RADSPORT Live-Bericht

Flandern-Rundfahrt - Brügge-Ninove

Live - Kommentar

  1. 16:39 - Damit verabschieden wir uns für heute, vielen Dank für Ihr Interesse und bis Mittwoch bzw. Sonntag zu den nächsten Höhepunkten im Radsport bei eurosport.yahoo.de und im Eurosport-TV!

  2. 16:37 - Ein packendes Rennen voller Attacken, taktischer Spielchen, Defekten, Stürzen und Wetterkapriolen - hier wurde es nie langweilig. Und das war erst der Auftakt zur Klassiker-Saison im April: Wir präsentieren Ihnen schon am Mittwoch mit Gent-Wevelgem das nächste Highlight LIVE, am nächsten Sonntag folgt dann Paris-Roubaix.

  3. 16:35 - Platz vier für den Vorjahresssieger Alessandro Ballan (Lampre), dann George Hincapie vom Team High Road. Filippo Pozzato (Liquigas) folgt als Sechster, dann kommen mit Arvesen, van Avermaet, Spilak und Labbe einige Fahrer, die man kaum unter den Top Ten erwartet hätte.

  4. 16:31 - Die großen Stars kommen wenige Sekunden hinter Flecha ins Ziel - sie haben zu lange gezögert und taktiert, etliche von ihnen werden sich gehörig über das Ergebnis und ihre Fahrweise ärgern. Tom Boonen aber freut sich wie immer auch über den Erfolg eines Teamkollegen herzlich.

  5. 16:27 - Riesiger Jubel bei Stijn Devolder (Quick Step), dem Sieger der 92. Flandern-Rundfahrt: Nick Nuyens (Cofidis) als Zweiter sorgt für einen belgischen Doppelsieg, Juan Antonio Flecha (Rabobank) wird Dritter.

  6. 16:27 - Was für ein Solo von Devolder - er blickt sich um und richtet sich auf: Er hat es geschafft!

  7. 16:26 - Es geht auf den letzten Kilometer, jetzt kann Devolder langsam aufatmen: Die Verfolger werden ihn nicht mehr stellen!

  8. 16:25 - Devolder wieder 15 Sekunden vorneweg - das müsste reichen, wenn er keinen Defekt mehr bekommt.

  9. 16:24 - Ein Duo jagt nun den Solisten, der nur noch 2000 Meter durchleiden muss, dann wird er erlöst.

  10. 16:23 - Nuyens kommt an Flecha heran, der Belgier nun beim Spanier - und Devolder nun wieder zwölf Sekunden vorneweg.

  11. 16:22 - Wird die starke Taktik von Rabobank belohnt? Hinter Flecha kommt bereits Nick Nuyens (Cofidis) angefahren...

  12. 16:22 - Der Spanier nur noch neun Sekunden hinter Devolder - wird der Belgier noch abgefangen?

  13. 16:20 - Flecha macht es richtig, beendet das Taktierten und versucht es alleine. Dahinter weiterhin Uneinigkeit. Die Fans schreien Devolder nach vorne - aber Flecha kommt immer näher!

  14. 16:19 - Langeveld wird eingeholt, sofort attackiert sein Teamkollege Flecha! Noch fünfeinhalb Kilometer ins Ziel, Devolder 19 Sekunden vorneweg.

  15. 16:18 - Langeveld kämpft, aber er wird müde: Hinter ihm jagen Flecha, Rast und Tombak als Trio! Dann kommt Nuyens, gefolgt von Boonen: Die Verfolgergruppe fällt auseinander.

  16. 16:17 - Wer hätte das gedacht: Devolder und Langeveld kämpfen um den Sieg bei der 92. Ronde van Vlaanderen, die großen Favoriten belauern sich dahinter und kämpfen wohl nur noch um den dritten Platz auf dem Podium.

  17. 16:15 - Eine halbe Minute liegen die Asse schon zurück, dort taktiert man bereits. Devolder aber scheint nicht zu schwächeln - er hat den Triumph vor Augen!

