18:50 - Nach seinem Überraschungscoup hat Fabian Cancellara morgen große Chancen sein Trikot einen weiteren Tag zu verteidigen. Damit verabschieden wir uns aus dem Live-Ticker, morgen gehts ab 12:30 Uhr weiter - Bis dahin!
18:48 - Morgen geht es für die Fahrer von Villers Cotterets nach Joigny. Auf dem 193 Kilometer langen Teilstück stehen vier Bergwertungen der 4. Kategorie. Zusätzlich können sich die Sprinter bei drei Wertungen Bonus-Sekunden sichern.
18:45 - Durch die 20 Bonus-Sekunden in Compiegne hat Andreas Klöden nur 33 Sekunden Rückstand auf den "Mann der Tour".
18:44 - In der Gesamtwertung bleibt der Schweizer natürlich vorne. Auch Andreas Klöden kann seinen zweiten Platz halten. Neu in den Top Ten ist Mikel Astarloza als Neunter. Durch seine Bonifikationen schiebt er sich an Alexander Winokurow vorbei.
18:42 - Im Kampf um die Sprintwertung hat Tom Boonen weiter die Nase vorn. Als Vierter ist der Belgier drei Plätze besser positioniert als sein Konkurrent Robbie McEwen. Für T-Mobile holen Bernard Eisel und Mark Cavendish die Ränge acht und neun.
18:40 - Erik Zabel wird Zweiter, Dritter ist Napolitano. Mit Robert Förster (6.) und Heinrich Haussler (10.) hat Gerolsteiner zwei Fahrer unter den besten zehn.
18:38 - Was für ein Überraschungscoup des sympatischen Schweizers, war das geplant, oder wollte der Gesamtführende "nur" sein Gelbes Trikot verteidigen.
18:37 - Fabian Cancellara holt sich den Sieg!!!
18:36 - Von vorne fährt der Schweizer den Sprint an
18:36 - Cancellara attackiert.
18:35 - Das riecht nach Drama...
18:35 - Noch 1000 Meter...
18:35 - Die Ausreißer schauen sich um, wo ist das Feld?
18:34 - Auch Auge und Ladagnous haben den Anschluss wieder geschafft, aber es sind noch 2000 Meter.
18:33 - Vogondy setzt nach, aber das Feld ist in Sichtweite.
18:33 - Erneute Attacke von Willems, der Belgier will es wissen.
18:32 - Noch vier Kilometer und keine 30 Sekunden mehr...
18:31 - Axel Merckx (T-Mobile) verliert offenbar den Anschluss ans Peloton, der Grund dafür ist noch nicht bekannt.
18:30 - Der Abstand ist unter eine Minute gesunken. Die Begleitfahrzeuge werden nun herausgenommen. Was wäre das für eine Tragik für die Ausreißer, sollte es doch nicht mehr klappen!
18:27 - Im Feld macht nun alles Tempo was einen schnellen Mann in seinen Reihen hat.
18:26 - Auch Ladagnous und Vogondy kommen wieder heran, noch 8,5 Kilometer.
18:25 - Attacke an der Spitze: Willems zieht das Tempo an, Auge setzt nach.
18:24 - Noch zehn Kilometer und der Vorsprung der Spitzenreiter beträgt immer noch 1:25 Minuten, das könnte sich ausgehen...
18:23 - Auch Frederik Willems hat mit 55 Sekunden als 83. gute Karten auf das "maillot jaune"...
18:20 - Fabian Cancellara hat nun doch einen Adjudanten an die Spitze zurückbeordert. Stuart O'Grady soll nun dafür sorgen, dass der Schweizer sein Gelbes Trikot behalten kann. Noch einmal zur Information: Nicolas Vogondy hat nur 54 Sekunden Rückstand auf den Gesamtführenden.
18:18 - Die letzten Kilometer in Compiegne kommen den Ausreißern entgegen. Viele enge Kurven und ein kleines Stück Kopfsteinpflaster machen es den Verfolgern nicht leichter näher an die Führenden zu kommen.
18:16 - CSC kann sich nun endlich aus der Tempoarbeit raushalten. In der Verfolgungen organisieren sich nun Quick-Step, Credit Agricole, Predictor-Lotto und Lampre zu gleichen Teilen.
18:13 - Die Ausreißer haben die letzten Hügel überfahren. Jetzt geht es auf topfebenem Terrain Richtung Ziel. Das Motto für die letzten 20 Kilometer lautet nun: Belgischer Kreisel - Sprinterzug!
18:09 - Der Abstand wird nicht in dem Maße kleiner, als das sich die Sprinter-Teams darauf verlassen können, dass es zum Massenspurt kommt (2:47 Minuten).
18:05 - Nach Berechnungen der Tour-Direktion ist die heutige Etappe das langsamste Teilstück seit zehn Jahren. Damals wurde auf der Strecke nach Aix-le-Bains allerdings gestreikt.
18:03 - Wenn das Peloton die Etappe nicht abschenken will, müssen Quick-Step, Predictor-Lotto, Lampre, Milram und Co. nun endlich richtig in die Pedale treten.
18:00 - Das wird eine ganz enge Geschichte für die Sprinter. Noch 30 Kilometer hat das Führungsquartett vor sich. Der Abstand ist auf fast 3:30 Minuten ángewachsen.
17:58 - Der Kampf um Etappensieg ist jetzt entbrannt. An der Spitze deutet Frederik Willems den Kreisel an, er will unbedingt durchkommen. Im Feld erhöhen Quick-Step und Credit Agricole die Schlagzahl!
17:55 - Setphane Auge werden die Punkte kampflos überlassen. Damit schlüpft der Cofidis-Fahrer in das Gepunktete Trikot. Zweiter wird Ladagnous vor Willems.
17:54 - Noch 500 Meter bis zur Bergwertung...
17:52 - Gert Steegmans (Quick-Step) ist beim Doc. Der Belgier hat eine kleine Abschürfung am Knie, aber er lächelt...
17:51 - Doppeltes Pech für Felliu. Nach seinem Sturz hat die französische Sprinthoffnung einen Defekt am Hinterrad.
17:49 - Grund für den kleinen Unfall war eine Unkonzentriertheit an einem Brückengeländer. Angeblich soll auch Ronny Scholz (Gerolsteiner) mit in den Sturz verwickelt gewesen sein.
17:47 - Sturz am Ende des Feldes: Botscharow (Credit Agricole), Feillu (Agritubel) und der Etappensieger von gestern Gert Steegmans stürzen...
17:45 - Die vier wehren sich tapfer und lassen sich derzeit nichts von ihrem Zeitabstand abknabbern, im Gegenteil wächst der Vorsprung wieder auf drei Minuten an.
17:41 - Die anderen Sprinterteams machen allerdings immer noch keine Anstalten die Nachführarbeit zu organisieren, so bleibt es wieder an CSC hängen, die Ausreißer einzufangen.
17:39 - Credit Agricole macht nun das Tempo, wieder zeigt sich die "Tempomaschine" Anthony Charteau an der Spitze.
17:35 - Das Feld reagiert mit einer Tempoerhöhung auf das neuformierte Quartett. Nur noch 2:30 Minuten beträgt der Abstanf auf die Ausreißer.
17:31 - Zusammenschluss an der Spitze. Jetzt wird das Rennen doch nochmal richtig interessant...
17:29 - Willems und Auge machen richtig Dampf. Nur noch 39 Sekunden haben die Verfolger Rückstand auf die Spitzenreiter. Mit vier Fahrern ist diese Gruppe für das Peloton nicht zu unterschätzen.
17:28 - Über Stephane Auge haben wir im Laufe der Tour schon gesprochen. Der Franzose fährt seine fünfte Tour und war dabei einmal unter den besten zehn einer Etappe (2002). In dieser Saison hat er den GP Cholet für sich entschieden.
17:26 - Frederik Willems ist trotz seiner 27 Jahre ein recht unbeschriebenes Blatt. Er fährt seine erste Tour. Auch seine Siegesliste ist nicht besonders lang, fünf Erfolge hat er auf der UCI-Tpur zu verzeichen. Sein letzter war bei der Tour of Britain im September 2006.
17:22 - 45 Sekunden haben sich die beiden bereits vom Peloton absetzen können.
17:20 - Eine interessante Situation für David Millar. Auge liegt punktgleich (beide fünf) mit dem Schotten an der Spitze der Bergwertung. Sollte der Franzose zur Cote de Blerancourt kommen, übernimmt er das Gepunktete Trikot.
17:18 - Sein Begleiter ist der Belgier Frederik Willems von Liquigas.
17:17 - Ausreißversuch aus dem Feld: Zwei Fahrer haben das Bummeltempo offenbar satt und versuchen sich als Verfolger von Vogondy und Ladagnous. Einer von ihnen ist Stephane Auge (Cofidis).
17:15 - Mikel Astarloza hat sich mit seiner Eichhörnchen-Taktik um die Bonussekunden einige Plätze in der Gesamtwertung nach vorne geschoben. Von der 16. geht es auf die 9. Position. Damit kickt der Spanier Alexander Winokurow aus den Top Ten.
17:13 - Hans-Michael Holczer, Sportlicher Leiter von Gerolsteiner hat die Schuldigen für das Bummeltempo ausgemacht: "Die beiden Ausreißer machen nicht ihren Job. Anstatt sich richtig in die Fr.... zu hauen, bummeln die Franzosen vorne rum. Es ist doch klar, dass dort niemand hinspringt, es wird zu seinem Massensprint kommen. Die Situation ist für CSC wunderbar zu kontrollieren, aber natürlich sind die Fahrer nicht erfreut über das langsame Tempo."
17:10 - Ladagnous und Vogondy haben in der letzten Rennstunde 32,7 Kilometer zurückgelegt, was einem Stundenmittel von 33,5 km/h entsprichtÂ…
17:08 - Der Rückstand ist wieder unter vier Minuten gefallen (3:40). Es bleibt ein schleichender "Tod", der die Ausreißer ganz sicher noch ereilen wird.
