17:58 - Das große Auscheidungsfahren ist ausgeblieben, dafür haben wir einen Michael Rasmussen in Hochform erlebt. Chapeau an den Etappensieger! Morgen macht die Tour eine wohlverdiente Pause, wir melden uns dann am Dienstag gegen 12:00 Uhr mit dem nächsten Gewaltakt in den Alpen zurück. Wir sagen tschüss und danke, dass Sie mit dabei waren.
17:51 - Im Gesamtklassement führt nun Rasmussen mit 43 Sekunden Vorsprung auf Gerdemann, der wider alle Erwartungen einmal mehr seine große Kämpfernatur unter Beweis gestellt. Auf Rang drei liegt Iban Mayo mit 2:39 Minuten Rückstand, dahinter folgt Alejandro Valverde 2:51 Rückstand. Andreas Klöden kommt mit 3:46 Minuten Rückstand auf den 12. Gesamtrang, Teamkollege Winokurow liegt mit 5:23 Minuten Rückstand auf dem 23. Platz.
17:49 - Die Abstände hätten sicherlich größer sein können. Die Favoriten haben es sich mit ihrer passiven Fahrweise selbst zuzuschreiben, dass weiterhin alles offen ist.
17:48 - Kashechkin erhält als erster der Astana-Profis die selbe Zeit wie Valverde, Menchov, Evans, Moreau und Schleck. Damit liegen die Klassement-Fahrer weiter beisammen.
17:46 - Mit 4:30 Minuten Verspätung kommen Winokurow und Klöden ins Ziel. 5:10 zeigt die Uhr für Gerdemann.
17:46 - Mit 2:48 Minuten Rückstand kommt Mayo ins Ziel, weitere Sekunden später sprintet Valverde seine Mitstreiter ab und fährt auf Rang drei.
17:43 - Mayo konnte sich deutlich absetzen und wird als Zweiter über die Ziellinie fahren.
17:42 - Der Däne nimmt sich keine Zeit für eine Jubelpose, sondern kämpft um jede Sekunde, es scheint als hätte er bei dieser Tour noch mehr vor.
17:42 - Rasmussen biegt auf die Zielgerade ein und holt damit seinen dritten Etappensieg bei der Tour de France und das Gelbe Trikot.
17:40 - Wieder versucht es Mayo und kann ein kleines Loch aufreißen. Wer wird die Lücke schließen? Noch zieht niemand hinterher.
17:38 - Rasmussen an der 2000-Meter-Marke. Das er heute siegt ist sicher, doch wer wird Zweiter?
17:37 - Dahinter attackieren Menchov und Sastre, Klöden kann mitziehen, Winokurow muss abreißen lassen - das ist bitter für den Kasachen.
17:37 - Valverde fährt ein Stückchen aus der Gruppe heraus und beäugt seine Kontrahenten. Vorne kommt sein Teamkollege Arroyo in Sicht.
17:36 - Zwischen Rasmussen und der Gruppe mit Valverde und Moreau fährt noch immer Arroyo. Contador ist nach seiner Panne in die Gruppe mit Klöden zurückgefallen.
17:34 - Moreau ist indessen sichtlich genervt, dass sich nichts bewegt. Panne bei Contador.
17:33 - Klöden fährt eine Tempoverschärfung, die Gerdemann nicht mehr mitgehen kann.
17:33 - Valverde und Moreau machen den stärksten Eindruck unter den Klassementfahrern, wissen ihre Situation allerdings nicht zu nutzen.
17:30 - Der Abstand von Rasmussens zur Gruppe um Winokurow und Klöden schrumpft auf 4:48, Gerdemann kann also noch hoffen, im Ziel abermals das Gelbe Trikot überzustreifen.
17:27 - Abermals Moreau, abermals Valverde hinterher. Dahinter schließt Mayo die Lücke. Es bleibt abzuwarten, wie oft sich dieses Spielchen noch wiederholen wird.
17:26 - Kashechkin beteiligt sich nicht an der Führungsarbeit, bleibt passiv und setzt lediglich hinterher. Moreau versucht es abermals, allerdings wieder ohne Erfolg.
17:24 - Während die Favoriten ohne Ergebnis einen Antritt nach dem anderen platzieren, strebt Rasmussen mutterseelenallein dem Ziel entgegen.
17:22 - Auch Popovych, Contador, Evans, Kashechkin und Schleck kommen wieder heran. Mit Kashechkin greift nun Astanas "Plan B", nachdem Klöden und Winokurow bereits auf eine Minute distanziert sind.
17:19 - Moreau ist heute unermüdlich. Immer wieder zupft der Franzose an, jedesmal springen Valverde und Mayo hinterher. Die beiden Iberer haben im Kreis der Favoriten die besten Antworten auf Moreaus Attacken zu haben.
17:18 - 12 Kilometer vor dem Ziel dürfte Rasmussen den Etappensieg sicher haben. Der wahre Kampf brennt nun in den Reihen der Favoriten, die alle im selben Zeitfenster liegen.
17:16 - Moreau hat die Nase scheinbar voll und geht erneut. Ohne Probleme hält Valverde mit, auch Evans probiert es hat aber erheblich mehr Mühe.
17:12 - Popovych hält das Tempo nicht durch und fällt wieder zurück. Valverde, Contador, Moreau, Evans, Kashechkin und Schleck schließen indessen zu Mayo auf.
17:11 - Popovych setzt sich an die Spitze des flüchtigen Favoritengrüppchens, um die Lücke zu Iban Mayo zu schließen. Immer wieder dreht sich Andrej Kashechkin um, um nach seinen beiden Kapitänen zu sehen.
17:09 - Savoldelli macht an der Spitze des dezimierten Feldes das Tempo für Klöden und Winokurow. Leipheimer, Menchov, Pereiro und Gerdemann befinden sich ebenfalls in dieser Gruppe.
17:08 - Von hinten fährt der Baske nun zu Goubert auf, der allerdings nicht mit dem Saunier Duval-Profi Schritt halten kann.
17:07 - Mayo kontert die abermalige Attacke von Moreau und springt davon. Noch wird nicht hinterher gesetzt.
17:06 - Wieder versucht es Moreau, aber Mayo, Valverde, Contador, Evans und Popovych halten mit.
17:05 - Kashechkin setzt nach, wo sind Winokurow und Klöden? Auch Cadel Evans (Predictor Lotto) ist mit dabei.
17:03 - Iban Mayo reagiert als erster, Valverde springt an das Hinterrad des Basken. Was tut Astana?
17:02 - Pünktlich zum Schlussanstieg treten auch die Favoriten auf den Plan: Christophe Moreau scheint sich gut zu fühlen und eröffnet die Attacken.
17:02 - 20 Kilometer vor dem Ziel schlüpft Rasmussen mit einem fünfminütigen Vorsprung ins Gelbe Trikot.
16:59 - Das Kommando Rasmussen entfaltet seine volle Durchschlagskraft: Der Däne erholt abermals die Schlagzahl und schüttelt Colom und Arroyo ab wie überreifes Fallobst.
16:51 - Im Hauptfeld kehrt unterdessen Unruhe ein: Mit geschlossener Mannschaftsstärke schiebt sich Team Astana an die Spitze des Pelotons. Es sieht danach aus, als würde die kasachische Equipe bereits Vorbereitungen für den finalen Angriff am Schlussanstieg treffen. Zumal mit Colom ein Adjutant im Spitzentrio fährt.
16:51 - Inzwischen überquert das Führungstrio mit dem furiosen Rasmussen an der Spitze die Bergwertung an der Montee d'Hautville. Damit fährt der Rabobank-Profi nun im virtuellen Bergtrikot.
16:46 - Die schwarze Serie für T-Mobile setzt sich fort: Auch Marcus Burghardt steigt unmittelbar nach seinem Kapitän aus.
16:45 - Rogers beendet seinen Leidensweg und steigt weinend vom Rad. Schade, dass diese Tour für den T-Mobile-Kapitän ein solches Ende nehmen muss.