  18. 16:13 - Langsam kann Devolder vom großen Coup träumen, falls Langeveld nicht noch aufschließt. Die Favoriten dahinter sind sich nicht einig, keiner will für den anderen die Arbeit machen! Doch wollen sich Rast, Cancellara oder Klier hier so einfach um alle Chancen bringen lassen?

  19. 16:12 - Langeveld dreht sich um, die Verfolger kommen näher. Ganz vorne aber hat Devolder weiter 16 Sekunden Vorsprung!

  20. 16:10 - Auch Andreas Klier (High Road) ist mit bei Boonen, Ballan und Co.; Langeveld attackiert und jagt nun Devolder. Dieser ist schon im letzten Anstieg, dem Bosberg.

  21. 16:10 - Weitere Fahrer schaffen den Anschluss, etwa Cancellara (CSC) und Langeveld (Rabobank).

  22. 16:08 - Sechs hochkarätige Verfolger also, machen sie und Devolder den Sieg unter sich aus? Noch sind die nächsten Verfolger nicht ganz geschlagen, der Abstand noch nicht unüberwindbar.

  23. 16:06 - Noch 15 Kilometer und ein Anstieg: Devolder (Quick Step) weiter alleine vorn, dahinter eine kleine Verfolgergruppe mit dem Schweizer Gregory Rast (Astana), dazu Flecha (Rabobank) und Boonen (Quick Step), auch Terpstra (Milram), Nuyens (Cofidis) und Ballan (Lampre) dabei.

  24. 16:05 - Nun die Asse: Flecha weiter strak, Boonen und Ballan an seinem Hinterrad, Cancellara und Pozzato etwas zurück und mit leichten Problemen.

  25. 16:05 - Devolder sieht weiter bärenstark aus, toller Rhythmus beim Spitzenreiter auf dem Pflaster!

  26. 16:03 - Juan Antonio Flecha tritt an, der Spanier von Rabobank setzt sich etwas ab. Auch Terpstra (Milram) versucht es.

  27. 16:03 - Es geht hinauf zur Muur, unglaubliche Begeisterung an der Strecke...

  28. 16:02 - Unbeirrt macht Devolder Dampf - seine vier Verfolger aber werden nun eingeholt.

  29. 15:59 - Die vier Verfolger liegen 20 Sekunden hinter Devolder und haben sich wieder etwas von der großen Gruppe abgesetzt. In Kürze kommt die "Muur" mit ihren bis zu 20% und dem gefürchteten Kopfsteinpflaster...

  30. 15:58 - Devolder an der Spitze nur noch 20 Kilometer vom Ziel entfernt: Er taktiert nun nicht mehr, sondern gibt jetzt Vollgas, darf seine Chance suchen!

  31. 15:55 - Das Verfolgerquartett besteht aus Hushovd, Quinziato, Chavanel und Tombak, doch sie liegt nur wenige Sekunden vor den anderen Favoriten.

  32. 15:53 - Noch 24 Kilometer ins Ziel und neun bis zur "Muur" in Geraardsbergen. Nun sind die Favoriten gefordert, das heiße Finale beginnt! Thor Hushovd, der norwegische Sprinter, macht sich auf die Verfolgung. Er wird u.a. begleitet von Sylvain Chavanel.

  33. 15:52 - Dahinter Pozzato und Chavanel vorne im Feld, auch Boonen zeigt sich - doch über den "Gipfel" hinweg machen die Asse kein Tempo mehr. Devolder schon 15 Sekkunden enteilt.

  34. 15:51 - Die Fans begeistert: Der belgische Meister führt das Rennen an!

  35. 15:50 - Es kommt zum Zusammenschluss, damit sind nun wieder rund 40 Fahrer gemeinsam an der Spitze. Und wieder attackiert Stijn Devolder! Quick Step zwingt die Gegner weiter zur Arbeit...