17:05 - Astarloza nimmt das Tempo sofort wieder raus und reiht sich artig im Peloton ein.
17:04 - Aus dem Hauptfeld gibt es eine Attacke kurz vor dem Sprint. Mikel Astarloza (Euskaltel) sichert sich die zwei Punkte, wie auch schon in Tournai.
17:02 - Das Ergebnis wiederholt sich: Wie bei ersten Sprint in Tournai überfahrt Vogondy die Wertung vor Ladagnous.
17:00 - Die beiden Ausreißer kommen zum dritten Zwischensprint...
16:56 - Im Feld schieben sich Ladangous-Teamkollegen von fdjeux an die Spitze. Was hat das zu bedeuten? Das sie ihrem Freund ernsthaft nachsetzen ist wohl kaum zu erwarten...
16:53 - Der gestrige Tages-Zweite Tom Boonen kennt den Zielort sehr gut. Vor drei Jahren setzte sich der Belgier im Massensprint gegen Jimmy Caspar (damals Cofidis) bei der Tour de Picardie durch.
16:50 - Ein Blick auf den Zielort: Compiegne war schon dreimal im Tourkalender. Die einzige Zielankunft gewann der Franzose Jean-Louis Gauthier 1980, gestartet wurde die Etappe in Lille. In Compiegne wird der berühmte Frühjahrs-Klassiker Paris - Roubaix gestartet.
16:46 - Jetzt haben wir es schwarz auf weiß. Agritubel ist das bislange aktivste Team der Tour. Mit 440 Flucht-Kilometern führen sie diese Statistik deutlich an. Mit gewaltigem Abstand folgt Milram (272 Kilometer). Marcel Sieberg und Andrej Grivko haben mit ihren Ausritten maßgeblich dazu beigetragen.
16:43 - Die langsamste Etappe der Tour datiert aus dem Jahr 1947. Für das 153 Kilometer lange Teilstück benötigte Albert Bourlon als Sieger 8:10:11 Stunden. Das entspricht einem Durchschnitt von 18,728 km/h. Soweit kommt es heute wohl nicht...
16:39 - Mit dem derzeitigen Bummeltempo wird die Etappe nicht in die Analen der Tour-Geschichte eingehen. Auch was die allgemeine Geschwindigkeit der Rundfahrt in diesem Jahr angeht, liegen die Fahrer nicht im Rekordbereich. Die schnellste jemals gefahrene Tour gewann Lance Armstrong 2005, mit einer gemittelten Geschwindigkeit von 41,698 km/h.
16:36 - Vogondy und Ladagnous werden nun an der langen Leine gehalten. Mit knapp sechs Minuten "dürfen" die Franzosen das Fahrerfeld anführen. Aber auch sie wissen, dass die Stunde des Zusammenschlusses unerbittlich kommen wird.
16:33 - Defekt bei Pieter Weening. Der 26-Jährige aus der Rabobank war schon Etappensieger bei der Tour. Im letzten Jahr siegte er auf der 8. Etappe in Geradmer im Foto-Finish gegen Andreas Klöden (damals noch T-Mobile).
16:29 - Auf der 1.Etappe zollte der junge Cavendish seiner Unerfahrenheit Tribut, als er beim Umschauen mit einem Streckenbesucher kollidierte. Gestern hatte der Brite erneut Pech. Diesmal geriet er allerdings ohne eigenes zutun in den Massensturz.
16:26 - Magenta an der Spitze: Markus Burghardt und Patrik Sinkewitz führen das Feld an. Mit Mark Cavendish haben die Bonner immer noch ein ganz heißes Sprint-Eisen im Feuer, das seine Qualitäten bei einer Zielankunft endlich ausspielen will.
16:23 - Bei Gerolsteiner sind die Rollen in der ersten Woche klar verteilt. Alles fährt für den Topsprinter Robert Förster, als zweite Option steht Heinrich Haussler bereit.
16:19 - Nahrungsmittel-Mangel bei Gerolsteiner: Bei dem langsamen Tempo haben die Fahrer offenbar eine Menge Hunger und dem Sportlichen Leiter Hans-Michael Holczer gehen die Vorräte aus. Notfalls muss gleich der zweite Begleitwagen angehalten werden und einkaufen gehen...
16:16 - Einen bislang sehr positiven Auftritt legt das Team Agritubel hin. Das französische Team, mit einer Wildcard ins Tourfeld gerutscht, hat sich bisher auf jeder Etappe gezeigt und damit viel Freude gemacht.
16:12 - Heute scheinen sich die "Verfolgerlasten" auf mehrere Mannschaften zu verteilen. Im Peloton zeigt sich Liquigas in voller Mannschaftsstärke. Mit Filippo Pozzato haben die Italiener den Tages-Dritten von gestern in ihren Reihen, also auch einen ambitonierten Mann im Sprint.
16:08 - Mit 32,8 km/h ist das Tempo der vierten Rennstunde wieder etwas erhöht worden. Das Durchschnittstempo der Etappe ist mit knapp 34 Stundenkilometer aber immer noch eher einer Bummelfahrt gleichzusetzen.
16:05 - Nach der heftigen Verschärfung ist das Tempo wieder etwas moderarter. Scheinbar wollten sich die Teams nur wieder in Reichweite der beiden Franzosen bringen, um nicht am Ende der Etappe böse überrascht zu werden.
16:02 - Das von der Tour de France ausgeschlossene Unibet-Team ist mit einer Klage gegen die Organisatoren der "Großen Schleife" gescheitert. Ein Gericht in Lille wies die Klage des belgisch-schwedischen Radrennstalls ab und verurteilte es im Gegenzug zu einer Strafanzahlung von 10.000 Euro an die ASO sowie die Übernahme der Gerichtskosten.
15:59 - Der nächste Zwischensprint steht erst 69 Kilometer vor dem Ziel an. Bis dahin ist es noch ein ganz schön weiter Weg. Wenn es mit dem Abstand weiter so schnell bergab geht, könnte es tatsächlich zu einem "Sprint" in Achery kommen.
15:56 - Der Abstand schmilzt immer schneller: Nur noch 4:56 Minuten Rückstand für das große Feld. Es scheint als haben Vogondy und Ladagnous ihre Gegenwehr aufgegeben...
15:53 - Der sportliche Leiter von Predictor-Lotto hatte gleich mehrere Fahrer beim Massensturz des Vortages dabei: "Fred geht es scheinbar gut. Er ist mit zehn Stichen am Arm genäht worden, und seine Schulter war ausgerenkt, es geht aber wieder besser. Er wird im weiteren Etappenverlauf sehen, ob er in der Lage ist, für Robbie zu arbeiten oder nicht. Leif Hoste wiederum hat kleine Probleme mit dem Knie, und es wird damit nicht besser. Wir versuchen aber, ihn mit Eis zu behandeln. Nichts ist gerissen oder gebrochen, nur haben die Bänder beim Sturz etwas abbekommen."
15:50 - Und die Tempoarbeit zahlt sich aus: Der Rückstand von Cancellara und Co. ist auf knapp sechs Minuten zusammengeschmolzen.
15:47 - Hinter den beiden Sprinter-Adjudanten haben sich die Fahrer von CSC eingereiht. Damit ist die Unordnung im Feld wieder behoben und die Jagd auf die beiden Franzosen eröffnet.
15:44 - Roman Feillu hat sich mit seinen zwei Punkten beim Zwischensprint punktgleich mit Gert Steegmans an die dritte Position der Punktewertung gesetzt.
15:40 - Jetzt scheint sich das Feld langsam Richtung Sprint zu orientieren. Die altbekannten Gesicher der "Tempobolzer" haben sich an die Spitze gesetzt. Vornehmlich Cedric Vasseur (Quick-Step) und Anthony Charteau (Credir Agricole).
15:36 - Nach der "Versorgungspause" des Feldes ist der Abstand wieder gehörig angewachsen, 9:50 Minuten werden aktuell gemeldet. Es sind noch 117,6 Kilometer bis ins Ziel.
15:32 - Johan Bruyneel zum Ausfall von Tomas Vaitkus: "Wir werden auf den nächsten Etappen vorsichtiger sein, da wir keinen weiteren Sprinter haben. Es ist immer ein großer Verlust, jemanden zu verlieren, der als wichtigster Fahrer für die erste Woche auserkoren war."
15:27 - Ein schöne Szene am Streckenrand: Lefevre bleibt an der Straße stehen und lässt sich von Freunden und Verwandten begrüßen...
15:25 - Das Feld nutzt derweil die Gelegenheit sich zu versorgen. Wieder haben sich viele Zuschauer an der Strecke versammelt, um Kleinigkeiten aus den weggeworfenen Verpflegungsbeuteln zu ergattern.
15:24 - Laurent Lefevre fährt aus dem Feld heraus. In Landrecies feiert der Fahrer von Bouygues Telecom sein Heimspiel. Mit einem lächelnden Gesicht genießt er die Durchfahrt.
15:21 - Es gab nur ein kurzes Winken in Richtung Leblancs. Dennoch zeigt dieser sich sehr erfreut, über die feine Geste des Peloton.
15:19 - An der Spitze versammeln sich die Träger der Trikots und einige Landesmeister. Plant das Feld einen kurzen Stopp beim ehemaligen Tourdirektor Jean-Marie Leblanc?
15:18 - Roman Feillu ist ein ganz interessanter Mann. Zusammen mit seinem Landsmann Sebastian Chavanel gilt er als größte Sprinthoffnung Frankreichs. Bei der Tour 2007 hat er mit zwei Top Ten-Plätzen überzeugt. Seine Saisonbilanz weist zwei Siege bei der Tour de Luxembourg und Boucles de l'Aulne auf.
15:15 - Das Feld kommt zum zweiten Zwischensprint. Aber lediglich der Franzoe Roman Feillu zieht an. Damit sichert er seiner Agritubel-Mannschaft weitere Euros für die Teamkasse.
