15:08 - Arashiro trinkt einen Schluck aus einer Cola-Dose. Normalerweise ist sowas eher im Etappenfinale angesagt. Ist der Japaner schon so platt? Übrigens: Als Ausdauersportler trinkt man die Cola weniger wegen des Geschmacks, als viel mehr wegen des Effekts. Der viele Zucker stellt sehr schnell Energie bereit. Deshalb ist die Cola dann auch oft nicht schön kühl, sondern relativ warm - das verträgt der Körper unter der Belastung besser.

  69. 15:03 - Da habe ich mich getäuscht: Auch nach der Verpflegung geht der Trend in Richtung Abstands-Verkleinerung. 5:44 Minuten werden jetzt vermeldet, da das Feld seine Futterbeutel geleert hat.

  70. 14:58 - Das Feld erhöht wieder den Druck und verkürzt den Rückstand zur Spitze jetzt auf unter sechs Minuten. Allerdings wird sich das gleich wieder in die andere Richtung entwickeln, denn auch das Peloton kommt jetzt zur Verpflegungszone.

  71. 14:52 - Essenspause! Die Spitzenreiter haben gerade die Verpflegungskontrolle erreicht. Zwar werden sie nicht wie ich hier am Ticker zu Pizza und Eis greifen, auf den Verpflegungsbeutel mit wahlweise etwas Kuchen oder süßen Brötchen freuen sich die Fahrer aber sicher trotzdem.

  72. 14:47 - Es passiert etwas! Cadel Evans hatte Defekt und wird jetzt von drei Teamkollegen durch die Wagenkolonne begleitet. In der aktuellen Rennsituation ist das aber nicht wirklich ein Problem. Er wird schnell wieder vorne sein.

  73. 14:45 - Die Wettervorhersage trifft bislang übrigens nicht zu. Es ist sonnig, nur ein paar Wolken befinden sich am Himmel. Nach Regen sieht es bisher nicht aus.

  74. 14:42 - Hier in der Normandie vorn im Wind zu fahren, das kennt Jens Voigt sehr gut. Er gewann hier 1999 und 2001 jeweils ein Paarzeitfahren. Beim zweiten Anlauf mit jenem eben erwähnten Garmin-Chef Jonathan Vaughters. 1999 war Voigts Partner das Zeitfahr-Ass Chris Boardman.

  75. 14:38 - Das Feld nimmt jetzt wieder etwas raus, lässt die Spitzenreiter auf 7:25 Minuten davonziehen.

  76. 14:33 - Twitter liefert immer wieder lustige Statements. So auch jetzt: Garmin-Teamchef Jonathan Vaughters beschwert sich über schlecht verteilte Nacktheit am Streckenrand: "Wir haben eine erschreckend hohe Zahl nackter männlicher Fans am Straßenrand festgestellt. Der Anteil der nackten Frauen liegt momentan bei null. Ich bitte um Abhilfe!"

  77. 14:29 - Die Hektik von gestern ist heute bislang überhaupt nicht zu spüren. Zwei Stunden sind gefahren, der Schnitt liegt immer noch unter 40 Stundenkilometern. Und das, obwohl der langsamste kalkulierte Schnitt der Rennleitung bei 44 km/h lag. Wenn es so weiter geht, dann dauert es bis kurz vor 18 Uhr, bis die Fahrer im Ziel sind. Aber: Wir können davon ausgehen, dass die Fahrer nachher in Richtung Ziel noch ordentlich zulegen.

  78. 14:26 - Voigt und Popovych arbeiten am meisten, aber auch Orica-Greenedge und Lotto-Belisol haben jeweils einen Fahrer in die Führung des Feldes eingebaut. Nicht zu sehen ist Sky. Die Briten bleiben also dabei, nicht zu viel für Cavendish zu arbeiten.

  79. 14:24 - Auch heute ganz hinten am Ende des Feldes: Tony Martin und Luis Leon Sanchez. Die beiden werden im Verlauf dieser ersten Tour-Woche wahrscheinlich zu dicken Freunden.