  36. 15:48 - Das "Tauziehen " zwischen Spitze und Verfolgern geht weiter, nun nur noch 10 Sekunden Differenz.

  37. 15:47 - Noch 28 Kilometer, gleich kommt der drittletzte Anstieg, der aber keine große Schwierigkeit darstellt: Der erstmals gefahrene "Eikenmolen" ist asphaltiert und maximal 12,5% steil.

  38. 15:44 - Der Abstand wächst wieder leicht auf 21 Sekunden an: Könnenh die Asse wirklich auf die beiden extrem schweren letzten Antsiege mit ihren Attacken warten? Welcher Teamchef hat nun die richtige Taktik, welcher Fahrer den richtigen Renninstinkt?

  39. 15:43 - Die Spitzenreiter kommen zum "Tenbosse": Sebastian Langeveld (Rabobank), Stijn Devolder (Quick Step), George Hincapie (High Road), Karsten Kroon (CSC) und Vorjahressieger Alessandro Ballan (Lampre)!

  40. 15:42 - Die Verfolger kommen etwas näher, die Arbeit von Liquigas und Cofidis trägt erste Früchte. Doch in den nächsten Anstiegen müssen hinten die Favoriten loslegen - die Helfer werden immer müder...

  41. 15:38 - Die fünf Spitzenreiter arbeiten gut zusammen - nur Devolder macht keine Tempoarbeit: Denn hinten wartet Teamkollege Tom Boonen.

  42. 15:35 - Sonniges Finale - noch 36 Kilometer und vier Anstiege stehen noch aus. Das Führungsquintett baut den Abstand auf 27 Sekunden aus - zu weit darf man diese Fahrer nicht ziehen lassen, vor allem "Titelverteidiger" Ballan.

  43. 15:35 - Liquigas macht die Verfolgungsarbeit, Pozzato scheint sich also gut zu fühlen, Cofidis leistet Unterstützung.

  44. 15:34 - Dahinter gab es nun tatsächlich doch noch den großen Zusammenschluss, Leif Hoste ist wieder im Rennen um den Sieg - wenn er noch die Kraft dafür hat.

  45. 15:33 - Rund 20 Sekunden Vorsprung für das Quintett, das nun den Valkenberg in Angriff nimmt.

  46. 15:31 - Eine Fünfergruppe bildet sich: Langeveld (R$abobank), Devolder (Quick Step), Hincapie (High Road), Kroon (CSC) und Vorjahressieeger Ballan (Lampre)!

  47. 15:30 - Noch 40 Kilometern, viel Bewegung jetzt im Rennen: Langeveld gestellt von Devolder, doch der Niederländer tritt wieder an. Rabobank macht das Rennen also nun hart und schnell.

  48. 15:29 - Also: ganz vorne Langeveld, dahinter rund zehn Verfolger um Boonen und Cancellara. Dann folgen die "Reste" der einstigen größeren ersten Gruppe und ein Stück zurück der Rest des Feldes um Leif Hoste.

  49. 15:28 - Auch Cancellara hat es nach ganz vorne geschafft, während Pozzato noch alleine hinterherjagt.

  50. 15:27 - Boonen schließt im Alleingang die Lücke zu den acht Spitzenreitern - und dort setzt sich derweil Langeveld als Solist ab.

  51. 15:26 - In der zweiten großen Gruppe verzweifelt Leif Hoste: Niemand unterstützt ihn in der Verfolgungsarbeit, er kommt einfach nicht heran zu den anderen Favoriten.

  52. 15:26 - Boonen führt die Gruppe der Favoriten den Anstieg hinauf, Ballan an seinem Hinterrad.

  53. 15:24 - Es kommt zum Zusammenschluss, sechs Fahrer nun vorn - aber sie sind sich nicht einig. Der Anstieg zum "Berendries" beginnt, Nuyens (Cofidis) und Quinziato (Liquigas) kommen ebenfalls zur Spitze.