15:14 - Hinterrad-Defekt bei Cedric Vasseur (Quick-Step)
15:11 - Hendrik Redant, Sportlicher Leiter Predictor-Lotto: "Wir sind zufrieden mit der Rennsituation. Bei viel Gegenwind glaube ich, dass wird die Ausreißer ganz sicher noch stellen können. Allerdings bin ich angetan von der Taktik der Ausreißer, die mit ihren Kräften gut haushalten."
15:08 - Da einige Sprinter in Reichweite des "Gelben Trikots" liegen, ist es durchaus möglich, dass es im Peloton noch einmal zu einem kleinen Zwischenspurt um die verbleibenden zwei Bonus-Sekunden kommt.
15:06 - Der Sprint ist erreicht, aber es war eher eine friedlische Durchfahrt des Duos. Diesmal holt sich Ladagnous die Wertung vor Vogondy - fair play der beiden Franzosen.
15:02 - Das Tempo im Feld ist wieder eingeschlafen: Mit 8:50 Minuten haben die beiden an der Spitze eine weitere hinzu bekommen.
14:58 - Stuart O'Grady (CSC) hat sich an die Seite des Gesamtführenden gesellt. Der Australier hat gute Erinnerungen an den Zielort. Am 15. April diesen Jahres startete er von Compiegne aus, zu seinem Triumph bei Paris-Roubaix.
14:55 - Keiner fühlt sich verantwortlich: Im Peloton herrscht völlige Unordnung. Weder CSC, noch die Sprinterteams machen "Druck" auf die Ausreißer. So haben auch mal die Fahrer von Euskaltel, Caisse d'Espargne und Rabobank die Chance sich an der Spitze zeigen.
14:52 - Das Tempo an der Spitze wird gemächlicher. Solange das Feld die Jagd auf das Duo nicht eröffnet, können es die Franzosen derzeit etwas entspannter angehen lassen. Ihre Kräfte werden sie noch brauchen, wenn sie sich gegen den Sprinterzug erwehren müssen.
14:48 - Im Hauptfeld zeigt sich David Millar (Saunier Duval). Der Mann im Gepunkteten Trikot hat sicher Ambitionen auf die Punkte an der Bergwertung 34 Kilometer vor dem Ziel. In den nächsten Tagen wird es für den Schotten dann aber wohl immer schwerer, die Führung in dieser Sonderwertung zu verteidigen.
14:44 - Ein paar Fakten zur Flucht: Bei Kilometer neun haben sich die beiden Franzosen ein Herz gefasst und die Flucht ergriffen. Der maximale Vorsprung lag bei 13:50 Minuten (Rennkilometer 45). Mittlerweile hat sich der Abstand bei knapp acht Minuten eingependelt.
14:41 - Das Top-Duo erreicht gleich den zweiten Zwischensprint in Fontaine-Au-Bois. Hier wohnt der langjährige Tourdirektor Jean-Marie Leblanc. Als Anerkennung für seine Verdienste bei der Rundfahrt wurde diese Sonderwertung eingeführt.
14:37 - Robert Hunter, Sprinter aus der Barloworld-Equipe: "In den Sprints herrscht immer viel Bewegung und es bieten sich für alle Spezialisten Möglichkeiten. Allerdings mischen sich bei der Tour auch immer Fahrer vorne mit ein, die auf gute Ergebnisse schauen und nicht zu den Sprinter gehören. Das macht die Situation sehr gefährlich."
14:33 - Weitere Stimmen aus dem Sprinterlager. Erik Zabel: "Unser Ziel war es auch gestern, vorne dabei zu bleiben. Ich habe dann wie schon am ersten Tag auf den Zug von Quick-Step gehofft. Dieser kam dann auch zustande, weil ich aber selbst in den Sturz vor dem Ziel halb verwickelt war, hatte ich am Ende einfach keine Reserven mehr."
14:30 - Mit Ruben Perez (22.), Linus Gerdemann (26.) und Sebastien Rosseler (28.) befinden sich drei weitere Debütanten auf vorderen Platzierungen.
14:27 - In der Gesamtwertung befinden sich derzeit fünf Fahrer unter 25 Jahren unter den Top 20. Bestplatzierter ist Wladimir Gusew als 6., es folgen Thomas Dekker (11.), Benoit Vaugrenard (13.), Andrej Grivko (15.) und Alberto Contador (18.).
14:24 - Die Youngsters sorgen auf den ersten Etappen der Tour de France für mächtig Aufsehen. Beim Prolog überzeugte Wladimir Gusew, gestern Marcel Sieberg, heute Mathieu Ladagnous.
14:21 - Mit dem Abstand geht es mal rauf, mal runter: Jetzt hat das Peloton wieder angezogen und fast anderthalb Minuten gut gemacht. Die Ausreißer passieren gerade Vechrain-Maugre.
14:18 - Der Rückstand des Feldes ist wieder etwas größer geworden. Eine halbe Minute haben sich die beiden Franzosen auf den letzten Kilometern wieder erarbeitet (9:20).
14:15 - Das Führungsduo hat die 80 Kilometer-Marke passiert. Auf den folgenden gut 150 Kilometern ändert sich das Profil der Etappe: Aus dem flachen Terrrain geht es in nun hügeligeres Gebiet.
14:10 - Das Tempo in der zweiten Stunde ist gewaltig nach unten gefallen. Mit nur noch 30,7 km/h "dümpeln" die Fahrer Richtung Compiegne. Kombiniert mit der ersten Rennstunde macht das einen derzeitigen Durchschnitt von 35,5 km/h.
14:08 - Insgesamt erwischte es 13 Spitzenreiter, das wohl prominenteste Opfer: Bernard Hinault (1980). Der fünffache Toursieger stieg auf der zwölften Etappe von Augen nach Pau mit einer Knieverletzung aus.
14:06 - Noch einmal einen Rückblick auf den Massensturz gestern. Fabian Cancellara hatte Glück im Unglück: Als Träger des Gelben Trikots gestürzt, kann der Schweizer die Tour de France mit kleinen Blessuren fortsetzen. Doch nicht immer blieben die Gesamtführenden verschont: Zuletzt musste Chris Boardman sein Gelbes Trikot vorzeitig abgeben, als er 1998 auf der 1. Etappe rund um Dublin schwer stürzte. Auch Stephane Heulot (1996) und Rolf Sörensen (1991) erwischte es in den 90er Jahren.
14:02 - Der Vorspung des Duos ist deutlich zusammengeschmolzen: 8:50 Minuten werden aktuell gemeldet.
14:00 - Noch zwei interessante Fakten zu Nicolas Vogondy: Im Jahr 2002 war der 30-Jährige Französischer Meister. Bei der diesjährigen Tour de France teilt er das Zimmer mit Freddy Bichot, der auf der 1. Etappe nach Canterbury für viele Furore sorgte.
13:55 - Erfreuliches aus der Abteilung Medizin: Die Tour bleibt bislang von Dopingfällen verschont. Keiner der 53 am Dienstag vor dem Start der dritten Etappen überprüften Fahrer wies einen zu hohen Hämatokritwert auf.
13:52 - Auch das Quick-Step-Team hat einen weiteren Grund zur Freude. Der Sportliche Leiter der Mannschat, Wilfried Peeters, feiert heute seinen 43-Jähirgen Geburtstag. Können seine Jungs heute nochmal zuschlagen und ihm ein weiteres Geschenk machen?
13:50 - Nichts destotrotz hat fdjeux bei dieser Tour schon viel Grund zu Freude gehabt. Grund dafür ist der junge Sprinter Sebastian Chavanel mit zwei Top Ten-Plätzen in den Massensprints: "Ich bin bisher sehr zufrieden mit meiner Tour. Ich bin zwei sehr gute Sprints gefahren, aber natürlich will ich noch ein bißchen weiter nach vorne."
13:46 - Martial Gayant, Sportlicher Leiter fdjeux: "Das Peloton gewährt ihnen derzeit einen großzügigen Vorsprung, der wird aber schwer zu verwalten sein, um so mehr da es im Verlauf der Etappe fast nur lange Geraden gibt. Meiner Ansicht nach ist das Terrain allzu günstig für eine großangelegte Verfolgung. Auch wenn viele Fahrer vom gestrigen Massensturz in Mitleidenschaft gezogen wurden, sind sie doch in der Lage, ihre Arbeit zu verrichten und die Sprinter nach Compiègne zu führen. Deshalb gebe ich diesem Ausreißversuch 0%"
13:42 - Was verbirgt sich hinter dem Codex "Last des Gelben Trikots"? Sollten sich Ausreißergruppen gebildet haben und die Sprinterteams kein Interesse zeigen, die Verfolgung zu organisieren, muss sich die Mannschaft des Gesamtführenden vor das Feld spannen. Das bedeutet jede Menge Arbeit füt das Team der Nummer eins, obwohl alle anderen Mannschaften davon profitieren.
13:39 - Das CSC-Team hat das Tempo im Feld merklich angezogen. Der Rückstand ist auf 11:15 Minuten verkürzt worden - Es scheint als müsste sich der dänische Rennstall erneut der "Last des Gelben Trikots" beugen...
13:36 - Lange Etappen sind auch immer ein beliebtes Terrain für Jens Voigt. Der Ausreißerkönig aus der CSC-Equipe gewann im letzten Jahr das längste Tour-Teilstück von Beziers nach Montellmar. Heute sieht es allerdings nicht so aus, als ob sich der Deutsche zeigen würde. An der aktuellen Rennsituation hat sich nichts geändert, der Vorsprung liegt immer noch bei 13 Minuten.
13:32 - Die längste jemals ausgefahrenen Etappe stand 1921 im Programm. 483 (!) Kilometer mussten die Fahrer damals von Les Sables nach Bayonne absolvieren. Sieger wurde damals der Belgier Louis Mottiat. Die Siegerzeit: 18:47:26 Stunden, die durchschnittliche Geschwindigkeit betrug knapp 25,7 km/h.
13:28 - Mit 236,5 Kilometern ist die 3. Etappe des längste Teilstück der diesjähirgen Rundfahrt. Zweimal waren auch deutsche Städte bei den längsten Tourstücken beteiligt: 2005 startete eine 231,5 Kilometer lange Etappe in Pforzheim (Zielort: Gerardmer) und 2000 endete die 252 Kilometer lange Etappe von Lausanne in Freiburg.
