Radsport Live-Bericht

Dauphine Libere - Hauterives-Le Mont-Ventoux

Live - Kommentar

  1. 17:26 - Damit verabschieden wir uns vom Kampf um den Sieg am "windigen Berg", dem Mont Ventoux und bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit. Morgen geht es über 195 Kilometer von Nyons nach Digne-les-Bains - Eurosport ist wieder live dabei.

  2. 17:23 - Alexander Winokurow dagegen kommt entgegen seiner Ankündigung erst mit einem gehörigen Rückstand ins Ziel. Noch vor ihm hatte Bernhard Kohl von Gerolsteiner am Observatorium am Gipfel erreicht.

  3. 17:20 - Der Rückstand von Winokurows Edelhelfer betrug 2:04 Minuten. Damit übernimmt Andrei Kashechkin das gelbe Trikot von seinem Kapitän.

  4. 17:13 - Als erster Verfolger kommt Cadel Evans ins Ziel: Der Australier kann immerhin noch sprinten. Es folgen Menchov, Zubeldia, Beltran, Leipheimer, Piepoli und Kashechkin in dieser Reihenfolge.

  5. 17:12 - Wie lange brauchen nun die Top-Fahrer um Moreau ins Ziel zu folgen? 2:18 beträgt der Vorsprung des Bestplatzierten, Kashechkin, auf den Franzosen.

  6. 17:12 - Hinter dem Franzosen kann sich noch dessen Fluchtgenosse Sylvester Szmyd über die Ziellinie retten. Der Pole hatte am Ende kaum noch die Kurbel herumgebracht. Doch sein Kampfgeist wird mit einem zweiten Platz an diesem berüchtigten Berg belohnt. Als dritter kommt der Baske Igor Anton ins Ziel.

  7. 17:10 - Doch Christophe Moreau lässt sich den Sieg nicht mehr nehmen. Gleichmäßig pedaliert er den letzten Kilometer in Richtung Ziel. Entschlossen ballt er die Faust, als er die Ziellinie überquert.

  8. 17:07 - Während Moreau noch immer einsam an der Spitze mit hängender Zunge, doch rundem Tritt, den Etappensieg jagt, haben sich in seinem Rücken einzelne Fahrer an seine Verfolgung gemacht: Igor Anton wird gefolgt von den Credit-Agricole-Fahrern Fofonov und Botcharov.

  9. 17:06 - Der ehemalige Spitzenfahrer Calzati, dagegen, kann auch das Tempo der Verfolgergruppe nicht halten und wird umgehend durchgereicht.

  10. 17:04 - Gesagt, getan: Wieder tritt Botcharov für das Team Credit Agricole an und lässt die Spitzenfahrer hinter sich. Und auch der Baske Igor Anton ergreift Initiative und folgt dem Russen.

  11. 17:03 - Die Verfolgergruppe, die sich inzwischen wieder mit einigen Fahrern von hinten aufgefüllt hat, müsste nun die Initiative ergreifen.

  12. 17:01 - Jedenfalls scheint sich Moreau viel vorgenommen zu haben. Mit einem kräftigen Antritt geht der ehemalige Träger des gelben Trikots aus dem Sattel und lässt seinen Begleiter Szmyd stehen. Mit hängender Zunge kurbelt Moreau nun allein dem Gipfel entgegen.

  13. 16:59 - Die spannende Frage lautet, ob Moreau oder Szmyd ihren Vorsprung behaupten können. Seinen Teamkollegen Sylvain Calzati hat der Franzose bereits überholt. Mit einem anerkennenden Schulterklopfen ist Moreau an Calzati vorbeigezogen.

  14. 16:56 - Auch Euskaltel ist noch mit drei Fahrern in der Gruppe um Zabriskie vertreten. Haimar Zubeldia, Igor Anton und Mikel Astarloza haben sich für das baskische Team in der wohl stärksten Gruppe des heutigen Tages festebissen. Und auch der einstige Edelhelfer von Lance Armstrong, Manuel "Triki" Beltran, ist noch mit von der Partie.

  15. 16:52 - Während die Spitzenfahrer über die Baumgrenze hinausklettern, fassen wir noch einmal die unübersichtliche Rennsituation zusammen. An der Spitze rackert weiterhin der Ausreißer Sylvain Calzati von AG2R. Dahinter hat sich ein Duo mit Christophe Moreau und Sylvester Szmyd (Lampre) gebildet. Mit wiederum etwas Abstand kommt eine etwa zehnköpfige Gruppe um David Zabriskie von CSC, der mit Volodimir Gustov und Chris Anker Sörensen noch zwei Helfer an seiner Seite hat.

