RADSPORT Live-Bericht

Giro d'Italia - Rivisondoli - Tivoli

Live - Kommentar

  1. 16:45 - Damit verabschieden wir uns vom Giro d'Italia und bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit. Auf der 9. Etappe schlägt wieder die Stunde der Sprinter. Auf 218 Kilometern geht es ohne größere Schwierigkeiten nach San Vincenzo. Verteidigt Daniele Bennati seinen Titel des schnellsten Mannes im Peloton oder kann Erik Zabel den Italiener hinter sich lassen. Verfolgen Sie das Rennen im Live-Ticker bei eurosport.yahoo.de!

  2. 16:42 - Das Rosa Trikot verteidigt Giovanni Visconti (Quick Step), der wie schon gestern im Finale gegenüber Matthias Ruß (Gerolsteiner) die Nase vorn hatte. Der Sizilianer konnte am Schlussanstieg erneut Zeit auf den Deutschen gut machen.

  3. 16:40 - Riccardo Ricco kann also auch auf der 8. Etappe auf den obersten Platz des Podiums klettern. Der Profi von Saunier Duval sichert sich seinen zweiten Tagessieg bei der diesjährigen Ausgabe des Giro d'Italia vor Paolo Bettini (Quick Step) und Davide Rebellin (Gerolsteiner).

  4. 16:34 - Hinter ihm rasen Bettini, Rebellin und Ricco heran. Den härtesten Antritt hat einmal mehr Ricco. Mit Macht hämmert die "Kobra" in die Pedale und schießt als erster ins Ziel.

  5. 16:33 - Als erster tritt Di Luca an, der doch den Sprung in die Spitzengruppe geschafft hat. Doch es sind noch gut 300 Meter bis ins Ziel.

  6. 16:32 - Mit dabei sind auch Rebellin, Pfannberger und Bettini. Fahrer, die am Schlussanstieg mit "Punch" den Berg hinauf sprinten können.

  7. 16:31 - Das Finale hat begonnen: Das Tempo macht Leonardo Piepoli, der für seinen Kapitän Riccardo Ricco eine Spitzengruppe der Favoriten lanciert.

  8. 16:30 - Hansen ist gestellt. Vor Ärger hämmert der Ausreißer mit der Faust auf seinen Lenker.

  9. 16:29 - Nicht an der absoluten Spitze des Feldes fährt Danilo Di Luca. Eigentlich müsste das Finale "il lupo" liegen. Möglicherweise musste sich der Titelverteidiger wegen einer Panne zurückfallen lassen.

  10. 16:27 - Ab jetzt geht es bergauf für den Australier, dessen Vorsprung kontinuierlich sinkt. An der Spitze des Feldes ist nun auch Contador zu sehen.

  11. 16:25 - Die Schlinge um Hansen zieht sich immer enger. Nur noch 32 Sekunden beträgt sein Vorsprung. Fünf Kilometer vor dem Ziel ist das mit dem Schlussanstieg, der noch zu meistern ist, mit aller Wahrscheinlichkeit nicht genug.

  12. 16:23 - Gerolsteiner hat einen weiteren Helfer an die Spitze des Feldes geschickt. Neben Gatto macht jetzt auch Volker Ordowski mit in der Tempoarbeit. Und auch Danilo Hondo zeigt sich jetzt vorne. Der Sprinter aus der Lausitz war einst auch in Diensten von Gerolsteiner. Jetzt fährt Hondo für Diquigiovanni als Teamkollege von Gilberto Simoni.

  13. 16:22 - Seine Mitstreiter haben inzwischen aufgegeben. Nach Hansens Antritt nehmen Baliani, Perget, Nardello und Spezialetti die "Beine hoch" und lassen sich vom Feld einfangen.

  14. 16:20 - Das Profil spielt dem High-Road-Profi zunächst in die Hände. Bis zum Schlussanstieg geht der Weg bergab. Doch im Schlussanstieg, der zwischen acht und zehn Prozent steil ist, hat Hansen nur minimale Chancen, dem Peloton zu entkommen.

  15. 16:18 - Gesagt getan: Hansen lauert von hinten, geht aus dem Sattel und lässt seine Mitstreiter mit einem mächtigen Antritt stehen. Mit einer großen Übersetzung versucht er jetzt im Alleingang das Ziel zu erreichen.

  16. 16:16 - Während die Ausreißer nur noch eine Minute vor dem Feld liegen, drückt sich Adam Hansen von High Road weiter vor der Führungsarbeit. Gut möglich, dass der australische Zeitfahrmeister bald antritt und versucht als Solist das Ziel zu erreichen.

  17. 16:13 - Auch Gerolsteiner beteiligt sich jetzt mit Oscar Gatto an der Nachführarbeit. Die deutsche Mannschaft arbeitet heute für Davide Rebellin, dem das heutige Finale ebenfalls liegt.