  54. 15:23 - Etliche Fahrer setzen nach, kommen aber nicht ran. Kroon (CSC), Hincapie (High Road) und Flecha (Rabobank) jagen das Spitzentrio.

  55. 15:21 - Devolder (Quick Step) und Gilbert (Francaise des Jeux)setzen sich ab, Langeveld (Rabobank) geht mit. Ein Trio nun vorne, aber die Abstände gering.

  56. 15:19 - Nun wird Freire eingeholt und der Anstieg zum Leberg beginnt. Stijn Devolder enorm stark, er führt die Gruppe einmal mehr an. Nun setzt er sich etwas ab, Gilbert geht hinterher. Die Gruppe ca. 25 Fahrer stark, die zweite Gruppe in Sichtweite, aber immer noch nicht dran.

  57. 15:17 - Devolder und Steegmans machen für Boonen das Tempo, Quick Step in dieser Rennphase das aktivste Team. Freires Attacke zwingt die Mannschaft zur Arbeit - das vielleicht auch der Hintergrund der Attacke des Spaniers. Sein Landsmann und Teamkollege Juan Antonio Flecha könnte davon später profitieren!

  58. 15:15 - Noch 49 Kilometer, gleich geht es hinauf zum "Leberg", der elften von 17 Steigungen. Freire hält sich tapfer, Quick Step organisiert die Jagd. Die zweite große Gruppe war eben schon fast an den Favoriten dran, doch die Tempoverschärfung nun vergrößert den Abstand wieder.

  59. 15:13 - Freire weiter einige Sekunden vorn, dann die Gruppe um Boonen und Ballan, dahinter eine weitere große Gruppe: Diese müht sich seit Kilometern um den Anschluss, doch der Zusammenschluss gelingt einfach nicht.

  60. 15:11 - Es geht den zehnten Anstieg hinauf - und Vorjahressieger Alessandro Ballan tritt an. Der Italiener legt schnell einige Meter zwischen sich und die anderen Favoriten, zieht aber nicht durch.

  61. 15:10 - Die Sonne kommt heraus und Freire weiter als Solist vorneweg. Erste Verfolger sind nun Devolder (Quick Step) und ein Fahrer von Liquigas.

  62. 15:09 - Die erste Gruppe spaltet sich, Fahrer wie Kroon (CSC), Hincapie (High Road) und einge Begleiter machen sich auf die Verfolgung von Freire. Zehn Sekunden liegt der Spanier vor seinen "Jägern".

  63. 15:08 - Freire setzt sich ab - ihn darf man nicht unterschätzen, auch wenn er es in Flandern bislang noch nie unter die Top 20 geschafft hat.

  64. 15:06 - Weiter 30 Sekunden Abstand zwischen den ersten beiden Gruppen - und Oscar Freire tritt vorne an! Der Spanier sucht seine Chance und setzt sich einige Meter ab.

  65. 15:05 - Niki Terpstra vom Team Milram führt die Verfolgergruppe hinter den Favoriten an, sie kommt etwas näher.

  66. 15:03 - Quick Step nimmt das Heft in die Hand, drei Teamkollegen von Tom Boonen führen die erste Gruppe an. Wird der zweifache Sieger nach durchwachsenen Ergebnissen in den letzten Wochen heute zum strahlenden Sieger? Viele hatten ihn schon abgeschrieben, doch bislang macht der Ex-Weltmeister heute einen extrem starken Eindruck.

  67. 14:59 - Noch 60 Kilometer - wenn andere Rennen nach knapp über 200 Kilometern enden, beginnt hier erst das Finale. Nicht bei jedem Fahrer reicht die Kraft für diese extrem langen Distanzen, hier und heute bei diesem Wetter setzen sich wirklich nur die Stärksten durch.

  68. 14:57 - Die Spitze derweil in der neunten von 17 Hellingen, dem Taaienberg (maximal 165). Langeveld und Hushovd werden eingeholt, am Ende der ersten Gruppe kämpft David Kopp (Collstrop) um den Anschluss.

