Radsport Live-Bericht

Tour de France - Montpellier - Castres

Live - Kommentar

  1. 17:31 - Mit dem Tagessieger Boonen und dem Gesamtführenden Michael Rasmussen verabschieden wir uns aus dem Live-Ticker. Morgen sind wir ab 10:00 Uhr mit dem Einzelzeitfahren rund um Albi wieder für Sie da - Auf Wiedersehen!

  2. 17:30 - Fabian Cancellara kommt mit einem Rückstand von 6:30 Minuten ins Ziel. Damit konnte sich der Schweizer für das morgige Zeitfahren schonen, in dem er der große Favorit ist.

  3. 17:28 - In der Punktewertung bleibt der Belgier somit weiter in Führung und kann das Grüne Trikot bis in die Pyrenäen retten.

  4. 17:27 - Das Endergebnis: 1. Boonen, 2. Zabel, 3. Hunter, 4. Bennati, 5. Hushovd, 6. Eisel, 7. Chavanel, 8. Jalabert, 9. Förster, 10. Kaschechkin.

  5. 17:26 - Die Endgeschwindigkeit im Sprint betrug von 65,8 km/h.

  6. 17:24 - Angefahren von Gert Steegmans holt sich der Belgier den Erfolg in Castres. Eine starke Leistung des 26-Jährigen, der den Sprint mit seiner ganzen Kraft von vorne durchgezogen hat.

  7. 17:23 - Tom Boonen holt sich den zweiten Tageserfolg...

  8. 17:23 - Quick-Step zieht den Sprint an, die Ausreißer sind geschluckt.

  9. 17:21 - 3000 Meter vor dem Ziel sind die Sprinter allesamt vorne versammelt. Die Trikots von Tom Boonen, Erik Zabel, Thor Hushovd und Robert Hunter blitzen an der Spitze des Pelotons auf.

  10. 17:19 - Noch 4000 Meter, die Ausreißer sind wieder in Sichtweite des Feldes. Die Flucht ist aussichtslos, auch wenn Txurruka diese Tatsache noch nicht wahrhaben will.

  11. 17:18 - Auch Credit Agricole hat sich nun vorne eingereiht. Mit Thor Hushovd und Julian Dean hat der französische Rennstall zwei heiße Eisen im Feuer, die den ersten und langersehnten Tagessieg für das Team sichern könnten.

  12. 17:17 - 6000 Meter vor dem Ziel sind es immer noch 40 Sekunden, die die Ausreißer als Polster gegenüber dem Hauptfeld haben.

  13. 17:16 - Endlich mischt sich Quick-Step in die Nachführarbeit ein. Mit Tom Boonen und Gert Steegmans haben die Belgier zwei Fahrer dabei, die in diesem Jahr schon Spurtsiege feiern konnten.

  14. 17:14 - Gerolsteiner hat sich an die Spitze des Pelotons orientiert. Mit Haussler und Förster hat das Team zwei Sprinter in ihren Reihen, die sich Hoffnungen auf einen Tagessieg machen können.

  15. 17:13 - Die beiden Ausreißer haben sich mit ihrem "Ende" noch nicht abgefunden. Txurruka und Fedrigo treten immer noch mit voller Power in die Pedale. Nach einer Soloflucht von 110 Kilometern wollen sie nicht um die Früchte ihrer Arbeit gebracht werden.

  16. 17:11 - Der Rückstand ist erstmals auf unter eine Minute gefallen, jetzt läuft alles unweigerlich auf den Massensprint heraus.

  17. 17:09 - Das Hauptfeld hat die 15 Kilometer-Marke passiert. Immer noch "bolzen" Lampre und fdjeux Tempo. Die anderen Mannschaft mit Sprintambitionen halten sich vornehm zurück und lassen sich an die Ausreißer heranführen.

  18. 17:06 - 17 Kilometer vor dem Ziel hat Nicolas Jalabert den Anschluss ans Peloton geschafft. In seiner Heimat will sich der Franzose nicht vom Feld abhängen lassen, vielleicht mischt auch der Agritubel-Fahrer in einem Massensprint mit.

  19. 17:03 - Spannend bleibt auch die Frage, wie Tom Boonen seinen Sturz gestern verkraftet hat. Kann der Belgier heute wieder genauso furchtlos "reinhalten", wie man es von ihm gewohnt ist.

