17:51 - Um 13:00 Uhr geht es morgen weiter. Wir verabschieden uns aus dem Live-Ticker und wünschen Ihnen noch einen schönen Abend - Auf Wiedersehen!
17:50 - Morgen geht es flach weiter. Von Marseille fährt der Tour-Tross nach Montpellier. Zwei Zwischensprints und eine Bergwertung der 4. Kategorie stehen auf dem Etappenplan.
17:48 - In der Gesamtwertung bleibt Michael Rasmussen an der Spitze und verteidigt sein Gelbes Trikot mühelos. Auch Andreas Klöden bleibt als Achter auf seinem angestammten Platz.
17:45 - Den Sprint des Hauptfeldes gewinnt Sebastian Chavanel vor Tom Boonen und Robert Hunter. Erik Zabel wird 16.
17:44 - Das Peloton ist auf den letzten 1000 Metern. Quick-Step zieht das Tempo für Tom Boonen an. Auch Zabel, Hushovd und Hunter sind dabei...
17:44 - Die weiteren Platzierungen: 6. Scheirlinckx, 7. Bossoni, 8. Burghardt, 9. Kuschinski, 10. Flecha, 11. Grivko.
17:40 - Cedric Vasseur im Interview: "Ich war unterwegs schon sehr zuversichtlich, das es heute klappen kann. Am Ende der Saison werde ich meine Karriere beenden. Dies kann ich nun mit erhobenem Haupt tun, ich bin sehr glücklich."
17:36 - Der 36-Jährige hat sich taktisch sehr clever verhalten. Auf den letzten Kilometern hat sich der Etappensieger von 1997 versteckt, um dann den entscheidenden Antritt zu setzen.
17:35 - Das Endergebnis der Etappe: 1. Vasseur, 2. Casar, 3. Albasini, 4. Halgand, 5. Voigt.
17:35 - Der Franzose greift von der letzten Position an und sichert der Quick-Step-Mannschaft den dritten Etappensieg bei der diesjährigen Tour.
17:34 - Vasseur tritt an...
17:33 - Die letzten 1000 Meter, der Teufelslappen ist durchfahren. Es kommt zum Sprint...
17:32 - Voigt an der Spitze. Der 36-Jährige dreht sich um, wer fährt die nächste Attacke?
17:31 - Die Ziellinie ist erreicht, noch 2000 Meter. Immer noch sind die fünf Ausreißer zusammen.
17:30 - Noch 3000 Meter: Der erste Antritt von Voigt war wirkungslos. Jetzt erhöht Cedric Vasseur das Tempo...
17:29 - Das Ergebnis der letzten Bergwertung: 1. Patrice Halgand, 2. Jens Voigt, 3. Michael Albasini, 4. Cedric Vasseur
17:27 - Noch 7000 Meter. Derzeit sieht es nach einem Sprint der fünf Führenden aus. Sandy Casar und Michael Albasini wären dann wohl die Favoriten. Beide haben bei Spurtankünften bereits ihre Qualitäten nachgewiesen.
17:25 - ACHTUNG: Verfolgen Sie das Finale der 10. Etappe JETZT im kostenlosen Live-Video-Streaming bei eurosport.yahoo.de. Ein Klick in unsere Video-Box in der rechten Navigationszeile unserer Homepage genügt, und Sie sind mitten im Geschehen.
17:23 - Der Abstand zum Feld ist weiter angewachsen. Knapp zwölf Minuten hat das Peloton Rückstand auf die Spitzenfahrer. Eine Gefahr für die Top 20 der Gesamtwertung ist aber keiner der Ausreißer.
17:21 - Noch 1000 Meter bis zur Bergwertung am Col de Gineste, die Gruppe ist weiterhin zusammen.
17:20 - Die Gruppe um Marcus Burghardt hat einen Rückstand von 45 Sekunden auf die Spitzengruppe. Damit kommt das Quintett um den T-Mobile-Profi für den Etappensieg wohl nicht mehr in Frage.
17:18 - Noch vier Kilometer bis zum Gipfel. Jens Voigt macht die Ansagen in der Gruppe. Nach seiner Vorstellung sollen die Fünf gemeinsam weiterfahren und den Etappensieg erst kurz vor dem Ziel unter sich ausmachen.
17:15 - ACHTUNG: Verfolgen Sie das Finale der 10. Etappe JETZT im kostenlosen Live-Video-Streaming bei eurosport.yahoo.de. Ein Klick in unsere Video-Box in der rechten Navigationszeile unserer Homepage genügt, und Sie sind mitten im Geschehen.
17:13 - Patrice Halgand tritt an, aber Albasini, Voigt und Vasseur können der Tempoverschärfung folgen. Auch Sandy Casar kann sich noch einmal zurückkämpfen.
17:12 - Die "Gruppe Voigt" hat den letzten Anstieg erreicht. Als Erster muss Sandy Casar abreißen lassen.
17:10 - ACHTUNG: Verfolgen Sie das Finale der 10. Etappe JETZT im kostenlosen Live-Video-Streaming bei eurosport.yahoo.de. Ein Klick in unsere Video-Box in der rechten Navigationszeile unserer Homepage genügt, und Sie sind mitten im Geschehen.
17:06 - Keine Spur mehr von Andrej Grivko: Der 23-Jährige ist "blau", kann selbst den Anschluss an die zweite Gruppe nicht halten und fällt deutlich zurück.
17:05 - Der Abstand zwischen beiden Gruppen ist schnell auf eine halbe Minute angewachsen.
17:05 - Die Spitzengruppe hat sich geteilt. Casar, Halgand, Voigt, Vasseur und Albasini liegen nun in Führung. Burghardt hat den Anschluss verloren und reiht sich bei Kuschinski, Flecha, Scheirlinckx und Bossoni ein.
17:01 - Juan Antonio Flecha (Rabobank), Paolo Bossoni (Lampre), Alexander Kuschinski (Liquigas) und Andrej Grivko (Milram) haben Probleme der Tempoverschärfung zu folgen und fallen am Anstieg zurück.
17:00 - Auch Cedric Vasseur und Staf Scheirlinckx hängen sich an Voigt und Burghardt. Das Quartett macht sich nun in die direkte Verfolgung von Halgand, Casar und Albasini.
16:58 - Sandy Casar setzt dem Duo nach und kann sich an das Hinterrad von Albasini klemmen. Dahinter hängt eine zweite Gruppe mit Voigt und Burghardt.
16:57 - Attacke von Halgand. Nur Albasini kann zunächst folgen.
16:55 - Das Peloton fährt jetzt erst in den Berg hinein. Das bedeutet, dass der Abstand zwischen Ausreißern und Hauptfeld weiter konstant bei 10:30 Minuten bleibt.
16:53 - Den ersten Angriff lanciert Voigt. Allerdings können alle Fahrer dem Antritt des CSC-Profis folgen...
16:52 - Die taktischen Spielereien beginnen. Alle Fahrer belauern sich. Auch Jens Voigt schaut sich immer wieder um und versucht aus den Gesichtern seiner Kontrahenten deren Verfassung abzulesen.
16:50 - Andrej Grivko macht einen sehr starken Eindruck. Der Milram-Profi fährt mit einem flüssigen Tritt an der Spitze der Ausreißer.
16:47 - Mit einer Durchschnittssteigung von 2,9 Prozent ist der Anstieg nicht besonders steil. Nach den Anstrengungen der letzten Tage tut der Cote des Bastides trotzdem richtig weh.
16:44 - Auf geht's in den ersten, der beiden Schlussanstiege. Acht Kilometer haben die Fahrer nun bis zum Gipfel am Cote des Bastides vor sich.
16:43 - Das Meer ist fast erreicht. Auch wenn die Profis noch keinen Blick auf die malerische Küste haben, ist das Mittelmeer nur noch einen Steinwurf entfernt.
16:41 - Die französische Radsport-Legende Laurent Jalabert hat sich zu Wort gemeldet. Der zweimalige Träger des Bergtrikots (2001, 2002) glaubt an einen französischen Etappensieg. Die besten Chancen des Trios in der Spitzengruppe räumt Jalabert dem Credit-Agricole-Fahrer Patrice Halgand ein.
16:38 - Eine weitere Personalie: Grischa Niermann bekommt zur neuen Saison einen deutschen Landsmann an die Seite gestellt. Paul Martens soll einen Vertrag bei Rabobank unterschrieben haben.
16:34 - Im Peloton lässt sich Grischa Niermann (Rabobank) in der Nachführarbeit ablösen. Der deutsche "Tempobolzer" hat eine Menge Arbeit für das sein niederländisches Team gemacht. Seine Ablösung ist Pieter Weening.
16:31 - Fabian Cancellara (CSC) taucht aus dem Schatten des Pelotons auf. Der ehemalige Träger des Gelben Trikots (Prolog bis zur 7. Etappe) hat in den Alpen erwartungsgemäß einen mächtigen Zeitrückstand aufgebrummt bekommen. Der Schweizer erfüllt auf den Flachetappen wichtige Helferdienste für Carlos Sastre und Frank Schleck und hofft auf seine dritte "große Stunde" beim Zeitfahren am Samstag.
16:27 - Als einziger Profi hat David Millar ein langärmeliges Jersey an. Das hat einen ganz bestimmten Grund: Der Schotte aus dem Saunier-Duval-Team leidet unter einer starken Sonnen-Allergie.
16:23 - Ein Blick auf die "Fluchtstatistik" bei der Tour: In den letzten beiden Jahren war das Peloton stets nachsichtig mit angriffslustigen Ausreißern und ließ sieben Tageserfolge zu. Bei der diesjährigen Tour war noch keine Flucht erfolgreich.
16:20 - Große Ambitionen hat Patrice Halgand. Die Vertragsverlängerung hat dem Franzosen wohl neue Motivation gegeben. Schon vor dem Start nannte der Credit Agricole-Fahrer seinen Namen bei der Frage nach möglichen Siegern in Marseille.
16:17 - Noch 54,5 Kilometer bis zum Ziel. Das Terrain ist derzeit recht eben. Allerdings warten in knapp 25 Kilometern noch die Anstiege zum Cote des Bastides und am Col de la Gineste - die Berge der Scharfrichter für den Ausgang der Etappe.