13:24 - Willkommen in der Heimat: Vogondy und Ladagnous haben vor wenigen Minuten die französische Grenze passiert. Der Vorsprung ist mit 13 Minuten immer noch mehr als beruhigend.
13:21 - Seltener sind Doppelerfolge von zwei Landsleuten in einer Mannschaft: Neben den erwähnten Duos Steegmans/Boonen, Rous/Herve, Brochard/Virenque konnten auch Durand/Laurent 1995 (Castorama) und Rooks/Theunisse 1988 (PDM) für doppelte Landesfreude sorgen.
13:18 - Allerdings ist ein Doppelerfolg zweier Teamkameraden keine Seltenheit: Achtmal konnten sich Rennställe seit 1997 über die Plätze eins und zwei freuen: Nach Steegmans/Bonnen (Quick-Step) waren das: Kessler/Rogers 2006 für T-Mobile, Armstrong/Heras 2002 (US-Postal), van Bon/M. Zberg (Rabobank), Steels - Zanini 1998 (Mapei), Rous/Herve 1997 (Festina), Brochard/Virenque 1997 (Festina) und Vasseur/O'Grady 1997 (GAN).
13:14 - Tom Boonen zu dem tollen Doppelsieg seines Quick-Step-Teams: "Ein solcher Doppelpack kommt nicht allzu häufig vor. Das passiert gemeinhin nur, wenn man einen Sprint auf eine Weise vorbereitet, die eigentlich unmöglich ist. Man muss dazu jede Menge in der Reserve haben, um einen Mann zu haben, der den Sprint genauso anzieht wie der designierte Sprinter. Das ist nur ein paar Mal in einer Karriere möglich. Ich hoffe heute natürlich erneut auf einen Sprint. Allerdings wird die Etappe nur schwer zu kontrollieren sein und wir müssen viel arbeiten."
13:09 - Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40,3 km/h liegen die Fahrer knapp unter dem langsamsten berechneten Schnitt.
13:06 - Mit der Übernahme des Grünen Trikots auf der gestrigen Etappe nach Gent hat sich Tom Boonen unter die Top 5 der noch aktiven Fahrer geschoben. Rekordträger ist immer noch Erik Zabel mit 87 Tagen, vor Robbie McEwen mit 51 "Überstreifungen".
13:03 - Den "Sprint" im Hauptfeld sichert sich Mikel Astarloza aus dem Euskaltel-Team. Damit sind alles Bonus-Sekunden vergeben, in der Punktewertung bleibt Tom Boonen (Quick-Step) weiter an der Spitze.
13:01 - Mit dem Abstand des französischen Duos geht es weiter steil bergauf. Mittlerweile haben sie den Abstand auf über elf Minuten ausgebaut.
12:57 - Vogondy sichert sich die erste Sprintwertung in Tournai. Zweiter wird logischerweise Ladagnous.
12:53 - Roman Feillu (Agritubel)."Die Tour läuft großartig für mich. Das ich in bei den Sprints mitahren kann ist total erstaunlich. Für die nächsten Etappen bin ich weiterhin hoch motiviert."
12:48 - Die beiden Franzosen harmonieren ausgezeichnet. Auf den ersten 30 Kilometern haben sich Vogondy und Ladagnous einen Vorsprung von acht Minuten herausgefahren. Damit macht CSC, das war, was Fabian Cancellara angekündigt hat, sie pokern um die Unterstützung anderer Teams bei der Nachführarbeit.
12:45 - Thor Hushovd (Credit Agricole): "Ich habe beim Sturz ein paar Kratzer davon getragen, aber ich fühle mich weiterhin sehr gut. Mein Ziel bleibt das Grüne Trikot, aber mit knapp 30 Punkten Rückstand auf McEwen und Boonen wird es sicher sehr schwierig."
12:41 - Wir haben weitere Stimmen aus dem Fahrerfeld. Andreas Klöden (Astana): "Ich will versuchen ohne Sturz und Zeitverlust durch die erste Woche zu kommen. Ich hätte zwar gerne den Prolog und damit das Gelbe Trikot gewonnen, allerdings hat CSC nun die Arbeit und wir können uns noch schonen."
12:37 - Ladagnous Begleiter Vogondy hat schon einige Erfahrungen bei der Tour gesammelt. Viermal fuhr der 30-Jährige bereits die "Große Schleife". Sein bislang bemerkenswertestes Resultat ist achter Etappenplatz 2002. Mit drei Etappensiegen (Boucles de la Mayenne (2) und Rhone - Alpes Isere Tour) war der Franzose dieses Jahr schon relativ erfolgreich.
12:33 - Mathieu Ladagnous gehört zu den 54 Debütanten bei der Tour de France. Der 23-Jährige ist seit drei Jahren auf der ProTour akitv, dabei konnte er immerhin schon fünf Siege einfahren. 2007 sicherte sich der Franzose zwei Etappen bei der Fernfahrt "Vier Tage von Dünkirchen".
12:30 - Das Duo hat nun Gewissheit, dass das Peloton keine Ambitionen hat, ihre Flucht vcrzeitig zu beenden. Mit einem Duo an der Spitze können offenbar alle Teams im Feld leben. Der Abstand wächst auf knapp drei Minuten an.
12:27 - Die beiden Ausreißer liegen in der Gesamtwertung nicht allzu weit von Cancellara entfernt. Als 77. hat Vogondy 54 Sekunden Rückstand auf den Schweizer. Ladagnous hat als 130. einen Abstand von 1:05 Minuten auf "Gelb".
12:23 - Die CSC-Equipe hat sich nun an der Spitze des Feldes formiert. Allerdings wächst der Vorsprung von Vogondy und Ladagnous weizer an. Aktuell werden 40 Sekunden gemeldet.
12:18 - Die beiden Franzosen haben einen Vorsprung von knapp 20 Sekunden auf das Peloton herausgefahren. Von einer erfolgreichen Flucht kann jetzt noch nicht gesprochen werden, allerdings haben die beiden das erste Ausrufezeichen auf der 3. Etappe gesetzt.
12:15 - Nicolas Vogondy (Agritubel) und Mathieu Ladagnous (fdjeux) haben sich als erstes Duo abgesetzt. Wird das Feld die beiden Franzosen jetzt weglassen? Oder wollen die Sprinterteams das Feld bis zur ersten Zwischenwertung zusammen halten?
12:10 - Das Peloton legt ein scharfes Tempo an. Die ersten Fahrer versuchen nun doch wegzusringen, bislang sind alle Versuche allerdings erfolglos.
12:09 - Parallel zum gestrigen Tagesverlauf halten sich die Fahrer auf den ersten Kilometern zurück - keine frühen Attacken und damit auch noch kein "Stress" für CSC und Fabian Cancellara.
12:07 - Eric Boyer, Sportlicher Leiter von Cofidis: "Wir müssen uns heute zeigen. Wenn sich eine Ausreißergruppe bildet, wollen wir dabei sein. Wir sind eine Mannschaft, die auf Fluchtgruppen spezialisiert ist."
12:04 - Fabian Cancellara, Träger des Gelben Trikots: "Die Etappe heute ist sehr lang und ich hoffe das Wetter bleibt auf meiner 'gelben' Seite. Ich will mein Trikot heute gerne verteidigen, allerdings wird es immer schwieriger. Wir werden heute versuchen, die Sprinterteams mehr in die Verfolgung einzubinden."
12:01 - Die Fahne ist geschwenkt. Mit fünfminütiger Verspätung machen sich die verbliebenen 187 Fahrer auf den Weg nach Compiegne und damit endlich auch auf nach Frankreich.
12:00 - Patrick Lefevere, Sportlicher Leiter von Quick-Step: "Das Ergebnis war so sicher nicht abgesprochen. Gert Steegmans war gestern einfach superstark und Tom Boonen kam nicht vorbei."
11:55 - Den Sturz gestern haben die meisten Profis offenbar gut überstanden. Lediglich der Litauer Tomas Vaitkus aus der Discovery-Equipe konnte mit dem Bruch des rechten Daumens nicht mehr weiterfahren.
11:50 - Heute stehen drei Zwischensprint auf dem Plan: Nach 33,5 Kilometern in Tournai, nach 104 Kilometern in Fontaine-au-Bois und bei Rennkilometer 167,5 in Achery. Kurz vor dem Ziel wartet mit der Cote de Blerancourt ein Berg der 4. Kategorie.
11:45 - Der Countdown für den neutralen Start ist abgelaufen. Die Fahrer machen sich auf den Weg nach Compiegne. In zehn Minuten erfolgt dann der "scharfe" Start.
11:43 - Die Stadt Waregem ist Tourdebütant. Bisher wurde hier weder ein Start noch eine Zielankunft bei der Tour de France vermerkt. Dabei präsentiert sich die Stadt äußerst freundlich. Bei Sonne und ein paar Wolken ist es 17°Grad warm, allerdings sind Regenschauer für den Nachmittag angekündigt.
11:40 - Das Profil der heutigen Strecke lässt sich in zwei Teile untergliedern. Bis Kilometer 80 geht es flach über die Straßen Richtung Frankreich. Danach wird das Terrain hügeliger und bietet Ausreißern durchaus die Möglichkeit eine erfolgreiche Flucht durchzusetzen.
11:00 - Hallo und herzlich willkommen zur 3. Etappe der Tour de France. Um 11:45 Uhr startet das mit 236,5 Kilometern längste Teilstück der diesjähirgen Rundfahrt in Waregem. Zielort ist Compiegne, nördlich von Paris gelegen. Auch heute stehen vermutlich wieder die Sprinter im Fokus. Pünktlich zum neutralen Start sind wir live für Sie dabei - Viel Spaß!
Live - Kommentar
18:50 - Nach seinem Überraschungscoup hat Fabian Cancellara morgen große Chancen sein Trikot einen weiteren Tag zu verteidigen. Damit verabschieden wir uns aus dem Live-Ticker, morgen gehts ab 12:30 Uhr weiter - Bis dahin!