  16. 16:49 - Die einstige vierköpfige Ausreißergruppe ist nun endgültig auseinandergerissen. Spitzenreiter ist nach wie vor Syvain Calzati, der jedoch schwer tritt und um seine Position kämpfen muss. Zwischen Calzati und der Favoriten-Gruppe rackert sein Team-Kollege Christophe Moreau, der früh am Ventoux den Spitzenfahrern zusammen mit Sylvester Szmyd enteilt war.

  17. 16:46 - Die Gruppe um die Favoriten in der Gesamtwertung hat sich nun in zwei geteilt. Während Menchov und Leipheimer in der hinteren Gruppe landen, setzen sich Spitzenkletterer wie Leonardo Piepoli und der CSC-Fahrer David Zabriskie ab. Doch auch Kashechkin ist in der etwa 10-köpfigen ersten Gruppe vertreten.

  18. 16:43 - Kashechkin dagegen kann sich weiter an der Spitze behaupten. Und auch Sylvain Chavanel, der Träger des Bergtrikot bleibt weiter mit den stärksten Fahrern. Noch hat sich diese Gruppe noch nicht gefestigt. Immer wieder lassen Fahrer abreißen und kämpfen sich dann wieder heran. So tat dies etwa Dennis Menchov. Auch Leipheimer hält sich noch vorne auf. Doch der Amerikaner hat Schwierigkeiten.

  19. 16:40 - Die erste Sensation des Tages ist perfekt: Der Attacke fällt kein geringerer als Alexander Winokurow zum Opfer, der nach seinem gestrigen Zeitfahrsieg auch Ambitionen für einen Triumph am Ventoux verkündet hatte.

  20. 16:38 - Die ersten ernsthaften Attacken gehen. Mit einem beherzten Antritt reißt Cadel Evans die Spitzengruppe auseinander.

  21. 16:35 - An zweiter Position in dieser Gruppe fährt konstant Winokurow, der sich bislang keine Blöße gibt. Doch fast alle seine Helfer sind dem Kasachen abhanden gekommen. Nur Redondo arbeitet noch für seinen Kapitän. Kashechkin, Vinos Edelhelfer, dagegen ist ganz am Ende der Gruppe. Man kann nur rätseln, was die Probleme des Kasachen sind, nachdem der gestern so ein großartiges Zeitfahren gezeigt hatte.

  22. 16:32 - Während Bernhard Kohl, der Gerolsteiner-Kapitän, noch souverän das Tempo in der Gruppe um Winokurow halten kann, ist sein Teamkollege Markus Fothen offenbar bereits in Schwierigkeiten und hat sich in der etwa 20-köpfigen Gruppe ans Ende durchreichen lassen.

  23. 16:31 - Das ursprüngliche Spitzenquartett, das die Etappe über weite Strecken bestimmt hatte, ist nun auseinandergerissen. Wieder war es der aktive Sylvain Calzati, der mit einem Antritt seine Fluchtgenossen abschüttelte.

  24. 16:28 - Inzwischen ist Philippe Gilbert wieder gestellt. Doch postwendend bildet sich wieder eine kleine Gruppe, die den Favoriten um das Gesamtklassement davon fährt. Sylvester Szmyd, Christophe Moreau und Alexandre Botcharov sind mit von der Partie.

  25. 16:27 - Heinrich Haussler, Etappensieger vom Team Gerolsteiner, kann sich noch vorne behaupten. Doch auch er wird wohl bald die Segel streichen müssen und mit dem Grupetto ins Ziel fahren.

  26. 16:26 - Währenddessen füllt sich das Grupetto weiter mit Fahrern auf, die vorne abreißen lassen müssen. Paco Wrolich oder Bobby Julich und der französische Meister Florent Brard lassen sich zurückfallen.

  27. 16:24 - Doch wenden wir unser Augenmerk zu den Spitzenfahrern: Dort hat Philippe Gilbert attackiert und sich einen Vorsprung von etwa 20 Metern erkämpft. Doch der Belgier kann sich nicht entscheidend absetzen.