16:12 - Das Hauptfeld hat endgültig aufgesteckt und überlässt den Etappensieg den Ausreißern. Die ziehen ihr Tempo weiter durch und verstricken sich noch nicht in taktische Spielereien.
16:07 - Eine Randnotiz: Patrice Halgand hat seinen Vertrag bei Credit Agricole um ein weiteres Jahr verlängert.
16:04 - Die Milram-Hoffnungen liegen auf Andrej Grivko. Der Ukrainer ist eigentlich der Mann für die Gesamtwertung. Als 91. liegt der Ersatzmann von Alessandro Petacchi aber weit hinter den Erwartungen. In den Bergen kann der 23-Jährige bei den Besten nicht mithalten, daher soll nun ein Etappensieg her.
16:00 - Immer noch macht Rabobank das Tempo im Feld. Die Niederländer haben mittlerweile Unterstützung von Quick-Step bekommen. Allerdings dürften sich Chancen auf den Massensprint gen Null tendieren.
15:56 - Dies ist der 33. Besuch der Tour in Marseille, das beim allerersten Streckenverlauf der Tour bereits dabei war. Damals startete die Etappe in Lyon, Sieger wurde Maurice Garin. Die Siegerliste in Marseille – 1903 : Aucouturier ; 1904 : Faure ; 1906 : Passerieu ; 1911 : Crupelandt ; 1912 : Defraye ; 1914 : Lapize ; 1919 : Alavoine ; 1927 : Dewaele ; 1928 : Leducq ; 1929 : Leducq ; 1930 : A.Magne ; 1931 : Bulla ; 1932 : Orecchia ; 1933 : Speicher ; 1934 : R.Lapébie ; 1935 : C.Pélissier ; 1936 : Le Grevès ; 1937 : Danneels ; 1938 : Bartali ; 1939 : Galateau ; 1947 : Fachleitner ; 1948 : Impanis ; 1949 : Goldschmit ; 1951 : Magni ; 1953 : Quentin ; 1955 : L.Lazaridès ; 1957 : Stablinski ; 1967 : Riotte ; 1971 : Armani ; 1989 : Barteau ; 1993 : Roscioli ; 2003 : Piil
15:50 - Derzeit sieht es so aus, als sollten die Ausreißer den Tagessieg unter sich ausmachen können. Der Abstand bleibt seit mehreren Kilometern konstant bei über zehn Minuten.
15:49 - Ein weiterer interessanter Mann ist Paolo Bossoni (Lampre). Der Italiener hat bereits sechs Tageserfolge auf seinem Konto und gilt als spurtstark. Sollte der 31-Jährige gut über die beiden Berge kurz vor Marseille kommen, gehört er zu den heißen Anwärtern auf den Etappensieg.
15:46 - Die zweite Sprintwertung. Das Ergebnis: 1.Schierlinckx, 2. Voigt, 3. Bossoni.
15:43 - Zur Erinnerung ein Blick auf die Mitglieder der Spitzengruppe: Jens Voigt (CSC), Juan Antonio Flecha (Rabobank), Paolo Bossoni (Lampre), Patrice Halgand (Credit Agricole), Staf Scheirlinckx (Cofidis), Michael Albasini und Alexander Kuschinski (Liquigas), Sandy Casar (fdjeux), Cedric Vasseur (Quick-Step), Andrej Grivko (Milram) und Marcus Burghardt (T-Mobile).
15:39 - Rad-Defekt bei Thomas Voeckler (Bouygues Telecom). Ohne große Hektik lässt der Franzose sein Rad wieder richten und kämpft um den Anschluss ans Peloton.
15:36 - Noch 82 Kilometer bis zum Etappenziel. Der Vorsprung der Ausreißer beträgt immer noch gute zehn Minuten. Macht man nun die altbekannte Rechnung auf: Bei voller Fahrt macht das Peloton eine Minute pro zehn Kilometer gut, sollte es für die Elf an der Spitze reichen...
15:33 - Winokurow lässt sich seine wunden Knie neu verbinden. In rasender Fahrt versorgt der Tour-Arzt den 33-Jährigen auf dem Rad.
15:31 - Alexander Winokurow hat immer noch gesundheitliche Probleme. Wie schon in den letzten Tagen, fordert der Kasache erneut den Tour-Doktor an.
15:28 - In zwölf Kilometern erreichen die Ausreißer die zweite Sprintwertung in St. Maximin la Sainte Baume. Von dort aus sind es noch 46 Kilometer bis zur ersten Bergwertung der 3. Kategorie. Möglicherweise werden dort Attacken bei den Ausreißern gefahren.
15:25 - Die Rennsituation ist weiterhin konstant. Die Ausreißer wechseln sich weiter regelmäßig in der Tempoarbeit ab und halten ihren Abstand bei knapp elf Minuten. Allerdings hat Rabobank das Tempo im Feld leicht angezogen.
15:22 - Tom Boonen hält sich seit längerer Zeit an der vierten Position im Peloton, allerdings eingereiht in die Rabobank-Mannschaft. Seine Quick-Step-Helfer verstecken sich im Hauptfeld, eine ungewöhnliche Fahrweise der Belgier.
15:18 - Das Tempo der dritten Rennstunde ist weiter geringer geworden, 39,8 km/h beträgt der Durchschnitt. Für die gesamte Etappe macht das einen Durchschnitt von 44,2 km/h.
15:15 - Die Ausreißer streifen mit dem Mont Ventoux einen weiteren "Berg der Legenden". Allerdings steht der karge "Riese" in diesem Jahr nicht auf dem Programm der Frankreich-Rundfahrt.
15:12 - Während sich Rabobank und Saunier Duval weiter an der Spitze des Hauptfeldes zeigen, hält sich Astana aus jeglicher Arbeit raus. So äußerte sich der Schweizer Gregory Rast zu seinen Vorstellungen der Etappe: "Wir wollen uns heute aus allem raushalten und Rabobank die Kontrolle überlassen. Nach den schweren Alpenetappen wollen wir uns ein wenig schonen und hoffen auf einen ruhigen Tag."
15:08 - Ein paar Fakten zur Flucht der Ausreißer: Seit 53 Kilometern sind Voigt und Co. unterwegs. Lanciert wurde die Attacke von T-Mobile-Profi Marcus Burghardt kurz vor der ersten Bergwertung. Der Zusammenschluss mit seinen zehn Begleitern erfolgte kurz vor der ersten Sprintwertung in Oraison. Der aktuelle Vorsprung von über elf Minuten bedeutet gleichzeitig auch den maximalen Abstand auf das Peloton.
15:05 - Derzeit rollt das Feld durch eine karge Landschaft. Vereinzelte Dörfer und Höfe säumen die Straßen. Sonst wechselt sich eine baumbewachsene Landschaft mit vielen landwirtschaftlichen Felderflächen ab.
15:02 - Aber auch Juan Antonio Flecha ist als Klassiker-Spezialist ein Mann mit Erfahrung in Fluchtgruppen und ist auf keinen Fall zu unterschätzen. Taktisch gute Möglichkeiten hat aber auch Liquigas mit beiden Fahrer Kuschinski und Albasini.
14:59 - Ein Blick auf die Chancen der Fluchtgruppe: Jens Voigt hat schon mehrfach solche Situationen erlebt und weiß diese besser einzuschätzen als jeder andere. Mit Marcus Burghardt ist ein weiterer tempoharter Fahrer dabei, der in einem Sprint gute Aussichten hätte.
14:56 - Nachzureichen ist das Tempo der zweiten Rennstunde. Mit 44.5 km/h waren die Fahrer etwas langsamer unterwegs als zuvor. Der derzeitige Gesamt-Durchschnitt liegt mit 46,8 km/h immer noch knapp über dem schnellsten berechneten Schnitt.
14:53 - Alain Gallopin, Sportlicher Leiter CSC, mit seiner Meinung zur Rennsituation: "Es war zu Etappenbeginn sehr viel los, denn alle sind allen nachgefahren. Wir hatten nicht wirklich Stress, denn angesichts der gerade hinter uns gebrachten Woche war vor allem Erholung angesagt. Aber wir kennen alle Jens! Sollte dieser Ausreißversuch aber erfolgreich sein, ist es schwer, seine Chancen einzuschätzen. Da sind mehrere ernsthafte Kandidaten in dieser Gruppe dabei, ob jetzt Burghardt, Scheirlinckx oder Flecha, der außerdem nicht vorne mitfahren wird."
14:49 - Die Spitzengruppe erreicht die Verpflegungszone in Cadarache. Bei dem heißen Wetter mit Temperaturen über 30° Grad, ist die Versorgung mit Getränken und Energieriegeln für alle Profis besonders wichtig.
14:47 - Knapp 113 Kilometer ist der Vorsprung der elf Ausreißer erstmals auf über zehn Minuten angewachsen. Da kein Fahrer eine ernsthafte Gefahr im Gesamtklassement darstellt, lässt man die elfköpfige Allianz gewähren.
14:44 - Was macht eigentlich Astana? Der neue Kapitän Andreas Klöden findet sich gut behütet im Hauptfeld. Alexander Winokurow lässt hingegen die Schulter hängen und fährt immer noch am Ende des Feldes. Der Kasache wirkt sichtlich geknickt aufgrund seines wohl geplatzten Traums vom Toursieg.
14:41 - Im Peloton verschärft Rabobank nun das Tempo. Aber auch Milram hat zwei Fahrer an die Spitze geschickt, obwohl mit Andrej Grivko ein Pedaleur der Equipe in der Spitzengruppe vertreten ist.
14:38 - Und weiter gehts mit der rasanten Flucht. Knapp acht Minuten haben die elf Fahrer bereits herausgefahren. Der "Kreisel" läuft gut und alle Ausreißer beteiligen sich regelmäßig an der Führungsarbeit.
14:35 - Jens Voigt fährt seine zehnte Tour de France. Neben seinem Etappensieg 2001 feierte der 36-Jährige auch im letzten Jahr einen Tageserfolg in Montelimar. In den letzten Jahren gehörte der CSC-Profi immer zu den aktivsten Angreifern und hat daher seinen Spitznamen als "König der Ausreißer" bekommen.