  69. 14:57 - Böser Sturz von Angel Gomez (Saunier Duval), der über den Bordstein einer Einbuchtung "schanzt"! Hoffentlich hat es ihn nicht zu schwer erwischt.

  70. 14:55 - Ein Duo hat sich abgesetzt: Sebastian Langeveld (Rabobank) und Thor Hushovd (Credit Agricole) setzen sich etwas ab.

  71. 14:53 - Defekt bei van Summneren (Silence) - und jetzt auch sein Kapitän Leif Hoste! Was für ein Pech für das belgische Team, verliert der dreifache Zweite hier schon alle Chancen auf den ersehnten Sieg?

  72. 14:51 - Noch 64 Kilometer, Quick Step und Rabobank sind die Teams mit den meisten Fahrern in dieser ersten Gruppe. Gleich die nächsten beiden kürzeren Anstiege. Der Abstand zwischen den ersten beiden größeren Gruppen bei rund einer halben Minute.

  73. 14:49 - Es rollt zusammen, Bernhard Eisel (High Road) gehört zu den Fahrern, die den Anschluss schaffen. Etwa 25 Fahrer nun wieder vorne zusammen, sie fahren durch die zweite große Verpflegungszone. Das gibt weiteren Fahrern die Chance, die Lücke zur ersten Gruppe zu schließen.

  74. 14:47 - Etwa ein Dutzend Fahrer nun ganz vorne, sie nähern sich schon der nächsten Helling. Kein Fahrer von Milram, High Road oder Gerolsteiner dort dabei. Wenige Sekunden hinter der ersten Gruppe kommen die ersten Verfolger.

  75. 14:45 - Hinter den Favoriten staut es sich nun richtig am Koppenberg - etliche Fahrer verlieren nun hier endgültig alle Chancen.

  76. 14:45 - Boonen vorne - Devolder, Flecha, Rast, Cancellara die ersten Fahrer hinter ihm am "Gipfel".

  77. 14:44 - Boonen macht Druck, setzt sich einige Meter ab. Hinten müssen schon die ersten Fahrer absteigen.

  78. 14:43 - Los geht's - Stijn Devolder, der belgische Meister, führt die Gruppe an. Neben ihm Tom Boonen, Oscar Freire auch ganz vorne.

  79. 14:42 - Nun der Koppenberg: Bis zu 22% steil, extrem eng und gefährlich und gepflastert.

  80. 14:41 - Zur nächsten großen Gruppe ist die Lücke schon recht groß - da wird es kaum noch einen Zusammenschluss geben. Zumal gleich der Koppenberg kommt, wo das Tempo vorne wieder extrem anziehen wird.

  81. 14:38 - Nun aber erholen sich die Fahrer in der ersten Gruppe kurz und sofort kommen weitere Fahrer heran. Rund 40 Profis nun zusammen an der Spitze: Fällt hier schon eine Vorentscheidung?

  82. 14:37 - Rund 100 Meter liegen zwischen den ersten Grüppchen im Feld - und es wird schwer, wieder heranzukommen: Denn ganz vorne wird Tempo gefahren.

  83. 14:34 - Nur noch rund 35 Fahrer sind vorne zusammen, dahinter kleine Lücken zu den nächsten Grüppchen. Ballan, Klier und Zabel natürlich vorne dabei. Nach dem Paterberg sind es jetzt noch fünf Kilometer zum gefürchteten "Koppenberg".

  84. 14:33 - Es geht hinauf: Hoste, Boonen, Hincapie ganz vorne zu sehen. Die Fahrer mühen sich im Sattel - denn wenn man aufsteht, dreht das Hinterrad auf dem nassen Pflaster schnell durch.

  85. 14:32 - Hohes Tempo im ersten Teil des zersplitterten Feldes - und ein Fahrer von CSC findet sich nach Sturz mitten im nassen Acker wieder, kann aber weiterfahren.

  86. 14:31 - Der "Paterberg" naht - eng, gepflastert und bis zu 20% steil - zum Glück ist er nur 360m lang...

