Radsport Live-Bericht

Giro d'Italia - Reggio Emilia - Lido Di Camaiore

Live - Kommentar

  1. 17:54 - Es war die erwartete Sprintankunft und mit dem Sieger Danilo Napolitano siegt kein Unbekannter. In der fünften Sprintankunft ist der Lampre-Fahrer der vierter Sieger des diesjährigen Giro. In der Gesamtwertung bleibt soweit alles beim Alten. Auf der zehnten Etappe bleibt T-Mobile-Profi Marco Pinotti in Rosa, dass er auf der morgigen schweren Bergetappe erneut verteidigen muss. Wir abschieden uns für heute, seien Sie morgen ab 15 Uhr wieder im Live dabei - Auf Wiedersehen

  2. 17:53 - Petacci hat den Sprint zu früh angezogen, so bleibt dem Italiener in seiner Heimat das Nachsehen.

  3. 17:52 - Spannendes Fotofinish: Napolitano siegt für McEwen und Petacci, so das vorläufige Resultat.

  4. 17:51 - Die Vorbereitungen für Petacci laufen nicht optimal, nur noch zwei Helfer sind an seiner Seite, das Feld ist auf dem letzten Kilometer.

  5. 17:48 - Auch Gerolsteiner mischt vorne mit. Sven Krauss und Robert Förster kämpfen gegen den Lampre-Fahrer Danilo Napolitano um den Platz an Petaccis Hinterrad.

  6. 17:47 - Jetzt fährt auch Predictor-Lotto vorne mit, alle Sprinter haben sich in die vorderen Positionen gebracht.

  7. 17:44 - Nun ist es geschehen, nach 85 Kilometern Flucht ist das Feld wieder geschlossen zusammen.

  8. 17:43 - Das Hauptfeld hat Sichtkontakt zu Bessy und seinen Begleitern...

  9. 17:41 - Jetzt läuft die entscheidende Phase: Das Tinkhoff-Duo ist bereits geschluckt, die weiteren Ausreißer liegen nur noch gut 25 Sekunden vor dem Sprinterexpress.

  10. 17:39 - Die Rennsituation: Das Ausreißerquartett liegt rund 48 Sekunden vor dem Tinkhoff-Duo, das wiederum hat zehn Sekunden Vorsprung vor dem Hauptfeld mit den Sprintern.

  11. 17:36 - Jetzt hat sich Milram mit seiner gesamten Mannschaftsstärke an der Spitze des Pelotons versammelt. Den Ausreißversuch kurz vor dem Ziel will das deutsch-italienische Team nicht auf sich sitzen lassen.

  12. 17:33 - Jetzt versucht das aggressive Tinkhoff-Team die Flucht. Ivan Rovny und Mikael Ignatiev fahren als Duo davon, beide kommen von der Bahn und können auf kürzeren Strecken höchstes Tempo fahren, aber es ist noch weit...

  13. 17:31 - Erstmals schmilzt der Vorsprung der Ausreißer unter eine Minute. Der Zusammenschluss ist somit nur noch eine Frage der Zeit, noch gut 20 Kilometer bis zum Ziel.

  14. 17:27 - Auch wenn die Minuten der Vorfahrer gezählt sind, waren ihre Bemühungen dennoch nicht vergebens. Es gibt zahlreiche Kilometer für die Fluchtwertung, bislang sind es rund 75, einige werden noch dazu kommen.

  15. 17:23 - Das Spitzenquartett kann sich nun von dem Traum Etappensieg verabschieden. Der Abstand schmilzt genau in dem Maße, in dem sich die Sprinterteams das vorstellen. Der Weg für weitere Ausreißversuche ist damit auch verbaut. Jetzt braucht Petacci nur noch gute Beine, um die Arbeit seine Teamkameraden zu belohnen.

  16. 17:19 - Aktuelle Abstandsmessung: 1:47 Minuten fährt das Quartett um Andrei Kunitski noch vor Milram und Co.

  17. 17:16 - Das Feld durchfährt die 30 Kilometer-Marke. Langsam müssen die Sprinterteams das Tempo steigern, wollen sie es zu einem Massenspurt kommen lassen.

  18. 17:13 - Nachzureichen sind die weiteren Plätze des Zwischensprints. Hinter Crosbie folgen Frederic Bessy und Andrei Kunitski.

  19. 17:11 - Jetzt passiert das Hauptfeld, angeführt von T-Mobile und Milran, die Zwischensprintwertung, da alle Punkte vergeben sind, interesiert nur der Rückstand des Peloton, der liegt bei 2:26 Minuten.