18:48 - Morgen geht es für die Fahrer von Villers Cotterets nach Joigny. Auf dem 193 Kilometer langen Teilstück stehen vier Bergwertungen der 4. Kategorie. Zusätzlich können sich die Sprinter bei drei Wertungen Bonus-Sekunden sichern.
18:47 - Das offizielle Endergebnis: 1. Cancellara (CSC), 2. Zabel (Milram), 3. Napolitano (Lampre), 4. Boonen (Quick-Step), 5. Hunter (Barloworld), 6. Förster (Gerolsteiner), 7. McEwen (Predictor-Lotto), 8. Eisel (T-Mobile), 9. Cavendish (T-Mobile), 10. Haussler (Gerolsteiner).
18:45 - Durch die 20 Bonus-Sekunden in Compiegne hat Andreas Klöden nur 33 Sekunden Rückstand auf den "Mann der Tour".
18:44 - In der Gesamtwertung bleibt der Schweizer natürlich vorne. Auch Andreas Klöden kann seinen zweiten Platz halten. Neu in den Top Ten ist Mikel Astarloza als Neunter. Durch seine Bonifikationen schiebt er sich an Alexander Winokurow vorbei.
18:42 - Im Kampf um die Sprintwertung hat Tom Boonen weiter die Nase vorn. Als Vierter ist der Belgier drei Plätze besser positioniert als sein Konkurrent Robbie McEwen. Für T-Mobile holen Bernard Eisel und Mark Cavendish die Ränge acht und neun.
18:40 - Erik Zabel wird Zweiter, Dritter ist Napolitano. Mit Robert Förster (6.) und Heinrich Haussler (10.) hat Gerolsteiner zwei Fahrer unter den besten zehn.
18:38 - Was für ein Überraschungscoup des sympatischen Schweizers, war das geplant, oder wollte der Gesamtführende "nur" sein Gelbes Trikot verteidigen.
18:37 - Fabian Cancellara holt sich den Sieg!!!
18:36 - Von vorne fährt der Schweizer den Sprint an
18:36 - Cancellara attackiert.
18:35 - Das riecht nach Drama...
18:35 - Noch 1000 Meter...
18:35 - Die Ausreißer schauen sich um, wo ist das Feld?
18:34 - Auch Auge und Ladagnous haben den Anschluss wieder geschafft, aber es sind noch 2000 Meter.
18:33 - Vogondy setzt nach, aber das Feld ist in Sichtweite.
18:33 - Erneute Attacke von Willems, der Belgier will es wissen.
18:32 - Noch vier Kilometer und keine 30 Sekunden mehr...
18:31 - Axel Merckx (T-Mobile) verliert offenbar den Anschluss ans Peloton, der Grund dafür ist noch nicht bekannt.
18:30 - Der Abstand ist unter eine Minute gesunken. Die Begleitfahrzeuge werden nun herausgenommen. Was wäre das für eine Tragik für die Ausreißer, sollte es doch nicht mehr klappen!
18:27 - Im Feld macht nun alles Tempo was einen schnellen Mann in seinen Reihen hat.
18:26 - Auch Ladagnous und Vogondy kommen wieder heran, noch 8,5 Kilometer.
18:25 - Attacke an der Spitze: Willems zieht das Tempo an, Auge setzt nach.
18:24 - Noch zehn Kilometer und der Vorsprung der Spitzenreiter beträgt immer noch 1:25 Minuten, das könnte sich ausgehen...
18:23 - Auch Frederik Willems hat mit 55 Sekunden als 83. gute Karten auf das "maillot jaune"...
18:20 - Fabian Cancellara hat nun doch einen Adjudanten an die Spitze zurückbeordert. Stuart O'Grady soll nun dafür sorgen, dass der Schweizer sein Gelbes Trikot behalten kann. Noch einmal zur Information: Nicolas Vogondy hat nur 54 Sekunden Rückstand auf den Gesamtführenden.
18:18 - Die letzten Kilometer in Compiegne kommen den Ausreißern entgegen. Viele enge Kurven und ein kleines Stück Kopfsteinpflaster machen es den Verfolgern nicht leichter näher an die Führenden zu kommen.
18:16 - CSC kann sich nun endlich aus der Tempoarbeit raushalten. In der Verfolgungen organisieren sich nun Quick-Step, Credit Agricole, Predictor-Lotto und Lampre zu gleichen Teilen.
18:13 - Die Ausreißer haben die letzten Hügel überfahren. Jetzt geht es auf topfebenem Terrain Richtung Ziel. Das Motto für die letzten 20 Kilometer lautet nun: Belgischer Kreisel - Sprinterzug!
18:09 -
Der Abstand wird nicht in dem Maße kleiner, als das sich die Sprinter-Teams darauf verlassen können, dass es zum Massenspurt kommt (2:47 Minuten).
18:05 - Nach Berechnungen der Tour-Direktion ist die heutige Etappe das langsamste Teilstück seit zehn Jahren. Damals wurde auf der Strecke nach Aix-le-Bains allerdings gestreikt.
18:03 - Wenn das Peloton die Etappe nicht abschenken will, müssen Quick-Step, Predictor-Lotto, Lampre, Milram und Co. nun endlich richtig in die Pedale treten.
18:00 - Das wird eine ganz enge Geschichte für die Sprinter. Noch 30 Kilometer hat das Führungsquartett vor sich. Der Abstand ist auf fast 3:30 Minuten ángewachsen.
17:58 - Der Kampf um Etappensieg ist jetzt entbrannt. An der Spitze deutet Frederik Willems den Kreisel an, er will unbedingt durchkommen. Im Feld erhöhen Quick-Step und Credit Agricole die Schlagzahl!
17:55 - Setphane Auge werden die Punkte kampflos überlassen. Damit schlüpft der Cofidis-Fahrer in das Gepunktete Trikot. Zweiter wird Ladagnous vor Willems.
17:54 - Noch 500 Meter bis zur Bergwertung...
17:52 - Gert Steegmans (Quick-Step) ist beim Doc. Der Belgier hat eine kleine Abschürfung am Knie, aber er lächelt...
17:51 - Doppeltes Pech für Felliu. Nach seinem Sturz hat die französische Sprinthoffnung einen Defekt am Hinterrad.
17:49 - Grund für den kleinen Unfall war eine Unkonzentriertheit an einem Brückengeländer. Angeblich soll auch Ronny Scholz (Gerolsteiner) mit in den Sturz verwickelt gewesen sein.
17:47 -
Sturz am Ende des Feldes: Botscharow (Credit Agricole), Feillu (Agritubel) und der Etappensieger von gestern Gert Steegmans stürzen...
17:45 - Die vier wehren sich tapfer und lassen sich derzeit nichts von ihrem Zeitabstand abknabbern, im Gegenteil wächst der Vorsprung wieder auf drei Minuten an.
17:41 - Die anderen Sprinterteams machen allerdings immer noch keine Anstalten die Nachführarbeit zu organisieren, so bleibt es wieder an CSC hängen, die Ausreißer einzufangen.
17:39 - Credit Agricole macht nun das Tempo, wieder zeigt sich die "Tempomaschine" Anthony Charteau an der Spitze.
17:35 -
Das Feld reagiert mit einer Tempoerhöhung auf das neuformierte Quartett. Nur noch 2:30 Minuten beträgt der Abstanf auf die Ausreißer.
17:31 - Zusammenschluss an der Spitze. Jetzt wird das Rennen doch nochmal richtig interessant...
17:29 - Willems und Auge machen richtig Dampf. Nur noch 39 Sekunden haben die Verfolger Rückstand auf die Spitzenreiter. Mit vier Fahrern ist diese Gruppe für das Peloton nicht zu unterschätzen.
17:28 - Über Stephane Auge haben wir im Laufe der Tour schon gesprochen. Der Franzose fährt seine fünfte Tour und war dabei einmal unter den besten zehn einer Etappe (2002). In dieser Saison hat er den GP Cholet für sich entschieden.
17:26 - Frederik Willems ist trotz seiner 27 Jahre ein recht unbeschriebenes Blatt. Er fährt seine erste Tour. Auch seine Siegesliste ist nicht besonders lang, fünf Erfolge hat er auf der UCI-Tpur zu verzeichen. Sein letzter war bei der Tour of Britain im September 2006.
17:22 - 45 Sekunden haben sich die beiden bereits vom Peloton absetzen können.
17:20 - Eine interessante Situation für David Millar. Auge liegt punktgleich (beide fünf) mit dem Schotten an der Spitze der Bergwertung. Sollte der Franzose zur Cote de Blerancourt kommen, übernimmt er das Gepunktete Trikot.
17:18 - Sein Begleiter ist der Belgier Frederik Willems von Liquigas.
17:17 -
Ausreißversuch aus dem Feld: Zwei Fahrer haben das Bummeltempo offenbar satt und versuchen sich als Verfolger von Vogondy und Ladagnous. Einer von ihnen ist Stephane Auge (Cofidis).
17:15 - Mikel Astarloza hat sich mit seiner Eichhörnchen-Taktik um die Bonussekunden einige Plätze in der Gesamtwertung nach vorne geschoben. Von der 16. geht es auf die 9. Position. Damit kickt der Spanier Alexander Winokurow aus den Top Ten.
17:13 -
Hans-Michael Holczer, Sportlicher Leiter von Gerolsteiner hat die Schuldigen für das Bummeltempo ausgemacht: "Die beiden Ausreißer machen nicht ihren Job. Anstatt sich richtig in die Fr.... zu hauen, bummeln die Franzosen vorne rum. Es ist doch klar, dass dort niemand hinspringt, es wird zu seinem Massensprint kommen. Die Situation ist für CSC wunderbar zu kontrollieren, aber natürlich sind die Fahrer nicht erfreut über das langsame Tempo."
17:10 - Ladagnous und Vogondy haben in der letzten Rennstunde 32,7 Kilometer zurückgelegt, was einem Stundenmittel von 33,5 km/h entsprichtÂ…
17:08 -
Der Rückstand ist wieder unter vier Minuten gefallen (3:40). Es bleibt ein schleichender "Tod", der die Ausreißer ganz sicher noch ereilen wird.