  87. 14:28 - Der "Gipfel" ist erreicht: Klier wieder gestellt, vorne nun Hoste (Silence) sowie je ein Fahrer von Rabobank und Astana - doch sie drehen sich um - die anderen Favoriten kommen heran.

  88. 14:26 - Drei Fahrer haben sich mit Klier etwas absetzen können...

  89. 14:25 - Es geht hinauf - bis zu 11% steil der Anstieg, den Andreas Klier (High Road) an der Spitze nimmt. Er war schon einmal Zweiter in Flandern und kennt als Wahl-Belgier hier jeden Meter... Er reißt eine kleine Lücke, während sich am Ende des Feldes große Lücken auftun.

  90. 14:23 - Neben Zabel auch der dreifache Weltmeister Oscar Freire (Rabobank) ganz vorne zu sehen, der Spanier fährt sehr aufmerksam und sollte keinesfalls unterschätzt werden.

  91. 14:21 - Immer höher wird das Tempo im Feld, Silence legt sich für Leif Hoste ins Zeug. Die Ausreißer sind gestellt - Bühne frei für die Stars!

  92. 14:18 - Die Teams Cofidis, High Road, Francaaise des Jeux und Quick Step erhöhen nun das Tempo: Die Positionskämpfe vor der "Oude Kwaremont" werden härter. Es ist eine der Schlüsselstellen, über zwei Kilometer geht es dort hinauf und kurz danach warten Paterberg und Koppenberg...

  93. 14:17 - Aber der Abstand zum Feld nur noch bei 26 Sekunden, die Flucht wird bald beendet sein. Erik Zabel tatsächlich wieder vorne dabei, er fährt in der ersten Reihe: Nicht noch einmal will er im Anstieg in einen Stau geraten... Das Rennen ist noch lang, mit seiner Routine hat er vielleicht noch Chancen.

  94. 14:15 - Robert Wagner hat die Spitze erreicht, nun also fünf Ausreißer ganz vorne, darunter zwei Fahrer vom Team Skil.

  95. 14:14 - STURZ: Vier Fahrer liegen am Boden, darunter Steven de Jongh vom Team Quick Step. Auch betroffen Credit Agricole, Saunier Duval und Astana.

  96. 14:13 - Wir haben keine Neuigkeiten von Erik Zabel, doch er dürfte wie Andre Greipel wieder am Feld sein - doch die Aufholjagd hätte dann natürlich viel Kraft gekostet, die später fehlen würde.

  97. 14:10 - Wenn gleich die "Oude Kwaremont" erreicht ist, wird es Schlag auf Schlag gehen: Denn dann folgt eine Helling nach der anderen, kaum noch Chancen zur Erholung oder für organisierte Aufholjagden. In Kürze beginnt also die heiße Phase, in der mman sich kaum noch taktische Fehler oder Defekt leisten kann.

  98. 14:07 - Noch 92 Kilometer, noch 13 bis zum nächsten Anstieg. An der Spitze scheint sich das Quartett nun wieder zusammen zu finden: Der Franzose Vincent Jerome (Bouygues Telecom), der Belgier Sven Renders (Topsport Vlaanderen), der Niederländer Tom Veelers (Skil) und der Este Janek Tombak (Mitsubishi) führen also diese 92. "Ronde van Vlaanderen" an. Der Abstand bei 1:10 Minute...

  99. 14:06 - Der Österreicher Bernhard Eisel von Team High Road vorne im Feld, er zählt gemeinsam mit seinen Mannschaftskollegen Hincapie, Klier und Hammond zu den aussichtsreichen Fahrern im US-Rennstall.

  100. 14:04 - Die ruhige Phase nutzen die Fahrer zur Verpflegung, wie gesagt unheimlich wichtig, sich bei dieser Belastung und zusätzlich diesem Wetter regelmäßig die Energiespeicher zu füllen. In der Hektik des Finals ist das kaum noch möglich - und wer es zuvor vergessen hat, wird dann bitter bestraft.