  20. 17:06 - Den Zwischensprint konnten die Ausreißer noch unter sich ausmachen. Es dürfte aber das letzte Mal gewesen sein, dass sie heute im Mittelpunktt standen. Nicolas Crosbie holt sich die Sonderwertung in Marina di Massa.

  21. 17:03 - Schleppend zieht sich diese Etappe hin. Alles läuft auf den Massensprint heraus und das scheint, mit Ausnahme der vier Führenden, auch niemanden wirklich zu stören.

  22. 16:58 - Das Renntempo der vierten Stunde: 33,9 Stundenkilometer. Das ist immernoch kein Wahnsinnstempo, aber immerhin schon ein deutliche Verschärfung gegenüber den ersten beiden Bummelstunden.

  23. 16:52 - Jetzt lässt sich die Kontrolle des Feldes auch in Zahlen belegen. Der Abstand liegt bei 2:05 Minuten und ist damit seit Minuten konstant.

  24. 16:50 - Richtig Pfeffer wird auf der heutigen Etappe wohl nicht mehr gestreut. Vorne müht sich das Spitzenquartett, dahinter hält sie das Feld an der langen Leine, immer noch in Reichweite für einen Schlusssprint.

  25. 16:45 - Auf dem letzten Abschnitt entlang der toskanischen Küste gehts ganz eben in Richtung Lido di Camaiore. Ein Zwischensprint rund 35 Kilometer vor dem Ziel ist das letzte Highlight vor dem möglichen Schlussspurt.

  26. 16:42 - Sturz im Feld: Ivan Velasco aus der Euskatelmannschaft verliert die Kontrolle, kann aber weiterfahren und verwickelt auch keine weiteren Fahrer in sein Missgeschick.

  27. 16:40 - Die Etappe läuft nun nach dem Geschmack der Sprinterteams. Der Rückstand wird stetig kleiner, aber nicht zu schnell, um einer erneuten Ausreißergruppe die Chance zu geben weg zuspringen.

  28. 16:36 - Im Feld hat sich nun ein klarer Verfolgerzug gebildet. T-Mobile erfüllt seine Anwesenheitspflicht als Team um das Rosa Trikot, dazu kommen die Sprinterteams Lampre für Napolitano und Milram für Petacci.

  29. 16:33 - Die Gruppe Kunitski passiert San Stefano di Marga. Noch 62 Kilometer bis zum Ziel, der Abstand verringt sich weiter, es sind noch 2:22 Minuten.

  30. 16:29 - Erstmals schmilzt der Vorsprung der Ausreißer: Noch 2:35 Minuten hängt das große Feld um Marco Pinotti und allen weiteren Favoriten hinter dem Quartett.

  31. 16:25 - Seit der Tempoverschärfung durch Milram wächst der Abstand zwischen Spitzenreitern und Peloton nur noch minimal. 2:56 Minuten sind es bei noch zu fahrenden 68 Kilometern.

  32. 16:21 - Enge Kurve in Aulla (Versorgungsstation). Sowohl das Führungsquartett, als auch das Feld versteueren sich, aber es geht alles gut aus.

  33. 16:19 - Jetzt macht sich Milram verstärkt an der Spitze bemerkbar. Das Team von Alessandro Petacci ist also gewillt, den Sprint für ihren Topstar anzurichten. Ob die Nachführarbeit schon bis zum Zwischensprint reicht ist eher unwahrscheinlich. Noch 32 Kilometer zum Garibaldi-Sprint, der einzigen Wertung des Tages.

  34. 16:15 - 2:55 Minuten beträgt der Vorsprung für das Quartett um Kunitski, das Feld lässt die Ausreißer also vorerst gewähren...

  35. 16:12 - Die Gesamtplatzierung der drei übrigen Fahrer aus der Spitzengruppe: 79. Nicolas Crosbie (+12:10), 117. Frederic Bessy (+25:03), 164. Simone Masciarelli (+43:39).

  36. 16:10 - Mit Martin Müller hat sich zumindest ein Fahrer aus der Milram-Equipe in die Phalanx der Magentafarbenen gemischt und sorgt nun gemeinsam mit T-Mobile für die Nachführarbeit.

  37. 16:08 - Mittlerweile liegt das Führungsquartett knapp zwei Minuten vor dem Peloton. Solange sich die Sprinterteams nicht einig sind, können die Vier an der Spitze beruhigt in die Pedale treten.

  38. 16:04 - Der bestplatzierte Ausreißer ist Andrei Kunitski mit einem Rückstand von 9:54 auf Marco Pinotti. Für T-Mobile bedeutet dies kein Grund zur Panik. Jetzt sind die Teams mit Sprintambitionen gefragt, sich in der Nachführarbeit zu engagieren.