14:30 - Die Spitzengruppe läuft sehr gut und als Lohn für die Zusammenarbeit vergrößert sich der Vorsprung auf 6:30 Minuten. Bei einem Blick auf das weitere Etappenprofil mit zwei weiteren Bergwertungen erhöhen sich die Chancen der elf Ausreißer.
14:25 - Die zweite Bergwertung am Cote de Villedieu ist passiert, hier das Ergebnis: 1. Halgand, 2. Scheirlinckx, 3. Voigt.
14:23 - Eric Breukink, Sportlicher Leiter Rabobank, zur weiteren Strategie auf der Etappe: "Wir sind froh einen Fahrer in der Spitzengruppe zu haben, das erleichtert die Arbeit für uns im Peloton. Für Flecha ist dieses Teilstück auf den Leib geschneidert."
14:20 - Zurück zum aktuellen Renngeschehen: 139 Kilometer vor dem Ziel hat sich eine elfköpfige Spitzengruppe gebildet. Mit dabei sind Jens Voigt (CSC) und Marcus Burghardt (T-Mobile). Der Abstand auf das Peloton mit allen Favoriten und dem Gelben Trikot von Michael Rasmussen beträgt knapp sechs Minuten.
14:18 - Linus Gerdemann (T-Mobile): "Wir sind alle geschockt. Allerdings fällt es mir schwer, mit einem Teamkameraden hart ins Gericht zu gehen. Wir kämpfen weiter für einen sauberen Radsport."
14:17 - Rolf Aldag (Sportdirektor T-Mobile): "Als ich die Nachricht der restlichen Tour-Mannschaft überbracht habe, herrschte betroffenes Schweigen. In den kommenden Tagen erwarten wir nun viel Häme aus dem Feld."
14:16 - Christian Frommert (Kommunikationschef Telekom): "Wir werden unsere Mannschaft nicht aus der Tour de France nehmen. Ein solcher Schnellschuss kommt nicht in Frage, so frustierend das alles auch ist. Wir werden uns von unserem Kurs der Erneuerung auch durch einen solchen Tiefschlag nicht abhalten lassen. Das einzig Gute ist die Erkenntnis, dass die Kontrollen immer besser greifen."
14:15 - Weitere Stimmen zum "Fall Sinkewitz": Bob Stapleton (Teammanager T-Mobile): "Der Test wurde im Höhen-Trainingslager in den Pyrenäen durchgeführt. Für uns ist klar: Patrik wird mit sofortiger Wirkung suspendiert. Falls die B-Probe den Befund bestätigt, wird der Fahrer selbstverständlich aus unserem Team ausgeschlossen. Diese Episode zeigt jedoch erneut, dass die verschärften Doping-Kontrollen funktionieren."
14:14 - Wir haben eine aktuelle Stimme vom vermeintlichen T-Mobile Doping-Sünder Patrik Sinkewitz: "Ich? Wieso ich? Davon weiß ich nichts. Das kann nicht sein! Ich werde gleich operiert und kann mich jetzt nicht um Doping-Vorwürfe kümmern."
14:11 - Neben Jens Voigt umfasst die Gruppe drei weitere Etappensieger bei der Tour de France. Cedric Vasseur gewann 1997 die 5. Etappe in La Charte. Patrice Halgand holte sich 2002 den Sieg in Pau (10. Etappe) und auch Juan Antonio Flecha war schon erfolgreich. 2003 siegte der Spanier auf dem elften Teilstück nach Toulouse.
14:08 - 147 Kilometer vor dem Ziel hat sich die Rennsituation für heute gefunden. Elf Ausreißer fahren mit 4:20 Minuten vor dem Peloton. Überraschend an der Situation ist, das weder ein Bouygues-Telecom-Fahrer, noch ein Cofidis-Profi in der Spitzengruppe dabei ist.
14:04 - Damit haben die Verfolger noch vor der ersten Sprintwertung zu Burghardt aufgeschlossen. Dem T-Mobile-Profi wird es egal sein, er hofft nun auf eine erfolgreiche Flucht nach Marseille unter dem Kommando von Jens Voigt.
14:02 - Das Ergebnis an der ersten Sprintwertung: 1. Cedric Vasseur, 2. Andriy Givko, 3. Paolo Bossoni
13:59 - Marcus Burghardt wartet auf seine Verfolger. Der Abstand beträgt nur noch 25 Sekunden. Als elfköpfige Spitzengruppe steigen die Chancen auf eine erfolgreiche Flucht bis nach Marseille.
13:57 - Als 36. ist Voigt der mit Abstand Bestplatzierte in der Gesamtwertung. Sein Rückstand auf Michael Rasmussen beträgt 24:39 Minuten. Mit dieser Attacke, seiner ersten bei dieser Tour, macht der 36-Jährige seinem Ruf als Ausreißerkönig wieder einmal alle Ehre.
13:55 - Die aktuellen Abstände: Burghardt hat knapp zwei Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld. Die zehnköpfige Verfolgergruppe mit Jens Voigt hat "nur" noch einen Rückstand von 1:30 Minuten auf den Magenta-Fahrer an der Spitze.
13:52 - Burghardt bekommt möglicherweise gleich Begleitung: Jens Voigt (CSC), Juan Antonio Flecha (Rabobank), Paolo Bossoni (Lampre), Patrice Halgand (Credit Agricole), Staf Scheirlinckx (Cofidis), Michael Albasini und Alexander Kuschinski (Liquigas), Sandy Casar (fdjeux), Cedric Vasseur (Quick-Step) und Andrej Grivko (Milram) sind die nun die ersten Verfolger von Burghardt.
13:49 - In sieben Kilometern steht der erste Sprint des Tages in Oraison an. Zieht Burghardt weiter durch, wird er sich auch die zweite Sonderwertung der 10. Etappe sichern - eine positive Reaktion auf die negativen Schlagzeilen, die T-Mobile heute bereits erreicht haben.
13:47 - Mit der Soloflucht beruhigt sich das Renntempo im Feld. Die ersten 75 Kilometer wurden in einem Höllentempo gefahren, von Beine hochlegen und erholen war da keine Spur.
13:45 - Knapp 160 Kilometer vor dem Ziel hat das Peloton die intensive Verfolgung von Burghardt aufgegeben. Der 24-jährige T-Mobile-Profi baut seinen Vorsprung auf 1:40 Minuten aus.
13:43 - Nun zeigen sich doch wieder die türkisen Trikots von Bouygues Telecom. Die Franzosen unterstützen Ag2r in der Verfolgungsarbeit.
13:41 - Dafür zeigt sich das nächste französische Team nun an der Spitze des Hauptfeldes: Ag2r organisiert nun die Verfolgung von Burghardt, der seinen "Hunde-Unfall" auf der gestrigen Etappen gut überstanden hat und sichtlich motiviert ist.
13:38 - Marcus Burghardt scheint derzeit uninteressant für das Feld zu sein. Zumindest die bislang sehr aktiven und aufmerksamen Fahrer von Bouygues Telecom machen keine Anstalten dem T-Mobile-Profi nachzusetzen.
13:35 - Marcus Burghardt versucht seine Flucht nun als Solist. Mit zwölf Sekunden Vorsprung sind die Vorzeichen für ein erfolgreiches Unterfangen allerdings nicht besonders gut.
13:32 - Die erste Bergwertung: 1. Marcus Burghardt (T-Mobile),
2. Xavier Florencio (Bouygues Telecom), 3. Jaroslaw Popowitsch (Discovery Channel).
13:31 - Allerdings kommt auch diese Gruppe nicht weg und wird sofort vom Peloton gestellt. Damit geht das Hauptfeld wieder geschlossen in den Anstieg zum ersten Berg des Tages, dem Cote de Chateauneuf (4.Kategorie).
13:30 - Gute Nachrichten für das T-Mobile-Team: Auch Marcus Burghardt gehört nun zu der Gruppe der sieben Ausreißer und sorgt damit für positive Schlagzeilen für den Bonner Rennstall.
13:28 - Sofort setzen weitere Fahrer nach: Daniele Bennati (Lampre), Thomas Voeckler (Bouygues Telecom), Sebastian Chavanel (fdjeux) und Freddy Bichot (Agritubel) haben zu den drei Führenden aufgeschlossen. Damit fahren jetzt sieben Fahrer an der Spitze.
13:24 - Die nächste Attacke: Sylvain Chavanel (Cofidis), Frederik Willems (Liquigas) und Amets Txurruka (Euskaltel) haben sich aus dem Feld abgesetzt.
13:23 - Ein Blick auf das heutige Etappenziel Marseille. 62 Mal machte die Tour an der Mittelmeer-Hafenstadt Station (30 Starts, 32 Ankünfte). Zuletzt sicherte sich der Däne Jakob Pill die Etappe von Gap nach Marseille im Jahr 2003.
13:20 - Mit dem Tempo der ersten Rennstunde liegen die Fahrer rund zwei km/h über dem schnellsten berechneten Schnitt der offiziellen Tourwertung. Damit wären die Fahrer deutlich vor 17:00 Uhr im Ziel.
13:16 - Mit 48,3 km/h ist das Tempo der ersten Rennstunde richtig hoch und das nach den Strapazen der letzten Tage...
13:15 - Der Rennverlauf ist extrem unruhig, dennoch dürfte das Team Rabobank mit dem Gelben Trikot von Michael Rasmussen erfreut darüber sein, dass sich die Fahrer von Bouygues Telecom so intensiv um die Nachführarbeit der Ausreißergruppen kümmert.
13:11 - So schnell kann es gehen: Nach 3,5 Kilometern wird Fabian Wegmann wieder gestellt und das Rennen ist erneut völlig offen.
13:09 - Wieder setzt Bouygues Telecom im Hauptfeld nach. Das Team um Kapitän Thomas Voeckler unterstreicht in dieser ersten Rennphase eindrucksvoll seine Ambitionen.
13:07 - Wie von Hans-Michael Holczer angekündigt springt Fabian Wegmann (Gerolsteiner) aus dem Hauptfeld davon. Allerdings setzt dem Deutschen Meister bislang kein Fahrer nach. Auf eine Soloflucht werden sich die französischen Teams jedoch nicht einlassen.