  101. 14:00 - Noch 96 Kilometer, der asphaltierte Wolvenberg ist überstanden. Jetzt ist Durchatmen angesagt - bis zur nächsten "Helling" sind es nun knapp 20 Kilometer. Die beiden Spitzenreiter liegen 1:24 Minute vor den Favoriten.

  102. 13:56 - Strömender Regen nun, fast schon Schnee - Jerome und Tombak kämpfen sich durch das Spalier der Fans und nun den Wolvenberg hinauf. Dahinter Renders und Veelers, dann Robert Wagner und hinter ihm das Feld der Favoriten.

  103. 13:54 - Andre Greipel vom Team High Road hat nun Mühe, das Tempo im Feld zu halten. Der Sieger der "Tour Down Under" fährt heute im Trikot des Führenden in der ProTour-Wertung.

  104. 13:53 - Die Spitzengruppe fällt auseinander, zwei Zweierteams dort nun unterwegs. Dahinter macht Lampre Tempo vor dem Wolvenberg, Sprinter Danilo Napolitano legt sich für Topfavorit Ballan ins Zeug.

  105. 13:50 - Defekt nun bei einem anderen Mitfavoriten: Der Belgier Philippe Gilbert (Francaise des Jeux) bekommt Unterstützung von seinem Teamkollegen Ladagnous - und ist schon wieder am Hauptfeld dran.

  106. 13:49 - Das Feld in mehrere Gruppen aufgesplittert, auf den wenigen Kilometern zum nächsten Anstieg kämpfen die abgehängten Fahrer um den Anschluss. Zabel jagt die nächste kleine Gruppe, sein Reifenschaden kurz vor dem Molenberg zum "dümmesten" Zeitpunkt.

  107. 13:46 - Am Molenberg kämpfen immer noch Fahrer auf dem rutschigen Pflaster: Sie müssen absteigen, weil das Hinterrad durchdreht - doch mit den Rennschuhen kommen sie zu Fuß auch kaum vorwärts.

  108. 13:45 - Leichter Regen nun - und am Molenberg hat sich Robert Wagner, der Deutsche im niederländischen Team Skil nach vorne abgesetzt!

  109. 13:43 - Und Erik Zabel steckt im Stau - Cancellara und Co. sind schon über den "Gipfel", Zabel steht noch am Anfang der Steigung. Das war es wohl mit den Chancen auf das Podium für ihn nach bislang zwei vierten Plätzen in Flandern.

  110. 13:43 - Und hintem im Feld "Stehversuche", es staut sich - während die Spitze des Feldes enteilt.

  111. 13:42 - Die Ausreißer kommen zum Molenberg, gerade zwei Meter der Weg hier breit - und jetzt jagt das Feld hinterher!

  112. 13:39 - Team Gerolsteiner nun auch aktiv an der Spitze des Rennens, sie versuchen, sich vor dem Molenberg bestens zu platzieren. Mit Heinrich Haussler hat der Rennstall einen der aussichtsreichen Außenseiter mit im Rennen.

  113. 13:37 - Mitfavorit Fabian Cancellara schiebt sich noch rechtzeitig vor dem Anstieg einen Energieriegel in den Mund - die Kraftreserven gut gefüllt zu halten ist bei einem solchen Rennen über rund sieben Stunden enorm wichtig. Richtig ernst wird es schließlich erst in rund 100 Kilometern...

  114. 13:36 - Noch eine Minute Abstand zwischen Feld und Spitze - und hinauf zum Molenberg wird sich das Tempo bei den Stars nochmals erhöhen und der Abstand schmelzen.

  115. 13:32 - Die Eckdaten zum "Molenberg": Er ist 464m lang, eine schmale, gepflasterte Straße mit bis zu 14% Steigung. Zum 25. Mal wird er in der "Ronde" befahren.