  20. 17:03 - Erik Zabel hat bei einem Sprint die schlechtesten Karten. Nach dem Ausfall von Brett Lancaster musste heute auch sein zweiter Anfahrer, Alberto Ongarato, das Rennen aufgeben. Die Aufgaben des Duos müssen nun Marcel Sieberg oder Christian Knees übernehmen.

  21. 17:00 - Mit einer Länge von 2200 Metern ist die Zielgerade sehr lang. Der Wind ist eingeschlafen, das lässt auf ein spannendes Finale in Castres hoffen.

  22. 16:58 - Hinterrad-Defekt bei Nicolas Jalabert aus der Agritubel-Mannschaft. Bei dem hohen Tempo im Peloton wird es schwer für den Bruder von Laurent Jalabert den Anschluss an das Hauptfeld wieder herzustellen.

  23. 16:56 - Noch 25 Kilometer für die beiden Ausreißer. Bei einem Rückstand des Hauptfeldes von nur noch 2:17 Minuten riecht alles nach einem erneuten Massensprint.

  24. 16:52 - Sollte es zu einem Massensprint kommen, geht der Kampf um das Grüne Trikot in die nächste Runde. Die drei Topsprinter Tom Boonen (Quick-Step), Robert Hunter (Barloworld) und Erik Zabel (Milram) haben noch beste Chance auf das Jersey. Mit Ausnahme von Zabel haben die Topsprinter bereits Tageserfolge verzeichnet.

  25. 16:48 - Der Gesamtführende Michael Rasmussen befindet sich in komfortabler Position hinter den "Tempobolzern" von fdjeux und Lampre: Abgeschirmt von zwei Helfern kann der Däne die Rennsituation in aller Ruhe kontrollieren. Auch heute wird sich an seiner Gesamtführung nichts ändern.

  26. 16:46 - Die altbekannte Formel: Pro zehn Kilometern kann das Peloton eine Minute auf die Ausreißer gutmachen. Bei der derzeitigen Rennsituation würde sich die Flucht knapp zu Gunsten von Txurruka und Fedrigo ausgehen.

  27. 16:42 - Neben Lampre hat sich das Team fdjeux in die Nachführarbeit eingereiht. Beide Teams haben mit Daniele Bennati und Sebastian Chavanel endschnelle Fahrer in ihrer Mannschaft.

  28. 16:39 - Noch 37 Kilometer bis zum Tagesziel, die aktuelle Rennsituation im Überblick: An der Spitze fährt immer noch das Duo Fedrigo/Txurruka. Der Abstand beträgt 3:56 Minuten vor dem großen Feld, in dem Lampre derzeit für das Tempo sorgt.

  29. 16:38 - Fabian Wegmann hat den Anschluss an das Peloton geschafft, damit bleibt es bei einer kleinen Schrecksekunde für das Team Gerolsteiner.

  30. 16:37 - In der Bergwertung hat sich auf den ersten drei Plätzen nichts geändert. Allerdings sind die Protagonisten näher zusammengerückt: Rasmussen hat 96 Punkte und liegt damit sieben Zähler vor Soler und weitere drei Punkte vor Popowitsch. Eine Entscheidung über das Trikot wird aber erst in den Pyrenäen fallen.

  31. 16:33 - An der Bergwertung kommen Fabian Wegmann und Juan Miguel Mercado (Agritubel) zu Fall. Aber für beide geht es nach dem kurzen Schock zurück aufs Rad.

  32. 16:31 - Doch hat Soler zu früh angegriffen. Jaroslaw Popowitsch (Discovery Channel) holt sich die Punkte vor David de la Fuente (Saunier Duval), Thomas Dekker (Rabobank) und Soler (Barloworld).

  33. 16:29 - Antritt von Mauricio Soler, der Kolumbianer will weitere Punkte für das Bergtrikot holen in der er immer noch auf Platz zwei hinter Michael Rasmussen liegt.

  34. 16:28 - Das Feld hat noch einen Kilometer bis zum Gipfel. Von dort sind es weitere 48 Kilometer bis zur Zielankunft in Castres. Das wird eine ganz enge Entscheidung zu Gunsten oder Ungunsten der Ausreißer.

  35. 16:26 - Das Führungsduo hat den Gipfel überquert. Txurruka holt sich die sechs Punkte vor Fedrigo. Eine faire Wertungsteilung, hat sich der Franzose doch die beiden Sprintwertungen gesichert.