17:05 - Astarloza nimmt das Tempo sofort wieder raus und reiht sich artig im Peloton ein.
17:04 - Aus dem Hauptfeld gibt es eine Attacke kurz vor dem Sprint. Mikel Astarloza (Euskaltel) sichert sich die zwei Punkte, wie auch schon in Tournai.
17:02 -
Das Ergebnis wiederholt sich: Wie bei ersten Sprint in Tournai überfahrt Vogondy die Wertung vor Ladagnous.
17:00 - Die beiden Ausreißer kommen zum dritten Zwischensprint...
16:56 - Im Feld schieben sich Ladangous-Teamkollegen von fdjeux an die Spitze. Was hat das zu bedeuten? Das sie ihrem Freund ernsthaft nachsetzen ist wohl kaum zu erwarten...
16:53 - Der gestrige Tages-Zweite Tom Boonen kennt den Zielort sehr gut. Vor drei Jahren setzte sich der Belgier im Massensprint gegen Jimmy Caspar (damals Cofidis) bei der Tour de Picardie durch.
16:50 - Ein Blick auf den Zielort: Compiegne war schon dreimal im Tourkalender. Die einzige Zielankunft gewann der Franzose Jean-Louis Gauthier 1980, gestartet wurde die Etappe in Lille. In Compiegne wird der berühmte Frühjahrs-Klassiker Paris - Roubaix gestartet.
16:46 -
Jetzt haben wir es schwarz auf weiß. Agritubel ist das bislange aktivste Team der Tour. Mit 440 Flucht-Kilometern führen sie diese Statistik deutlich an. Mit gewaltigem Abstand folgt Milram (272 Kilometer). Marcel Sieberg und Andrej Grivko haben mit ihren Ausritten maßgeblich dazu beigetragen.
16:43 - Die langsamste Etappe der Tour datiert aus dem Jahr 1947. Für das 153 Kilometer lange Teilstück benötigte Albert Bourlon als Sieger 8:10:11 Stunden. Das entspricht einem Durchschnitt von 18,728 km/h. Soweit kommt es heute wohl nicht...
16:39 - Mit dem derzeitigen Bummeltempo wird die Etappe nicht in die Analen der Tour-Geschichte eingehen. Auch was die allgemeine Geschwindigkeit der Rundfahrt in diesem Jahr angeht, liegen die Fahrer nicht im Rekordbereich. Die schnellste jemals gefahrene Tour gewann Lance Armstrong 2005, mit einer gemittelten Geschwindigkeit von 41,698 km/h.
16:36 -
Vogondy und Ladagnous werden nun an der langen Leine gehalten. Mit knapp sechs Minuten "dürfen" die Franzosen das Fahrerfeld anführen. Aber auch sie wissen, dass die Stunde des Zusammenschlusses unerbittlich kommen wird.
16:33 - Defekt bei Pieter Weening. Der 26-Jährige aus der Rabobank war schon Etappensieger bei der Tour. Im letzten Jahr siegte er auf der 8. Etappe in Geradmer im Foto-Finish gegen Andreas Klöden (damals noch T-Mobile).
16:29 - Auf der 1.Etappe zollte der junge Cavendish seiner Unerfahrenheit Tribut, als er beim Umschauen mit einem Streckenbesucher kollidierte. Gestern hatte der Brite erneut Pech. Diesmal geriet er allerdings ohne eigenes zutun in den Massensturz.
16:26 - Magenta an der Spitze: Markus Burghardt und Patrik Sinkewitz führen das Feld an. Mit Mark Cavendish haben die Bonner immer noch ein ganz heißes Sprint-Eisen im Feuer, das seine Qualitäten bei einer Zielankunft endlich ausspielen will.
16:23 - Bei Gerolsteiner sind die Rollen in der ersten Woche klar verteilt. Alles fährt für den Topsprinter Robert Förster, als zweite Option steht Heinrich Haussler bereit.
16:19 - Nahrungsmittel-Mangel bei Gerolsteiner: Bei dem langsamen Tempo haben die Fahrer offenbar eine Menge Hunger und dem Sportlichen Leiter Hans-Michael Holczer gehen die Vorräte aus. Notfalls muss gleich der zweite Begleitwagen angehalten werden und einkaufen gehen...
16:16 - Einen bislang sehr positiven Auftritt legt das Team Agritubel hin. Das französische Team, mit einer Wildcard ins Tourfeld gerutscht, hat sich bisher auf jeder Etappe gezeigt und damit viel Freude gemacht.
16:12 - Heute scheinen sich die "Verfolgerlasten" auf mehrere Mannschaften zu verteilen. Im Peloton zeigt sich Liquigas in voller Mannschaftsstärke. Mit Filippo Pozzato haben die Italiener den Tages-Dritten von gestern in ihren Reihen, also auch einen ambitonierten Mann im Sprint.
16:08 - Mit 32,8 km/h ist das Tempo der vierten Rennstunde wieder etwas erhöht worden. Das Durchschnittstempo der Etappe ist mit knapp 34 Stundenkilometer aber immer noch eher einer Bummelfahrt gleichzusetzen.
16:05 - Nach der heftigen Verschärfung ist das Tempo wieder etwas moderarter. Scheinbar wollten sich die Teams nur wieder in Reichweite der beiden Franzosen bringen, um nicht am Ende der Etappe böse überrascht zu werden.
16:02 -
Das von der Tour de France ausgeschlossene Unibet-Team ist mit einer Klage gegen die Organisatoren der "Großen Schleife" gescheitert. Ein Gericht in Lille wies die Klage des belgisch-schwedischen Radrennstalls ab und verurteilte es im Gegenzug zu einer Strafanzahlung von 10.000 Euro an die ASO sowie die Übernahme der Gerichtskosten.
15:59 - Der nächste Zwischensprint steht erst 69 Kilometer vor dem Ziel an. Bis dahin ist es noch ein ganz schön weiter Weg. Wenn es mit dem Abstand weiter so schnell bergab geht, könnte es tatsächlich zu einem "Sprint" in Achery kommen.
15:56 -
Der Abstand schmilzt immer schneller: Nur noch 4:56 Minuten Rückstand für das große Feld. Es scheint als haben Vogondy und Ladagnous ihre Gegenwehr aufgegeben...
15:53 -
Der sportliche Leiter von Predictor-Lotto hatte gleich mehrere Fahrer beim Massensturz des Vortages dabei: "Fred geht es scheinbar gut. Er ist mit zehn Stichen am Arm genäht worden, und seine Schulter war ausgerenkt, es geht aber wieder besser. Er wird im weiteren Etappenverlauf sehen, ob er in der Lage ist, für Robbie zu arbeiten oder nicht. Leif Hoste wiederum hat kleine Probleme mit dem Knie, und es wird damit nicht besser. Wir versuchen aber, ihn mit Eis zu behandeln. Nichts ist gerissen oder gebrochen, nur haben die Bänder beim Sturz etwas abbekommen."
15:50 - Und die Tempoarbeit zahlt sich aus: Der Rückstand von Cancellara und Co. ist auf knapp sechs Minuten zusammengeschmolzen.
15:47 - Hinter den beiden Sprinter-Adjudanten haben sich die Fahrer von CSC eingereiht. Damit ist die Unordnung im Feld wieder behoben und die Jagd auf die beiden Franzosen eröffnet.
15:44 - Roman Feillu hat sich mit seinen zwei Punkten beim Zwischensprint punktgleich mit Gert Steegmans an die dritte Position der Punktewertung gesetzt.
15:40 - Jetzt scheint sich das Feld langsam Richtung Sprint zu orientieren. Die altbekannten Gesicher der "Tempobolzer" haben sich an die Spitze gesetzt. Vornehmlich Cedric Vasseur (Quick-Step) und Anthony Charteau (Credir Agricole).
15:36 -
Nach der "Versorgungspause" des Feldes ist der Abstand wieder gehörig angewachsen, 9:50 Minuten werden aktuell gemeldet. Es sind noch 117,6 Kilometer bis ins Ziel.
15:32 -
Johan Bruyneel zum Ausfall von Tomas Vaitkus: "Wir werden auf den nächsten Etappen vorsichtiger sein, da wir keinen weiteren Sprinter haben. Es ist immer ein großer Verlust, jemanden zu verlieren, der als wichtigster Fahrer für die erste Woche auserkoren war."
15:27 - Ein schöne Szene am Streckenrand: Lefevre bleibt an der Straße stehen und lässt sich von Freunden und Verwandten begrüßen...
15:25 -
Das Feld nutzt derweil die Gelegenheit sich zu versorgen. Wieder haben sich viele Zuschauer an der Strecke versammelt, um Kleinigkeiten aus den weggeworfenen Verpflegungsbeuteln zu ergattern.
15:24 - Laurent Lefevre fährt aus dem Feld heraus. In Landrecies feiert der Fahrer von Bouygues Telecom sein Heimspiel. Mit einem lächelnden Gesicht genießt er die Durchfahrt.
15:21 - Es gab nur ein kurzes Winken in Richtung Leblancs. Dennoch zeigt dieser sich sehr erfreut, über die feine Geste des Peloton.
15:19 - An der Spitze versammeln sich die Träger der Trikots und einige Landesmeister. Plant das Feld einen kurzen Stopp beim ehemaligen Tourdirektor Jean-Marie Leblanc?
15:18 - Roman Feillu ist ein ganz interessanter Mann. Zusammen mit seinem Landsmann Sebastian Chavanel gilt er als größte Sprinthoffnung Frankreichs. Bei der Tour 2007 hat er mit zwei Top Ten-Plätzen überzeugt. Seine Saisonbilanz weist zwei Siege bei der Tour de Luxembourg und Boucles de l'Aulne auf.
15:15 - Das Feld kommt zum zweiten Zwischensprint. Aber lediglich der Franzoe Roman Feillu zieht an. Damit sichert er seiner Agritubel-Mannschaft weitere Euros für die Teamkasse.
