RADSPORT Live-Bericht

Mailand-San Remo - Mailand- San Remo

Live - Kommentar

  1. 17:12 - Damit verabschieden wir uns für heute von den Rad-Assen - doch dieser packende Klassiker hat Lust auf mehr gemacht! Wir werden Ihnen hier im Live-Ticker im April die nächsten großen Eintagesrennen allesamt hautnah präsentieren, freuen Sie sich auf die Flandern-Rundfahrt, Paris-Roubaix oder das Amstel Gold Race, um nur einige Highlights zu nennen. Bis bald, danke für Ihr Interesse!

  2. 17:08 - Auf dem Podium stehen neben Fabian Cancellara (CSC) also der einstige Sieger Filippo Pozzato (Liquigas) sowie Geheimfavorit Philippe Gilbert (Francaise des Jeux) aus Belgien. Platz vier geht wie 1995 an Davide Rebellin vom Team Gerolsteiner.

  3. 17:07 - Das Team Milram geschlagen, in der Verfolgung der Angreifer fehlten einige Sekunden, um die Lücke noch zu schließen. Auch im dritten Jahr also kein Erfolg hier für das Duo Zabel-Petacchi. Gerolsteiner muss sich nicht grämen, Rebellin war vorne dabei und hat mit seinen Attacken versucht, was er konnte. Ähnlich sieht es bei High Road aus - das Team fuhr aufmerksam und angriffslustig.

  4. 17:00 - Es hat den Top-Sprintern wie Freire und Hushovd nichts genutzt, dass sie den richtigen Riecher und die passenden Beine hatten, um den Sprung in die erste Gruppe um Cancellara und Rebellin zu schaffen: Die Lücke zum Schweizer konnte niemand mehr schließen, keiner wollte seine eigenen Chancen in der Verfolgung aufopfern. Mit einem solchen Antritt hatte Cancellara bei der Tour de France 2007 in Compiegne 100m vor dem Ziel die Sprinter überrumpelt, hier gelingt ihm ein noch größerer Triumph.

  5. 16:58 - Niemand konnte Cancellara folgen, als er rund 2500m vor dem Ziel antrat und seine enorme Kraft und Klasse als Zeitfahrer ausspielte: Am Ende hatte er sogar genügend Vorsprung, um die letzten Meter jubelnd zu genießen.

  6. 16:57 - Die Verfolger sprinten nur um Platz zwei, Filippo Pozzato vom Team Liquigas setzt sich dort durch.

  7. 16:55 - Nach dem Sieg bei Tirreno-Adriatico gelingt Cancellara wenige Tage später ein noch größerer Coup! Zweiter großer Klassiker für ihn nach dem Gewinn von Paris-Roubaix 2006.

  8. 16:55 - Nach 7:15 Stunden triumphiert der Schweizer vom Team CSC, jubelnd reißt er die Arme in die Höhe - die Verfolger erst vier Sekunden hinter ihm im Ziel.

  9. 16:54 - Das reicht - als Solist gewinnt er die 99. Austragung von Mailand - San Remo!

  10. 16:54 - Letzter Kilometer, Cancellara versucht es - kann er es durchziehen?

  11. 16:53 - Das jagende Feld kommt hinter den Ausreißern immer näher...!

  12. 16:52 - Jetzt versucht es Fabian Cancellara, der Schweizer Zeitfahr-Weltmeister!

  13. 16:52 - Pellizotti geht mit, ebenso einer der Fahrer von Diquigiovanni. Doch das Trio wird wieder eingeholt!

  14. 16:51 - Attacke von Davide Rebellin, er tritt noch einmal an!

  15. 16:50 - Wie einig ist sich diese Gruppe voller Asse, wie weit liegen die Sprinter dahinter zurück? Jetzt geht es an die letzten Reserven, doch es ist auch ein kühler, taktischer Kopf gefragt...

  16. 16:49 - Gilbert hat in der Abfahrt verschärft, doch der Rest der Gruppe kommt wieder heran. Die letzten fünf Kilometer, eine ganz starke Gruppe vornweg, wenig dahinter das jagende Feld!