  36. 16:24 - Probleme für Sven Krauß: Der Anfahrer von Robert Förster ist kein Bergfahrer und muss abreißen lassen. Sollte es zum Sprint kommen, fehlt Gerolsteiner ein wichtiger Mann, um den Spurt für Förster oder Heinrich Haussler anzuziehen.

  37. 16:21 - Die Bedingungen am Berg sind alles andere als optimal, den Fahrern bläst ein beißender Gegenwind ins Gesicht. Zudem sind die Temperaturen auf nur noch 14 °Grad abgesackt.

  38. 16:20 - Die Teams der Favoriten machen nun das Tempo im Hauptfeld. Die Teams Caisse d'Espargne, T-Mobile, Discovery-Channel, Saunier Duval und Astana haben die Arbeit übernommen. Doch der Rückstand auf das Spitzen-Duo bleibt bei 5:17 Minuten.

  39. 16:18 - Marcus Burghardt fällt zurück. Der 24-Jährige macht kurz "Halt" am Teamfahrzeug, allerdings deuten die Anzeichen eher auf Erschöpfung, als auf Defekt hin...

  40. 16:16 - Der Zielort: Viermal hat die Tour Halt in Castres gemacht, allerdings ist erst eine Zielankunft in den Analen der Frankreich-Rundfahrt vermerkt. 1991 holte sich der Italiener Bruno Cenghialta den Tageserfolg auf dem 172,5 Kilometer langen Teilstück von Saint-Gaudens nach Castres.

  41. 16:12 - Die Ausreißer haben wieder ein bisschen Boden gut gemacht, um vier Sekunden ist der Vorsprung auf 5:09 Minuten angewachsen.

  42. 16:11 - Francisco Ventoso ist ein Muster an Einsatzwillen. Mit allen möglichen Verletzungen, vor allem am Handgelenk, kämpft sich der Spanier durch die Etappe. Allerdings ist Ventoso erneut beim Tour-Arzt.

  43. 16:08 - Die spanisch-französische Allianz kann den Abstand auf das Peloton in etwa konstant halten. Nur knapp 20 Sekunden haben Txurruka und Fedrigo auf den ersten Kilometern am Anstieg eingebüßt, der Vorsprung liegt immer noch bei 5:02 Minuten.

  44. 16:05 - Der erste Fahrer verliert den Anschluss an das Peloton. Stef Clement aus der Bouygues-Telecom-Mannschaft kann dem Tempo nicht folgen...

  45. 16:03 - Michael Rasmussen ist derzeit isoliert. Der Däne im Gelben Trikot hat keinen Helfer an seiner Seite. Ein ungewöhnliches Bild, genießt der Gesamt-Führende doch normalerweise den Schutz der ganzen Equipe.

  46. 16:00 - Im Hauptfeld formieren sich die Mannschaften. Liquigas macht immer noch das Tempo. Predictor-Lotto, T-Mobile und Astana schieben sich allerdings immer weiter nach vorne, möglicherweise wird vor dem Zeitfahren morgen doch noch eine Attacke lanciert.

  47. 15:57 - Fedrigo und Txurruka haben den Anstieg erreicht, jetzt fällt die Entscheidung über den Ausgang der Etappe. Sollten sich die Beiden über den Montee de la Jeante retten können, haben sie berechtigte Hoffnungen auf den möglichen Tagessieg.

  48. 15:54 - 60 Kilometer vor dem Ziel ist Burghardt vom Feld geschluckt. Die Zeit hat er nicht ungenutzt verstreichen lassen. In seinem Trikot hat er mehrere Trinkflaschen verstaut und versorgt nun die Teamkollegen mit "kühlen" Getränken.

  49. 15:51 - Marcus Burghardt wird von seinem Sportlichen Leiter angewiesen sich ins Feld zurück fallen zu lassen. Der 24-Jährige quittiert dies mit einem Lächeln, nimmt einen Gang raus und "wartet" nun auf das heranrauschende Feld.

  50. 15:48 - Francisco Ventoso muss dem hohen Tempo an der Spitze des Hauptfeldes endgültig Tribut zollen. Der Spanier fällt in die große Schlange der Begleitwagen zurück. Sein schmerzverzerrtes Gesicht lässt nur erahnen, wie schlecht sich der Saunier-Duval-Profi auf seinem Rad fühlt.

  51. 15:45 - Der Montee de la Jeante im Profil. Mit 958 Metern ist der Berg nur mäßig hoch. Allerdings müssen auf den zehn Kilometern bis zum Gipfel 6,1 Prozent bewältigtet werden. Ein kleiner Vorgeschmack auf die "Kracher", die das Feld in den nächsten Tagen in den Pyrenäen erwarten wird.