  116. 13:31 - Auf den 2,4 Kilometern der gepflasterten "Paddestrat" fahren die Favoriten schon vorne im Feld: Hoste, Boonen oder auch Hincapie zeigen sich an der Spitze des Feldes.

  117. 13:29 - Dicht gedrängt stehen die Fans an der Strecke - die radsportverrückten Belgier lassen sich natürlich von ein paar Regentropfen diesen Feiertag nicht vermiesen. Große Begeisterung, besonders natürlich an den Kopfsteinpflasterabschnitten und den "Hellingen".

  118. 13:28 - Schon reihen sich die Teams von Liquigas und Quick Step vorne im Feld ein, erhöhen das Tempo für ihre Kapitäne Filippo Pozzato und Tom Boonen.

  119. 13:27 - Der Abstand zu den vier Ausreißern ist auf 1:37 Minute gesunken, das Quartett wird mit dem Ausgang des Rennens in rund drei Stunden nichts zu tun haben.

  120. 13:24 - Noch zehn Kilometer bis zum nächsten Anstieg, dem "Molenberg". Das Feld breit aufgereiht auf der ganzen Straßenbreite, doch vor der "Helling" wird das Tempo gleich anziehen und der Platz um die besten Plätze wieder beginnen. Dunkle Wolken am Horizont, der nächste Schauer scheint nur eine Frage der Zeit zu sein.

  121. 13:19 - Defekte oder Stürze hatten u.a. schon Vorjahressieger Alessandro Ballan (Lampre), der dreifache Zweite Leif Hoste (Silence), Baden Cooke (Barloworld), Niki Terpstra (Milram) und Sven Krauß (Gerolsteiner) zu überstehen.

  122. 13:17 - Etliche Mitfavoriten sind schon nicht mehr im Rennen: Joost Posthuma (Rabobank), eben erst Sieger der "Drei Tage von de Panne" ist nicht mehr dabei, auch der Sieger von 2004, Steffen Wesemann (Collstrop) musste schon aussteigen, ebenso wie die Routiniers Tom Steels und Maarten den Bakker.

  123. 13:15 - Noch 124 Kilometer, die ersten beiden der insgesamt 17 "Hellingen" haben die Fahrer schon hinter sich, in wenigen Kilometern geht es dann richtig zur Sache und die Anstiege kommen Schlag auf Schlag. Die ersten Rennstunden wurden sehr schnell absolviert - das wird sich am Ende wahrscheinlich bemerkbar machen: Hier gilt es, jedes "Korn" zu sparen, um im Finale noch Kräfte zu haben.

  124. 13:10 - Die vier Ausreißer sind der Franzose Vincent Jerome (Bouygues Telecom), der Belgier Sven Renders (Topsport Vlaanderen), der Niederländer Tom Veelers (Skil) und der Este Janek Tombak (Mitsubishi).

  125. 13:07 - Am Start war es noch trocken, doch inzwischen hat Regen eingesetzt, zwischendurch hat es auch bereits gehagelt. Die Folge: bereits viele Stürze, Aufgaben und Defekte - dazu gleich mehr...

  126. 13:05 - Im Augenblick führt eine vierköpfige Spitzengruppe das Rennen an, rund zwei Minuten dahinter das große Feld mit allen Favoriten.

  127. 13:00 - Um exakt 9:46 Uhr haben sich die Fahrer der 25 Teams vom malerischen Marktplatz in Brügge unter dem Jubel der zahllosen Fans auf den Weg gemacht - inzwischen ist schon fast die Hälfte der 264 Kilometer absolviert: Doch die eigentliche "Ronde" mit ihren Anstiegen hat noch nicht begonnen.

  128. 08:00 - Herzlich willkommen zum nächsten großen Frühjahrs-Klassiker bei Eurosport! Ab 13:00 Uhr berichten wir hier am Sonntag hautnah von der 92. Flandern-Rundfahrt über das Kopfsteinpflaster und die gefürchteten steilen Anstiege im Kampf um den prestigeträchtigen Triumph.