16:40 - Rasmussens Vorsprung auf das Hauptfeld bleibt konstant bei 4:25 Minuten, was zeigt, dass auch im Peloton ein hohes Tempo angeschlagen wird. Mit einem Gewicht von 60 Kg bei einer Größe von 1,75 Metern und lediglich sechs Prozent Körperfettanteil bringt Rasmussen ideale Voraussetzungen für die Jagd nach den Bergpunkten mit.
16:36 - Unter den mitleidigen Blicken der anderen Profis fällt Rogers mit schmerzverzerrter Mine hinter das Feld zurück. Tragische Momente für den Mann der auf dem Weg zum Gelben Trikot war und nun an den Wagen des Rennarztes heranfährt.
16:34 - Noch kleben Colom und Arroyo an Rasmussens Hinterrad. An Führungsarbeit ist bei den beiden Spaniern allerdings nicht mehr zu denken, sie haben bereits Mühe die enorm hohe Freqeunz des Dänen mitzugehen.
16:30 - Bittere Momente für Michael Rogers, der zwischenzeitlich im virtuellen Gelben Trikot unterwegs war und nun immer weiter nach hinten zurückfällt.
16:24 - Auf jeden Fall wird der Kletterspezialist, der die Führung nicht mehr aus der Hand gibt, zum Ende der Etappe genügend Bergpunkte auf dem Konto haben, um dem Franzosen Sylvain Chavanel das Gepunktete Trikot abzuknöpfen.
16:19 - Mit Arroyo und Colom am Hinterrad nimmt Rasmussen den Anstieg nach Hauteville in Angriff. Der ehemalige Mountainbiker, der auf der 9. Etappe der Tour de France 2005 einen überlegenen Sieg feierte, indem er sechs Minuten Vorsprung auf Lance Armstrong herausfuhr,hat heute eine wahre Rakete gezündet. Es scheint nicht unmöglich, dass er auch heute, das Ziel in Front erreicht.
16:18 - Neben Rogers können auch Goubert und Kohl mit dem extremen Tempo von Rasmussen nicht mehr Schritt halten.
16:15 - Arroyo lässt sich indessen an der linken Hand behandeln, Rogers hat Probleme zu folgen. Anscheinend kamen die beiden doch nicht so glimpflich wie zunächst angenommen davon.
16:13 - Diese Abfahrt hat es wirklich in sich: Der Reihe nach gehen auch Wegelius (Liquigas), O'Grady (CSC) und Levi Leipheimer zu Boden.
16:12 - Weitere 30 Sekunden später folgen Astarloza (Eusktaltel), Vila (Lampre), Barredo (Quick Step) und Cardenas (Barloworld).
16:09 - 2:30 Minuten hinter der Truppe um Rasmussen folgt eine weitere Gruppe mit Gutierrez (Caisse d'Epargne), Voigt (CSC), Txurruka und Verdugo (Euskaltel), Le Mevel (Credit Agricole), Hincapie und Paulinho (Discovery) sowie Moreni (Cofidis).
16:07 - Es dauert nicht lange bis Arroyo und Rogers, die die Abfahrt gemeinsam fortgesetzt haben, wieder Anschluss an ihre ehemaligen Mitstreiter gefunden haben.
16:05 - Rasmussen hat das Tempo scheinbar etwas gedrosselt, denn der Vorsprung zum Hauptfeld hat sich verringert.
16:03 - Michal Rogers hat indessen das Rad gewechselt und sitzt bereits wieder im Sattel. Der Australier scheint mit dem Schrecken davongekommen zu sein.
16:01 - Glücklicherweise geht es nicht allzu tief hinab. Nach einem Schreckmoment klettert Arroyo die Böschung hinauf und bäugt kritisch sein Rad. Das erinnert stark an Jan Ullrichs Sturz in einen Gebirgsbach 2001.
16:00 - Noch schlimmer erwischt es David Arroyo, der seine Rennmaschine ebenfalls gegen die Straßenbegrenzung steuert, nach vorn über den Lenker absteigt und kopfüber die Böschung hinabstürzt.
15:58 - Sturz! Rogers versteuert sich in einer engen Haarnadel Kurve und kracht in die Leitplanke.
15:57 - Ebenso teuflisch schnell wie es den berghinauf ging, stürzt sich die Spitzengruppe bergab ins Tal. Das sieht extrem riskant aus...
15:52 - Allmählich muss man sich fragen, worauf die Favoriten im Peloton warten. Sollte die Gruppe mit Rogers und Rasmussenn heute durchkommen, dann ist das zwar noch nicht der Toursieg, aber doch die halbe Miete.
15:51 - Michael Rogers fährt inzwischen im virtuellen Gelben Trikot, das er beim derzeitigen Vorsprung von über fünf Minuten seinem Teamkollegen Linus Gerdemann abgenommen hat.
15:50 - Nun geht es zunächst 20 Kilometer bergab ins Tal, bevor der Anstieg nach Hauteville beginnt.
15:47 - Wie erwartet holt sich Rasmussen auf dem Gipfel mit links und völlig unbedrängt 15 Punkte für das Bergtrikot. Dahinter folgen Kohl (12 Punkte) und Goubert (10 Punkte).
15:45 - Der Däne im Rabobanktrikot gibt das Tempo vor und wird sich die Bergpunkte nicht nehmen lassen. Am Ende des Grüppchens kurbelt Colom verzweifelt auf einer kleinen Übersetzung.
15:41 - Rasmussen stampft unbeirrt dem Gipfel entgegen. Einen Kilometer unterhalb der Bergwertung kann Le Mevel dieses Höllentempo nicht mehr mitgehen und muss reißen lassen.
15:40 - Rasmussen, Rogers, Arroyo, Goubert, Colom und Le Mevel verbuchen einen Vorsprung von 3:55 Minuten vor dem Peloton. Dazwischen radelt eine weitere Gruppe mit Jens Voigt und Gutierrez.
15:35 - Auch das Hauptfeld bricht allmählich auseinander. Alejandro Valverde ist bereits isoliert und muss nun ohne seine Helfer auskommen.
15:32 - Am "Zwischengipfel" des Col du Meraillet kommt es zum Zusammenschluss. Damit sind jetzt sieben Fahrer in Front zusammen.
15:30 - Le Mevel und Colom haben sich wieder gefangen und sind kurz davor wieder zur Gruppe um Rasmussen aufzuschließen, die ihrerseits Kohl in Sichtweite hat.
15:27 - Noch immer sind es zehn Kilometer bis zum Gipfel. Zur rechten Kohls tut sich ein atemberaubendes Bergpanorama auf.
15:26 - Kohl, der auf dem letzten Kilometer nochmals richtig an Fahrt aufgnommen hat, behauptet schon 4:15 Minuten auf das Feld mit dem Gelben Trikot.
15:24 - Rasmussen zieht mit Rogers, Gutierrez und Arroyo am Hinterrad an Antonio Colom vorbei und ist damit nun der nächste Verfolger von Bernhard Kohl, der mit 1:15 Vorsprung an der Rennspitze fährt.
15:21 - Der Baske Amets Txurruka (Euskaltel) kann sich ebenfalls aus dem Hauptfeld absetzen und macht sich an die Verfolgung von Rasmussen, dem es noch nicht gelungen ist Arroyo abzuhängen.
15:18 - Mit rundem Tritt zieht der Däne an den versprengten Überresten der ehemaligen Spitzengruppe vorbei.
15:18 - Dieser Zusammenschluss ist nicht nach Rasmussens Geschmack. Das 60 Kg schwere Leichtgewicht erhöht sofort die Schlagzahl und zieht abermals davon.
15:15 - Mit vereinten Kräften schließen Juan Miguel Mercado (Agritubel) und Sergio Paulinho (Discovery) zu Rasmussen und Arroyo auf.
15:13 - David Arroyo (Caisse d'Epargne) will indessen Michael Rasmussen nicht ohne Gegenwehr ziehen lassen und heftet sich ans Hinterrad des dürren Rabobank-Profis.