13:02 - Nach 32 Kilometer ist der Ausreißversuch von Gerrans, Grivko, Charteau, Quinziato, Gilbert und Corioni beendet und das Rennen beginnt aufs Neue.
13:01 - Das sieht nicht gut aus für die Ausreißer. Die Tempoarbeit des Pelotons zahlt sich mehr und mehr aus. Bei nur noch 20 Sekunden Rückstand hat das Hauptfeld bereits wieder Blickkontakt zu der Sechser-Gruppe.
13:00 - Hans-Michael Holczer, Sportlicher Leiter bei Gerolsteiner, hat seinen Fahrern freie Fahrt erteilt: "Wir haben keine Ambitionen mehr im Gesamtklassement und wir wollen nun Fahrer in Ausreißergruppen positionieren. Unsere Hoffnungen liegen dabei auf Fabian Wegmann, der für Fluchtgruppen prädestiniert ist."
12:57 - Nun hat sich auch das Team Gerolsteiner in die Nachführarbeit des Hauptfeldes eingereiht. Das Peloton ist mit der Zusammensetzung der Ausreißergruppe nicht zufrieden und verkürzt den Abstand auf 50 Sekunden.
12:56 - Zeitbonifikationen gibt es ebenfalls zu holen. In Oraison (Kilometer 82,5) und St. Maximin la Sainte Baume (Kilometer 154,5) stehen die beiden Sprintwertungen des Tages an.
12:54 - Die Etappe heute hat weniger Spektakuläres zu bieten, als die letzten Tage in den Alpen. Vier Bergwertungen stehen auf dem Programm: Cote de Chateauneuf (4. Kategorie Km 57), Cote de Villedieu (4. Kategorie, Km 93), Cote des Bastides (3. Kategorie, Km 201,5) und Col de la Gineste (3. Kategorie, Km 219,5).
12:51 - Die Franzosen versuchen es weiter. Nach Bouygues Telecom schiebt nun auch Cofidis einige Fahrer in die Führungspositionen des Hauptfeldes. Die Sportlichen Leiter der Teams haben ihren Profis Druck gemacht, sich heute unbedingt zu zeigen.
12:47 - Grischa Niermann, Rabobank, hat sich ebenfalls zur Strategie der Rabobank-Equipe geäußert: "Wir wollen das Gelbe Trikot verteidigen. Auf uns wird sicher viel Arbeit warten, aber wir sind guter Dinge das wir das Jersey halten können. Etappensiege sind für uns derzeit kein Thema, wir bleiben erstmal alle an der Seite von Michael Rasmussen."
12:46 - Die Rennsituation scheint sich nun zu stabilisieren. Rabobank kontrolliert das Peloton und die sechsköpfige Spitzengruppe baut den Vorsprung auf 1:10 Minuten aus.
12:43 - Bittere Pille für den französischen Rennstall: Die unruhige Situation kommt Rabobank nicht zu Pass. Die Niederländer kontrollieren nun das Tempo im Peloton und die Ausreißer kommen schneller weg als bisher. Von 30 steigt der Vorsprung auf 45 Sekunden. Bouygues Telecom bleibt nur die Einsicht, die erste Fluchtgruppe verpasst zu haben.
12:41 - Thomas Voeckler (Bouygues Telecom) versucht sich aus dem Hauptfeld abzusetzen. Allerdings wird der Fluchtversuch des französischen "Kämpfers" durch das Peloton schnell wieder beendet.
12:39 - In die Verfolgungsarbeit haben sich nun auch die Teams von CSC, Quick-Step und Rabobank eingereiht. Der Abstand zu den Spitzenfahrern bleibt allerdings konstant bei etwa 30 Sekunden.
12:36 - Pierrick Federigo (Bouygues Telecom): "Wir wollen uns heute zeigen und uns besser als in den letzten Tagen präsentieren. Ich habe gute Erinnerungen an Marseille, hier habe ich im letzten Jahr gewonnen."
12:33 - Bouygues Telecom gibt nicht auf. Mit fünf Fahrern sorgen die Franzosen für das Tempo des Hauptfeldes und halten die Ausreißer an der kurzen Leine (0:30 Sekunden). Weitere Attacken aus dem Peloton werden sofort unterbunden.
12:31 - Einen schlechten Eindruck hinterlässt erneut Alexander Winokurow. Nach seiner Ablösung als Astana-Kapitän durch Andreas Klöden "dümpelt" der Kasache am Ende des Pelotons herum.
12:29 - In der Spitzengruppe ist wieder Andrej Grivko dabei. Der Ukrainer wurde erst kurz vor der Tour in das Aufgebot von Milram berufen worden. Seine Nominierung rechtfertigt 23-Jährige mit seinem zweiten Ausreißversuch. Bereits auf 1. Etappe von London nach Canterbury war Grivko vorne dabei.
12:27 - Angenehme Situation für Rabobank: Die Niederländer können sich derzeit aus der Nachführarbeit heraushalten, denn die französischen Teams, allen voran Bouygues Telecom, wollen die Ausreißer nicht fahren lassen, da sie selbst keinen Fahrer in der Spitzengruppe vertreten haben.
12:23 - Die Gruppe kommt tatsächlich weg. 35 Sekunden haben die Ausreißer bereits herausgefahren. Kein Wunder: Als Bestplatzierter liegt Simon Gerrans auf Platz 90 in der Gesamtwertung. Sein Rückstand auf das Gelbe Trikot beträgt schon über eine Stunde.
12:21 - Die ersten Ausreißer sind Simon Gerrans (Ag2r), Claudio Corioni (Lampre), Anthony Charteau (Credit Agricole), Manuel Quinziato (Liquigas), Philippe Gilbert (fdjeux) und Andrej Grivko (Milram)
12:20 - Kurz nach dem Etappenstart geht es wie erwartet los: Die ersten Attacken erfolgen. Sechs Fahrer haben sich aus dem Peloton abgesetzt und ergreifen die Flucht.
12:18 - Der offizielle Start ist nun freigegeben. 174 Fahrer machen sich auf den Weg nach Marseille und sofort gibt es den ersten Sturz. Juan Jose Cobo (Saunier Duval) steigt aber sofort wieder aufs Rad und kann unverletzt weiterfahren.
12:15 - Die neutrale Zone ist mit 1,6 Kilometern sehr kurz. Der offizielle Start wird also jeden Moment freigegeben.
12:14 - Rasmussens Teamkollege verrät die Strategie für die heutige Etappe: "Alles fährt für Rasmussen, wir wollen sein Gelbes Trikot bis in die Pyrenäen verteidigen. Wenn wir dafür heute arbeiten müssen, werden wir dies tun und nicht die Beine lang machen."
12:10 - Die Fahrer treten in die Pedale - der neutrale Start ist freigegeben. Ab jetzt heißt es Attacke für die Ausreißer und Kontrolle für die Mannschaft Rabobank, die das Gelbe Trikot von Michael Rasmussen gerne verteidigen will.
12:08 - Ein weiterer O-Ton zum Thema Sinkewitz. Teamkollege Bernhard Eisel hat sich am Eurosport-Mikrofon zu Wort gemeldet. "Das ist natürlich ein schwerer Schlag für unsere Mannschaft. Aber wir befürworten zu 100 Prozent die Kontrollen und dementsprechend auch die Sanktionen, die jetzt wohl auf Patrik zukommen."
12:05 - Verkehrsprobleme sind offenbar der Grund, warum das Feld sich noch nicht auf den Weg nach Marseille machen darf. Die neue Startzeit ist für 12:10 Uhr angesetzt.
12:04 - Der neutrale Etappenstart in Tallard verzögert sich um ein paar Minuten, der Grund dafür ist nicht bekannt. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
12:00 - Zum Doping-Test von Sinkewitz: T-Mobile-Manager Bob Stapleton erklärte vor dem Eurosport-Mikrofon: "Der Test wurde im Höhen-Trainingslager in den Pyrenäen durchgeführt. Für uns ist klar: Patrik Sinkewitz wird mit sofortiger Wirkung suspendiert. Falls die B-Probe den Befund bestätigt, wird der Fahrer selbstverständlich aus unserem Team ausgeschlossen."
11:50 - Zurück zur heutigen Etappe: Das Wetter ist perfekt für einen tollen Renntag. Der Himmel ist blau, die Sonne strahlt und bei Temperaturen von bis zu 29° Grad herrschen optimale Bedingungen.
11:40 - Damit fällt ein erneuter Schatten auf das Bonner T-Mobile-Team, dass sich in den letzten Wochen stets für einen sauberen Radsport mit jungen, unverbrauchten Fahrern eingesetzt hat.
11:30 - Die schlechten Nachrichten für T-Mobile reißen nicht ab: Bei einer Trainingskontrolle am 8. Juni ist Patrik Sinkewitz positiv auf Testosteron getestet worden. Der 26-Jährige wurde mit sofortiger Wirkung von seinem Rennstall suspendiert.
10:40 - In Marseille schlägt heute wohl wieder die Stunde der Sprinter. Allerdings müssen Zabel, Boonen und Co. aufpassen: Kurz vor dem Etappenziel müssen die Fahrer noch einmal über zwei Berge der dritten Kategorie. Diese beiden Anstiege könnten von Ausreißern genutzt werden, dem Feld zu entkommen und den Sprintern damit ein Schnippchen zu schlagen.
10:25 - Nach den anstrengenden Alpenetappen erwartet das Peloton heute wieder eine flachere Etappe. Allerdings ist das Teilstück an die Mittelmeerküste auch das zweitlängste der diesjährigen Tour.
10:10 - Hallo und herzlich willkommen zur 10. Etappe der Tour de France über 229,5 Kilometer von Tallard nach Marseille. Um 12:00 Uhr erfolgt der neutrale Start - wir sind ab 11:45 Uhr für Sie LIVE dabei.
Live - Kommentar
17:51 - Um 13:00 Uhr geht es morgen weiter. Wir verabschieden uns aus dem Live-Ticker und wünschen Ihnen noch einen schönen Abend - Auf Wiedersehen!