  80. 14:21 - Moncoutie schnappt sich auch den Punkt von Pourville. Trotzdem kann Michael Morkov im Feld ganz entspannt bleiben. Seine neun Zähler wird auch Moncoutie frühestens am Samstag erreichen können.

  81. 14:17 - Es geht jetzt direkt mit dem nächsten Anstieg weiter. Noch befinden sich die Fahrer in der Abfahrt, aber bei Kilometer 72 geht es wieder bergauf. 1,9 Kilometer bei 4,4 Prozent stehen dann an. Auch die Cote de Pourville-sur-Mer ist eine Wertung der 4. Kategorie.

  82. 14:14 - Kurzzeitig vermeldet Radio Tour, dass Delaplace sich den Bergpunkt von Dieppe gesichert hat. Doch dann kommt die Korrektur: Moncoutie war erneut als erstes an der Bergwertung. Der zweite Zähler also für den Cofidis-Mann.

  83. 14:11 - Voigt und Popovych machen jetzt offenbar richtig Druck im Feld. Jedenfalls schrumpft der Vorsprung der drei Ausreißer zügig weiter auf 6:50 Minuten.

  84. 14:07 - Die Spitzenreiter haben Dieppe erreicht und befinden sich jetzt im Anstieg. Wird es erneut Moncoutie sein, der sich den einzigen Bergpunkt sichert?

  85. 14:03 - Fürs Tempo verantwortlich ist momentan hauptsächlich Jens Voigt. Er hat dafür gesorgt, dass der Rückstand des Feldes in den letzten zehn Minuten von 8:35 Minuten auf 7:35 gefallen ist.

  86. 14:00 - Es geht jetzt fünf Kilometer lang abschüssig hinunter ans Meer in die Stadt Dieppe, die schon sieben Mal Tour-Etappenziel war - zuletzt jedoch im Jahr 1975. Dort beginnt dann der 1,8 Kilometer lange und durchschnittlich 3,9 Prozent steile Anstieg zur zweiten Bergwertung der 4. Kategorie an der Cote de Dieppe bei Kilometer 69.

  87. 13:57 - Inzwischen hat sich Greipels Lotto-Truppe wieder zurückgezogen. RadioShack-Nissan kontrolliert das Tempo im Feld, das immer noch ziemlich genau acht Minuten zurückliegt.

  88. 13:54 - Ein Geburtstagskind befindet sich heute ebenfalls wieder im Feld: Nach Jürgen Roelandts vorgestern und Nicolas Roche gestern hat heute Vladimir Gusev seinen Ehrentag. Der Russe wird 30.

  89. 13:49 - Interessante Neuigkeiten gibt es zum Thema Alexandre Vinokourov. Der Kasache soll seinen Sieg bei Lüttich-Bastogne-Lüttich im Jahr 2010 vom Russen Alexander Kolobnev "erkauft" haben. Der Vorwurf ist nicht neu, der Beweis, den die Schweizer Zeitung L'Illustré jetzt liefert aber schon. Sie zeigen einen Kontoauszug von Kolobnev mit dem Eingang von 100.000 Euro.

  90. 13:43 - 50 Kilometer sind gefahren, momentan ist es ziemlich ruhig im Rennen. Die drei Ausreißer Arashiro, Delaplace und Moncoutie, die sich direkt nach dem Start abgesetzt haben, fahren etwa dasselbe Tempo, wie das Feld, das rund acht Minuten zurückliegt. Dort hinten kontrolliert Lotto-Belisol die Geschwindigkeit.

  91. 13:37 - Der Rückstand des Feldes wächst wieder leicht an. 8:00 Minuten scheinen André Greipel und Co. keine besonders großen Sorgenfalten ins Gesicht zu rufen.

  92. 13:33 - Das Wetter ist im Nordwesten Frankreichs heute ähnlich wie gestern: bewölkt mit Regenvorhersage für den Nachmittag bei knapp 20 Grad.

  93. 13:28 - Lotto-Belisol hat den Rückstand des Feldes inzwischen übrigens um mehr als eine Minute verringert. Nur 7:30 Minuten stehen noch auf der Uhr.