15:11 - Bernhard Kohl hat sich bereits eine halbe Minute Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger, den Franzosen Christophe Le Mevel erarbeitet.
15:09 - Stefan Schumacher kann nicht mehr nachlegen, muss der erhöhten Schlagzahl der Spitzenreiter seinen Tribut zollen und fällt zurück.
15:07 - Wie erwartet sehen wir das orangefarbene Trikot von Michael Rasmussen an der Spitze des Feldes. Mit einem platzierten Antritt kann sich der Däne spielend absetzen.
15:05 - Bernhard Kohl nutzt eine Spitzkehre, um sich aus der Spitzengruppe abzusetzen. Zeitgleich gehen auch im Hauptfeld die ersten Attacken.
15:05 - Aufgrund der sehr unterschiedlichen Steigungsgrade ist der Cormet de Roseland sehr unangenehm zu fahren. Stetig muss der Gang gewechselt werden, was es unmöglich macht einen konstanten Rhythmus beizubehalten.
15:02 - Neben Hincapie fahren mit Jens Voigt und David Millar zwei weitere Profis, die Etappensiege bei der großen Schleife verzeichnen konnten.
15:01 - Defekt bei David Millar, der ein Rad tauschen muss und damit natürlich aus der Spitzengruppe herausfällt.
14:55 - In der Spitzengruppe geht George Hincapie vermehrt aus dem Sattel und zieht das Tempo hoch. Der US-Amerikaner, der Lance Armstrong bei allen Toursiegen in der Funktion des Edeldomestiken begleitete. Auch diesemal steht der schüchterne Profi im Dienst seiner beiden Kapitäne Alberto Contador und Levi Leipheimer.
14:52 - Auf dem Papier ist der Cormet de Roseland der schwierigste Anstieg des Tages, der teilweise mit Steil-Passagen von 10 Prozent aufwartet.
14:48 - Kleine Erinnerung an die Zusammensetzung der Spitzengruppe: Kohl und Schumacher (Gerolsteiner), Hincapie (Discovery Channel), Le Mevel (Credit Agricole), Gutierrez (Caisse d'Epargne), Willems (Liquigas), Rogers (T-Mobile), Millar (Saunier Duval), Vaugrenard (FDJeux), Verdugo und Azanza (Eusktaltel), Aerts (Predictor Lotto), Colom (Astana), Voigt (CSC), Moreni (Cofidis), Voeckler (Bouygues), Arrieta und Goubert (AG2R).
14:45 - Ein interessantes Bild bietet sich im vorderen Drittel des Pelotons: Während Boonen, McEwen, Hushovd und Co längst die Segel gestrichen und sich ins Gruppetto verabschiedet haben radelt Erik Zabel (Milram) scheinbar mühelos am Hinterrad von Gelb-Träger Gerdemann.
14:41 - Der Vorsprung der 18 Führenden sinkt jetzt erstmals seit längerer Zeit wieder unter zwei Minuten.
14:38 - Mit dem ausgewiesenen Kletterer Antonio Colom hat die kasachische Equipe ebenfalls einen Fahrer mit nach vorn geschickt. Schon am Vortag war mit Paolo Savoldelli "Plan B" in der Spitzengruppe geradelt, um im Falle einer Schwächephase seiner Kapitäne in die Bresche springen zu können. Heute soll der kleine Italiener auf Anweisung von Teamchef Biver allerdings nicht von Klödens Seite weichen.
14:33 - Andreas Klöden und Alexander Winokurow werden schon nach den ersten Kilometern in diesem Anstieg spüren, ob sie die Beine haben, um den Attacken der Konkurrenz standzuhalten. Vor dem Start in Le Grand Bornand hatte sich Klöden vor dem Eurosport-Mikrofon überrascht gezeigt, wie gut es für ihn bisher trotz Verletzungen gelaufen ist: "Noch ist alles offen und es kann nur besser werden. Trotzdem denke ich lediglich von Tritt zu Tritt."
14:31 - Exakt 100 Kilometer vor dem Ziel in Tignes, das noch nie Etappenort der Großen Schleife war, beginnt der Anstieg zum Cormet de Roseland. Bei der Verpflegungsstation in Beaufort kann nocheinmal zugelangt werden, bevor es engültig zur Sache geht.
14:26 - Während Rabobank an der Spitze des Hauptfeldes mit sieben Fahrern ackert, um den Rückstand zu den Ausreißern gering zu halten. Versucht T-Mobile das Tempo zugunsten ihres Kapitäns Rogers, der in der Spitzengruppe fährt, zu verschleppen. Für das Team in magenta ist die Ausgangsposition damit mehr als komfortabel.
14:23 - Im Vorbeirollen gehen die Zähler an Willems (Liquigas) und Kohl (Gerolsteiner).
14:18 - Die Spitzengruppe passiert in diesem Moment den Wintersportort Albertville, in dem die zweite Sprintwertung des Tages ausgetragen wird. Umkämpft sind die Zähler für das Grüne Trikot jedoch nicht.
14:13 - Unter den Ausreißern ist der Australier Michael Rogers auf Rang 14 (4:03 Minuten Rückstand auf Gerdemann) der Bestplatzierte im Gesamtklassemnt. Noch ist der Alleskönner mit den ausgezeichneten Zeitfahrqualitäten allerdings keine Gefahr für das Gelbe Trikot seines Teamkollegen Linus Gerdemann.
14:10 - Diesmal muss sich Schumacher Voeckler geschlagen geben, der damit zehn Wertungspunkte einheimst. Dahinter folgen Goubert, Millar, Kohl und Rogers.
14:09 - Die 18-köpfige Gruppe erreicht die Kuppe der dritten Bergwertung des Tages, den Col de Tamie, mit 1:25 Vorsprung vor dem Feld.
14:03 - Fast unbemerkt steigt indessen der Sprinter Marc Cavendish hinter dem Feld vom Rad.
13:59 - Ein Moment der Unachtsamkeit verdammt Rabobank nun zur alleinigen Nachführarbeit: Als einzigem der großen Teams ist es der Mannschaft von Denis Menchov nicht gelungen einen Fahrer in der Ausreißergruppe zu platzieren.
13:57 - Auch George Hincapie (Discovery Channel) und Michael Rogers (T-Mobile) radeln in der ersten Spitzengruppe, deren Vorsprung eine Minute vor dem Feld der Verfolger beträgt.
13:56 - Ein harter Arbeitstag steht vor allem den Wasserträgern bevor: Durchschnittlich 10-15 Trinkflaschen verbraucht ein Fahrer an heißen Tagen wie diesen.
13:55 - Bei diesem hochkarätig besetzten Aufgebot ist es verständlich, dass Rabobank diese Gruppe nicht entkommen lassen will. Mit Rasmussen hat die holländische Equipe schließlich selbst ein heißes Eisen im Feuer.
13:54 - In Front befinden sich u.a. Gutierrez, Rogers, Voigt, Aerts, Arrieta, Goubert, Azanza, Verdugo, Schumacher, Kohl, Le Mevel, Hincapie, Voeckler, Augé, Moreni, Willems, Jegou, Vaugrenard, Colom und Millar.
13:53 - Die Tempoarbeit an der Spitze des Pelotons, aus dem sich nach und nach die komplette Sprinterfraktion verabschiedet, verfehlt ihre Wirkung nicht: Der Rückstand zur ersten Ausreißergruppe schmilzt auf 50 Sekunden.
13:47 - Unmittelbar hinter dem Zwischenspurt in Faverges wird Voeckler von seinen direkten Verfolger gestellt. An Lilian Jegou (Francaise des Jeux) und Stephane Goubert (AG2R) gehen vier und zwei Sprintpunkte.
13:45 - Voeckler hat im Tal nun bereits einen Vorsprung von einer knappen Minute auf die erste Verfolgergruppe. Der Franzosen, der an seinem schaukelnden Wiegetritt schon von weitem zu erkennen ist, hätte einen mörderischen Ritt vor sich, wenn er ihn alleine bestreiten will.