17:50 - Morgen geht es flach weiter. Von Marseille fährt der Tour-Tross nach Montpellier. Zwei Zwischensprints und eine Bergwertung der 4. Kategorie stehen auf dem Etappenplan.
17:48 - In der Gesamtwertung bleibt Michael Rasmussen an der Spitze und verteidigt sein Gelbes Trikot mühelos. Auch Andreas Klöden bleibt als Achter auf seinem angestammten Platz.
17:45 - Den Sprint des Hauptfeldes gewinnt Sebastian Chavanel vor Tom Boonen und Robert Hunter. Erik Zabel wird 16.
17:44 - Das Peloton ist auf den letzten 1000 Metern. Quick-Step zieht das Tempo für Tom Boonen an. Auch Zabel, Hushovd und Hunter sind dabei...
17:44 - Die weiteren Platzierungen: 6. Scheirlinckx, 7. Bossoni, 8. Burghardt, 9. Kuschinski, 10. Flecha, 11. Grivko.
17:40 -
Cedric Vasseur im Interview: "Ich war unterwegs schon sehr zuversichtlich, das es heute klappen kann. Am Ende der Saison werde ich meine Karriere beenden. Dies kann ich nun mit erhobenem Haupt tun, ich bin sehr glücklich."
17:36 - Der 36-Jährige hat sich taktisch sehr clever verhalten. Auf den letzten Kilometern hat sich der Etappensieger von 1997 versteckt, um dann den entscheidenden Antritt zu setzen.
17:35 - Das Endergebnis der Etappe: 1. Vasseur, 2. Casar, 3. Albasini, 4. Halgand, 5. Voigt.
17:35 - Der Franzose greift von der letzten Position an und sichert der Quick-Step-Mannschaft den dritten Etappensieg bei der diesjährigen Tour.
17:34 - Vasseur tritt an...
17:33 - Die letzten 1000 Meter, der Teufelslappen ist durchfahren. Es kommt zum Sprint...
17:32 - Voigt an der Spitze. Der 36-Jährige dreht sich um, wer fährt die nächste Attacke?
17:31 - Die Ziellinie ist erreicht, noch 2000 Meter. Immer noch sind die fünf Ausreißer zusammen.
17:30 - Noch 3000 Meter: Der erste Antritt von Voigt war wirkungslos. Jetzt erhöht Cedric Vasseur das Tempo...
17:29 -
Das Ergebnis der letzten Bergwertung: 1. Patrice Halgand, 2. Jens Voigt, 3. Michael Albasini, 4. Cedric Vasseur
17:27 - Noch 7000 Meter. Derzeit sieht es nach einem Sprint der fünf Führenden aus. Sandy Casar und Michael Albasini wären dann wohl die Favoriten. Beide haben bei Spurtankünften bereits ihre Qualitäten nachgewiesen.
17:25 -
ACHTUNG: Verfolgen Sie das Finale der 10. Etappe JETZT im kostenlosen Live-Video-Streaming bei eurosport.yahoo.de. Ein Klick in unsere Video-Box in der rechten Navigationszeile unserer Homepage genügt, und Sie sind mitten im Geschehen.
17:23 -
Der Abstand zum Feld ist weiter angewachsen. Knapp zwölf Minuten hat das Peloton Rückstand auf die Spitzenfahrer. Eine Gefahr für die Top 20 der Gesamtwertung ist aber keiner der Ausreißer.
17:21 - Noch 1000 Meter bis zur Bergwertung am Col de Gineste, die Gruppe ist weiterhin zusammen.
17:20 - Die Gruppe um Marcus Burghardt hat einen Rückstand von 45 Sekunden auf die Spitzengruppe. Damit kommt das Quintett um den T-Mobile-Profi für den Etappensieg wohl nicht mehr in Frage.
17:18 - Noch vier Kilometer bis zum Gipfel. Jens Voigt macht die Ansagen in der Gruppe. Nach seiner Vorstellung sollen die Fünf gemeinsam weiterfahren und den Etappensieg erst kurz vor dem Ziel unter sich ausmachen.
17:15 -
ACHTUNG: Verfolgen Sie das Finale der 10. Etappe JETZT im kostenlosen Live-Video-Streaming bei eurosport.yahoo.de. Ein Klick in unsere Video-Box in der rechten Navigationszeile unserer Homepage genügt, und Sie sind mitten im Geschehen.
17:13 - Patrice Halgand tritt an, aber Albasini, Voigt und Vasseur können der Tempoverschärfung folgen. Auch Sandy Casar kann sich noch einmal zurückkämpfen.
17:12 - Die "Gruppe Voigt" hat den letzten Anstieg erreicht. Als Erster muss Sandy Casar abreißen lassen.
17:10 -
ACHTUNG: Verfolgen Sie das Finale der 10. Etappe JETZT im kostenlosen Live-Video-Streaming bei eurosport.yahoo.de. Ein Klick in unsere Video-Box in der rechten Navigationszeile unserer Homepage genügt, und Sie sind mitten im Geschehen.
17:06 - Keine Spur mehr von Andrej Grivko: Der 23-Jährige ist "blau", kann selbst den Anschluss an die zweite Gruppe nicht halten und fällt deutlich zurück.
17:05 -
Der Abstand zwischen beiden Gruppen ist schnell auf eine halbe Minute angewachsen.
17:05 - Die Spitzengruppe hat sich geteilt. Casar, Halgand, Voigt, Vasseur und Albasini liegen nun in Führung. Burghardt hat den Anschluss verloren und reiht sich bei Kuschinski, Flecha, Scheirlinckx und Bossoni ein.
17:02 -
Die Bergwertung ist passiert: 1. Halgand (4 Punkte), 2. Albasini (3 Punkte), 3. Casar (2 Punkte), 4. Voigt (1 Punkt).
17:01 - Juan Antonio Flecha (Rabobank), Paolo Bossoni (Lampre), Alexander Kuschinski (Liquigas) und Andrej Grivko (Milram) haben Probleme der Tempoverschärfung zu folgen und fallen am Anstieg zurück.
17:00 - Auch Cedric Vasseur und Staf Scheirlinckx hängen sich an Voigt und Burghardt. Das Quartett macht sich nun in die direkte Verfolgung von Halgand, Casar und Albasini.
16:58 - Sandy Casar setzt dem Duo nach und kann sich an das Hinterrad von Albasini klemmen. Dahinter hängt eine zweite Gruppe mit Voigt und Burghardt.
16:57 -
Attacke von Halgand. Nur Albasini kann zunächst folgen.
16:55 - Das Peloton fährt jetzt erst in den Berg hinein. Das bedeutet, dass der Abstand zwischen Ausreißern und Hauptfeld weiter konstant bei 10:30 Minuten bleibt.
16:53 -
Den ersten Angriff lanciert Voigt. Allerdings können alle Fahrer dem Antritt des CSC-Profis folgen...
16:52 - Die taktischen Spielereien beginnen. Alle Fahrer belauern sich. Auch Jens Voigt schaut sich immer wieder um und versucht aus den Gesichtern seiner Kontrahenten deren Verfassung abzulesen.
16:50 - Andrej Grivko macht einen sehr starken Eindruck. Der Milram-Profi fährt mit einem flüssigen Tritt an der Spitze der Ausreißer.
16:47 - Mit einer Durchschnittssteigung von 2,9 Prozent ist der Anstieg nicht besonders steil. Nach den Anstrengungen der letzten Tage tut der Cote des Bastides trotzdem richtig weh.
16:44 - Auf geht's in den ersten, der beiden Schlussanstiege. Acht Kilometer haben die Fahrer nun bis zum Gipfel am Cote des Bastides vor sich.
16:43 - Das Meer ist fast erreicht. Auch wenn die Profis noch keinen Blick auf die malerische Küste haben, ist das Mittelmeer nur noch einen Steinwurf entfernt.
16:41 - Die französische Radsport-Legende Laurent Jalabert hat sich zu Wort gemeldet. Der zweimalige Träger des Bergtrikots (2001, 2002) glaubt an einen französischen Etappensieg. Die besten Chancen des Trios in der Spitzengruppe räumt Jalabert dem Credit-Agricole-Fahrer Patrice Halgand ein.
16:38 -
Eine weitere Personalie: Grischa Niermann bekommt zur neuen Saison einen deutschen Landsmann an die Seite gestellt. Paul Martens soll einen Vertrag bei Rabobank unterschrieben haben.
16:34 - Im Peloton lässt sich Grischa Niermann (Rabobank) in der Nachführarbeit ablösen. Der deutsche "Tempobolzer" hat eine Menge Arbeit für das sein niederländisches Team gemacht. Seine Ablösung ist Pieter Weening.
16:31 - Fabian Cancellara (CSC) taucht aus dem Schatten des Pelotons auf. Der ehemalige Träger des Gelben Trikots (Prolog bis zur 7. Etappe) hat in den Alpen erwartungsgemäß einen mächtigen Zeitrückstand aufgebrummt bekommen. Der Schweizer erfüllt auf den Flachetappen wichtige Helferdienste für Carlos Sastre und Frank Schleck und hofft auf seine dritte "große Stunde" beim Zeitfahren am Samstag.
16:27 - Als einziger Profi hat David Millar ein langärmeliges Jersey an. Das hat einen ganz bestimmten Grund: Der Schotte aus dem Saunier-Duval-Team leidet unter einer starken Sonnen-Allergie.
16:23 -
Ein Blick auf die "Fluchtstatistik" bei der Tour: In den letzten beiden Jahren war das Peloton stets nachsichtig mit angriffslustigen Ausreißern und ließ sieben Tageserfolge zu. Bei der diesjährigen Tour war noch keine Flucht erfolgreich.
16:20 - Große Ambitionen hat Patrice Halgand. Die Vertragsverlängerung hat dem Franzosen wohl neue Motivation gegeben. Schon vor dem Start nannte der Credit Agricole-Fahrer seinen Namen bei der Frage nach möglichen Siegern in Marseille.