15:14 - Hinterrad-Defekt bei Cedric Vasseur (Quick-Step)
15:11 - Hendrik Redant, Sportlicher Leiter Predictor-Lotto: "Wir sind zufrieden mit der Rennsituation. Bei viel Gegenwind glaube ich, dass wird die Ausreißer ganz sicher noch stellen können. Allerdings bin ich angetan von der Taktik der Ausreißer, die mit ihren Kräften gut haushalten."
15:08 - Da einige Sprinter in Reichweite des "Gelben Trikots" liegen, ist es durchaus möglich, dass es im Peloton noch einmal zu einem kleinen Zwischenspurt um die verbleibenden zwei Bonus-Sekunden kommt.
15:06 -
Der Sprint ist erreicht, aber es war eher eine friedlische Durchfahrt des Duos. Diesmal holt sich Ladagnous die Wertung vor Vogondy - fair play der beiden Franzosen.
15:02 - Das Tempo im Feld ist wieder eingeschlafen: Mit 8:50 Minuten haben die beiden an der Spitze eine weitere hinzu bekommen.
14:58 - Stuart O'Grady (CSC) hat sich an die Seite des Gesamtführenden gesellt. Der Australier hat gute Erinnerungen an den Zielort. Am 15. April diesen Jahres startete er von Compiegne aus, zu seinem Triumph bei Paris-Roubaix.
14:55 - Keiner fühlt sich verantwortlich: Im Peloton herrscht völlige Unordnung. Weder CSC, noch die Sprinterteams machen "Druck" auf die Ausreißer. So haben auch mal die Fahrer von Euskaltel, Caisse d'Espargne und Rabobank die Chance sich an der Spitze zeigen.
14:52 - Das Tempo an der Spitze wird gemächlicher. Solange das Feld die Jagd auf das Duo nicht eröffnet, können es die Franzosen derzeit etwas entspannter angehen lassen. Ihre Kräfte werden sie noch brauchen, wenn sie sich gegen den Sprinterzug erwehren müssen.
14:48 - Im Hauptfeld zeigt sich David Millar (Saunier Duval). Der Mann im Gepunkteten Trikot hat sicher Ambitionen auf die Punkte an der Bergwertung 34 Kilometer vor dem Ziel. In den nächsten Tagen wird es für den Schotten dann aber wohl immer schwerer, die Führung in dieser Sonderwertung zu verteidigen.
14:44 - Ein paar Fakten zur Flucht: Bei Kilometer neun haben sich die beiden Franzosen ein Herz gefasst und die Flucht ergriffen. Der maximale Vorsprung lag bei 13:50 Minuten (Rennkilometer 45). Mittlerweile hat sich der Abstand bei knapp acht Minuten eingependelt.
14:41 - Das Top-Duo erreicht gleich den zweiten Zwischensprint in Fontaine-Au-Bois. Hier wohnt der langjährige Tourdirektor Jean-Marie Leblanc. Als Anerkennung für seine Verdienste bei der Rundfahrt wurde diese Sonderwertung eingeführt.
14:37 -
Robert Hunter, Sprinter aus der Barloworld-Equipe: "In den Sprints herrscht immer viel Bewegung und es bieten sich für alle Spezialisten Möglichkeiten. Allerdings mischen sich bei der Tour auch immer Fahrer vorne mit ein, die auf gute Ergebnisse schauen und nicht zu den Sprinter gehören. Das macht die Situation sehr gefährlich."
14:33 -
Weitere Stimmen aus dem Sprinterlager. Erik Zabel: "Unser Ziel war es auch gestern, vorne dabei zu bleiben. Ich habe dann wie schon am ersten Tag auf den Zug von Quick-Step gehofft. Dieser kam dann auch zustande, weil ich aber selbst in den Sturz vor dem Ziel halb verwickelt war, hatte ich am Ende einfach keine Reserven mehr."
14:30 -
Mit Ruben Perez (22.), Linus Gerdemann (26.) und Sebastien Rosseler (28.) befinden sich drei weitere Debütanten auf vorderen Platzierungen.
14:27 -
In der Gesamtwertung befinden sich derzeit fünf Fahrer unter 25 Jahren unter den Top 20. Bestplatzierter ist Wladimir Gusew als 6., es folgen Thomas Dekker (11.), Benoit Vaugrenard (13.), Andrej Grivko (15.) und Alberto Contador (18.).
14:24 - Die Youngsters sorgen auf den ersten Etappen der Tour de France für mächtig Aufsehen. Beim Prolog überzeugte Wladimir Gusew, gestern Marcel Sieberg, heute Mathieu Ladagnous.
14:21 - Mit dem Abstand geht es mal rauf, mal runter: Jetzt hat das Peloton wieder angezogen und fast anderthalb Minuten gut gemacht. Die Ausreißer passieren gerade Vechrain-Maugre.
14:18 - Der Rückstand des Feldes ist wieder etwas größer geworden. Eine halbe Minute haben sich die beiden Franzosen auf den letzten Kilometern wieder erarbeitet (9:20).
14:15 - Das Führungsduo hat die 80 Kilometer-Marke passiert. Auf den folgenden gut 150 Kilometern ändert sich das Profil der Etappe: Aus dem flachen Terrrain geht es in nun hügeligeres Gebiet.
14:10 - Das Tempo in der zweiten Stunde ist gewaltig nach unten gefallen. Mit nur noch 30,7 km/h "dümpeln" die Fahrer Richtung Compiegne. Kombiniert mit der ersten Rennstunde macht das einen derzeitigen Durchschnitt von 35,5 km/h.
14:08 - Insgesamt erwischte es 13 Spitzenreiter, das wohl prominenteste Opfer: Bernard Hinault (1980). Der fünffache Toursieger stieg auf der zwölften Etappe von Augen nach Pau mit einer Knieverletzung aus.
14:06 - Noch einmal einen Rückblick auf den Massensturz gestern. Fabian Cancellara hatte Glück im Unglück: Als Träger des Gelben Trikots gestürzt, kann der Schweizer die Tour de France mit kleinen Blessuren fortsetzen. Doch nicht immer blieben die Gesamtführenden verschont: Zuletzt musste Chris Boardman sein Gelbes Trikot vorzeitig abgeben, als er 1998 auf der 1. Etappe rund um Dublin schwer stürzte. Auch Stephane Heulot (1996) und Rolf Sörensen (1991) erwischte es in den 90er Jahren.
14:02 -
Der Vorspung des Duos ist deutlich zusammengeschmolzen: 8:50 Minuten werden aktuell gemeldet.
14:00 - Noch zwei interessante Fakten zu Nicolas Vogondy: Im Jahr 2002 war der 30-Jährige Französischer Meister. Bei der diesjährigen Tour de France teilt er das Zimmer mit Freddy Bichot, der auf der 1. Etappe nach Canterbury für viele Furore sorgte.
13:55 -
Erfreuliches aus der Abteilung Medizin: Die Tour bleibt bislang von Dopingfällen verschont. Keiner der 53 am Dienstag vor dem Start der dritten Etappen überprüften Fahrer wies einen zu hohen Hämatokritwert auf.
13:52 - Auch das Quick-Step-Team hat einen weiteren Grund zur Freude. Der Sportliche Leiter der Mannschat, Wilfried Peeters, feiert heute seinen 43-Jähirgen Geburtstag. Können seine Jungs heute nochmal zuschlagen und ihm ein weiteres Geschenk machen?
13:50 -
Nichts destotrotz hat fdjeux bei dieser Tour schon viel Grund zu Freude gehabt. Grund dafür ist der junge Sprinter Sebastian Chavanel mit zwei Top Ten-Plätzen in den Massensprints: "Ich bin bisher sehr zufrieden mit meiner Tour. Ich bin zwei sehr gute Sprints gefahren, aber natürlich will ich noch ein bißchen weiter nach vorne."
13:46 -
Martial Gayant, Sportlicher Leiter fdjeux: "Das Peloton gewährt ihnen derzeit einen großzügigen Vorsprung, der wird aber schwer zu verwalten sein, um so mehr da es im Verlauf der Etappe fast nur lange Geraden gibt. Meiner Ansicht nach ist das Terrain allzu günstig für eine großangelegte Verfolgung. Auch wenn viele Fahrer vom gestrigen Massensturz in Mitleidenschaft gezogen wurden, sind sie doch in der Lage, ihre Arbeit zu verrichten und die Sprinter nach Compiègne zu führen. Deshalb gebe ich diesem Ausreißversuch 0%"
13:42 -
Was verbirgt sich hinter dem Codex "Last des Gelben Trikots"? Sollten sich Ausreißergruppen gebildet haben und die Sprinterteams kein Interesse zeigen, die Verfolgung zu organisieren, muss sich die Mannschaft des Gesamtführenden vor das Feld spannen. Das bedeutet jede Menge Arbeit füt das Team der Nummer eins, obwohl alle anderen Mannschaften davon profitieren.
13:39 - Das CSC-Team hat das Tempo im Feld merklich angezogen. Der Rückstand ist auf 11:15 Minuten verkürzt worden - Es scheint als müsste sich der dänische Rennstall erneut der "Last des Gelben Trikots" beugen...
13:36 - Lange Etappen sind auch immer ein beliebtes Terrain für Jens Voigt. Der Ausreißerkönig aus der CSC-Equipe gewann im letzten Jahr das längste Tour-Teilstück von Beziers nach Montellmar. Heute sieht es allerdings nicht so aus, als ob sich der Deutsche zeigen würde. An der aktuellen Rennsituation hat sich nichts geändert, der Vorsprung liegt immer noch bei 13 Minuten.
13:32 - Die längste jemals ausgefahrenen Etappe stand 1921 im Programm. 483 (!) Kilometer mussten die Fahrer damals von Les Sables nach Bayonne absolvieren. Sieger wurde damals der Belgier Louis Mottiat. Die Siegerzeit: 18:47:26 Stunden, die durchschnittliche Geschwindigkeit betrug knapp 25,7 km/h.