13:43 - Drei Fahrer kämpfen bereits jetzt hinter dem Ende des Feldes ums Überleben: Mark Cavendish (T-Mobile), Robbie McEwen (Predictor-Lotto) und Romain Feillu (Ag2R). Wenn das Trio den Rest der Etappe alleine bestreiten muss, dürfte es große Schwierigkeiten bekommen die Karrenzzeit einzuhalten.
13:41 - Die Rennsituation ist momentan recht unüberschaubar: Thomas Voeckler (Bouygues Telecom) hat 12 Sekunden Vorsprung auf eine erste Verfolgergruppe mit Moreau. Dahinter weitere Verfolger, dann das Peloton und die Abgehängten. Erst am Ende der langen Abfahrt wird sich die Situation neu geordnet haben.
13:39 - An der Spitze des Feldes macht Rabobank das Tempo für ihren Kapitän Denis Menchov. Auch Valverde, Pereiro, Karpets, Evans, Sastre, Moreau und Leipheimer müssen heute endlich die Karten auf den Tisch legen, nachdem die gestrige Bergetappe aufgrund der Hitze in sich zusammenfiel, sonst werden sie es bereuen.
13:35 - Jetzt gilt es aufzupassen. Der Franzose Moreau könnte selbst für starke Kletterer zur Gefahr werden, wenn man ihn allzu weit ziehen lässt.
13:30 - In der Abfahrt setzt der Franzose Thomas Voeckler die nächste Attacke. Christophe Moreau (AG2R) springt in die nächste Verfolgergruppe.
13:27 - Die zweite Bergwertung geht ebenfalls an Stefan Schumacher Schumacher. Dahinter folgen Garate (Quick Step), Verdugo (Eusktaltel) und Goubert (AG2R).
13:24 - Auch die Spitzengruppe beginnt sich im Anstieg zur Cote du Bouchet-Mont-Charvin in ihre Einzelteile aufzusplittern.
13:23 - Schon jetzt ist es unerträglich heiß. Die Sonne brennt und die Profis haben ihre Trikots weit aufgerissen. Am Ende des Pelotons verabschieden sich bereits die ersten Fahrer aus der Fraktion der Sprinter.
13:19 - Auf der Kuppe des Col du Marais holt sich Stefan Schumacher die erste Bergwertung des Tages vor Efimkin und Sieberg.
13:19 - Am ersten Anstieg des Tages, dem Col du Marais (4. Kategorie), behauptet die Fünfer-Gruppe bereits 20 Sekunden Vorsprung.
13:14 - Kurz darauf hält es auch Stephan Auge (Cofidis) nicht mehr im Feld. Der Franzose heftet sich an die Fersen der Ausreißer.
13:10 - Stefan Schumacher (Gerolsteiner), Alexander Efimkin (Barloworld) und Marcel Sieberg (Milram) setzen hinterher.
13:08 - Das Peloton rollt und schon setzt Lilian Jegou (Francaise des Jeux) bei Kilometer eins die erste Attacke.
13:04 - Der an einer Steißbeinfraktur leidende Klöden ist an Position sechs mit 3:39 Minuten Rückstand auf Gerdemann sogar der bestplatzierteste Anwärter auf das Podium in Paris.
12:55 - Astanas Sorgenkinder Alexander Winokurow und Andreas Klöden sind auch heute wieder schwer bandagiert zum Start angetreten. Inwiefern die beiden jedoch tatsächlich noch von ihren Verletzungen beeinträchtigt werden oder schon zum verdeckten Bluff übergegangen sind bleibt zu spekulieren.
12:50 - Unverständnis über die Teamtaktik von CSC und Caisse d'Epargne, die sich auf dem gestrigen Tagesabschnitt mehr als zurückgehalten hatten, zeigte vor dem Start Astana-Teamchef Marc Biver: "Wenn ich Sastre oder Valverde wäre hätte ich alles daran gesetzt, um Astana abzuschießen."
12:43 - Dass Schleck für einen Alleinritt über Alpengipfel das nötige Rüstzeug mitbringt hat der zurückhaltende 27-Jährige im Vorjahr bewiesen, als er als Tour-Debütant die Bergankunft im legendären Alpe d'Huez für sich entschied. Zuvor hatte er bereits den Frühjahrsklassiker Amstel Gold Race gesiegt.
12:39 - Auch der Luxemburger Frank Schleck (CSC) ist ein Kandidat für eine erfolgreiche Attacke, falls er von Kapitän Sastre einen Freifahrschein erhält. Sollte der Sohn von Johnny Schleck, der in den 60er- und 70er-Jahren achtmal die Tour fuhr, früh angreifen, dürfte es schwer werden ihn wieder einzufangen.
12:35 - Einiges vorgenommen hat sich mit Sicherheit das dänische Leichtgewicht Michael Rasmussen (Rabobank). Für den Vorjahresgewinner des Bergtrikots bietet das heutige Terrain ideale Vorraussetzungen, um ausgiebig Bergpunkte einzuheimsen.
12:24 - Angesichts der Kletterstärken von Alejandro Valverde (Caisse d'Epargne), Alberto Contador (Discovery Channel) oder Carlos Sastre (CSC) dürfte dieser Tip nicht schlecht gewesen sein.
12:18 - Zum Angriff blasen wollen indessen die großen Favoriten auf den Gesamtsieg: "Das war heute die Beobachtungsphase. Am Sonntag sehen wir den ersten KO", hatte Frankreichs Podiumshoffnung Christophe Moreau (Ag2R) nach der gestrigen Zielankunft prophezeit und auf einen spanischen Tagessieger getippt.
12:15 - Gerdemann, der im Gesamtklassement mit 1:24 Minuten vor dem Basken Inigo Landaluze (Eusklatel) liegt, hat bereits angekündigt, weider in seine alte Herlferrolle zurückkehren zu wollen: "Ich werde morgen alles geben für Michael Rogers. Er ist der Kapitän und mein Job ist es, ihm zu helfen."
12:12 - Dass T-Mobile-Profi Linus Gerdemann, der gestern auf sensationelle Weise Etappensieg, Gelbes und Weißes Trikot eroberte, die Zielankunft im Wintersportort Tignes in der Spitzengruppe erreicht ist nicht zu erwarten. Der 24-Jährige, der gestern weit über dem Limit gefahren war, wird sicherlich größte Mühe haben mit dem Peloton Schritt zu halten.
12:06 - Direkt im Anschluss dürfte es im Schlussanstieg nach Tignes zum großen Ausscheidungsfahren der Favoriten kommen. Die letzten 17,9 Kilometer, mit durchschnittlich 5,5 Prozent Steigung bringen vermutlich die entscheidende Zäsur im Gesamtklassement.
12:01 - Wer es in der Spitzengruppe auf den Gipfel geschafft hat, dem bleibt anschließend kaum Zeit, um durchzuatmen, denn hinter dem Örtchen Bourg-Saint-Maurice wartet schon die nächste Kletterpartie hinauf zur Montee d'Hauteville (15,3 Kilometer, 4,7 Prozent).
11:57 - Von Beginn an geht es ausschließlich auf und ab, Flachpassagen sind Fehlanzeige. Die großen Schwierigkeiten warten auf der zweiten Hälfte mit drei Anstiegen der ersten Kategorie. Den Auftakt macht der bissige Cormet de Roseland, der mit seiner durchschnittlichen Steigung von sechs Prozent auf 20 Kilometern eine erste große Selektion herbeiführen dürfte.
11:48 - Hallo und herzlich willkommen zur 8. Etappe der Tour de France. Der heutige Tagesabschnitt ist mit 165 Kilometern zwar keiner der längeren, weißt dafür allerdings das Profil eines Sägeblattes auf. Am des Weges von Le Grand-Bornand nach Tignes wartet zudem die erste "echte" Bergankunft dieser Tour.