  17. 16:48 - Jetzt die Abfahrt vom Poggio, der Rest des Hauptfeldes nur wenige Sekunden zurück und es sind diesmal 500m mehr bis ins Ziel als sonst: Noch 6,2 Kilometer!

  18. 16:47 - Sie holen die Gruppe um Schleck ein - nun etwa 15 Fahrer vorne: Und Freire ist mit dabei, ebenso Cancellara und Gilbert!

  19. 16:46 - Nun tritt Rebellin wieder an, Gasparotto, Ballan und Pozzato bei ihm.

  20. 16:45 - Neue Attacken aus dem Feld, doch nicht zwingend diese Verschärfungen.

  21. 16:45 - Dieses Trio holt nun gleich Bertolini ein, der sich bereits umschaut.

  22. 16:44 - Dahinter ein Trio: Pellizotti (Liquigas), Illiano (Diquigiovanni) und Schleck (CSC)!

  23. 16:42 - Nun wird verschärft, Alessandro Bertolini (Diquigiovanni) zieht los. Der Italiener kann sich etwas absetzen.

  24. 16:42 - Es geht hinauf - und Gilbert an zweiter Stelle im Feld: Hier hat er im Vorjahr eine tolle Attacke gezeigt...

  25. 16:41 - Jetzt wird das Quintett eingeholt, Liquigas führt das Feld heran und vorbei. Auch Francaise des Jeux nun zu sehen für den Belgier Philippe Gilbert!

  26. 16:40 - Wohl nicht - denn CSC hat den Rückstand auf zehn Sekunden eingedampft! Was passiert gleich am Poggio, der letzten Chance für die "Nicht-Sprinter"?

  27. 16:39 - Drei Italiener und zwei Schweden vorne - noch nie gewann ein Skandinavier in San Remo: Ändert sich das bei der 99. Ausgabe?

  28. 16:38 - Der Abstand zu Rebellin, Bettini, Savoldelli, Axelsson und Lövkvist auf 27 Sekunden gesunken.

  29. 16:37 - Noch 13 Kilometer, der Poggio naht! CSC macht jetzt enorm Dampf im Feld, man will sich noch nicht geschlagen geben!

  30. 16:36 - Neben Liquigas machen noch CSC und Caisse d'Epargne das Tempo im Feld, der Abstand aber wächst auf 33 Sekunden an. Auch die Helfer hinten sind natürlich jetzt müde, während vorne fünf Asse richtig Druck machen.

  31. 16:35 - Die fünf Spitzenreiter sind sich einstweilen einig, jeder macht Führungsarbeit: Der Abstand zum Hauptfeld bei 28 Sekunden, das ist schon eine ganze Menge!

  32. 16:33 - Im Hauptfeld macht Liquigas Tempo, Pozzato dort der Trumpf. Sie wollen natürlich die abgehängten Asse nicht wieder herankommen lassen!

  33. 16:32 - Etliche Sprinter, darunter Freire und Petacchi, haben den Anschluss an die erste Gruppe des Feldes an der Cipressa nicht halten können und kämpfen nun um den Anschluss!

  34. 16:31 - Der Franzose Tristan Valentin war das Sturzopfer, der sich an zweiter Stelle des Feldes liegend in einer Rechtskurve verschätzte.

  35. 16:30 - Sturz bei den Verfolgern, ein Fahrer von Cofidis verkalkuliert sich - doch nicht allzu schlimm dieser Unfall.

  36. 16:29 - Noch 20 Kilometer ins Ziel, die Cipressa ist absolviert, nur noch der Poggio steht im Weg.

  37. 16:28 - Savoldelli (LPR) nähert sich den Spitzenreitern Lövkvist (High Road), Axelsson (Diquigiovanni), Bettini (Quick Step) und Rebellin (Gerolsteiner). Nun also ein Quintett ganz vorne, die "alten" drei Ausreißer sind inzwischen "überrollt" worden.

