Radsport Live-Bericht

Tour de France - Dünkirchen - Gent

Live - Kommentar

  1. 17:31 - Mit dem Doppelsieg von Quick-Step und dem schweren Massensturz kurz vor dem Ziel verabschieden wir uns aus dem Live-Ticker. Alle Information zur Etappe und zum Sturz finden Sie aktuell auf unserer Tour-Hompage. Morgen geht es um 11:30 Uhr weiter, wenn die Tour von Waregem auf der längsten Etappe (236 Kilometer) nach Compiegne rollt.

  2. 17:26 - Das Endergebnis der Etappe: 1. Gert Steegmans (Quick-Step) 2. Tom Boonen (Quick-Step), 3. Filippo Pozzato (Liquigas), 4. Robert Hunter (Barloworld), 5. Romain Feillu (Agritubel), 6. Robbie McEwen (Predictor-Lotto), 7. Erik Zabel (Milram), 8. Heinrich Haussler (Gerolsteiner), 9. Oscar Freire (Rabobank), 10. Sebastien Chavanel (fdjeux).

  3. 17:24 - Da die Zeit drei Kilometer vor dem Ziel abgenommen wurde, wird sich durch den Sturz in der Gesamtwertung nicht viel verschoben haben.

  4. 17:21 - Die Lage im Feld ist nach dem Sturz immer noch unübersichtlich. Offenbar hat es einen T-Mobile-Profi ganz übel zerlegt. Immerhin scheinen die Tourfavoriten Alexander Winokurow und Andreas Klöden ohne Verletzungen ins Ziel gekommen zu sein. Wir warten auf erste Bestätigungen...

  5. 17:19 - Der Italiener Filippo Pozzato wird Dritter hinter dem Quick-Step-Duo. Heinrich Haussler wird Achter, damit ist der Gerolsteiner-Profi einen Platz hinter Erik Zabel, der Siebter wird.

  6. 17:17 - Mit schmerzverzehrtem Gesicht erreicht Fabian Cancellara das Ziel, dass sieht nicht gut aus. Auch ein Fahrer von Discovery Channel kommt offenbar mit großen Schmerzen ins Ziel.

  7. 17:15 - Faire Gratulation von Robbie McEwen, der Australier gehört zu den ersten Geschlagenen.

  8. 17:14 - Doppelsieg für Quick-Step: Gert Steegmans siegt vor Tom Boonen.

  9. 17:13 - Es läuft alles für Boonen...

  10. 17:12 - Massensturz vor dem Ziel: Zahlreiche Fahrer blockieren die Straße, auch Fabian Cancellara hat es erwischt. Welcher Sprinter sind vor dem Sturz noch durchgekommen?

  11. 17:11 - Drei Kilometer vor dem Ziel ist die Flucht der Ausreißer vorbei. Jetzt sind die Sprinter gefragt, wer erwischt heute den richtigen Zug?

  12. 17:10 - Noch 4000 Meter, jetzt macht Lampre Jagd auf die Ausreißer.

  13. 17:09 - Die Ausreißer blicken sich um, offenbar haben die Spitzenreiter immer noch Hoffnungen auf den Tageserfolg. Perez tritt an...

  14. 17:07 - Ein Blick auf das Etappen-Ende: Die Zielgerade Charles de Kerchovelaan ist 670 Meter lang und "stark" ansteigend. Damit kommt die Straße eher physische starken Sprintern entgegen, wie etwa Thor Hushovd, Robbie McEwen und natürlich Tom Boonen.

  15. 17:06 - Endlich ist es wieder trocken auf den Straßen, für das große Finale in Ostflandern ist nun alles angeichtet.

  16. 17:05 - Perez und Sieberg ziehen noch einmal an, sie wollen sich nach der tollen Flucht nicht damit abfinden, dass sie mit dem Ausgang der Etappe nichts zu tun haben werden.

  17. 17:03 - Zehn Kilometer vor dem Ziel haben sich die üblichen Verdächtigen eingefunden: Die Mannschaften von Quick-Step, Gerolsteiner, Predictor-Lotto, Credit Agricole und Milram bereiten nun den Massensprint für ihre "schnelle Jungs" vor.