Live - Kommentar
17:58 - Das große Auscheidungsfahren ist ausgeblieben, dafür haben wir einen Michael Rasmussen in Hochform erlebt. Chapeau an den Etappensieger! Morgen macht die Tour eine wohlverdiente Pause, wir melden uns dann am Dienstag gegen 12:00 Uhr mit dem nächsten Gewaltakt in den Alpen zurück. Wir sagen tschüss und danke, dass Sie mit dabei waren.
17:51 - Im Gesamtklassement führt nun Rasmussen mit 43 Sekunden Vorsprung auf Gerdemann, der wider alle Erwartungen einmal mehr seine große Kämpfernatur unter Beweis gestellt. Auf Rang drei liegt Iban Mayo mit 2:39 Minuten Rückstand, dahinter folgt Alejandro Valverde 2:51 Rückstand. Andreas Klöden kommt mit 3:46 Minuten Rückstand auf den 12. Gesamtrang, Teamkollege Winokurow liegt mit 5:23 Minuten Rückstand auf dem 23. Platz.
17:49 - Die Abstände hätten sicherlich größer sein können. Die Favoriten haben es sich mit ihrer passiven Fahrweise selbst zuzuschreiben, dass weiterhin alles offen ist.
17:48 - Kashechkin erhält als erster der Astana-Profis die selbe Zeit wie Valverde, Menchov, Evans, Moreau und Schleck. Damit liegen die Klassement-Fahrer weiter beisammen.
17:46 - Mit 4:30 Minuten Verspätung kommen Winokurow und Klöden ins Ziel. 5:10 zeigt die Uhr für Gerdemann.
17:46 - Mit 2:48 Minuten Rückstand kommt Mayo ins Ziel, weitere Sekunden später sprintet Valverde seine Mitstreiter ab und fährt auf Rang drei.
17:43 - Mayo konnte sich deutlich absetzen und wird als Zweiter über die Ziellinie fahren.
17:42 - Der Däne nimmt sich keine Zeit für eine Jubelpose, sondern kämpft um jede Sekunde, es scheint als hätte er bei dieser Tour noch mehr vor.
17:42 - Rasmussen biegt auf die Zielgerade ein und holt damit seinen dritten Etappensieg bei der Tour de France und das Gelbe Trikot.
17:40 - Wieder versucht es Mayo und kann ein kleines Loch aufreißen. Wer wird die Lücke schließen? Noch zieht niemand hinterher.
17:38 - Rasmussen an der 2000-Meter-Marke. Das er heute siegt ist sicher, doch wer wird Zweiter?
17:37 - Dahinter attackieren Menchov und Sastre, Klöden kann mitziehen, Winokurow muss abreißen lassen - das ist bitter für den Kasachen.
17:37 - Valverde fährt ein Stückchen aus der Gruppe heraus und beäugt seine Kontrahenten. Vorne kommt sein Teamkollege Arroyo in Sicht.
17:36 - Zwischen Rasmussen und der Gruppe mit Valverde und Moreau fährt noch immer Arroyo. Contador ist nach seiner Panne in die Gruppe mit Klöden zurückgefallen.
17:34 - Moreau ist indessen sichtlich genervt, dass sich nichts bewegt. Panne bei Contador.
17:33 - Klöden fährt eine Tempoverschärfung, die Gerdemann nicht mehr mitgehen kann.
17:33 - Valverde und Moreau machen den stärksten Eindruck unter den Klassementfahrern, wissen ihre Situation allerdings nicht zu nutzen.
17:30 - Der Abstand von Rasmussens zur Gruppe um Winokurow und Klöden schrumpft auf 4:48, Gerdemann kann also noch hoffen, im Ziel abermals das Gelbe Trikot überzustreifen.
17:27 - Abermals Moreau, abermals Valverde hinterher. Dahinter schließt Mayo die Lücke. Es bleibt abzuwarten, wie oft sich dieses Spielchen noch wiederholen wird.
17:26 - Kashechkin beteiligt sich nicht an der Führungsarbeit, bleibt passiv und setzt lediglich hinterher. Moreau versucht es abermals, allerdings wieder ohne Erfolg.
17:24 - Während die Favoriten ohne Ergebnis einen Antritt nach dem anderen platzieren, strebt Rasmussen mutterseelenallein dem Ziel entgegen.
17:22 - Auch Popovych, Contador, Evans, Kashechkin und Schleck kommen wieder heran. Mit Kashechkin greift nun Astanas "Plan B", nachdem Klöden und Winokurow bereits auf eine Minute distanziert sind.
17:19 - Moreau ist heute unermüdlich. Immer wieder zupft der Franzose an, jedesmal springen Valverde und Mayo hinterher. Die beiden Iberer haben im Kreis der Favoriten die besten Antworten auf Moreaus Attacken zu haben.
17:18 - 12 Kilometer vor dem Ziel dürfte Rasmussen den Etappensieg sicher haben. Der wahre Kampf brennt nun in den Reihen der Favoriten, die alle im selben Zeitfenster liegen.
17:16 - Moreau hat die Nase scheinbar voll und geht erneut. Ohne Probleme hält Valverde mit, auch Evans probiert es hat aber erheblich mehr Mühe.
17:12 - Popovych hält das Tempo nicht durch und fällt wieder zurück. Valverde, Contador, Moreau, Evans, Kashechkin und Schleck schließen indessen zu Mayo auf.
17:11 - Popovych setzt sich an die Spitze des flüchtigen Favoritengrüppchens, um die Lücke zu Iban Mayo zu schließen. Immer wieder dreht sich Andrej Kashechkin um, um nach seinen beiden Kapitänen zu sehen.
17:09 - Savoldelli macht an der Spitze des dezimierten Feldes das Tempo für Klöden und Winokurow. Leipheimer, Menchov, Pereiro und Gerdemann befinden sich ebenfalls in dieser Gruppe.
17:08 - Von hinten fährt der Baske nun zu Goubert auf, der allerdings nicht mit dem Saunier Duval-Profi Schritt halten kann.
17:07 - Mayo kontert die abermalige Attacke von Moreau und springt davon. Noch wird nicht hinterher gesetzt.
17:06 - Wieder versucht es Moreau, aber Mayo, Valverde, Contador, Evans und Popovych halten mit.
17:05 - Kashechkin setzt nach, wo sind Winokurow und Klöden? Auch Cadel Evans (Predictor Lotto) ist mit dabei.
17:03 - Iban Mayo reagiert als erster, Valverde springt an das Hinterrad des Basken. Was tut Astana?
17:02 - Pünktlich zum Schlussanstieg treten auch die Favoriten auf den Plan: Christophe Moreau scheint sich gut zu fühlen und eröffnet die Attacken.
17:02 - 20 Kilometer vor dem Ziel schlüpft Rasmussen mit einem fünfminütigen Vorsprung ins Gelbe Trikot.
16:59 - Das Kommando Rasmussen entfaltet seine volle Durchschlagskraft: Der Däne erholt abermals die Schlagzahl und schüttelt Colom und Arroyo ab wie überreifes Fallobst.
16:51 - Im Hauptfeld kehrt unterdessen Unruhe ein: Mit geschlossener Mannschaftsstärke schiebt sich Team Astana an die Spitze des Pelotons. Es sieht danach aus, als würde die kasachische Equipe bereits Vorbereitungen für den finalen Angriff am Schlussanstieg treffen. Zumal mit Colom ein Adjutant im Spitzentrio fährt.
16:51 - Inzwischen überquert das Führungstrio mit dem furiosen Rasmussen an der Spitze die Bergwertung an der Montee d'Hautville. Damit fährt der Rabobank-Profi nun im virtuellen Bergtrikot.
16:46 - Die schwarze Serie für T-Mobile setzt sich fort: Auch Marcus Burghardt steigt unmittelbar nach seinem Kapitän aus.
16:45 - Rogers beendet seinen Leidensweg und steigt weinend vom Rad. Schade, dass diese Tour für den T-Mobile-Kapitän ein solches Ende nehmen muss.