  52. 15:42 - Noch 20 Kilometer haben die beiden Führenden bis zur nächsten Bergwertung. Laut Berechnung der Tour würden die beiden Ausreißer bei derzeitigem Rennverlauf noch über den Gipfel kommen, aber rund 15 Kilometer vor dem Ziel gestellt.

  53. 15:38 - Das Peloton erreicht die Verpflegungszone. Die Fahrer hängen sich die Beutel um und füllen ihre Vorräte auf, eine Gelegenheit für die Ausreißer ihren Vorsprung wieder etwas auszubauen. Aktuell werden "nur" noch 8:55 Minuten.

  54. 15:35 - Die aktuelle Rennsituation im Überblick: Seit knapp 50 Kilometern fahren Txurruka und Fedrigo an der Spitze des Feldes, der größte Abstand des Duos lag bei 11:32 Minuten. Durch die Tempoarbeit von Liquigas hat sich der Rückstand des Hauptfeldes auf 9:22 Minuten verringert. Zwischen den beiden Gruppen fährt Marcus Burghardt (T-Mobile) als Solist mit einem Rückstand von knapp fünf Minuten auf das Führungsduo.

  55. 15:31 - Die zweite Sprintwertung ist passiert: Wieder kann sich Fedrigo die Punkte sichern. Sein Begleiter Txurruka hat offenbar keine Ambitionen auf die Sonderwertungen. Im Vergleich der Anteile an der Führungsarbeit liegt der Spanier mit 31 % auch deutlich hinter seinem engagierten französischen Vorfahrer.

  56. 15:29 - Was macht eigentlich Michael Rasmussen. Der Träger des Gelben Trikots versteckt sich nach der Aufregung des Vormittags im Feld, gut behütet von seinen Teamkameraden um Grischa Niermann, Michael Boogerd und Thomas Dekker.

  57. 15:25 - Am Ende des Feldes fährt Francisco Ventoso. Der Saunier-Duval-Profi gehört zu den Sturzopfern der gestrigen Etappe und macht einen sichtlich angeschlagenen Eindruck.

  58. 15:22 - Das weitere Profil des 12. Teilstücks bei noch 81 Kilometern bis zum Zielort in Castres. Vor dem Scharfrichter der Etappe am Montee de la Jaente (2. Kategorie) steht noch ein Zwischensprint in Olargues und die Verpflegungszone in La Siege auf dem Etappenplan.

  59. 15:18 - Die Tempoarbeit macht sich bezahlt. Der Rückstand ist um 30 Sekunden auf knapp elf Minuten geschrumpft. Aber noch ist es ein weiter Weg zu den Spitzenfahrern.

  60. 15:14 - Nach einem maximalen Abstand von 11:32 Minuten wird es Liquigas zu bunt. Die Italiener haben sich mit allen Fahrern an der Spitze eingereiht und versuchen den Rückstand zu verkürzen. Mit Filippo Pozzato hat das Team einen Fahrer dabei, für den solche Profile wie auf den Leib geschneidert sind.

  61. 15:10 - Marcus Burghardt hat die erste Sprintwertung erreicht. Als Dritter kassiert der T-Mobile-Profi zwei Punkte und Bonussekunden für die Zeitwertung. Allerdings fährt der 24-Jährige im Niemandsland der heutigen Etappe. Sein Rückstand auf Fedrigo und Txurruka beträgt weit über sechs Minuten. Demgegenüber steht ein Vorsprung von vier Minuten auf das Peloton.

  62. 15:07 - Defekt bei Mickael Delage aus dem fdjeux-Team. Nach kurzen Problemen mit der Kette reiht sich der Franzose in die Reihe der Materialwagen ein und wird den Anschluss ans Hauptfeld ohne Mühe schaffen.

  63. 15:05 - In der zweiten Rennstunde ist das Tempo deutlich geringer geworden. Mit 39 km/h sind die Profis fast fünf Stundenkilometer langsamer unterwegs als noch in der ersten Stunde.

  64. 15:01 - Pierrick Fedrigo ist bereits zum fünften Mal bei der Tour de France. Im letzten Jahr feierte der Franzose seinen ersten und einzigen Etappensieg bei der Tour. Auf der 14. Etappe nach Gap konnte der 28-Jährige triumphieren. Insgesamt hat der Bouygues-Telecom-Profi elf Profisiege zu verzeichnen. In der Gesamtwertung spielt der Franzose als 113. keine Rolle.