  18. 17:01 - Mit Daniele Bennati (Lampre, 52.) und Stuart O'Grady (CSC, 88.) haben zwei Topsprinter einiges gut zu machen. Sollten die beiden wieder leer ausgehen, dürfte sich der Traum vom Grünen Trikot erledigt haben.

  19. 16:59 - Setzte T-Mobile heute auf die Karte Mark Cavendish? Zumindest zeigen sich Magenta-Fahrer an der Spitze.

  20. 16:56 - Gute Nachrichten aus dem Ziel: Kein Regen und auch die Straße ist trocken, zwischendurch schaut sogar die Sonne heraus, perfekte Bedingungen also für einen Massensprint.

  21. 16:55 - Laut Berechnung würden die Ausreißer rund sieben Kilometer vor dem Ziel eingeholt, dass wäre ganz besonders bitter für das mutige Trio...

  22. 16:53 - Die Straßen sind gefährlich nass, bei vielen engen Kurven müssen die Fahrer auf der Hut sein, um einen Massensturz zu vermeiden.

  23. 16:51 - Zwar werden die Ausreißer den Tagessieg nicht unter sich ausmachen, aber immer noch wechseln sich alle drei Fahrer zu gleichen Teilen in der Führungsarbeit ab.

  24. 16:48 - Das Peloton ist jetzt weit auseinander gezogen, ein deutliches Indiz dafür, dass das Tempo mächtig angezogen hat.

  25. 16:44 - Im Feld haben die ambitionierten Teams der Sprinter die Tempoarbeit übernommen. Credit Agricole und Predictor-Lotto sorgen nun dafür, dass es in absehbarer Zeit zum Zusammenschluß mit den Ausreißern kommen wird.

  26. 16:42 - Wieder sprinten die Ausreißer um die Zwischenwertung: Perez sichert sich die sechs Punkte vor Herve und Sieberg.

  27. 16:39 - Frank Schleck (CSC) ist wieder im Feld zurück. Offenbar ist der Luxemburger mit einem kleinen Schock davongekommen, leichtere Abschürfungen sind nur am Ellenbogen zu erkennen.

  28. 16:36 - Die Ausreißer scheinen den dritten Zwischensprint doch noch zu erreichen. In fünf Kilometerm durchfahren Sieberg, Herve und Perez die Wertung in Aarsele. Der Vorsprung beträgt immer noch um die drei Minuten.

  29. 16:32 - Sturz im Kreisverkehr: Prominentestes Opfer ist Frank Schleck, der Ersatzkapitän von CSC. Allerdings sitzt der Luxemburger schnell wieder auf dem Rad und versucht nun mit Inigo Cuesta ins Feld zurück zukehren.

  30. 16:30 - Predictor-Lotto hat offenbar einen Reifenprolbem: Gestern hatten die Belgier zwei Reifenpannen und auch heute ist Cadel Evans nicht der Erste. In der neutralen Phase musste Leif Hoste seinen Reifen wechseln lassen.

  31. 16:28 - Zwei weitere Defekte im Feld: Cadel Evans (Predictor-Lotto) und Âlberto Ongarato (Milram) haben Probleme mit dem Reifen.

  32. 16:26 - Offenbar nicht. Der Australier lebt seit Jahren in Belgien und hat hier viele Freunde und Fans, die er mit freundlichen Handbewegungen grüßt.

  33. 16:24 - Robbie McEwen hat sich nun höchstpersönlich an die Spitze des Feldes geschoben, wird dem Tagessieger von Canterbury das "Bummel-Tempo" nun zu bunt?

  34. 16:21 - Das Etappenziel Gent in der Tourgeschichte: Mit zwei Etappenstarts und ebenso vielen Ankünften ist die belgische Stadt ebenfalls schon mehrfach Tourstation gewesen. Zuletzt 1958 mit einer Etappe nach Dünkirchen, also entgegen der heutigen Fahrtrichtung. Gerrit Voorting war damals erfolgreich.

  35. 16:18 - Die Mannschaften von Milram und Bouygues Telecom orientieren an sich die Spitze. Ist das ein erster Initiativangriff auf die Ausreißer? Eigentlich komisch, denn mit Marcel Sieberg hat der deutsch-italienische Rennstall einen Mann in der Spitzengruppe...