16:40 - Rasmussens Vorsprung auf das Hauptfeld bleibt konstant bei 4:25 Minuten, was zeigt, dass auch im Peloton ein hohes Tempo angeschlagen wird. Mit einem Gewicht von 60 Kg bei einer Größe von 1,75 Metern und lediglich sechs Prozent Körperfettanteil bringt Rasmussen ideale Voraussetzungen für die Jagd nach den Bergpunkten mit.
16:36 - Unter den mitleidigen Blicken der anderen Profis fällt Rogers mit schmerzverzerrter Mine hinter das Feld zurück. Tragische Momente für den Mann der auf dem Weg zum Gelben Trikot war und nun an den Wagen des Rennarztes heranfährt.
16:34 - Noch kleben Colom und Arroyo an Rasmussens Hinterrad. An Führungsarbeit ist bei den beiden Spaniern allerdings nicht mehr zu denken, sie haben bereits Mühe die enorm hohe Freqeunz des Dänen mitzugehen.
16:30 - Bittere Momente für Michael Rogers, der zwischenzeitlich im virtuellen Gelben Trikot unterwegs war und nun immer weiter nach hinten zurückfällt.
16:24 - Auf jeden Fall wird der Kletterspezialist, der die Führung nicht mehr aus der Hand gibt, zum Ende der Etappe genügend Bergpunkte auf dem Konto haben, um dem Franzosen Sylvain Chavanel das Gepunktete Trikot abzuknöpfen.
16:19 - Mit Arroyo und Colom am Hinterrad nimmt Rasmussen den Anstieg nach Hauteville in Angriff. Der ehemalige Mountainbiker, der auf der 9. Etappe der Tour de France 2005 einen überlegenen Sieg feierte, indem er sechs Minuten Vorsprung auf Lance Armstrong herausfuhr,hat heute eine wahre Rakete gezündet. Es scheint nicht unmöglich, dass er auch heute, das Ziel in Front erreicht.
16:18 - Neben Rogers können auch Goubert und Kohl mit dem extremen Tempo von Rasmussen nicht mehr Schritt halten.
16:15 - Arroyo lässt sich indessen an der linken Hand behandeln, Rogers hat Probleme zu folgen. Anscheinend kamen die beiden doch nicht so glimpflich wie zunächst angenommen davon.
16:13 - Diese Abfahrt hat es wirklich in sich: Der Reihe nach gehen auch Wegelius (Liquigas), O'Grady (CSC) und Levi Leipheimer zu Boden.
16:12 - Weitere 30 Sekunden später folgen Astarloza (Eusktaltel), Vila (Lampre), Barredo (Quick Step) und Cardenas (Barloworld).
16:09 - 2:30 Minuten hinter der Truppe um Rasmussen folgt eine weitere Gruppe mit Gutierrez (Caisse d'Epargne), Voigt (CSC), Txurruka und Verdugo (Euskaltel), Le Mevel (Credit Agricole), Hincapie und Paulinho (Discovery) sowie Moreni (Cofidis).
16:07 - Es dauert nicht lange bis Arroyo und Rogers, die die Abfahrt gemeinsam fortgesetzt haben, wieder Anschluss an ihre ehemaligen Mitstreiter gefunden haben.
16:05 - Rasmussen hat das Tempo scheinbar etwas gedrosselt, denn der Vorsprung zum Hauptfeld hat sich verringert.
16:03 - Michal Rogers hat indessen das Rad gewechselt und sitzt bereits wieder im Sattel. Der Australier scheint mit dem Schrecken davongekommen zu sein.
16:01 - Glücklicherweise geht es nicht allzu tief hinab. Nach einem Schreckmoment klettert Arroyo die Böschung hinauf und bäugt kritisch sein Rad. Das erinnert stark an Jan Ullrichs Sturz in einen Gebirgsbach 2001.
16:00 - Noch schlimmer erwischt es David Arroyo, der seine Rennmaschine ebenfalls gegen die Straßenbegrenzung steuert, nach vorn über den Lenker absteigt und kopfüber die Böschung hinabstürzt.
15:58 - Sturz! Rogers versteuert sich in einer engen Haarnadel Kurve und kracht in die Leitplanke.
15:57 - Ebenso teuflisch schnell wie es den berghinauf ging, stürzt sich die Spitzengruppe bergab ins Tal. Das sieht extrem riskant aus...
15:52 - Allmählich muss man sich fragen, worauf die Favoriten im Peloton warten. Sollte die Gruppe mit Rogers und Rasmussenn heute durchkommen, dann ist das zwar noch nicht der Toursieg, aber doch die halbe Miete.
15:51 - Michael Rogers fährt inzwischen im virtuellen Gelben Trikot, das er beim derzeitigen Vorsprung von über fünf Minuten seinem Teamkollegen Linus Gerdemann abgenommen hat.
15:50 - Nun geht es zunächst 20 Kilometer bergab ins Tal, bevor der Anstieg nach Hauteville beginnt.
15:47 - Wie erwartet holt sich Rasmussen auf dem Gipfel mit links und völlig unbedrängt 15 Punkte für das Bergtrikot. Dahinter folgen Kohl (12 Punkte) und Goubert (10 Punkte).
15:45 - Der Däne im Rabobanktrikot gibt das Tempo vor und wird sich die Bergpunkte nicht nehmen lassen. Am Ende des Grüppchens kurbelt Colom verzweifelt auf einer kleinen Übersetzung.
15:41 - Rasmussen stampft unbeirrt dem Gipfel entgegen. Einen Kilometer unterhalb der Bergwertung kann Le Mevel dieses Höllentempo nicht mehr mitgehen und muss reißen lassen.
15:40 - Rasmussen, Rogers, Arroyo, Goubert, Colom und Le Mevel verbuchen einen Vorsprung von 3:55 Minuten vor dem Peloton. Dazwischen radelt eine weitere Gruppe mit Jens Voigt und Gutierrez.
15:35 - Auch das Hauptfeld bricht allmählich auseinander. Alejandro Valverde ist bereits isoliert und muss nun ohne seine Helfer auskommen.
15:32 - Am "Zwischengipfel" des Col du Meraillet kommt es zum Zusammenschluss. Damit sind jetzt sieben Fahrer in Front zusammen.
15:30 - Le Mevel und Colom haben sich wieder gefangen und sind kurz davor wieder zur Gruppe um Rasmussen aufzuschließen, die ihrerseits Kohl in Sichtweite hat.
15:27 - Noch immer sind es zehn Kilometer bis zum Gipfel. Zur rechten Kohls tut sich ein atemberaubendes Bergpanorama auf.
15:26 - Kohl, der auf dem letzten Kilometer nochmals richtig an Fahrt aufgnommen hat, behauptet schon 4:15 Minuten auf das Feld mit dem Gelben Trikot.
15:24 - Rasmussen zieht mit Rogers, Gutierrez und Arroyo am Hinterrad an Antonio Colom vorbei und ist damit nun der nächste Verfolger von Bernhard Kohl, der mit 1:15 Vorsprung an der Rennspitze fährt.
15:21 - Der Baske Amets Txurruka (Euskaltel) kann sich ebenfalls aus dem Hauptfeld absetzen und macht sich an die Verfolgung von Rasmussen, dem es noch nicht gelungen ist Arroyo abzuhängen.
15:18 - Mit rundem Tritt zieht der Däne an den versprengten Überresten der ehemaligen Spitzengruppe vorbei.
15:18 - Dieser Zusammenschluss ist nicht nach Rasmussens Geschmack. Das 60 Kg schwere Leichtgewicht erhöht sofort die Schlagzahl und zieht abermals davon.
15:15 - Mit vereinten Kräften schließen Juan Miguel Mercado (Agritubel) und Sergio Paulinho (Discovery) zu Rasmussen und Arroyo auf.
15:13 - David Arroyo (Caisse d'Epargne) will indessen Michael Rasmussen nicht ohne Gegenwehr ziehen lassen und heftet sich ans Hinterrad des dürren Rabobank-Profis.