16:17 - Noch 54,5 Kilometer bis zum Ziel. Das Terrain ist derzeit recht eben. Allerdings warten in knapp 25 Kilometern noch die Anstiege zum Cote des Bastides und am Col de la Gineste - die Berge der Scharfrichter für den Ausgang der Etappe.
16:12 - Das Hauptfeld hat endgültig aufgesteckt und überlässt den Etappensieg den Ausreißern. Die ziehen ihr Tempo weiter durch und verstricken sich noch nicht in taktische Spielereien.
16:07 -
Eine Randnotiz: Patrice Halgand hat seinen Vertrag bei Credit Agricole um ein weiteres Jahr verlängert.
16:04 - Die Milram-Hoffnungen liegen auf Andrej Grivko. Der Ukrainer ist eigentlich der Mann für die Gesamtwertung. Als 91. liegt der Ersatzmann von Alessandro Petacchi aber weit hinter den Erwartungen. In den Bergen kann der 23-Jährige bei den Besten nicht mithalten, daher soll nun ein Etappensieg her.
16:00 - Immer noch macht Rabobank das Tempo im Feld. Die Niederländer haben mittlerweile Unterstützung von Quick-Step bekommen. Allerdings dürften sich Chancen auf den Massensprint gen Null tendieren.
15:56 -
Dies ist der 33. Besuch der Tour in Marseille, das beim allerersten Streckenverlauf der Tour bereits dabei war. Damals startete die Etappe in Lyon, Sieger wurde Maurice Garin. Die Siegerliste in Marseille – 1903 : Aucouturier ; 1904 : Faure ; 1906 : Passerieu ; 1911 : Crupelandt ; 1912 : Defraye ; 1914 : Lapize ; 1919 : Alavoine ; 1927 : Dewaele ; 1928 : Leducq ; 1929 : Leducq ; 1930 : A.Magne ; 1931 : Bulla ; 1932 : Orecchia ; 1933 : Speicher ; 1934 : R.Lapébie ; 1935 : C.Pélissier ; 1936 : Le Grevès ; 1937 : Danneels ; 1938 : Bartali ; 1939 : Galateau ; 1947 : Fachleitner ; 1948 : Impanis ; 1949 : Goldschmit ; 1951 : Magni ; 1953 : Quentin ; 1955 : L.Lazaridès ; 1957 : Stablinski ; 1967 : Riotte ; 1971 : Armani ; 1989 : Barteau ; 1993 : Roscioli ; 2003 : Piil
15:50 - Derzeit sieht es so aus, als sollten die Ausreißer den Tagessieg unter sich ausmachen können. Der Abstand bleibt seit mehreren Kilometern konstant bei über zehn Minuten.
15:49 -
Ein weiterer interessanter Mann ist Paolo Bossoni (Lampre). Der Italiener hat bereits sechs Tageserfolge auf seinem Konto und gilt als spurtstark. Sollte der 31-Jährige gut über die beiden Berge kurz vor Marseille kommen, gehört er zu den heißen Anwärtern auf den Etappensieg.
15:46 -
Die zweite Sprintwertung. Das Ergebnis: 1.Schierlinckx, 2. Voigt, 3. Bossoni.
15:43 - Zur Erinnerung ein Blick auf die Mitglieder der Spitzengruppe: Jens Voigt (CSC), Juan Antonio Flecha (Rabobank), Paolo Bossoni (Lampre), Patrice Halgand (Credit Agricole), Staf Scheirlinckx (Cofidis), Michael Albasini und Alexander Kuschinski (Liquigas), Sandy Casar (fdjeux), Cedric Vasseur (Quick-Step), Andrej Grivko (Milram) und Marcus Burghardt (T-Mobile).
15:39 - Rad-Defekt bei Thomas Voeckler (Bouygues Telecom). Ohne große Hektik lässt der Franzose sein Rad wieder richten und kämpft um den Anschluss ans Peloton.
15:36 - Noch 82 Kilometer bis zum Etappenziel. Der Vorsprung der Ausreißer beträgt immer noch gute zehn Minuten. Macht man nun die altbekannte Rechnung auf: Bei voller Fahrt macht das Peloton eine Minute pro zehn Kilometer gut, sollte es für die Elf an der Spitze reichen...
15:33 - Winokurow lässt sich seine wunden Knie neu verbinden. In rasender Fahrt versorgt der Tour-Arzt den 33-Jährigen auf dem Rad.
15:31 - Alexander Winokurow hat immer noch gesundheitliche Probleme. Wie schon in den letzten Tagen, fordert der Kasache erneut den Tour-Doktor an.
15:28 - In zwölf Kilometern erreichen die Ausreißer die zweite Sprintwertung in St. Maximin la Sainte Baume. Von dort aus sind es noch 46 Kilometer bis zur ersten Bergwertung der 3. Kategorie. Möglicherweise werden dort Attacken bei den Ausreißern gefahren.
15:25 - Die Rennsituation ist weiterhin konstant. Die Ausreißer wechseln sich weiter regelmäßig in der Tempoarbeit ab und halten ihren Abstand bei knapp elf Minuten. Allerdings hat Rabobank das Tempo im Feld leicht angezogen.
15:22 - Tom Boonen hält sich seit längerer Zeit an der vierten Position im Peloton, allerdings eingereiht in die Rabobank-Mannschaft. Seine Quick-Step-Helfer verstecken sich im Hauptfeld, eine ungewöhnliche Fahrweise der Belgier.
15:18 - Das Tempo der dritten Rennstunde ist weiter geringer geworden, 39,8 km/h beträgt der Durchschnitt. Für die gesamte Etappe macht das einen Durchschnitt von 44,2 km/h.
15:15 -
Die Ausreißer streifen mit dem Mont Ventoux einen weiteren "Berg der Legenden". Allerdings steht der karge "Riese" in diesem Jahr nicht auf dem Programm der Frankreich-Rundfahrt.
15:12 -
Während sich Rabobank und Saunier Duval weiter an der Spitze des Hauptfeldes zeigen, hält sich Astana aus jeglicher Arbeit raus. So äußerte sich der Schweizer Gregory Rast zu seinen Vorstellungen der Etappe: "Wir wollen uns heute aus allem raushalten und Rabobank die Kontrolle überlassen. Nach den schweren Alpenetappen wollen wir uns ein wenig schonen und hoffen auf einen ruhigen Tag."
15:08 -
Ein paar Fakten zur Flucht der Ausreißer: Seit 53 Kilometern sind Voigt und Co. unterwegs. Lanciert wurde die Attacke von T-Mobile-Profi Marcus Burghardt kurz vor der ersten Bergwertung. Der Zusammenschluss mit seinen zehn Begleitern erfolgte kurz vor der ersten Sprintwertung in Oraison. Der aktuelle Vorsprung von über elf Minuten bedeutet gleichzeitig auch den maximalen Abstand auf das Peloton.
15:05 - Derzeit rollt das Feld durch eine karge Landschaft. Vereinzelte Dörfer und Höfe säumen die Straßen. Sonst wechselt sich eine baumbewachsene Landschaft mit vielen landwirtschaftlichen Felderflächen ab.
15:02 - Aber auch Juan Antonio Flecha ist als Klassiker-Spezialist ein Mann mit Erfahrung in Fluchtgruppen und ist auf keinen Fall zu unterschätzen. Taktisch gute Möglichkeiten hat aber auch Liquigas mit beiden Fahrer Kuschinski und Albasini.
14:59 - Ein Blick auf die Chancen der Fluchtgruppe: Jens Voigt hat schon mehrfach solche Situationen erlebt und weiß diese besser einzuschätzen als jeder andere. Mit Marcus Burghardt ist ein weiterer tempoharter Fahrer dabei, der in einem Sprint gute Aussichten hätte.
14:56 -
Nachzureichen ist das Tempo der zweiten Rennstunde. Mit 44.5 km/h waren die Fahrer etwas langsamer unterwegs als zuvor. Der derzeitige Gesamt-Durchschnitt liegt mit 46,8 km/h immer noch knapp über dem schnellsten berechneten Schnitt.
14:53 -
Alain Gallopin, Sportlicher Leiter CSC, mit seiner Meinung zur Rennsituation: "Es war zu Etappenbeginn sehr viel los, denn alle sind allen nachgefahren. Wir hatten nicht wirklich Stress, denn angesichts der gerade hinter uns gebrachten Woche war vor allem Erholung angesagt. Aber wir kennen alle Jens! Sollte dieser Ausreißversuch aber erfolgreich sein, ist es schwer, seine Chancen einzuschätzen. Da sind mehrere ernsthafte Kandidaten in dieser Gruppe dabei, ob jetzt Burghardt, Scheirlinckx oder Flecha, der außerdem nicht vorne mitfahren wird."
14:49 - Die Spitzengruppe erreicht die Verpflegungszone in Cadarache. Bei dem heißen Wetter mit Temperaturen über 30° Grad, ist die Versorgung mit Getränken und Energieriegeln für alle Profis besonders wichtig.
14:47 - Knapp 113 Kilometer ist der Vorsprung der elf Ausreißer erstmals auf über zehn Minuten angewachsen. Da kein Fahrer eine ernsthafte Gefahr im Gesamtklassement darstellt, lässt man die elfköpfige Allianz gewähren.
14:44 - Was macht eigentlich Astana? Der neue Kapitän Andreas Klöden findet sich gut behütet im Hauptfeld. Alexander Winokurow lässt hingegen die Schulter hängen und fährt immer noch am Ende des Feldes. Der Kasache wirkt sichtlich geknickt aufgrund seines wohl geplatzten Traums vom Toursieg.
14:41 - Im Peloton verschärft Rabobank nun das Tempo. Aber auch Milram hat zwei Fahrer an die Spitze geschickt, obwohl mit Andrej Grivko ein Pedaleur der Equipe in der Spitzengruppe vertreten ist.
14:38 -
Und weiter gehts mit der rasanten Flucht. Knapp acht Minuten haben die elf Fahrer bereits herausgefahren. Der "Kreisel" läuft gut und alle Ausreißer beteiligen sich regelmäßig an der Führungsarbeit.