  18. 16:10 - Weltmeister Paolo Bettini hat sich nicht in die Spitze eingereiht, sondern versteckt sich im Windschatten des Feldes. Ein weiteres Zeichen für seine Ambitionen im heutigen Finale.

  19. 16:07 - Das Feld rast weiter durch die Ebene in Richtung Ziel auf der Jagd nach den Ausreißern. An der Spitze macht weiterhin eine Phalanx aus Fahrern von Saunier Duval und Quick Step das Tempo.

  20. 16:05 - Während Daniele Nardello heute wohl nicht den Etappensieg feiern kann, kann er in seiner langen Profi-Karriere seit 1994 auf große Erfolge zurückblicken. Neben der italienischen Meisterschaft 2001 ist der Sieg bei der Meisterschaft von Zürich 2003 und Top-Ten-Platzierungen bei der Tour de France in den Jahren 2000 und 1998 hervorzuheben.

  21. 16:03 - Mit einem aufgewetzten Lenkerband fängt die Kamera Barloworld-Profi Francesco Bellotti ein. Auch der Italiener ist heute schon Opfer eines Sturzes geworden.

  22. 16:00 - Am Ende der Fluchtgruppe rollt weiter der australische Zeitfahrmeister. Adam Hansen präsentiert die Farben seines High-Road-Teams. Doch wohl nicht mehr lange. An der 30-Kilometermarke sinkt der Vorsprung auf unter zwei Minuten.

  23. 15:57 - Mit Temperaturen deutlich über 20 Grad haben die Profis nach den vielen Regentagen in er vergangenen Woche angenehme "Arbeitsbedingungen".

  24. 15:55 - Die Spitzengruppe arbeitet einhellig zusammen. Doch schon deutlich vor dem Finale arbeitet sie auf verlorenem Posten. Während die Ausreißer die 30 Kilometermarke passiert, lauert das Feld mit einem Rückstand von nur noch 2:26 Minuten.

  25. 15:52 - Neben Quick Step zeigt sich nun auch Saunier Duval an der Spitze. Wie schon erwähnt liegt die heutige Etappe dem Kapitän des Teams mit spanischem Sitz, Riccardo Ricco.

  26. 15:50 - Während die Gefahr für Rosa durch Daniele Nardello bei einem Vorsprung der Fluchtgruppe von 2:26 Minuten wohl gebannt scheint, muss Giovanni Visconti immer noch auf Matthias Ruß aufpassen. Sollte der Gerolsteiner-Profi bessere Beine beim Schlussanstieg haben, könnte er sich heute die 9 Sekunden holen, die ihn vom Rosa Trikot trennen.

  27. 15:48 - "Ich hatte schon vom Start weg fest an den Sieg geglaubt. Ich war mir sicher, dass ich es mit Bosisio aufnehmen konnte - bis mich sieben Kilometer vor dem Ziel die Panne ereilte", jammerte der Mann in Grün im Ziel. Im Interview brach Sella in Tränen aus.

  28. 15:45 - Die Bergwertung führt auch nach dem heutigen Tag weiter Emanuele Sella an. Auch nach der heutigen Etappe ist dem CSF-Profi das Grüne Trikot nicht mehr zu nehmen. Gestern hätte der 27-Jährige beinahe auch den Tagessieg gefeiert. Doch ein Platten im Finale zerstörte die Träume Sellas.

  29. 15:42 - Der Himmel ist bedeckt auf der heutigen Etappe. Dennoch ist es warm für die Profis, die noch rund 40 Kilometer zurückzulegen haben.

  30. 15:39 - Angeführt wird das Feld von Quick Step. Wie schon erwähnt liegt Ausreißer Nardello an achter Position in der Gesamtwertung. Zwar ist der Ausreißer 7:53 Minuten zurück, doch Quick Step will nicht nur das Rosa Trikot verteidigen, sondern auch den Weltmeister Bettini in Position für einen Etappensieg bringen.

  31. 15:32 - Der Vorsprung der Ausreißer schmilzt weiter. Ein klares Zeichen dafür, dass sich das Feld nach drei Etappen in Folge nicht noch einmal von den Ausreißern foppen lassen will. Nur noch 4:40 liegt das Feld hinter dem Spitzen-Quintett.

  32. 15:22 - Zu vermelden ist das Ergebnis der ersten Sprintwertung: Baliani sicherte sich die Punkte vor Nardello und Spezialetti.

  33. 15:17 - Mit Leonardo Piepoli hatte Ricco einen Kletterkünstler an seiner Seite, als es hinauf ins Ziel der 7.Etappe ging. Doch gegen den Zielsprint von Danilo Di Luca war der Saunier-Duval-Profi auch mit Verstärkung nicht gewachsen. Grund genug auch den Titelverteidiger in den Reigen der Favoriten für den Tagessieg aufzunehmen. Zumal der Mann aus den Abruzzen Schwächen im Hochgebirge hat. Er muss jetzt schon Sekunden im Gesamtklassment erobern.