15:11 - Bernhard Kohl hat sich bereits eine halbe Minute Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger, den Franzosen Christophe Le Mevel erarbeitet.
15:09 - Stefan Schumacher kann nicht mehr nachlegen, muss der erhöhten Schlagzahl der Spitzenreiter seinen Tribut zollen und fällt zurück.
15:07 - Wie erwartet sehen wir das orangefarbene Trikot von Michael Rasmussen an der Spitze des Feldes. Mit einem platzierten Antritt kann sich der Däne spielend absetzen.
15:05 - Bernhard Kohl nutzt eine Spitzkehre, um sich aus der Spitzengruppe abzusetzen. Zeitgleich gehen auch im Hauptfeld die ersten Attacken.
15:05 - Aufgrund der sehr unterschiedlichen Steigungsgrade ist der Cormet de Roseland sehr unangenehm zu fahren. Stetig muss der Gang gewechselt werden, was es unmöglich macht einen konstanten Rhythmus beizubehalten.
15:02 - Neben Hincapie fahren mit Jens Voigt und David Millar zwei weitere Profis, die Etappensiege bei der großen Schleife verzeichnen konnten.
15:01 - Defekt bei David Millar, der ein Rad tauschen muss und damit natürlich aus der Spitzengruppe herausfällt.
14:55 - In der Spitzengruppe geht George Hincapie vermehrt aus dem Sattel und zieht das Tempo hoch. Der US-Amerikaner, der Lance Armstrong bei allen Toursiegen in der Funktion des Edeldomestiken begleitete. Auch diesemal steht der schüchterne Profi im Dienst seiner beiden Kapitäne Alberto Contador und Levi Leipheimer.
14:52 - Auf dem Papier ist der Cormet de Roseland der schwierigste Anstieg des Tages, der teilweise mit Steil-Passagen von 10 Prozent aufwartet.
14:48 - Kleine Erinnerung an die Zusammensetzung der Spitzengruppe: Kohl und Schumacher (Gerolsteiner), Hincapie (Discovery Channel), Le Mevel (Credit Agricole), Gutierrez (Caisse d'Epargne), Willems (Liquigas), Rogers (T-Mobile), Millar (Saunier Duval), Vaugrenard (FDJeux), Verdugo und Azanza (Eusktaltel), Aerts (Predictor Lotto), Colom (Astana), Voigt (CSC), Moreni (Cofidis), Voeckler (Bouygues), Arrieta und Goubert (AG2R).
14:45 - Ein interessantes Bild bietet sich im vorderen Drittel des Pelotons: Während Boonen, McEwen, Hushovd und Co längst die Segel gestrichen und sich ins Gruppetto verabschiedet haben radelt Erik Zabel (Milram) scheinbar mühelos am Hinterrad von Gelb-Träger Gerdemann.
14:41 - Der Vorsprung der 18 Führenden sinkt jetzt erstmals seit längerer Zeit wieder unter zwei Minuten.
14:38 - Mit dem ausgewiesenen Kletterer Antonio Colom hat die kasachische Equipe ebenfalls einen Fahrer mit nach vorn geschickt. Schon am Vortag war mit Paolo Savoldelli "Plan B" in der Spitzengruppe geradelt, um im Falle einer Schwächephase seiner Kapitäne in die Bresche springen zu können. Heute soll der kleine Italiener auf Anweisung von Teamchef Biver allerdings nicht von Klödens Seite weichen.
14:33 - Andreas Klöden und Alexander Winokurow werden schon nach den ersten Kilometern in diesem Anstieg spüren, ob sie die Beine haben, um den Attacken der Konkurrenz standzuhalten. Vor dem Start in Le Grand Bornand hatte sich Klöden vor dem Eurosport-Mikrofon überrascht gezeigt, wie gut es für ihn bisher trotz Verletzungen gelaufen ist: "Noch ist alles offen und es kann nur besser werden. Trotzdem denke ich lediglich von Tritt zu Tritt."
14:31 - Exakt 100 Kilometer vor dem Ziel in Tignes, das noch nie Etappenort der Großen Schleife war, beginnt der Anstieg zum Cormet de Roseland. Bei der Verpflegungsstation in Beaufort kann nocheinmal zugelangt werden, bevor es engültig zur Sache geht.
14:26 - Während Rabobank an der Spitze des Hauptfeldes mit sieben Fahrern ackert, um den Rückstand zu den Ausreißern gering zu halten. Versucht T-Mobile das Tempo zugunsten ihres Kapitäns Rogers, der in der Spitzengruppe fährt, zu verschleppen. Für das Team in magenta ist die Ausgangsposition damit mehr als komfortabel.
14:23 - Im Vorbeirollen gehen die Zähler an Willems (Liquigas) und Kohl (Gerolsteiner).
14:18 - Die Spitzengruppe passiert in diesem Moment den Wintersportort Albertville, in dem die zweite Sprintwertung des Tages ausgetragen wird. Umkämpft sind die Zähler für das Grüne Trikot jedoch nicht.
14:13 - Unter den Ausreißern ist der Australier Michael Rogers auf Rang 14 (4:03 Minuten Rückstand auf Gerdemann) der Bestplatzierte im Gesamtklassemnt. Noch ist der Alleskönner mit den ausgezeichneten Zeitfahrqualitäten allerdings keine Gefahr für das Gelbe Trikot seines Teamkollegen Linus Gerdemann.
14:10 - Diesmal muss sich Schumacher Voeckler geschlagen geben, der damit zehn Wertungspunkte einheimst. Dahinter folgen Goubert, Millar, Kohl und Rogers.
14:09 - Die 18-köpfige Gruppe erreicht die Kuppe der dritten Bergwertung des Tages, den Col de Tamie, mit 1:25 Vorsprung vor dem Feld.
14:03 - Fast unbemerkt steigt indessen der Sprinter Marc Cavendish hinter dem Feld vom Rad.
13:59 - Ein Moment der Unachtsamkeit verdammt Rabobank nun zur alleinigen Nachführarbeit: Als einzigem der großen Teams ist es der Mannschaft von Denis Menchov nicht gelungen einen Fahrer in der Ausreißergruppe zu platzieren.
13:57 - Auch George Hincapie (Discovery Channel) und Michael Rogers (T-Mobile) radeln in der ersten Spitzengruppe, deren Vorsprung eine Minute vor dem Feld der Verfolger beträgt.
13:56 - Ein harter Arbeitstag steht vor allem den Wasserträgern bevor: Durchschnittlich 10-15 Trinkflaschen verbraucht ein Fahrer an heißen Tagen wie diesen.
13:55 - Bei diesem hochkarätig besetzten Aufgebot ist es verständlich, dass Rabobank diese Gruppe nicht entkommen lassen will. Mit Rasmussen hat die holländische Equipe schließlich selbst ein heißes Eisen im Feuer.
13:54 - In Front befinden sich u.a. Gutierrez, Rogers, Voigt, Aerts, Arrieta, Goubert, Azanza, Verdugo, Schumacher, Kohl, Le Mevel, Hincapie, Voeckler, Augé, Moreni, Willems, Jegou, Vaugrenard, Colom und Millar.
13:53 - Die Tempoarbeit an der Spitze des Pelotons, aus dem sich nach und nach die komplette Sprinterfraktion verabschiedet, verfehlt ihre Wirkung nicht: Der Rückstand zur ersten Ausreißergruppe schmilzt auf 50 Sekunden.
13:47 - Unmittelbar hinter dem Zwischenspurt in Faverges wird Voeckler von seinen direkten Verfolger gestellt. An Lilian Jegou (Francaise des Jeux) und Stephane Goubert (AG2R) gehen vier und zwei Sprintpunkte.
13:45 - Voeckler hat im Tal nun bereits einen Vorsprung von einer knappen Minute auf die erste Verfolgergruppe. Der Franzosen, der an seinem schaukelnden Wiegetritt schon von weitem zu erkennen ist, hätte einen mörderischen Ritt vor sich, wenn er ihn alleine bestreiten will.