  39. 16:01 - Neue Abstandsmeldung: 1:24 Minuten haben sich die vier Ausreißer auf der Abfahrt herausfahren können. Im Feld bereitet das scheinbar noch niemandem Sorgen, denn richtig Tempo wird hier gefahren.

  40. 15:58 - Für Statistikfans: Das Renntempo der dritten Stunde liegt bei knapp unter 30 Stundenkilometern.

  41. 15:56 - Nach seinem kurzen Ausritt in die italienischen Wälder hat Nicolas Crosbie den Anschluss an das Führungstrio wieder geschafft.

  42. 15:54 - Jetzt wird T-Mobile zum ersten Mal gefordert. Mit dem Belgier Axel Merckx, der seine Karriere nach der Saison beenden wird, macht sich das Feld auf die Verfolgung.

  43. 15:53 - Der Vorsprung der Ausreißer ist auf knapp eine Minute angewachsen, das sind nach dem ersten richtígen Versuch der heutigen Etappe aus.

  44. 15:51 - Risiko auf der Abfahrt. Erst versteuern sich Fahrer im Feld, dann muss Nicolas Crosbie den Waldweg als letzte Ausfahrt vor dem Sturz nehmen.

  45. 15:47 - Die weiteren Ausreißer sind Andrei Kunitski, Simone Masciarelli (beide Acqua Sapone) und Nicolas Crosbie (Bouygues Telecom).

  46. 15:45 - Vier Fahrer haben sich auf der Abfahrt um knapp eine halbe Minute abgesetzt, unter ihnen der Franzose Frederic Bessy (Cofidis)...

  47. 15:44 - Die Fahrer befinden sich auf der Abfahrt, es sind noch rund 100 Kilometer bis nach Lido di Camaiore.

  48. 15:42 - Über eine halbe Minute haben die Bergsprinter dem Feld auf den letzten Metern vor dem Gipfel abgekommen, aber genauso schnell wie sie angetreten sind, nehmen sie Beine wieder hoch, es folgt der Zusammenschluss.

  49. 15:39 - Der Angriff von Pavel Brutt kam zu früh, der Tinkhoff-Fahrer geht leer aus, keine Punkte also für ehemaligen Träger des Grünen Trikots auf der zweiten Etappe.

  50. 15:37 - Sprint um die Punkte: Laverde (Panaria) holt sich die fünf Punkte vor seinem Teamkollegen Sella (3) und Pietro Caucchioli aus der Credit Agricole-Mannschaft (1).

  51. 15:35 - Tempoverschärfung im Feld, jetzt macht Tinkhoff Druck: Pavel Brutt bekommt den Sprint angezogen, aber der derzeitige Spitzenreiter der Bergwertung Laverde springt mit, auch Sella ist dabei.

  52. 15:31 - Immernoch ist nichts von Ausreißversuchen zu erkennen, das Feld hängt noch im Anstieg, etwa sechs Kilometer sind es bis zum Gipfel.

  53. 15:25 - Stau im Feld: Beim Anstieg verlieren einige Fahrer kurz den Halt und müssen aus den Pedalen, unter ihnen auch der Mitfavorit Stefano Garzelli, aber nach kurzem Durchatmen geht es ohne Probleme weiter.

  54. 15:21 - Ein Blick auf die Bergwertung vor dem Passo del Cerreto: Auf Platz eins liegt der Panaria-Fahrer Luis Felipe Laverde (18 Punkte), dahinter folgen Danilo di Luca (LIQ, 15 Punkte), Emanuelle Sella (PAN, 11 Punkte).

  55. 15:19 - Marco Pinotti fährt ganz gemütlich in der Mitte des Feldes, der Träger des Rosa Trikots, kann sich auf einen ruhigen Nachmittag gefasst machen.

  56. 15:16 - Auch der Pechvogel der gestrigen Etappe Paolo Bettini (Quickstep) zeigt sich ganz vorne. Plant der Italiener, der unbedingt einen Abschnitt gewinnen will, heute einen erneuten Versuch?

  57. 15:12 - Auf der Abfahrt nach Collagna, wo der Anstieg beginnt, fährt das Feld immer noch geschlossen und dicht beieinander. Immernoch keine Tempoverschärfung. Vorne zeigt sich natürlich das T-Mobile-Team, aber auch Fahrer von Quickstep und Predictor-Lotto zeigen sich an der Spitze.