  38. 16:27 - Im Feld versucht Rabobank nun, sich wieder zu organisieren und eine Verfolgung aufzubauen.

  39. 16:26 - Ein Quartett nun also ganz vorne, dahinter jagt jetzt u.a. Paolo Savoldelli (LPR).

  40. 16:25 - Weiter Bettini und Lövkvist ganz vorne, Rebellin schließt nun auf, dazu der Schwede Niklas Axelsson (Diquigiovanni).

  41. 16:24 - Und Sturz bei diesen Angreifern, Egoi Martinez (Euskaltel) "hängt sich auf" am Hinterrad von Carlos Barredo und stürzt. Barredo bleibt akrobatisch im Sattel!

  42. 16:23 - Niemand macht die Arbeit im Feld! Der Vorsprung der Angreifer wächst! Gutierrez kann nicht mehr, fällt zurück, Rebellin tritt an mit einigen Fahrern am Hinterrad.

  43. 16:22 - Dann versucht es aus dem Feld Joaquin Rodriguez, der spanische Meister von Caisse d'Epargne, Sieger an der steilen Zielankunft von Tirreno-Adriatico.

  44. 16:21 - Nun eine Attacke von Lampre, Francisco Vila setzt sich aus dem Feld ab. Vor ihm nun ein Trio, Gutierrez kommt zu Bettini und Lövkvist.

  45. 16:20 - Das Angreifer-Duo wechselt sich nun gut ab, sie setzen sich weiter ab. Auf die Verfolgung gemacht hat sich der spanische Zeitfahr-Spezialist Jose Ivan Gutierrez vom Team Caisse d'Epargne.

  46. 16:18 - Schnell reißt eine Lücke von rund 100 Metern, Bettini macht weiter Druck. Bei Tirreno-Adriatico war er nicht besonders stark gefahren, ganz im Unterschied zu Lövkvist, der dort Gesamt-Dritter wurde.

  47. 16:18 - Und ans Hinterrad des Weltmeisters springt der junge Schwede Thomas Lövkvist vom Team High Road!

  48. 16:17 - Jetzt geht es hinauf, der erste Abschnitt hat gleich 6% Steigung: Und Paolo Bettini attackiert!

  49. 16:15 - Rabobank bemüht sich, das Rennen zu kontrollieren, der niederländische Meister Moerenhout macht tempo. Auch High Road zeigt sich nun fast in kompletter Strke vorne. Die drei Spitzenreiter nur noch 33 Sekunden vorneweg.

  50. 16:14 - Die "Cipressa" ist 5,65 Kilometer lang, im Schnitt 4,1% steil, maximal sind es 9% nach drei Kilometern des Anstiegs. Oben wird es dann flacher, also muss recht früh angetreten werden, wenn man eine große Lücke reißen will.

  51. 16:13 - Das Team LPR von Danilo di Luca macht Tempo, bereitet das Terrain für den umstrittenen Giro-Sieger. Auch Rabobank, Liquigas und Barlworld zu sehen...

  52. 16:11 - Noch 33 der 298 Kilometer sind zu absolvieren bei dieser 99. und länmgsten Auflage der "Classicissima": Langgezogen nun das Fahrerfeld, das Tempo wird immer höher - es wird ernst!

  53. 16:08 - Es beginnen nun Positionskämpfe im Feld, jeder möchte vor der "Cipressa" eine gute Ausgangsposition haben, möchte möglichst weit vorne in den Anstieg gehen. Noch herrscht die "Ruhe vor dem Sturm", doch umso schneller und hektischer wird es gleich werden!

  54. 16:07 - Die drei Spitzenreiter Raivis Belohvosciks (Saunier Duval), William Frischkorn (Slipstream) und Filippo Savini (CSF Navigare) liegen nur noch eine Minute vor dem Feld, schon 240 Kilometer haben sie vor dem Feld absolviert!

  55. 16:05 - Kohl macht auch bergab Tempo, setzt die Konkurrenz unter Druck und will den Sprintern keine Chance zur Erholung geben: "Steter Tropfen höht den Stein"..