  94. 13:27 - Die erste Rennstunde ist vorbei, der Schnitt liegt bei 37,6 Stundenkilometern.

  95. 13:25 - Wie vorausgesagt: Moncoutie holt sich den ersten Bergpunkt des Tages. Beginnt heute seine Jagd nach dem Gepunkteten Trikot?

  96. 13:23 - Die Spitzengruppe befindet sich im Anstieg. Der Favorit auf den Bergpunkt ist natürlich David Moncoutie. Er hat in seiner Karriere immerhin schon vier Mal das Bergtrikot der Vuelta Espana gewonnen.

  97. 13:20 - Die Fahrer werden sich von jetzt an bis zum Sprint bei Kilometer 140 übrigens direkt am Meer entlangschlängeln. Theoretisch wären Windkantenversuche natürlich möglich, aber der Weg zum Ziel in Rouen im Landesinneren ist anschließend noch 75 Kilometer weit.

  98. 13:16 - Nach einer kurzen Abfahrt geht es jetzt für wenige Kilometer flach daher, und dann folgt der 2,1 Kilometer lange Anstieg zum Mont Huon. Bei 4,1 Prozent durchschnittlicher Steigung wird das keine allzu harte Prüfung, die Bergwertung, die bei Kilometer 38 abgenommen wird, gehört zur 4. Kategorie.

  99. 13:11 - Diese Entscheidung hat jedoch nicht die RadioShack-Truppe getroffen. Lotto-Belisol ist das Team, das nun die Führungsarbeit übernommen hat. Schon jetzt arbeiten also die Sprinter-Mannschaften.

  100. 13:09 - Kaum habe ich das geschrieben, da tut sich was im Feld. Die Geschwindigkeit erhöht sich etwas, der Rückstand zur Spitze wird erstmals eingegrenzt. Mehr als 8:40 Minuten wollte man dem Trio wohl nicht gönnen.

  101. 13:05 - "Tony Gallopin, Jens Voigt und Yaroslav Popovych werden wohl auch heute wieder viel arbeiten müssen", hatte RadioShacks Sportlicher Leiter Alain Gallopin heute morgen noch vermutet. Bislang drücken seine Schützlinge aber nicht aufs Tempo. Natürlich sieht man sie vorne im Feld, harte Arbeit ist das jedoch noch nicht.

  102. 13:01 - Vor drei Jahren haben erstmals zwei Japaner die Tour beendet. Einer von ihnen war Arashiro, der andere Fumiyuki Beppu. Zwar war Beppu damals im Klassement besser platziert (112., Arashiro war 129.), doch in diesem Jahr ist nur noch Arashiro dabei. Beppu fährt inzwischen für das Team Orica-Greenedge, schaffte dort aber nicht den Sprung in den Kader.

  103. 12:56 - Auch wenn die drei Ausreißer ihr Tempo jetzt ein wenig gedrosselt haben, ihr Vorsprung wächst weiter an. 8:00 Minuten werden jetzt bereits vermeldet.

  104. 12:52 - Für Delaplace ist es im Verlauf der Rundfahrt bereits der zweite Fluchtversuch. Am Sonntag befand er sich auf der 1. Etappe in der Fluchtgruppe und sammelte dort am Zwischensprint 13 Punkte für den Kampf ums Grüne Trikot.

  105. 12:48 - Arashiro ist von den drei Ausreißern übrigens der gefährlichste für das Gelbe Trikot. Als Gesamt-54. hat der Japaner 2:03 Minuten Rückstand auf Fabian Cancellara. Moncoutie fehlen bereits 10:32, Delaplace sogar 11:07. Wenn der Japaner nicht wäre, müsste RadioShack heute also wohl überhaupt keine Führungsarbeit leisten.

  106. 12:44 - 5:20 Minuten - der Vorsprung des Spitzentrios vergrößert sich weiter rasend schnell. Das Feld befindet sich noch in der Einrollphase.