  58. 15:07 - Was passiert am Passo del Cerreto? Bildet sich bei der ersten ud einzigen Bergwertung eine Fluchtgruppe? Was machen die Topsprinter um Petacci, kommen die möglichen Protagonisten des heutigen Tags vernünftig über das einzig schwere Hindernis?

  59. 15:02 - Die zweite Rennstunde ist vorüber. Das Tempo ist nur unweigerlich schneller geworden, im Mittel fährt das Feld nun um die 27 Stundenkilometer.

  60. 14:59 - Das Feld hat den zweithöchsten Punkt der heutigen Etappe in Ramiseto überfahren, jetzt sind es noch 128 Kilometer bis zum Ziel.

  61. 14:53 - Mittlerweile haben die Fahrer die 50 Kilometer-Marke erreicht, noch immer gibt es keine Bewegungen im Feld. Alle Fahrer sind geschlossen beieinander und nähern sich dem Anstieg zum Passo del Cerreto bei Kilometer 61.

  62. 14:45 - Das Etappenprofil lässt heute keinen weiteren Kampf um das Rosa Trikot vermuten. Die Favoriten werden sich vermutlich für die kommenden Aufgaben schonen. Mehr im Fokus steht heute der italienische Sprintheld Alessandro Petacci. Nach dem es gestern nicht zum Etappensieg gereicht hat, dürfte der Milram-Fahrer heute besonders motiviert sein, geht es doch knapp an seinem Heimatort La Spezia vorbei.

  63. 14:39 - Nachzureichen ist noch die erste Sonderwertung in Casina, nach 24 Kilometern. Hier konnte sich der Italiener Andrea Pagoto von der Mannschaft Panaria in die "Siegerliste" eintragen.

  64. 14:36 - Die zweite kleine Sonderwertung des Tages steht an: In Castelnovo sichert sich Frederic Bessy aus der Cofidis-Equipe den Preis.

  65. 14:31 - Lido di Camaiore war bereits zweimal Zielort einer Giroetappe. Vor zehn Jahren siegte hier der Italiener Gabriele Missaglia, weitere zehn Jahre zuvor (1987) war Lido di Camaiore Zieldurchfahrt eines Mannschaftszeitfahrens, Sieger wurde damals das Team Carrera, dabei übernahm der Ire Stephen Roche das Rosa Trikot und gewann dann letztlich auch den Giro. Sein Sohn Nicolas ist heute mit im Rennen für Credit Agricole.

  66. 14:25 - Auch nach 39 gefahrenen Kilometern ist das Tempo eher moderat. Den Träger des Rosa Trikots Marco Pinotti und sein dezimiertes T-Mobile-Team, wird das sicher freuen, so müssen sie auf dem hügeligen Terrain noch keine Schwerstarbeit leisten.

  67. 14:21 - Perfekte Wetterbedingungen für die Girofahrer: Temperaturen über 30 Grad, kaum Wind und strahlend blauer Himmel.

  68. 14:17 - Auf dem Teilstück von Reggio Emilia nach Lido die Camaiore sind alle 181 Fahrer der Gesamtwertung angetreten, weitere Ausfälle sind daher nicht zu verzeichnen.

  69. 14:14 - Die Besonderheiten der heutigen Etappe im Überblick: Die Bergwertung am Passo del Cerreto hat eine Länge von zwölf Kilometern, bei einer durchschnittlichen Steigung von fünf Prozent müssen 613 Höhenmeter überwunden werden, die maximalen Steigungsprozente liegen bei neun. Die zweite Sonderwertung der Etappe ist der Sprint bei Kilometer 140,5.

  70. 14:09 - Die Durchschnittsgeschwindigkeit in der ersten Rennstunde liegt bei knapp über 26 Stundenkilometern.

  71. 14:05 - Das Profil der ersten Etappenkilometer ist sehr hügelig, nach dem Überfahren des Passo del Cerreto (2.Kategorie) geht es weiter richtig flach Richtung Lido die Camaiore.

  72. 14:01 - Die Rennsituation nach gefahrenen 27 Kilometern: Das Feld befindet sich noch geschlossen auf dem Weg zum Passo del Cerrento, der ersten und einzigen Bergkategorie am heutigen Renntag, bei Kilometer 71.

  73. 08:49 - Herzlich willkommen zur 9. Etappe des Giro d'Italia - das Teilstück heute führt über 177 Kilometer von Reggio Emilia nach Lido di Camaiore und verspricht, eine Beute für die Topsprinter zu werden. besonders motiviert ist sicher Alessandro Petacchi (Milram), denn die Strecke führt an seiner Heimatstadt La Spezia vorbei. Verfolgen Sie die Etappe ab 14:00 Uhr hier topaktuell im Live-Ticker!