  56. 16:05 - Jetzt geht es hinunter nach Imperia, wo es wegen vieler Engstellen an der Strecke oft zu Stürzen kommt. Hoffentlich geht heute alles gut!

  57. 16:03 - Nur 130 Höhenmeter sind hinauf zum "Capo Berta" zu erklimmen, doch nach 260 Rennkilometern tut das bei solchem Tempo richtig weh. Der Abstand zur Spitze durch die Attacke auf 1:30 Minute gesunken.

  58. 16:02 - Das Feld kommt wieder heran an Kohl, doch immerhin macht Gerolsteiner so das Rennen hart: Etliche Fahrer haben am Ende des Pelotons Mühe, etwa Sprinter Gert Steegmans (Quick Step).

  59. 16:01 - Am Hinterrad von Kohl nun der Weißrusse Kuschinski (Liquigas), Rovny kann nicht folgen.

  60. 16:01 - Attacke von Bernhard Kohl, der es erneut versucht, wie zuvor am "Manie". Der Österreicher geht an Rovny vorbei!

  61. 16:00 - Lampre nun wieder mit etlichen Fahrern an der Spitze des Feldes, Gerolsteiner und Quick Step zeigen sich ebenfalls.

  62. 15:58 - Bevor es gleich hektisch wird: Die Zielankunft findet heute nicht auf der "Via Roma" statt, sondern etwas weiter vom Poggio entfernt auf einer langen Gerade am Hafen. Rund 500m vor dem Ziel sind noch zwei Kurven zu bewältigen - doch kein gefährliches Finale, dafür aber flach anstelle leicht ansteigend.

  63. 15:55 - So sehr sich Ivan Rovny müht - das Feld hat den Russen gleich wieder in Sichtweite. Gleich geht es den "Capo Berta" hinauf, den letzten Anstieg vor Cipressa und Poggio.

  64. 15:53 - Angeführt wird das Feld von Lampre, Credit Agricole, LPR: Die Spannung steigt, volle Konzentration ist nun bei allen Fahrern gefragt.

  65. 15:49 - Noch 46 Kilometer für die drei Spitzenreiter ins Ziel - die ersten beiden "Capi" sind genommen, ohne dass es einen Vorstoß durch einen der Mitfavoriten gab. Doch zumindest kommt das Feld immer näher heran, nur noch 2:55 Minuten die Differenz.

  66. 15:47 - Rovny hat sich nun doch etwas vom Feld absetzen können, der junge Russe sucht seine Chance. Mit seinen 20 Jahren dürfte er einer der jüngsten Fahrer überhaupt heute im Feld sein.

  67. 15:44 - Unverdrossen machen die drei Spitzenreiter Kilometer um Kilometer an der Spitze - sie könnten heute auf 250 Kilometer vor dem Feld kommen! Der aktuelle Abstand bei 4:22 Minuten.

  68. 15:43 - Doch dieser Vorstoß wirkt bislang so, als würde er wie jener von Cannone zuvor nicht lange Bestand haben.

  69. 15:41 - Die Sonne lässt die Fahrer nun ein wenig im Stich, doch es scheint trocken zu bleiben. Der Wind kommt gerade schräg von der Seite. Attacke vom Russen Ivan Rovny aus dem Tinkoff-Team.

  70. 15:38 - Richtig ernst wird es ab 50 Kilometer vor dem Ziel werden - wenn von der Strecke her andere Klassiker schon vorbei sind! Denn dann kommen die kurzen Anstiege, "Capi" genannt, und dann eben die Schlüsselstellen "Cipressa" und "Poggio", wo die entscheidenden Attacken zu erwarten sind.

  71. 15:37 - Der Beweis für die Beobachtung zuvor: Der Abstand zur Spitze ist auf knapp über vier Minuten angewachsen. Doch jetzt wird hinten wieder flotter gefahren und die Differenz dürfte bald sinken.