  28. 16:22 - Im Hauptfeld bildet sich schon ein Gruppetto. Mit Tom Boonen, Servais Knaven oder Steven De Jongh machen die Fahrer gemeinsame Sache, die keine Kletterkünste in ihrem Repertoire haben. Doch auch George Hincapie, der bei der Tour 2005 sogar einmal die Königsetappe für sich entscheiden konnte, ist mit von der Partie.

  29. 16:20 - Die Spitzenfahrer haben inzwischen die Berggänge gekettet. Übersetzungen von 39 x 21 oder 23 wählen die vier Ausreißer nun. Also fast die leichtesten Gänge, die die Mechaniker an den Rennmaschinen montiert haben.

  30. 16:17 - Um Alejandro Valverde scheint es nun endgültig geschehen zu sein. Auch das Hauptfeld hatte ein leichtes Gefälle zu meistern. Steil genug, dass der Spanier völlig den Anschluss verlor. Noch immer ist Garcia Acosta an seiner Seite, während bereits der Konvoi der Begleitfahrzeuge an dem Profi aus Murcia vorbeirauscht.

  31. 16:15 - Unterdessen wird es auch an der Spitze des Feldes unruhig. Als erster der Ausreißer geht Sylvain Calzati aus dem Sattel und versucht das Tempo zu verschärfen. Doch noch ist der Berg nicht erreicht. Nur leicht beginnt die Straße anzusteigen.

  32. 16:13 - Schwierigkeiten bei Winokurow! Der Kasache musste wohl ein Laufrad wechseln. Doch mit für ihn typischen stoischen Ruhe lässt sich der Mann im gelben Trikot von seinen Helfern zurück an die Spitze "chauffieren".

  33. 16:08 - Wenn die Profis den letzten Berg des Tages erklimmen, werden sie auch an dem Gedenkstein für den berühmten Rennfahrer Tom Simpson vorbeifahren, der an diesem Berg ums Leben kam. Der Brite war mit einer Überdosis an Aufputschmitteln am 13. Juli vor genau 40 Jahren noch im Sattel tragisch verstorben.

  34. 16:06 - Die Spitzenfahrer nutzen die letzten Kilometer, bevor die Kletterpartie beginnt, um sich noch einmal mit frischen Trinkflaschen zu versorgen. Jetzt wird noch einmal die Brille zurecht gerückt, die Schuhschnallen festgezogen und letzte Vorkehrungen für die heiße Phase zu nutzen. Auch den Profis ist noch die Aufregung anzumerken, wo es langsam ernst wird.

  35. 16:02 - Strahlender Sonnenschein sorgt für Impressionen, wie sie die Radsport-Fans von der Tour aus den Juli-Wochen kennen. Immer größer ragt über der flachen Landschaft inzwischen auch der Kalk-Gipfel des Mont Ventoux auf. Wenn die Kameras heranzoomen ist schon das Observatorium auf der Spitze zu erkennen.

  36. 15:59 - Die letzte Abfahrt vor dem Mont Ventoux nutzt Ausreißer Cedric Vasseur um sein Begleitfahrzeug heranzuwinken und sich mit einer vollen Trinkflasche zu versorgen.

  37. 15:57 - Die Ausreißer erreichen die letzte Bergwertung. Am Col de la Madeleine, der nicht mit dem berüchtigten Tour-Gipfel zu verwechseln ist, geht wieder Sylvain Calzati beherzt aus dem Sattel und sichert sich vor seinen Fluchtgenossen die Zähler und erhöht seinen Punktestand auf 23.

  38. 15:53 - Nur Alejandro Valverde "krebst" immer noch am Ende des Pelotons herum. An seiner Seite ist nun Jose Garcia Acosta und hilft seinem Kapitän, der offensichtlich in Schwierigkeiten steckt.

  39. 15:50 - Der Spitzenreiter Alexander Winokurow und sein Edelhelfer Andrei Kashechkin sind zeigen schon seit geraumer Zeit ihre Farben an der Spitze des Feldes, wo sie ihr Team arbeiten lassen. Auf diesem weitgehend flachen Terrain können Klassiker-Spezialisten wie etwa Sergej Ivanov ihre Fähigkeiten bei der Nachführarbeit voll zur Geltung bringen.

  40. 15:47 - Inzwischen haben die Ausreißer eine weitere Minute an Vorsprung eingebüßt. Und auch an der Besetzung der Spitze des Feldes merkt man, dass das Rennen in seine entscheidende Phase geht. Cadel Evans, Dennis Menchov und Christophe Moreau bringen sich in Position. Auch Zabriskie und Leipheimer sind zu sehen.