  65. 14:58 - Während Marcus Burghardt die Bergwertung am Col du Buis als Dritter überquert hat, sind die beiden Spitzenfahrer bereits an der ersten Sprintwertung in Herepian. Pierrick Fedrigo holt sich die Punkte vor seinem spanischen Begleiter.

  66. 14:55 - Die Ausreißer im Profil: Amets Txurruka (Euskaltel) ist ein 24-jähriger Spanier, der sein zweites Profijahr bestreitet. In der letzten Saison fuhr der bislang sieglose Fahrer für das Barloworld-Team. Sein bestes Saisonresultat ist ein achter Etappenplatz bei der Vuelta a La Rioja. In der Gesamtwertung liegt Txurruka auf Platz 35 mit einem Rückstand von 22:37 Minuten.

  67. 14:52 - Marcus Burghardt hat den Schwung aus einer leichten Abfahrt genutzt und sich endgültig aus dem Peloton abgesetzt. Der 24-Jährige hat einen Vorsprung von 1:40 Minuten herausgefahren. Sein Rückstand auf das Spitzenduo bleibt aber bei über fünf Minuten.

  68. 14:49 - Die dritte Bergwertung (4. Kategorie) am Col du Buis ist überquert. Txurruka holt sich die Punkte vor Federigo. Das Feld hat einen Rückstand von knapp sieben Minuten.

  69. 14:47 - Auch der im Fokus stehende Rasmussen hat sich zu den gegen ihn gehegten Vorwürfen geäußert. "Ich wurde bereits bei den dänischen Meisterschaften darüber informiert. Das sind keinerlei Neuigkeiten für mich. Was ist das nur für ein Timing, mit so einer Information ausgerechnet jetzt zu kommen? Ich muss zugeben, einen Verfahrensfehler begangen zu haben, mehr nicht."

  70. 14:44 - Der 24-jährige Burghardt hat sich vor dem Start über das Fehlen von Michael Rasmussen bei den Kontrollen geäußert: "Normalerweise muss man sich immer beim Verband abmelden. Man muss aufschreiben, wo man sowohl vormittags als auch nachmittags ist und immer eine Adresse und eine Telefonnummer hinterlassen. Wenn man nicht aufzufinden ist, wird man spätestens beim zweiten Mal bestraft."

  71. 14:40 - Marcus Burghardt (T-Mobile) ist aus dem Feld davongefahren. Allerdings hat er weder Ambitionen zu den Ausreißern zu kommen noch sich aus dem Peloton abzusetzen...

  72. 14:37 - Das Hauptfeld lässt die Beine baumeln. Die Fahrer von Quick-Step sind an der Spitze des Peloton und vergessen über das Diskutieren mit Teamkollegen scheinbar das Treten. Der Rückstand auf Federigo und Txurruka ist auf 4:30 Minuten angewachsen.

  73. 14:36 - Verfolgen Sie die 12. Etappe der Tour jetzt exklusiv im kostenlosen Live-Videostream. Ein Klick in die Live-Box in der rechten Homepage-Navigation genügt, und Sie sind mitten im Geschehen.

  74. 14:32 - Das Peloton lässt das französisch-spanische Duo nun gewähren. Der Abstand ist auf über eine Minute angewachsen, das bedeutet zugleich den größten Abstand einer Ausreißergruppe auf der heutigen Etappe.

  75. 14:31 - Der Rennverlauf bleibt sehr unruhig: Mit Sandy Casar (fdjeux) und Gert Steegmans (Quick-Step) attackieren zwei weitere Fahrer aus dem Hauptfeld und versuchen zu dem Spitzen-Duo aufzuschließen.

  76. 14:28 - Das Ergebnis an der zweiten Bergwertung: 1. Amets Txurruka (Euskaltel), 2. Pierrick Fedrigo (Bouygues Telecom), 3. Juan Manuel Garate (Quick-Step).

  77. 14:25 - Der zweite Anstieg an der Cote du Mas-Rouet steht gleich an (Kilometer 58). Die aktuelle Rennsituation daher nochmal zur Erinnerung: An der Spitze fahren mit Txurruka und Federigo zwei Ausreißer. Dahinter liegt das Feld mit einem Abstand von nun 45 Sekunden.