  34. 15:13 - Gestern hat sich mit Riccardo Ricco erstmals einer der Favoriten um den Gesamtsieg gezeigt. Der junge Italiener wirkte frisch und spritzig in den Anstiegen. Zudem ist die "Kobra" hungrig auf Etappensiege.

  35. 15:08 - Gleiches gilt für Davide Rebellin. Auch der Gerolsteiner-Profi ist prädestiniert für das hügelige Terrain. Seine größten Erfolge konnte Rebellin in den Ardennen feiern, wo das Terrain ähnlich ist. Der Zielsprint des Amstel-Gold-Race am Cauberg ist bis zu 11 Prozent steil. Der Schlussanstieg der heutigen Etappe weist ein ähnliches Profil auf.

  36. 15:04 - Werfen wir zwischendurch einen Blick auf die Favoriten für den Tagessieg. Gute Chancen dürfte sich heute Paolo Bettini ausrechnen. Die gebirge Etappe könnte dem Klassiker-Spezialisten und Weltmeister besonders liegen. Nachdem er gestern seinem Teamkollegen in Rosa, Visconti, aufopferungsvoll zur Seite gestanden war, könnte die "Grille" heute auf eigene Rechnung fahren. Noch immer hat er keinen Tagessieg bei dieser Italien-Rundfahrt.

  37. 15:02 - Hintergrund der Tempoverschärfung im Feld ist wohl nicht zuletzt die Anwesenheit von Daniele Nardello in der Fluchtgruppe. Der ehemalige T-Mobile-Profi ist achter im Gesamtklassement und könnte das "maglia rosa" von Giovanni Visconti (Quick Step) ernsthaft in Gefahr bringen.

  38. 15:00 - 55 Kilometer vor dem Ziel beginnt der Vorsprung der Ausreißer langsam zu schmilzen. 5:10 Sekunden beträgt der Abstand derzeit, der zwischenzeitlich auf über sechs Minuten angewachsen war.

  39. 14:52 - Nachzutragen ist die einzige Bergwertung des Tages. Alessandro Spezialetti (LPR Brakes)sicherte sich Platz eins an der Prüfung der zweiten Kategorie vor Baliani und Nardello.

  40. 14:50 - Während Steve Morabito das Rennen verletzt aufgeben muss, kann Contador wieder in den Sattel steigen und findet wieder Anschluss an das Peloton.

  41. 14:48 - Schrecksekunde bei Astana: Alberto Contador wird in einen Sturz mit vier Fahrern verwickelt. Nicht nur der Tour-Sieger, sondern auch Steve Morabito prallen auf den Asphalt. Daneben trifft es Nicolas Hartmann und Lander Aperribay.

  42. 14:46 - Auch ein High-Road-Profi ist mit in der Fluchtgruppe vertreten. Adam Hansen hat sich schon in den vergangenen Etappen immer wieder als offensiver Fahrer gezeigt. Als australischer Zeitfahrmeister wird er als "Rouleur" wertvolle Führungsarbeit leisten können.

  43. 14:44 - Kurz darauf setzte Daniele Nardello (Diquigiovanni) nach und verstärkte das Quartett, das nun den Abstand zum Feld kontinuierlich vergrößerte. Bis auf 6:13 Minuten wuchs der Abstand an.

  44. 14:42 - Vor dem Ziel wartet das heutige Teilstück noch mit einem Schlussanstieg auf. 180 Höhenmeter müssen die Profis zum Zielstrich hinauf klettern. Ein Finale nicht unähnlich dem der 2.Etappe. Klassiker-Spezialisten wie Di Luca, Ricco aber auch Bettini oder Rebellin könnten hier ihre Stärken ausspielen.

  45. 14:40 - Das Profil der heutigen Etappe ist leichter als das der gestrigen. Die schwere Bergwertung der zweiten Kategorie befindet sich im ersten Drittel der Strecke. Danach ist das Profil eher wellig als bergig. Dennoch ist die Etappe schwer genug, um sich für Ausreißer zu eignen, wie wir das in den vergangenen drei Tagen gesehen haben.

  46. INFO - Herzlich willkommen im Live-Ticker zur 8. Etappe des Giro d'Italia bei eurosport.yahoo.de. Über 208 Kilometer führt der Weg das Peloton heute von Rivisondoli nach Tivoli. Nachdem sich gestern die Favoriten einen ersten Schlagabtausch geliefert haben, sind heute erneut einige Berge zu meistern. Schlägt heute Weltmeister Paolo Bettini zu oder erobert Riccardo Ricco weitere Sekunden gegenüber der Konkurrenz? Bleiben Sie am Ball - ab 15:00 Uhr im Live-Ticker bei eurosport.yahoo.de!