  41. 15:44 - Für Bernhard Kohl leistet momentan dessen österreichischer Landsmann "Paco" Wrolich wertvolle Helferdienste und hält den Gerolsteiner-Kapitän aus dem Wind. Auf den letzten Kilometern, wenn Kletterkünste gefragt sind, werden diese Aufgabe Markus Fothen, Ronny Scholz oder Fabian Wegmann übernehmen.

  42. 15:39 - Noch eine Bergwertung der vierten Kategorie trennt die Fahrer noch vom Mont Ventoux. Während das Spitzen-Quartett noch 34 Kilometer bis ins Ziel zu fahren hat, sind es für das Hauptfeld noch deren 40.

  43. 15:36 - Der Vorsprung der Ausreißer ist inzwischen um eine weitere Minute geschrumpft. 9:28 Minuten trennen sie nun noch vom Peloton.

  44. 15:33 - Auch die anderen Mannschaften formieren sich langsam an der Spitze. Die Phalanx an der Spitze bildet unangefochten das Astana Team. Doch auch CSC und Discovery schleichen sich in deren Windschatten nach vorne und versuchen ihren Kapitäne David Zabriskie und Levi Leipheimer zu platzieren.

  45. 15:29 - Hoffen können die Ausreißer zumindest darauf, dass auch Winokurows Helfer bei der Nachführarbeit Kräfte sparen wollen, weil auch sie noch den Bergriesen auf den letzten 20 Kilometern zu meistern haben und bis dahin ihr Pulver nicht verschleudern wollen.

  46. 15:24 - Immerhin hat sich Sylvain Calzati 18 Punkte und damit die derzeitige Führung in der Bergwertung vor Chavanel gesichert.

  47. 15:22 - 52 Kilometer vor dem Ziel liegt das Ausreißer-Quartett noch 10:32 Minuten vor dem Peloton. Doch ohne einen wirklichen Bergfahrer wird keiner der tapferen Spitzenfahrer heute ernsthaft mit dem Sieg rechnen können.

  48. 15:21 - Geschlossen arbeitet "Vinos" Team, die kasachische Mannschaft Astana, denn auch an der Spitze und leistet für den Mann im gelben Leader-Trikot wertvolle Helferdienste.

  49. 15:20 - Alexander Winokurow hat dagegen noch viel vor auf der heutigen Königsetappe. Der Kasache hat nach seinem triumphalen Zeitfahrsieg in Anneyron bereits angekündigt, dass er den heutigen Tag für eine weitere Tour-Generalprobe nutzen möchte.

  50. 15:18 - Am Ende des Feldes fährt derweil Alejandro Valverde herum. Der spanische Top-Star sucht den Kontakt zu seiner Team-Leitung. Er scheint Probleme zu haben. Ansonsten müsste er sich in dieser Rennphase bei seinen Helfern an der Spitze des Feldes aufhalten.

  51. 15:09 - Sylvain Calzati (A2R), Cedric Vasseur (QSI), Frederik Willems (LIQ) und Stephan Augé (COF) sind die vier Fahrer, die sich trotz des legendären Berges, der noch zu bewältigen ist, auf die Flucht gemacht haben.

  52. 15:04 - Über 130 Kilometer haben die Fahrer schon zurückgelegt. Die bisher verhältnismäßig flache Strecke hat ein Quartett genutzt, um dem Peloton davonzufahren.

  53. 15:00 - Mit einem langen Spannungsbogen beginnt die heutige Etappe auf den berüchtigten Mont Ventoux. Zunächst zieht das Peloton beinahe 180 Kilometer durch die Ebene bis der berüchtigte Berg auf die Athleten wartet. Nur drei Bergwertungen der vierten Kategorie stellen sich bis dahin dem Feld in den Weg. Der Ventoux dagegen ist die Ehrenkategorie.

  54. 10:00 - Herzlich willkommen zur 4. Etappe der Dauphine Libere. Angeführt vom Träger des Gelben Trikots, Alexander Winokurow (Astana), rollt das Peloton am heutigen Donnerstag über 197 Kilometer von Hauterives auf den Gipfel des berühmt berüchtigten Mont-Ventoux. Wir sind ab 15:00 Uhr live für Sie mit von der Partie.