  78. 14:22 - Das Katz und Maus-Spiel geht weiter: Barredo und Fofonov werden vom Hauptfeld nicht weggelassen. Auch Txurruka und Federigo können sich nicht so richtig absetzen.

  79. 14:21 - Die vier Verfolger werden gestellt, aber sofort kommt die Konterattacke. Dimitri Fofonov (Credit Agricole) und Carlos Barredo (Quick-Step) versuchen den Anschluss zu schaffen, liegen aber rund 25 Sekunden hinter dem Führungsduo und knapp 20 Sekunden vor dem Peloton.

  80. 14:18 - Amets Txurruka (Euskaltel) und Pierrick Fedrigo (Bouygues Telecom) haben aus dem Feld attackiert. John Gadret (Ag2r), Tadej Valjavec (Lampre), Christophe Le Mevel (Credit Agricole), Bradley Wiggins (Cofidis) und Ruben Perez (Euskaltel) suchen den Anschluss.

  81. 14:16 - Nach den Bummeletappen in der ersten Tourwoche ist das Fahrerfeld zur Halbzeit der Tour richtig in Fahrt gekommen. Die gestrige Etappe war mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 48,06 km/h das zehntschnellste Teilstück in der Tour-Geschichte.

  82. 14:12 - Ein Blick auf die aggressivsten Teams im Peloton: Francaise des Jeux steht mit 967 Flucht-Kilometern an der Spitze dieser Statistik. Mit Cofidis (925 Km) und Agritubel (515 Km) befinden sich zwei weitere französische Teams unter den fünf angriffslustigsten Mannschaften. Aber auch Milram zeigt sich bislang sehr aktiv. Marcel Sieberg, Christian Knees und Andrej Grivko bringen den Rennstall von Erik Zabel und Co. auf 588 Ausreiß-Kilometer.

  83. 14:07 - Noch 131 Kilometer bis nach Castres. Die Fahrer treten weiter mächtig in die Pedale und lassen die Ausreißer nicht wegkommen. Die Gruppe um David Millar ist damit ebenso geschluckt worden, wie Gerolsteiner-Solist Bernhard Kohl.

  84. 14:02 - Der Durchschnitt der ersten Rennstunde liegt bei 43.3 km/h. Damit sind die Fahrer vor dem morgigen Zeitfahren erneut sehr schnell unterwegs und schonen sich nicht für den Kampf gegen die Uhr.

  85. 13:59 - Gerolsteiner wird erneut aktiv: Nach der frühen, erfolglosen Attacke von Fabian Wegmann hat nun Bernhard Kohl angetreten und versucht aus dem Peloton zu fliehen.

  86. 13:55 - Cadel Evans (Predictor-Lotto) mit seiner Einschätzung zur heutigen Etappe: "Wenn noch einmal so etwas passiert wie auf der 11. Etappe, könnte es interessant werden. Der letzte Anstieg wird ziemlich schwer und ich glaube, dass eine Auswahl von circa 30 Fahrern den Gipfel gemeinsam erreichen wird. Aber der Weg zum Ziel ist von da an immer noch weit. Es ist also technisch anspruchsvoll, aber denjenigen, die abgehängt wurden, bleibt genügend Zeit, um wieder Anschluss zu finden." Über den Streckenverlauf äußerte sich Evans des Weiteren: "Es ist sicherlich mehr als eine reine Überführungsstrecke. Man muss sich auf alles gefasst machen und wenn Astana noch so ein Ding wie gestern versucht, wird es ganz sicher richtig spannend."

  87. 13:51 - Der nächste Unfall im großen Feld. Stef Clement aus der Bouygues-Telecom-Mannschaft ist gestürzt. Der 24-jährige Niederländer steigt aber wieder auf sein Rad. Drei Stürze nach 35 Kilometern - die Profis wirken noch nicht so richtig sattelfest.

  88. 13:48 - Immer wieder David Millar (Saunier Duval): Der Schotte gehört zu den mutigsten Angreifern im Fahrerfeld. Allerdings sind seine Versuche sich in erfolgreichen Spitzengruppen zu platzieren bislang stets wirkungslos verpufft.

  89. 13:44 - 146 Kilometer vor dem Ziel springt die nächste Gruppe weg. Zu den Ausreißern gehören Alessandro Ballan (Lampre), Laurent Lefevre (Bouygues Telecom), Moises Duenas Nevado (Agritubel), Staf Scheirlinckx (Cofidis), Manuel Beltran (Liquigas), Matteo Tossato (Quickstep) und David Millar (Saunier Duval).