13:28 - Mit 236,5 Kilometern ist die 3. Etappe des längste Teilstück der diesjähirgen Rundfahrt. Zweimal waren auch deutsche Städte bei den längsten Tourstücken beteiligt: 2005 startete eine 231,5 Kilometer lange Etappe in Pforzheim (Zielort: Gerardmer) und 2000 endete die 252 Kilometer lange Etappe von Lausanne in Freiburg.
13:24 - Willkommen in der Heimat: Vogondy und Ladagnous haben vor wenigen Minuten die französische Grenze passiert. Der Vorsprung ist mit 13 Minuten immer noch mehr als beruhigend.
13:21 -
Seltener sind Doppelerfolge von zwei Landsleuten in einer Mannschaft: Neben den erwähnten Duos Steegmans/Boonen, Rous/Herve, Brochard/Virenque konnten auch Durand/Laurent 1995 (Castorama) und Rooks/Theunisse 1988 (PDM) für doppelte Landesfreude sorgen.
13:18 -
Allerdings ist ein Doppelerfolg zweier Teamkameraden keine Seltenheit: Achtmal konnten sich Rennställe seit 1997 über die Plätze eins und zwei freuen: Nach Steegmans/Bonnen (Quick-Step) waren das: Kessler/Rogers 2006 für T-Mobile, Armstrong/Heras 2002 (US-Postal), van Bon/M. Zberg (Rabobank), Steels - Zanini 1998 (Mapei), Rous/Herve 1997 (Festina), Brochard/Virenque 1997 (Festina) und Vasseur/O'Grady 1997 (GAN).
13:14 -
Tom Boonen zu dem tollen Doppelsieg seines Quick-Step-Teams: "Ein solcher Doppelpack kommt nicht allzu häufig vor. Das passiert gemeinhin nur, wenn man einen Sprint auf eine Weise vorbereitet, die eigentlich unmöglich ist. Man muss dazu jede Menge in der Reserve haben, um einen Mann zu haben, der den Sprint genauso anzieht wie der designierte Sprinter. Das ist nur ein paar Mal in einer Karriere möglich. Ich hoffe heute natürlich erneut auf einen Sprint. Allerdings wird die Etappe nur schwer zu kontrollieren sein und wir müssen viel arbeiten."
13:09 - Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40,3 km/h liegen die Fahrer knapp unter dem langsamsten berechneten Schnitt.
13:06 -
Mit der Übernahme des Grünen Trikots auf der gestrigen Etappe nach Gent hat sich Tom Boonen unter die Top 5 der noch aktiven Fahrer geschoben. Rekordträger ist immer noch Erik Zabel mit 87 Tagen, vor Robbie McEwen mit 51 "Überstreifungen".
13:03 - Den "Sprint" im Hauptfeld sichert sich Mikel Astarloza aus dem Euskaltel-Team. Damit sind alles Bonus-Sekunden vergeben, in der Punktewertung bleibt Tom Boonen (Quick-Step) weiter an der Spitze.
13:01 -
Mit dem Abstand des französischen Duos geht es weiter steil bergauf. Mittlerweile haben sie den Abstand auf über elf Minuten ausgebaut.
12:57 -
Vogondy sichert sich die erste Sprintwertung in Tournai. Zweiter wird logischerweise Ladagnous.
12:53 -
Roman Feillu (Agritubel)."Die Tour läuft großartig für mich. Das ich in bei den Sprints mitahren kann ist total erstaunlich. Für die nächsten Etappen bin ich weiterhin hoch motiviert."
12:48 - Die beiden Franzosen harmonieren ausgezeichnet. Auf den ersten 30 Kilometern haben sich Vogondy und Ladagnous einen Vorsprung von acht Minuten herausgefahren. Damit macht CSC, das war, was Fabian Cancellara angekündigt hat, sie pokern um die Unterstützung anderer Teams bei der Nachführarbeit.
12:45 -
Thor Hushovd (Credit Agricole): "Ich habe beim Sturz ein paar Kratzer davon getragen, aber ich fühle mich weiterhin sehr gut. Mein Ziel bleibt das Grüne Trikot, aber mit knapp 30 Punkten Rückstand auf McEwen und Boonen wird es sicher sehr schwierig."
12:41 -
Wir haben weitere Stimmen aus dem Fahrerfeld. Andreas Klöden (Astana): "Ich will versuchen ohne Sturz und Zeitverlust durch die erste Woche zu kommen. Ich hätte zwar gerne den Prolog und damit das Gelbe Trikot gewonnen, allerdings hat CSC nun die Arbeit und wir können uns noch schonen."
12:37 - Ladagnous Begleiter Vogondy hat schon einige Erfahrungen bei der Tour gesammelt. Viermal fuhr der 30-Jährige bereits die "Große Schleife". Sein bislang bemerkenswertestes Resultat ist achter Etappenplatz 2002. Mit drei Etappensiegen (Boucles de la Mayenne (2) und Rhone - Alpes Isere Tour) war der Franzose dieses Jahr schon relativ erfolgreich.
12:33 -
Mathieu Ladagnous gehört zu den 54 Debütanten bei der Tour de France. Der 23-Jährige ist seit drei Jahren auf der ProTour akitv, dabei konnte er immerhin schon fünf Siege einfahren. 2007 sicherte sich der Franzose zwei Etappen bei der Fernfahrt "Vier Tage von Dünkirchen".
12:30 - Das Duo hat nun Gewissheit, dass das Peloton keine Ambitionen hat, ihre Flucht vcrzeitig zu beenden. Mit einem Duo an der Spitze können offenbar alle Teams im Feld leben. Der Abstand wächst auf knapp drei Minuten an.
12:27 - Die beiden Ausreißer liegen in der Gesamtwertung nicht allzu weit von Cancellara entfernt. Als 77. hat Vogondy 54 Sekunden Rückstand auf den Schweizer. Ladagnous hat als 130. einen Abstand von 1:05 Minuten auf "Gelb".
12:23 - Die CSC-Equipe hat sich nun an der Spitze des Feldes formiert. Allerdings wächst der Vorsprung von Vogondy und Ladagnous weizer an. Aktuell werden 40 Sekunden gemeldet.
12:18 - Die beiden Franzosen haben einen Vorsprung von knapp 20 Sekunden auf das Peloton herausgefahren. Von einer erfolgreichen Flucht kann jetzt noch nicht gesprochen werden, allerdings haben die beiden das erste Ausrufezeichen auf der 3. Etappe gesetzt.
12:15 -
Nicolas Vogondy (Agritubel) und Mathieu Ladagnous (fdjeux) haben sich als erstes Duo abgesetzt. Wird das Feld die beiden Franzosen jetzt weglassen? Oder wollen die Sprinterteams das Feld bis zur ersten Zwischenwertung zusammen halten?
12:10 - Das Peloton legt ein scharfes Tempo an. Die ersten Fahrer versuchen nun doch wegzusringen, bislang sind alle Versuche allerdings erfolglos.
12:09 - Parallel zum gestrigen Tagesverlauf halten sich die Fahrer auf den ersten Kilometern zurück - keine frühen Attacken und damit auch noch kein "Stress" für CSC und Fabian Cancellara.
12:07 -
Eric Boyer, Sportlicher Leiter von Cofidis: "Wir müssen uns heute zeigen. Wenn sich eine Ausreißergruppe bildet, wollen wir dabei sein. Wir sind eine Mannschaft, die auf Fluchtgruppen spezialisiert ist."
12:04 -
Fabian Cancellara, Träger des Gelben Trikots: "Die Etappe heute ist sehr lang und ich hoffe das Wetter bleibt auf meiner 'gelben' Seite. Ich will mein Trikot heute gerne verteidigen, allerdings wird es immer schwieriger. Wir werden heute versuchen, die Sprinterteams mehr in die Verfolgung einzubinden."
12:01 - Die Fahne ist geschwenkt. Mit fünfminütiger Verspätung machen sich die verbliebenen 187 Fahrer auf den Weg nach Compiegne und damit endlich auch auf nach Frankreich.
12:00 -
Patrick Lefevere, Sportlicher Leiter von Quick-Step: "Das Ergebnis war so sicher nicht abgesprochen. Gert Steegmans war gestern einfach superstark und Tom Boonen kam nicht vorbei."
11:55 -
Den Sturz gestern haben die meisten Profis offenbar gut überstanden. Lediglich der Litauer Tomas Vaitkus aus der Discovery-Equipe konnte mit dem Bruch des rechten Daumens nicht mehr weiterfahren.
11:50 - Heute stehen drei Zwischensprint auf dem Plan: Nach 33,5 Kilometern in Tournai, nach 104 Kilometern in Fontaine-au-Bois und bei Rennkilometer 167,5 in Achery. Kurz vor dem Ziel wartet mit der Cote de Blerancourt ein Berg der 4. Kategorie.
11:45 - Der Countdown für den neutralen Start ist abgelaufen. Die Fahrer machen sich auf den Weg nach Compiegne. In zehn Minuten erfolgt dann der "scharfe" Start.
11:43 -
Die Stadt Waregem ist Tourdebütant. Bisher wurde hier weder ein Start noch eine Zielankunft bei der Tour de France vermerkt. Dabei präsentiert sich die Stadt äußerst freundlich. Bei Sonne und ein paar Wolken ist es 17°Grad warm, allerdings sind Regenschauer für den Nachmittag angekündigt.
11:40 - Das Profil der heutigen Strecke lässt sich in zwei Teile untergliedern. Bis Kilometer 80 geht es flach über die Straßen Richtung Frankreich. Danach wird das Terrain hügeliger und bietet Ausreißern durchaus die Möglichkeit eine erfolgreiche Flucht durchzusetzen.
11:00 - Hallo und herzlich willkommen zur 3. Etappe der Tour de France. Um 11:45 Uhr startet das mit 236,5 Kilometern längste Teilstück der diesjähirgen Rundfahrt in Waregem. Zielort ist Compiegne, nördlich von Paris gelegen. Auch heute stehen vermutlich wieder die Sprinter im Fokus. Pünktlich zum neutralen Start sind wir live für Sie dabei - Viel Spaß!