  36. 16:14 - Das Feld hat das Tempo wieder etwas rausgenommen und lässt Sieberg, Perez und Herve weiter drei Minuten vor sich herfahren. Die Sprinter-Teams haben also immer noch nicht die Initiative ergriffen.

  37. 16:11 - Die Fahrer sind die Brügge. Vom hiesigen Marktplatz wird die Flanderrundfahrt gestartet, einem der großen belgischen Frühjahrsklassiker.

  38. 16:09 - Der Sportliche Leiter der baskischen Mannschaft Euskaltel Gorka Gerrikagoïtia vertraut auf die Qualitäten von Ruben Perez in der Ausreißergruppe: „Gestern haben wir versucht, beim Ausreißversuch dabei zu sein, es ist uns aber nicht gelungen. Heute hatten wir nichts geplant, es ist aber immer gut, bei solchen Angriffsfahrten mitzumachen. Die drei Fahrer sind natürlich immer noch weit von Gent entfernt, und es wird vielleicht etwas kompliziert werden, aber wer weiß..."

  39. 16:06 - Wilfried Peeters, der Sportliche Leiter vom Team Quick Step, dessen Sitz sich in Gent befindet, zählt auf Tom Boonen für die Zielankunft dieser Etappe: „Es ist klar, dass wir heute eine Sprintankunft wollen. Es gibt derzeit noch keinen Grund, die Verfolgung aufzunehmen, da nur drei Fahrer vorne fahren. Wir können diesen Rückstand im Finale aufholen, wir haben noch Zeit, bevor wir loslegen. Gestern haben wir auf dem letzten Kilometer einige Fehler begangen, wir werden dies somit in Gent wettmachen.“

  40. 16:04 - Die Ausreißer bekommen die ersten Regentropfen zu spüren, jetzt wird es richtig unangenehm in Ostflandern...

  41. 15:59 - Neuigkeiten von Jörg Jaksche: Der ehemalige T-Mobile-Profi wird noch in diesem Monat vor der Staatsanwaltschaft Ansbach aussagen und als Kronzeuge seine Anschuldigungen über systematisches Doping im Radsport erhärten.

  42. 15:56 - Ein weiterer Ausreißer: Wim Vansevenant spurtet aus dem Feld davon. Allerdings hat der Belgier keine Ambitionen wegzukommen. Er fährt durch seine Heimatstadt und erlaubt sich eine kleine "La-Ola"-Welle mit den Zuschauern an der Strecke.

  43. 15:53 - Was macht eigentlich David Millar? Der Träger des Bergtrikots hält sich im Peloton vornehm zurück - kann er auch. Da heute keine Bergwertung ansteht wird der Schotte aus dem Saunier-Duval-Team auch morgen wieder im "Fliegenpliz-Trikot" an den Start gehen.

  44. 15:50 - Das Feld hat alles im Griff. Kurz vor dem Wetterumschwung haben sich die Top-Teams wieder in Reichweite der Ausreißer geschoben. Noch 2:50 Minuten beträgt der Vorsprung des Führungs-Trios.

  45. 15:48 - Zusammen mit dem CSC-Team haben sich nun auch die Astana-Profis an die Spitze des Feldes gesetzt. Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass Winokurow, Klöden unc Co. heute etwas planen.

  46. 15:46 - Ein interessanter Nebenaspekt: Der zweimalige Giro-Sieger Paolo Savoldelli wird auch in der kommenden Saison für das Schweizer Astana-Team fahren. Der 34-jährige Italiener verlängerte vor der zweiten Etappe in Dünkirchen seinen Vertrag.

  47. 15:43 - In Slijpe erreichen die Fahrer die erste und einzige Versorgungsstelle der Etappe. Solche Punkte sind immer beliebte Anlaufstellen für Fans, die dort einiges abstauben können, was die Fahrer für die Weiterfahrt nicht benötigen.

  48. 15:40 - Bislang ist es in Belgien trocken geblieben, am Horizont ziehen allerdings dunkle Wolken auf. Für den erwarteten Massensprint wäre Regen natürlich alles andere als erfreulich. Zuletzt gab es bei der Dauphine-Libere zahlreiche Stürze in der heißen Endphase...

  49. 15:37 - Die erfahrensten belgischen Tour-Teilnehmer sind Guy Nulens und Lucien van Impe mit je 15 Teilnahmen. Bei der Tour 2007 sind insgesamt 13 Belgier im Feld.