  90. 13:42 - Sylvain Chavanel gehört zu den aggressivsten Fahrern im Feld. Mit 371 Kilometern in Fluchtgruppen, ist der Franzose zweiteifrigster "Kilometerbolzer" im Feld hinter dem spanischen Rabobank-Fahrer Juan Antonio Flecha.

  91. 13:39 - Noch vor dem ersten Anstieg ist der Franzose wieder gestellt. Geschlossen überquert das Feld die Wertung am Cote de Cantagal. Philippe Gilbert (fdjeux) holt sich die Punkte vor David Millar (Saunier Duval) und Staf Scheirlinckx (Cofidis).

  92. 13:35 - Erneut attackiert der unermüdliche Sylvain Chavanel. Der Franzose will unbedingt einen Etappensieg. In den Bergen und im Zeitfahren ist der Kapitän von Cofidis zu schwach, um bei den besten mithalten zu können. Seine einzige Chance bleibt eine Fluchtgruppe.

  93. 13:32 - Aber auch dieser Versuch wird vom Feld nicht geduldet. Weiter geht es mit einem Wahnsinnstempo über die Landstraßen Frankreichs. Bei diesen Geschwindigkeiten wird es für Ausreißer sehr schwer einen erfolgreichen Angriff zu starten.

  94. 13:30 - Zu der neuen Spitzengruppe, die durch die von T-Mobile lancierten Attacke entstanden ist, gehören Bernhard Eisel (T-Mobile), Ruben Perez (Euskaltel), Christian Moreni (Cofidis) und erneut Juan Manuel Garate (Quick-Step).

  95. 13:27 - Alberto Ongarato hat es offenbar so schwer erwischt, dass der Italiener ins Krankenhaus gefahren werden muss. Nach Brett Lancaster ist der 31-Jährige der zweite Ausfall für das deutsch-italienische Team bei der diesjährigen Tour.

  96. 13:24 - Kaum ist das Feld wieder zusammen werden die nächsten Attacken lanciert. Diesmal versuchen Fahrer von T-Mobile und Barloworld wegzuspringen.

  97. 13:23 - Der Fluchtversuch der acht Ausreißer ist schon wieder beendet. Das hohe Tempo im Hauptfeld fordert die ersten Opfer. Eine Gruppe von mehreren Fahrern kann den Anschluss nicht halten, mit dabei ist auch Francisco Ventoso aus dem Saunier-Duval-Team.

  98. 13:19 - Nach den drei Ausfällen auf der gestrigen Etappe, Sylvain Calzati (Ag2r), Igor Anton (Euskaltel), David Zabriskie (CSC) und Ongarato gerade eben sind noch 167 der ursprünglich 189 gestarteten Fahrer im Feld.

  99. 13:17 - Offenbar war der Sturz von Ongarato doch schlimmer als zunächst angenommen. Nach einer kurzen Visite bei Tourdoktor Gerard Porte muss der Milram-Profi das Rennen aufgeben.

  100. 13:14 - Die Spitzengruppe baut den Vorsprung nicht weiter aus. Es bleibt bei dem Abstand von etwa 25 Sekunden. Der bestplatzierte Fahrer der Gruppe ist Juan Manuel Garate als 28. der Gesamtwertung. Sein Rückstand auf den Dänen Rasmussen beträgt 13:29 Minuten.

  101. 13:12 - Im Peloton gibt es den nächsten Sturz, diesmal kommt der Italiener Alberto Ongarato aus dem Milram-Team zu Fall. Doch bei dem immer noch geringen Tempo schafft der 31-Jährige mühelos den Anschluss.

  102. 13:09 - Liquigas sorgt für die erste Reaktion im Hauptfeld. Der italienische Rennstall hat sich an die Spitze gesetzt und versucht die Verfolger wieder einzufangen.

  103. 13:07 - Das Peloton kann mit der Zusammensetzung der Ausreißer bislang ganz gut leben. Eine schnelle Verfolgung wird nicht organisiert und somit haben die Acht an der Spitze schnell einen Vorsprung von knapp 30 Sekunden herausgefahren.

  104. 13:04 - Die Gruppe wird schnell größer. Mit Axel Merckx (T-Mobile), Inaki Isasi (Euskaltel), Juan Garate (Quick-Step), Ralf Grabsch (Milram), Daniel Navarro (Astana) and Felix Cardenas (Barloworld) haben sechs weitere Fahrer die Flucht ergriffen und schließen sich Wegmann und Chavanel an.