14:35 - Jens Voigt fährt seine zehnte Tour de France. Neben seinem Etappensieg 2001 feierte der 36-Jährige auch im letzten Jahr einen Tageserfolg in Montelimar. In den letzten Jahren gehörte der CSC-Profi immer zu den aktivsten Angreifern und hat daher seinen Spitznamen als "König der Ausreißer" bekommen.
14:30 - Die Spitzengruppe läuft sehr gut und als Lohn für die Zusammenarbeit vergrößert sich der Vorsprung auf 6:30 Minuten. Bei einem Blick auf das weitere Etappenprofil mit zwei weiteren Bergwertungen erhöhen sich die Chancen der elf Ausreißer.
14:25 - Die zweite Bergwertung am Cote de Villedieu ist passiert, hier das Ergebnis: 1. Halgand, 2. Scheirlinckx, 3. Voigt.
14:23 -
Eric Breukink, Sportlicher Leiter Rabobank, zur weiteren Strategie auf der Etappe: "Wir sind froh einen Fahrer in der Spitzengruppe zu haben, das erleichtert die Arbeit für uns im Peloton. Für Flecha ist dieses Teilstück auf den Leib geschneidert."
14:20 - Zurück zum aktuellen Renngeschehen: 139 Kilometer vor dem Ziel hat sich eine elfköpfige Spitzengruppe gebildet. Mit dabei sind Jens Voigt (CSC) und Marcus Burghardt (T-Mobile). Der Abstand auf das Peloton mit allen Favoriten und dem Gelben Trikot von Michael Rasmussen beträgt knapp sechs Minuten.
14:18 -
Linus Gerdemann (T-Mobile): "Wir sind alle geschockt. Allerdings fällt es mir schwer, mit einem Teamkameraden hart ins Gericht zu gehen. Wir kämpfen weiter für einen sauberen Radsport."
14:17 -
Rolf Aldag (Sportdirektor T-Mobile): "Als ich die Nachricht der restlichen Tour-Mannschaft überbracht habe, herrschte betroffenes Schweigen. In den kommenden Tagen erwarten wir nun viel Häme aus dem Feld."
14:16 -
Christian Frommert (Kommunikationschef Telekom): "Wir werden unsere Mannschaft nicht aus der Tour de France nehmen. Ein solcher Schnellschuss kommt nicht in Frage, so frustierend das alles auch ist. Wir werden uns von unserem Kurs der Erneuerung auch durch einen solchen Tiefschlag nicht abhalten lassen. Das einzig Gute ist die Erkenntnis, dass die Kontrollen immer besser greifen."
14:15 -
Weitere Stimmen zum "Fall Sinkewitz": Bob Stapleton (Teammanager T-Mobile): "Der Test wurde im Höhen-Trainingslager in den Pyrenäen durchgeführt. Für uns ist klar: Patrik wird mit sofortiger Wirkung suspendiert. Falls die B-Probe den Befund bestätigt, wird der Fahrer selbstverständlich aus unserem Team ausgeschlossen. Diese Episode zeigt jedoch erneut, dass die verschärften Doping-Kontrollen funktionieren."
14:14 -
Wir haben eine aktuelle Stimme vom vermeintlichen T-Mobile Doping-Sünder Patrik Sinkewitz: "Ich? Wieso ich? Davon weiß ich nichts. Das kann nicht sein! Ich werde gleich operiert und kann mich jetzt nicht um Doping-Vorwürfe kümmern."
14:11 -
Neben Jens Voigt umfasst die Gruppe drei weitere Etappensieger bei der Tour de France. Cedric Vasseur gewann 1997 die 5. Etappe in La Charte. Patrice Halgand holte sich 2002 den Sieg in Pau (10. Etappe) und auch Juan Antonio Flecha war schon erfolgreich. 2003 siegte der Spanier auf dem elften Teilstück nach Toulouse.
14:08 - 147 Kilometer vor dem Ziel hat sich die Rennsituation für heute gefunden. Elf Ausreißer fahren mit 4:20 Minuten vor dem Peloton. Überraschend an der Situation ist, das weder ein Bouygues-Telecom-Fahrer, noch ein Cofidis-Profi in der Spitzengruppe dabei ist.
14:04 - Damit haben die Verfolger noch vor der ersten Sprintwertung zu Burghardt aufgeschlossen. Dem T-Mobile-Profi wird es egal sein, er hofft nun auf eine erfolgreiche Flucht nach Marseille unter dem Kommando von Jens Voigt.
14:02 -
Das Ergebnis an der ersten Sprintwertung: 1. Cedric Vasseur, 2. Andriy Givko, 3. Paolo Bossoni
13:59 - Marcus Burghardt wartet auf seine Verfolger. Der Abstand beträgt nur noch 25 Sekunden. Als elfköpfige Spitzengruppe steigen die Chancen auf eine erfolgreiche Flucht bis nach Marseille.
13:57 -
Als 36. ist Voigt der mit Abstand Bestplatzierte in der Gesamtwertung. Sein Rückstand auf Michael Rasmussen beträgt 24:39 Minuten. Mit dieser Attacke, seiner ersten bei dieser Tour, macht der 36-Jährige seinem Ruf als Ausreißerkönig wieder einmal alle Ehre.
13:55 -
Die aktuellen Abstände: Burghardt hat knapp zwei Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld. Die zehnköpfige Verfolgergruppe mit Jens Voigt hat "nur" noch einen Rückstand von 1:30 Minuten auf den Magenta-Fahrer an der Spitze.
13:52 -
Burghardt bekommt möglicherweise gleich Begleitung: Jens Voigt (CSC), Juan Antonio Flecha (Rabobank), Paolo Bossoni (Lampre), Patrice Halgand (Credit Agricole), Staf Scheirlinckx (Cofidis), Michael Albasini und Alexander Kuschinski (Liquigas), Sandy Casar (fdjeux), Cedric Vasseur (Quick-Step) und Andrej Grivko (Milram) sind die nun die ersten Verfolger von Burghardt.
13:49 - In sieben Kilometern steht der erste Sprint des Tages in Oraison an. Zieht Burghardt weiter durch, wird er sich auch die zweite Sonderwertung der 10. Etappe sichern - eine positive Reaktion auf die negativen Schlagzeilen, die T-Mobile heute bereits erreicht haben.
13:47 - Mit der Soloflucht beruhigt sich das Renntempo im Feld. Die ersten 75 Kilometer wurden in einem Höllentempo gefahren, von Beine hochlegen und erholen war da keine Spur.
13:45 -
Knapp 160 Kilometer vor dem Ziel hat das Peloton die intensive Verfolgung von Burghardt aufgegeben. Der 24-jährige T-Mobile-Profi baut seinen Vorsprung auf 1:40 Minuten aus.
13:43 - Nun zeigen sich doch wieder die türkisen Trikots von Bouygues Telecom. Die Franzosen unterstützen Ag2r in der Verfolgungsarbeit.
13:41 - Dafür zeigt sich das nächste französische Team nun an der Spitze des Hauptfeldes: Ag2r organisiert nun die Verfolgung von Burghardt, der seinen "Hunde-Unfall" auf der gestrigen Etappen gut überstanden hat und sichtlich motiviert ist.
13:38 - Marcus Burghardt scheint derzeit uninteressant für das Feld zu sein. Zumindest die bislang sehr aktiven und aufmerksamen Fahrer von Bouygues Telecom machen keine Anstalten dem T-Mobile-Profi nachzusetzen.
13:35 -
Marcus Burghardt versucht seine Flucht nun als Solist. Mit zwölf Sekunden Vorsprung sind die Vorzeichen für ein erfolgreiches Unterfangen allerdings nicht besonders gut.
13:32 - Die erste Bergwertung: 1. Marcus Burghardt (T-Mobile), 2. Xavier Florencio (Bouygues Telecom), 3. Jaroslaw Popowitsch (Discovery Channel).
13:31 - Allerdings kommt auch diese Gruppe nicht weg und wird sofort vom Peloton gestellt. Damit geht das Hauptfeld wieder geschlossen in den Anstieg zum ersten Berg des Tages, dem Cote de Chateauneuf (4.Kategorie).
13:30 - Gute Nachrichten für das T-Mobile-Team: Auch Marcus Burghardt gehört nun zu der Gruppe der sieben Ausreißer und sorgt damit für positive Schlagzeilen für den Bonner Rennstall.
13:28 -
Sofort setzen weitere Fahrer nach: Daniele Bennati (Lampre), Thomas Voeckler (Bouygues Telecom), Sebastian Chavanel (fdjeux) und Freddy Bichot (Agritubel) haben zu den drei Führenden aufgeschlossen. Damit fahren jetzt sieben Fahrer an der Spitze.
13:24 -
Die nächste Attacke: Sylvain Chavanel (Cofidis), Frederik Willems (Liquigas) und Amets Txurruka (Euskaltel) haben sich aus dem Feld abgesetzt.
13:23 -
Ein Blick auf das heutige Etappenziel Marseille. 62 Mal machte die Tour an der Mittelmeer-Hafenstadt Station (30 Starts, 32 Ankünfte). Zuletzt sicherte sich der Däne Jakob Pill die Etappe von Gap nach Marseille im Jahr 2003.
13:20 - Mit dem Tempo der ersten Rennstunde liegen die Fahrer rund zwei km/h über dem schnellsten berechneten Schnitt der offiziellen Tourwertung. Damit wären die Fahrer deutlich vor 17:00 Uhr im Ziel.
13:16 - Mit 48,3 km/h ist das Tempo der ersten Rennstunde richtig hoch und das nach den Strapazen der letzten Tage...
13:15 - Der Rennverlauf ist extrem unruhig, dennoch dürfte das Team Rabobank mit dem Gelben Trikot von Michael Rasmussen erfreut darüber sein, dass sich die Fahrer von Bouygues Telecom so intensiv um die Nachführarbeit der Ausreißergruppen kümmert.
13:11 - So schnell kann es gehen: Nach 3,5 Kilometern wird Fabian Wegmann wieder gestellt und das Rennen ist erneut völlig offen.
13:09 - Wieder setzt Bouygues Telecom im Hauptfeld nach. Das Team um Kapitän Thomas Voeckler unterstreicht in dieser ersten Rennphase eindrucksvoll seine Ambitionen.