  72. 15:36 - Es kommt wieder Zug ins Feld - Bernhard Kohl, der dort wieder aufgetaucht ist, setzt nun einem Tinkoff-Fahrer nach und vereitelt dessen Vorstoß. Das Team Credit Agricole von Thor Hushovd schickt nun auch einen Fahrer als "Aufpasser" mit nach vorne.

  73. 15:32 - Attacke aus dem Feld - vom kleinen Team NGC-OTC versucht der Italiener Donato Cannone sein Glück.

  74. 15:29 - Während hinten noch dicke Backen gemacht werden, kurbeln die drei Spitzenreiter Raivis Belohvosciks (Saunier Duval), William Frischkorn (Slipstream) und Filippo Savini (CSF Navigare) schon wieder zügig die Küste entlang. Doch auch sie wissen, dass ihr Autritt früher oder später beendet sein wird.

  75. 15:27 - Der Österreicher Peter "Paco" Wrolich (Gerolsteiner) und Robbie McEwen (Silence) plaudern ein wenig, danach unterhält sich der Australier mit Andreas Klier (High Road): Sucht er etwa Verbündete?

  76. 15:25 - Das Feld futtert und bummelt nun ein wenig - breit aufgereiht rollt es durch Albenga. High Road mit vielen Fahrern vorne vertreten, ebenso Gerolsteiner.

  77. 15:23 - Nur als Hinweis für die noch kommenden Anstiege: Hinauf zum "Manie" hatten McEwen udn Napolitano Mühe, dem Tempo zu folgen. Falls das kein Bluff war, werden sie am Poggio wohl kaum den Anschluss halten können.

  78. 15:20 - Kim Kirchen (High Road) nun am Teamwagen und im Gespräch mit Valerio Piva, seinem Sportlichen Leiter. Der Luxemburger könnte auch in diesem Jahr wieder im Finale eine wichtige Rolle spielen. Mit Eisel, Hincapie, Lövkvist oder Klier hat das Team noch weitere Asse im Ärmel - und natürlich dazu Gerald Ciolek im Falle eines Sprints.

  79. 15:17 - Das Feld "bunkert" nun auch neue Vorräte, die Asse und ihre Helfer stärken sich für das Finale. Das Tempo natürlich im Peloton jetzt weitaus niedriger, irgenwie müssen ja die über 190 Verpflegungsbeutel möglichst unfallfrei übergeben werden.

  80. 15:15 - Die Ausreißer erreichen die zweite Verpflegungszone, damit sind es noch 71 Kilometer bis zum Ziel.

  81. 15:14 - Wir haben nun schon eine Weile nichts mehr von Bernhard Kohl gesehen oder gehört, hoffen aber, dass er weiter zwischen Spitze und Feld steckt.

  82. 15:12 - Nur noch 2:30 Minuten der Abstand, das Feld lässt die drei Ausreißer jetzt noch ein wenig an der "langen Leine".

  83. 15:09 - Das Team CSC lässt sich nun auch vorne blicken, Frank Schleck reicht sich an fünfter Position vorne im Feld ein. Der Luxemburger ist nach einigen Sturzproblemen bei Paris-Nizza wieder in guter Form und könnte sein Glück später in einer Attacke suchen.

  84. 15:07 - Weiter müht sich das Spitzentrio nach Kräften, sie wechseln sich regelmäßig ab und hoffen darauf, sich und ihre Sponsoren noch eine Weile präsentieren zu können. Bald werden sie 200 Kilometer an der Spitze gefharen sein, eine tolle Leistung!

  85. 15:05 - Rabobank und Milram können nun kurz durchatmen, Lampre mit vier Fahrern vorne, Liquigas und Quick Step haben je einen Helfer zur Tempoarbeit abgestellt.

  86. 15:02 - An der Spitze hat ein erster Fahrer den Anschluss verloren: Nur noch der Lette Raivis Belohvosciks (Saunier Duval), William Frischkorn (USA/Slipstream) sowie der Italiener Filippo Savini (CSF Navigare) fahren noch vorne - Nicola D'Andrea (Miche) hat nicht mehr folgen können.