13:43 - Drei Fahrer kämpfen bereits jetzt hinter dem Ende des Feldes ums Überleben: Mark Cavendish (T-Mobile), Robbie McEwen (Predictor-Lotto) und Romain Feillu (Ag2R). Wenn das Trio den Rest der Etappe alleine bestreiten muss, dürfte es große Schwierigkeiten bekommen die Karrenzzeit einzuhalten.
13:41 - Die Rennsituation ist momentan recht unüberschaubar: Thomas Voeckler (Bouygues Telecom) hat 12 Sekunden Vorsprung auf eine erste Verfolgergruppe mit Moreau. Dahinter weitere Verfolger, dann das Peloton und die Abgehängten. Erst am Ende der langen Abfahrt wird sich die Situation neu geordnet haben.
13:39 - An der Spitze des Feldes macht Rabobank das Tempo für ihren Kapitän Denis Menchov. Auch Valverde, Pereiro, Karpets, Evans, Sastre, Moreau und Leipheimer müssen heute endlich die Karten auf den Tisch legen, nachdem die gestrige Bergetappe aufgrund der Hitze in sich zusammenfiel, sonst werden sie es bereuen.
13:35 - Jetzt gilt es aufzupassen. Der Franzose Moreau könnte selbst für starke Kletterer zur Gefahr werden, wenn man ihn allzu weit ziehen lässt.
13:30 - In der Abfahrt setzt der Franzose Thomas Voeckler die nächste Attacke. Christophe Moreau (AG2R) springt in die nächste Verfolgergruppe.
13:27 - Die zweite Bergwertung geht ebenfalls an Stefan Schumacher Schumacher. Dahinter folgen Garate (Quick Step), Verdugo (Eusktaltel) und Goubert (AG2R).
13:24 - Auch die Spitzengruppe beginnt sich im Anstieg zur Cote du Bouchet-Mont-Charvin in ihre Einzelteile aufzusplittern.
13:23 - Schon jetzt ist es unerträglich heiß. Die Sonne brennt und die Profis haben ihre Trikots weit aufgerissen. Am Ende des Pelotons verabschieden sich bereits die ersten Fahrer aus der Fraktion der Sprinter.
13:19 - Auf der Kuppe des Col du Marais holt sich Stefan Schumacher die erste Bergwertung des Tages vor Efimkin und Sieberg.
13:19 - Am ersten Anstieg des Tages, dem Col du Marais (4. Kategorie), behauptet die Fünfer-Gruppe bereits 20 Sekunden Vorsprung.
13:14 - Kurz darauf hält es auch Stephan Auge (Cofidis) nicht mehr im Feld. Der Franzose heftet sich an die Fersen der Ausreißer.
13:10 - Stefan Schumacher (Gerolsteiner), Alexander Efimkin (Barloworld) und Marcel Sieberg (Milram) setzen hinterher.
13:08 - Das Peloton rollt und schon setzt Lilian Jegou (Francaise des Jeux) bei Kilometer eins die erste Attacke.
13:04 - Der an einer Steißbeinfraktur leidende Klöden ist an Position sechs mit 3:39 Minuten Rückstand auf Gerdemann sogar der bestplatzierteste Anwärter auf das Podium in Paris.
12:55 - Astanas Sorgenkinder Alexander Winokurow und Andreas Klöden sind auch heute wieder schwer bandagiert zum Start angetreten. Inwiefern die beiden jedoch tatsächlich noch von ihren Verletzungen beeinträchtigt werden oder schon zum verdeckten Bluff übergegangen sind bleibt zu spekulieren.
12:50 - Unverständnis über die Teamtaktik von CSC und Caisse d'Epargne, die sich auf dem gestrigen Tagesabschnitt mehr als zurückgehalten hatten, zeigte vor dem Start Astana-Teamchef Marc Biver: "Wenn ich Sastre oder Valverde wäre hätte ich alles daran gesetzt, um Astana abzuschießen."
12:43 - Dass Schleck für einen Alleinritt über Alpengipfel das nötige Rüstzeug mitbringt hat der zurückhaltende 27-Jährige im Vorjahr bewiesen, als er als Tour-Debütant die Bergankunft im legendären Alpe d'Huez für sich entschied. Zuvor hatte er bereits den Frühjahrsklassiker Amstel Gold Race gesiegt.
12:39 - Auch der Luxemburger Frank Schleck (CSC) ist ein Kandidat für eine erfolgreiche Attacke, falls er von Kapitän Sastre einen Freifahrschein erhält. Sollte der Sohn von Johnny Schleck, der in den 60er- und 70er-Jahren achtmal die Tour fuhr, früh angreifen, dürfte es schwer werden ihn wieder einzufangen.
12:35 - Einiges vorgenommen hat sich mit Sicherheit das dänische Leichtgewicht Michael Rasmussen (Rabobank). Für den Vorjahresgewinner des Bergtrikots bietet das heutige Terrain ideale Vorraussetzungen, um ausgiebig Bergpunkte einzuheimsen.
12:24 - Angesichts der Kletterstärken von Alejandro Valverde (Caisse d'Epargne), Alberto Contador (Discovery Channel) oder Carlos Sastre (CSC) dürfte dieser Tip nicht schlecht gewesen sein.
12:18 - Zum Angriff blasen wollen indessen die großen Favoriten auf den Gesamtsieg: "Das war heute die Beobachtungsphase. Am Sonntag sehen wir den ersten KO", hatte Frankreichs Podiumshoffnung Christophe Moreau (Ag2R) nach der gestrigen Zielankunft prophezeit und auf einen spanischen Tagessieger getippt.
12:15 -
Gerdemann, der im Gesamtklassement mit 1:24 Minuten vor dem Basken Inigo Landaluze (Eusklatel) liegt, hat bereits angekündigt, weider in seine alte Herlferrolle zurückkehren zu wollen: "Ich werde morgen alles geben für Michael Rogers. Er ist der Kapitän und mein Job ist es, ihm zu helfen."
12:12 - Dass T-Mobile-Profi Linus Gerdemann, der gestern auf sensationelle Weise Etappensieg, Gelbes und Weißes Trikot eroberte, die Zielankunft im Wintersportort Tignes in der Spitzengruppe erreicht ist nicht zu erwarten. Der 24-Jährige, der gestern weit über dem Limit gefahren war, wird sicherlich größte Mühe haben mit dem Peloton Schritt zu halten.
12:06 - Direkt im Anschluss dürfte es im Schlussanstieg nach Tignes zum großen Ausscheidungsfahren der Favoriten kommen. Die letzten 17,9 Kilometer, mit durchschnittlich 5,5 Prozent Steigung bringen vermutlich die entscheidende Zäsur im Gesamtklassement.
12:01 - Wer es in der Spitzengruppe auf den Gipfel geschafft hat, dem bleibt anschließend kaum Zeit, um durchzuatmen, denn hinter dem Örtchen Bourg-Saint-Maurice wartet schon die nächste Kletterpartie hinauf zur Montee d'Hauteville (15,3 Kilometer, 4,7 Prozent).
11:57 - Von Beginn an geht es ausschließlich auf und ab, Flachpassagen sind Fehlanzeige. Die großen Schwierigkeiten warten auf der zweiten Hälfte mit drei Anstiegen der ersten Kategorie. Den Auftakt macht der bissige Cormet de Roseland, der mit seiner durchschnittlichen Steigung von sechs Prozent auf 20 Kilometern eine erste große Selektion herbeiführen dürfte.
11:48 - Hallo und herzlich willkommen zur 8. Etappe der Tour de France. Der heutige Tagesabschnitt ist mit 165 Kilometern zwar keiner der längeren, weißt dafür allerdings das Profil eines Sägeblattes auf. Am des Weges von Le Grand-Bornand nach Tignes wartet zudem die erste "echte" Bergankunft dieser Tour.