  105. 13:00 - Christian Preudhomme hat die Startflagge geschwenkt und das Rennen freigegeben. Sofort werden die ersten Attacken lanciert. Sylvain Chavanel (Cofidis) tritt an und der Deutsche Meister Fabian Wegmann (Gerolsteiner) setzt dem angriffslustigen Franzosen sofort nach.

  106. 12:56 - Mario Aerts (Predictor-Lotto) stürzt in der neutralen Zone. Der Belgier kann nach schnellen Radwechsel aber unverletzt weiterfahren - Glück im Unglück.

  107. 12:52 - Auch der Luxemburger Marc Biver (Teammanager Astana) hat sich zu dem Fall Rasmussen geäußert: "Ich kann nicht erklären, was dort passiert ist. Jeder Fahrer muss eigentlich täglich bekannt geben, wo er sich aufhält mit Adresse und Telefonnummer, um bei möglichen Kontrollen erreichbar zu sein. Dieser Vorfall schadet nicht nur Rasmussens Glaubwürdigkeit. Aber ich bin nicht hier um die anderen Teams zu kritisieren. Jeder ist für sich selbst verantwortlich."

  108. 12:47 - Zurück zur heutigen Etappe. Die neutrale Zone ist mit 8,4 Kilometern relativ lang und die Fahrer haben viel Zeit über die Ereignisse der letzten Tage zu diskutieren, bevor das Rennen scharf gestartet wird.

  109. 12:45 - "Ich glaube, dass Michael nicht der einzige ist, der die Trainingskontrollen versäumt hat. Es ist sowieso fast unmöglich die Zeiten und Aufenthaltsorte drei Monate im Voraus bekannt zu geben. Was sich hier derzeit abspielt ist außerhalb jeglicher Proportionen. Michael ist ja nicht positiv getestet worden", so Niermann weiter.

  110. 12:42 - Rasmussens Teamkollege Grischa Niermann über Medienrummel bei Rabobank: "Es ist unglaublich, was sich vor unserem Teambus abgespielt hat. Die Journalisten haben sich fast geschlagen, um ein Bild von Michael zu bekommen. Erst die Polizei konnte die Situation beruhigen."

  111. 12:40 - Der neutrale Start ist erfolgt. Die Fahrer machen sich mit einem erneuten Doping-Schatten auf den Weg nach Castres.

  112. 12:36 - Das beherrschende Thema vor der Etappe ist die Suspendierung des Tour-Gesamtführenden Michael Rasmussen vom dänischen Radsport-Verband. Zudem wurde der 33-Jährige aus der Nationalmannschaft gestrichen worden.

  113. 12:33 - Verfolgen Sie die 11. Etappe der Tour jetzt exklusiv im kostenlosen Live-Videostream ab 14:10 Uhr. Ein Klick in die Live-Box in der rechten Homepage-Navigation genügt, und Sie sind mitten im Geschehen.

  114. 12:30 - Ein Blick auf das Wetter in Montpellier. Wie auch in den letzten Tagen scheint die Sonne bei sehr heißen Temperaturen von bis zu 30° Grad. Auch der Wind spielt heute keine Rolle, bei Geschwindigkeiten von knapp 10 km/h müssen die Fahrer keine Angst vor der "Windkante" haben.

  115. 11:45 - Der Anstieg an der Montee de la Jeante wird zum Scharfrichter der heutigen 12. Etappe. Die Spreu wird sich vom Weizen trennen und entscheiden, ob eine Hand voll Ausreißer oder eine größere Gruppe den Triumph in Castres unter sich ausmacht.

  116. 11:40 - Die Route führt in Stufen hinauf ins südliche Zentralmassiv. Die Landschaft ist malerisch und beeindruckend zugleich. Bizarre Felsformationen erfreuen das Auge des Zuschauers.

  117. 11:35 - Am Tag vor dem Zeitfahren werden die Landschaftsformen wieder etwas welliger. Insgesamt stehen vier Bergwertungen auf dem Programm. Die Auffahrt auf die Montee de la Jeante bei Kilometer 130,5 (2. Kategorie/958m) ist die letzte Prüfung vor dem Ziel in Castres.

  118. 11:30 - Herzlich Willkommen zum Live-Ticker der Tour de France. Wir berichten ab 12:30 Uhr vom Geschehen auf der 12. Etappe über 178,5 Kilometer von Montpellier nach Castres.