  87. 15:01 - Neben Lampre haben jetzt auch Quick Step und Liquigas Fahrer an die Spitze des Feldes geschickt: Also sind auch Boonen, Bettini, Steegmans sowie Pozzato und Fischer heiß und bemüht, das Rennen nun mit in die Hand zu nehmen.

  88. 14:56 - Das Team Lampre macht nun mit Tempo im Feld - und der Abstand zur Spitze sinkt auf rund fünf Minuten. Es wird keinesfalls reichen für die vier mutigen Ausreißer, doch im Unerschied zu vielen anderen Fahrern werden sie sich heute wenigstens gezeigt haben!

  89. 14:53 - Für Davide Rebellin ist es heute die 14. Teilnahme bei Mailand-San Remo, der Sieg bei diesem in Italien so unglaublich wichtigen Rennen fehlt noch in seiner langen Liste. Das beste Ergebnis war für ihn 1995 ein vierter Platz, damals gewann Laurent Jalabert. In den letzten Jahren fuhr Rebellin stets sehr aktiv, wurde für seine Attacken aber nicht belohnt.

  90. 14:51 - Bei Gerolsteiner scheint Teamchef Christian Henn auf jene Taktik zu setzen, die Rebellin in Cannes ins Gelbe Trikot von Paris-Nizza führte: Am vorletzten Tag war es dort auch Kohl, der nach einer frühen Attacke dann im Finale von seinem Kapitän eingeholt wurde und so noch wichtige Führungsarbeit für ihn machen konnte. Mal sehen, ob das heute wieder klappt!

  91. 14:45 - Es sieht nach einem langen Solo für Kohl aus - er liegt nun zwischen dem großen Feld und dem Spitzenquartett und muss alleine versuchen, den Ausreißern näher zu kommen und das Peloton auf Distanz zu halten.

  92. 14:42 - Attacke von Gerolsteiner! Bernhard Kohl nutzt aus dem Feld heraus den neuen Anstieg zu einem Vorstoß. Der Österreicher, bei Paris-Nizza ein enorm wertvoller Helfer für Kapitän Davide Rebellin, soll woll auch hier das Terrain für den Italiener bereiten.

  93. 14:41 - Es wird noch in harter Tag für die Helfer bei Milram und Raboibank werden, denn wahrscheinlich dürften Sie das ganze Rennen über die Last der Tempoarbeit tragen müssen. Viele andere Teams mit guten Sprintern haben auch noch einen starken Joker, der durch eine Attacke seine Chance suchen kann und müssen so nicht allein auf eine Massenankunft hoffen - etwa das Team Lampre mit Alessandro Ballan und Sprinter Napolitano oder Silence Lotto mit Robbie McEwen und Joker Yarolsav Popovych.

  94. 14:34 - Im Feld hat sich das Tempo erhöht - der neue Anstieg sorgt für Bewegung: Gehe ihn die Sprinter-Teams zu langsam an, ist das fast eine Einladung zum Angriff an manche Fahrer... Der Abstand jetzt schnell auf unter neun Minuten gefallen. Rabobank und Milram sind weiter die beiden einzigen Teams, die vorne im Feld die Arbeit machen.

  95. 14:32 - Jetzt geht es hinauf zum "Manie" für die vier Ausreißer! "Nur" noch 99 Kilometer bis ins Ziel in San Remo...

  96. 14:31 - Noch wird im Feld keine echte Verfolgungsjagd inszeniert: Die Teams der Sprinter setzen darauf, dass die vier Ausreißer einfach nach nun bereits fast 170 Kilometern an der Spitze irgendwann einfach müde werden und der Abstand quasi von alleine schrumpft.

  97. 14:28 - Der Schnitt des Rennens bislang bei etwas über 40km/h - das deutet auf eine Ankunft gegen 17:00 Uhr hin.