  107. 12:39 - Ganz anders an der Spitze. Arashiro, Moncoutie und Delaplace fliegen derzeit über die Strecke. Bereits 4:15 Minuten werden als Vorsprung vermeldet.

  108. 12:36 - Das Tempo im Feld ist sehr gering, von einer "Verfolgung" kann definitiv nicht die Rede sein.

  109. 12:32 - Die drei Spitzenreiter haben 45 Sekunden Vorsprung. Es scheint, als ließe das Feld sie nun gewähren.

  110. 12:30 - Zwei Franzosen haben sich auf die Verfolgung des Japaners begeben und ihn schnell eingeholt: David Moncoutie (Cofidis) und Anthony Delaplace (Saur). Wie vorgestern haben wir damit wohl heute ein Ausreißer-Trio, das uns durch den Tag begleiten wird.

  111. 12:26 - Das Rennen läuft, und sofort gibt es die erste Attacke: Yukiya Arashiro von Europcar hat sich vom Feld abgesetzt.

  112. 12:20 - Noch 195 Fahrer sind gestartet, neben den beiden Ausfällen gestern Rojas (Movistar) und Siutsou (Sky). Nicht an den Start konnte Tjallingii (Rabobank) gehen nach seinem Hüftbruch. Die Startliste der Tour

  113. 12:10 - Heute eine der längsten Etappen dieser Tour mit 214 Kilometern - und dazu kommen jetzt auch erst einmal noch 6,4 Kilometer neutralisierte Fahrt. Das Feld muss erst aus dem Städtchen hinaus, die Bahnlinie und die Autobahn hinter sich lassen - dann geht's so richtig los. Alles zu den Etappen der Tour

  114. 12:05 - So - die Einschreibung ist vorbei, wer jetzt noch nicht auf dem Podium war, wird mit Strafe belegt! Die Teams hatten einen halbwegs ruhigen Morgen, mache schliefen schon im Startort und hatten gar keinen Transfer mehr, der Rest kam von der Küste ein paar Kiloemeter nach Abbeville.

  115. 09:30 - In der Gesamtwetung hat der gestrige Tag auch schon mächtig aufgeräumt. Jetzt liegen nur noch 44 Fahrer innerhalb einer Minute, über die Hälfte des Feldes hat schon mehr als fünf Minuten Rückstand auf das Gelbe Trikot. Alle Wertungen der Tour

  116. 09:15 - Dass die 3. Etappe für Verlierer sorgen würde, war jedem im Vorfeld klar. Dass es aber ein einzelnes Team so massiv erwischen würde, nicht. "Das war ein besch... Tag für uns", kommentierte David Millar die Bialnz seines Garmin-Rennstalls nach dem hektischen Tagesabschnitt an die Küste. Gleich drei Asse der Truppe verloren im Klassement mächtig an Boden. Besonders schlimm erwischte es Tom Danielson, den Achten der Tour des Vorjahres. Ob er heute starten kann, ist noch offen. Schwarzer Tag: Garmin verliert (fast) alles

  117. 09:00 - Herzlich willkommen zur 4. Etappe der Tour 2012! Heute geht es zuerst an der Küste entlang und dann zum Ziel nach Rouen, wo ein Massensprint anstehen dürfte. Doch auch diese Etappe hat ihre Tücken und dürfte von Hektik und leider wohl auch Stürzen geprägt werden. Es geht über 214 Kilometer mit vier kleinen Bergwertungen - wir sind vom Stat um 12:10 Uhr live im Ticker mit dabei! Die große Vorschau

Kommentare 1 - 6 of 6

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  1. Wow, ab heute funktioniert ja der Ticker komplett :)

    Von Blaubaer, am Mi 4.Jul. 17:41
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  2. Seit wann ist Jan Svorada Slowake?

    Von Marco, am Mi 4.Jul. 17:06
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  3. Greipel macht's!

    Von Mark, am Mi 4.Jul. 14:00
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  4. ja auf eurosport immer ab 14:15

    Von Jeremias Diehm, am Mi 4.Jul. 13:58
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  5. kommt die tour auch im free tv

    Von Wandel, am Mi 4.Jul. 13:48
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