13:07 -
Wie von Hans-Michael Holczer angekündigt springt Fabian Wegmann (Gerolsteiner) aus dem Hauptfeld davon. Allerdings setzt dem Deutschen Meister bislang kein Fahrer nach. Auf eine Soloflucht werden sich die französischen Teams jedoch nicht einlassen.
13:02 - Nach 32 Kilometer ist der Ausreißversuch von Gerrans, Grivko, Charteau, Quinziato, Gilbert und Corioni beendet und das Rennen beginnt aufs Neue.
13:01 -
Das sieht nicht gut aus für die Ausreißer. Die Tempoarbeit des Pelotons zahlt sich mehr und mehr aus. Bei nur noch 20 Sekunden Rückstand hat das Hauptfeld bereits wieder Blickkontakt zu der Sechser-Gruppe.
13:00 -
Hans-Michael Holczer, Sportlicher Leiter bei Gerolsteiner, hat seinen Fahrern freie Fahrt erteilt: "Wir haben keine Ambitionen mehr im Gesamtklassement und wir wollen nun Fahrer in Ausreißergruppen positionieren. Unsere Hoffnungen liegen dabei auf Fabian Wegmann, der für Fluchtgruppen prädestiniert ist."
12:57 -
Nun hat sich auch das Team Gerolsteiner in die Nachführarbeit des Hauptfeldes eingereiht. Das Peloton ist mit der Zusammensetzung der Ausreißergruppe nicht zufrieden und verkürzt den Abstand auf 50 Sekunden.
12:56 - Zeitbonifikationen gibt es ebenfalls zu holen. In Oraison (Kilometer 82,5) und St. Maximin la Sainte Baume (Kilometer 154,5) stehen die beiden Sprintwertungen des Tages an.
12:54 - Die Etappe heute hat weniger Spektakuläres zu bieten, als die letzten Tage in den Alpen. Vier Bergwertungen stehen auf dem Programm: Cote de Chateauneuf (4. Kategorie Km 57), Cote de Villedieu (4. Kategorie, Km 93), Cote des Bastides (3. Kategorie, Km 201,5) und Col de la Gineste (3. Kategorie, Km 219,5).
12:51 - Die Franzosen versuchen es weiter. Nach Bouygues Telecom schiebt nun auch Cofidis einige Fahrer in die Führungspositionen des Hauptfeldes. Die Sportlichen Leiter der Teams haben ihren Profis Druck gemacht, sich heute unbedingt zu zeigen.
12:47 -
Grischa Niermann, Rabobank, hat sich ebenfalls zur Strategie der Rabobank-Equipe geäußert: "Wir wollen das Gelbe Trikot verteidigen. Auf uns wird sicher viel Arbeit warten, aber wir sind guter Dinge das wir das Jersey halten können. Etappensiege sind für uns derzeit kein Thema, wir bleiben erstmal alle an der Seite von Michael Rasmussen."
12:46 -
Die Rennsituation scheint sich nun zu stabilisieren. Rabobank kontrolliert das Peloton und die sechsköpfige Spitzengruppe baut den Vorsprung auf 1:10 Minuten aus.
12:43 -
Bittere Pille für den französischen Rennstall: Die unruhige Situation kommt Rabobank nicht zu Pass. Die Niederländer kontrollieren nun das Tempo im Peloton und die Ausreißer kommen schneller weg als bisher. Von 30 steigt der Vorsprung auf 45 Sekunden. Bouygues Telecom bleibt nur die Einsicht, die erste Fluchtgruppe verpasst zu haben.
12:41 - Thomas Voeckler (Bouygues Telecom) versucht sich aus dem Hauptfeld abzusetzen. Allerdings wird der Fluchtversuch des französischen "Kämpfers" durch das Peloton schnell wieder beendet.
12:39 -
In die Verfolgungsarbeit haben sich nun auch die Teams von CSC, Quick-Step und Rabobank eingereiht. Der Abstand zu den Spitzenfahrern bleibt allerdings konstant bei etwa 30 Sekunden.
12:36 -
Pierrick Federigo (Bouygues Telecom): "Wir wollen uns heute zeigen und uns besser als in den letzten Tagen präsentieren. Ich habe gute Erinnerungen an Marseille, hier habe ich im letzten Jahr gewonnen."
12:33 -
Bouygues Telecom gibt nicht auf. Mit fünf Fahrern sorgen die Franzosen für das Tempo des Hauptfeldes und halten die Ausreißer an der kurzen Leine (0:30 Sekunden). Weitere Attacken aus dem Peloton werden sofort unterbunden.
12:31 - Einen schlechten Eindruck hinterlässt erneut Alexander Winokurow. Nach seiner Ablösung als Astana-Kapitän durch Andreas Klöden "dümpelt" der Kasache am Ende des Pelotons herum.
12:29 - In der Spitzengruppe ist wieder Andrej Grivko dabei. Der Ukrainer wurde erst kurz vor der Tour in das Aufgebot von Milram berufen worden. Seine Nominierung rechtfertigt 23-Jährige mit seinem zweiten Ausreißversuch. Bereits auf 1. Etappe von London nach Canterbury war Grivko vorne dabei.
12:27 - Angenehme Situation für Rabobank: Die Niederländer können sich derzeit aus der Nachführarbeit heraushalten, denn die französischen Teams, allen voran Bouygues Telecom, wollen die Ausreißer nicht fahren lassen, da sie selbst keinen Fahrer in der Spitzengruppe vertreten haben.
12:23 - Die Gruppe kommt tatsächlich weg. 35 Sekunden haben die Ausreißer bereits herausgefahren. Kein Wunder: Als Bestplatzierter liegt Simon Gerrans auf Platz 90 in der Gesamtwertung. Sein Rückstand auf das Gelbe Trikot beträgt schon über eine Stunde.
12:21 - Die ersten Ausreißer sind Simon Gerrans (Ag2r), Claudio Corioni (Lampre), Anthony Charteau (Credit Agricole), Manuel Quinziato (Liquigas), Philippe Gilbert (fdjeux) und Andrej Grivko (Milram)
12:20 -
Kurz nach dem Etappenstart geht es wie erwartet los: Die ersten Attacken erfolgen. Sechs Fahrer haben sich aus dem Peloton abgesetzt und ergreifen die Flucht.
12:18 -
Der offizielle Start ist nun freigegeben. 174 Fahrer machen sich auf den Weg nach Marseille und sofort gibt es den ersten Sturz. Juan Jose Cobo (Saunier Duval) steigt aber sofort wieder aufs Rad und kann unverletzt weiterfahren.
12:15 - Die neutrale Zone ist mit 1,6 Kilometern sehr kurz. Der offizielle Start wird also jeden Moment freigegeben.
12:14 -
Rasmussens Teamkollege verrät die Strategie für die heutige Etappe: "Alles fährt für Rasmussen, wir wollen sein Gelbes Trikot bis in die Pyrenäen verteidigen. Wenn wir dafür heute arbeiten müssen, werden wir dies tun und nicht die Beine lang machen."
12:10 - Die Fahrer treten in die Pedale - der neutrale Start ist freigegeben. Ab jetzt heißt es Attacke für die Ausreißer und Kontrolle für die Mannschaft Rabobank, die das Gelbe Trikot von Michael Rasmussen gerne verteidigen will.
12:08 -
Ein weiterer O-Ton zum Thema Sinkewitz. Teamkollege Bernhard Eisel hat sich am Eurosport-Mikrofon zu Wort gemeldet. "Das ist natürlich ein schwerer Schlag für unsere Mannschaft. Aber wir befürworten zu 100 Prozent die Kontrollen und dementsprechend auch die Sanktionen, die jetzt wohl auf Patrik zukommen."
12:05 - Verkehrsprobleme sind offenbar der Grund, warum das Feld sich noch nicht auf den Weg nach Marseille machen darf. Die neue Startzeit ist für 12:10 Uhr angesetzt.
12:04 - Der neutrale Etappenstart in Tallard verzögert sich um ein paar Minuten, der Grund dafür ist nicht bekannt. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
12:00 -
Zum Doping-Test von Sinkewitz: T-Mobile-Manager Bob Stapleton erklärte vor dem Eurosport-Mikrofon: "Der Test wurde im Höhen-Trainingslager in den Pyrenäen durchgeführt. Für uns ist klar: Patrik Sinkewitz wird mit sofortiger Wirkung suspendiert. Falls die B-Probe den Befund bestätigt, wird der Fahrer selbstverständlich aus unserem Team ausgeschlossen."
11:50 -
Zurück zur heutigen Etappe: Das Wetter ist perfekt für einen tollen Renntag. Der Himmel ist blau, die Sonne strahlt und bei Temperaturen von bis zu 29° Grad herrschen optimale Bedingungen.
11:40 - Damit fällt ein erneuter Schatten auf das Bonner T-Mobile-Team, dass sich in den letzten Wochen stets für einen sauberen Radsport mit jungen, unverbrauchten Fahrern eingesetzt hat.
11:30 -
Die schlechten Nachrichten für T-Mobile reißen nicht ab: Bei einer Trainingskontrolle am 8. Juni ist Patrik Sinkewitz positiv auf Testosteron getestet worden. Der 26-Jährige wurde mit sofortiger Wirkung von seinem Rennstall suspendiert.
10:40 - In Marseille schlägt heute wohl wieder die Stunde der Sprinter. Allerdings müssen Zabel, Boonen und Co. aufpassen: Kurz vor dem Etappenziel müssen die Fahrer noch einmal über zwei Berge der dritten Kategorie. Diese beiden Anstiege könnten von Ausreißern genutzt werden, dem Feld zu entkommen und den Sprintern damit ein Schnippchen zu schlagen.
10:25 - Nach den anstrengenden Alpenetappen erwartet das Peloton heute wieder eine flachere Etappe. Allerdings ist das Teilstück an die Mittelmeerküste auch das zweitlängste der diesjährigen Tour.
10:10 -
Hallo und herzlich willkommen zur 10. Etappe der Tour de France über 229,5 Kilometer von Tallard nach Marseille. Um 12:00 Uhr erfolgt der neutrale Start - wir sind ab 11:45 Uhr für Sie LIVE dabei.