  98. 14:26 - Ein Geburtstagskind ist heute im Feld unterwegs - und gleichzeitig Mitfavorit: Italiens Ex-Meister Enrico Gasparotto (Barloworld) wiird heute 26 Jahre alt. Mit seinem zweiten Gesamtrang bei Tirreno-Adriatico hat er zuletzt für Aufsehen gesorgt. Gestern feierte Sprinter Sebastien Chavanel (Francaise des Jeux) seinen 27. Geburtstag - auch er ist heute mit dabei. Und natürlich vergessen wird nicht Mario Cipollini, den Sieger von 2002, der heute 41 wird - aber nach etlichem Hickhack doch nicht gestartet ist.

  99. 14:22 - Der neue Anstieg zum "Manie" wird bald erreicht werden: Es geht dort knapp fünf Kilometer und rund 300 Höhenmeter hinauf - nicht schlimm, aber viele Experten spekulieren, dass dies die Sprinter vielleicht entscheidende Kräfte kosten könnte, die am Ende im Finale fehlen. Mal sehen, wer recht behält...

  100. 14:19 - Der aktuelle Abstand nun wieder bei etwas mehr als elf Minuten - neben Rabobank schaltet sich jetzt auch Team Milram in die Verfolgungsarbeit ein. Dort sind heute neben Erik Zabel mit Martin Müller und Christian Knees zwei weitere Deutsche dabei - sie alle sollen Alessandro Petacchi nach 2005 zum zweiten Sieg helfen.

  101. 14:17 - Mit 298 Kilometern ist das Rennen heute noch einmal 4000m länger als sonst - ein gesperrter Tunnel sorgt für diese Extrarunde. Sie wird bald zu fahren sein und führt die Fahrer über einen neuen Anstieg, den "Manie". Ins Ziel sind es jetzt noch rund 120 Kilometer, es geht auf der Küstenstraße "Via Aurelia" nach Südosten.

  102. 14:13 - Im Feld hat bislang das Team Rabobank um Topfavorit und Vorjahressieger Oscar Freire die Arbeit an der Spitze übernommen. Der Spanier ist der ganz große Anwärter auf den Sieg im Falle eines Massensprints, sein nächstes Duell mit Alessandro Petacchi wird hier allgemein auf der neuen Zielgeraden erwartet. Noch aber "versteckt" sich der dreifache Weltmeister hinter seinen Teamkollegen, zu denen heute mit Paul Martens und Grischa Niermann auch zwei Deutsche gehören.

  103. 14:09 - Gestartet sind heute früh exakt 199 Fahrer aus 25 Teams, nur die Mannschaft Tinkoff musste wegen Magenschmerzen auf Sprinter Alberto Loddo (Italien) verzichten. Alle anderen Rennställe sind mit je acht Fahrern dabei.

  104. 14:07 - Bestes Osterwetter heute - ob am Start um 9:45 Uhr in Mailand, am "Passo Turchino", dem mit 532 Metern höchsten Punkt des Tages oder nun an der Riviera: Sonne, leichter Wind, von Regen nichts zu sehen.

  105. 14:03 - Der aktuelle Abstand zwischen dem Peloton mit allen Stars und der Spitzengruppe liegt bei über zehn Minuten - es waren aber auch schon einmal über eine Viertelstunde... Die vier Angreifer sind der Lette Raivis Belohvosciks (Saunier Duval), William Frischkorn (USA/Slipstream) sowie die beiden Italiener Filippo Savini (CSF Navigare) und Nicola D'Andrea (Miche).

  106. 14:00 - Seit über vier Stunden sind die Fahrer nun schon im Sattel - aber keine Sorge, Sie haben noch nicht viel verpasst bei diesem längsten Rennen des Jahres! Im Augenblick führt ein Ausreißer-Quartett das Rennen an, bei Km 23 hatten sich die vier Profis aus dem großen Feld erfolgreich abgesetzt.

  107. INFO - Hallo und herzlich willkommen zum Live-Ticker der 99. Auflage von Mailand-San Remo. Wer macht dieses Mal das Rennen? Ab 14:00 berichten wir für Sie live und ausführlich. Bis dann!