  50. 15:34 - Noch ein paar Fakten zu den belgischen Fahrern: Mit vier Fahrern (Mario Aerts, Leif Hoste, Johan van Summeren und Wim Vansevenant) stellt Predictor-Lotto das größte Kontingent. Mit Tom Boonen, Sebastien Rosseler, Gert Steegmans (Quickstep), Nick Nuyens, Staf Scheirlinckx und Rik Verbrugge (Cofidis) stehen je drei Fahrer bei einem Rennstall im Aufgebot.

  51. 15:31 - Die Fahrer haben ihr Tempo in der zweiten Rennstunde noch einmal erhöht. Mit 46,3 km/h gehts mit dem schnellsten berechneten Schnitt in Richtung Gent.

  52. 15:28 - Die Ausreißer haben noch 82 Kilometer bis zum Ziel. Der Abstand hat sich derzeit bei 4:30 Minuten eingependelt. Eine Zwischenwertung steht heute noch auf dem Programm, knapp 30 Kilometer vor dem Ziel in Aarsele. Ob das Trio diesen Sprint allerdings noch als Fluchtgruppe ereichen kann ist fraglich...

  53. 15:25 - Für Fabian Cancellara ist die Rennsituation sicher äußerst angenehm. Da die Ausreißer sich die Bonussekunden sichern, kommen seine Konkurrenten im Kampf um "Gelb" nicht näher an den Schweizer heran, der damit auf einen weiteren Tag im "maillot jaune" hoffen darf.

  54. 15:21 - Es kommt zum Sprint in Westende. Marcel Sieberg holt sich die Wertung vor Herve und Perez. Allerdings quittiert der Milram-Fahrer den Antritt des Franzosen mit einem Kopfschütteln. Anstatt die Punkte zu teilen, war Herve nach seinem "Erfolg" in Boezinge offenbar auch in Westende egoistisch eingestellt...

  55. 15:18 - Die Fakten zur Flucht der Ausreißer: Bei Kilometer 18 ist Marcel Sieberg ausgerissen, zwei Kilometer später konnten Herve und Perez aufschließen. Der maximale Vorsprung des Trios betrug 5:55 Minuten, derzeit ist der Abstand wieder auf 4:30 Minuten zusammengeschmolzen.

  56. 15:15 - Kurioses neben der Strecke: Ein Gendarm verliert die Kontrolle über sein Motorrad und landet im feuchten Straßengraben - da können sich die Fahrer, allen voran Thoms Voeckler (Bouygues Telecom), ein leichtes Grinsen nicht verkneifen.

  57. 15:11 - Eine weitere Statistik zur Gesamtwertung: Aufgeschlüsselt nach Nationen haben die Franzosen und Spanier derzeit die Nase vorn: Je drei Fahrer befinden sich in den Top 20. Aus deutscher Sicht macht derzeit nur Andreas Klöden als Gesamt-Zweiter Freude. Hinter ihm folgt Linus Gerdemann (T-Mobile) auf Rang 24.

  58. 15:08 - Andrej Kaschechkin ist heute sicher ganz besonders motiviert Der kasachische Astana-Fahrer ist Vater geworden, herzlichen Glückwunsch!

  59. 15:05 - Noch 100 Kilometer bis zum Etappenziel in Gent. Jens Voigt hat die Verfolgung bei CSC organisiert und die Arbeit trägt sofort Früchte, 30 Sekunden hat das Team um das Gelbe Trikot von Fabian Cancellara gutgemacht.

  60. 15:02 - Defekt bei Robert Förster. Der Gerolsteiner-Sprinter hat einen Reifenschaden. Bei dem geringen Tempo im Feld wird der 29-Jährige aber ohne Mühe zurückkommen.

  61. 15:00 - Als 187. und damit Vorletzter der Gesamtwertung will sich das dritte Mitglied der Ausreißergruppe heute zeigen. Mit dem Sieg beim Zwischensprint hat Cedric Herve für weitere 800 Euro in die Mannschaftskasse von Agritubel gesorgt.

  62. 14:57 - Sein spanischer Begleiter Ruben Perez ist dagegen ein gänzlich unbeschriebenes Blatt. Auch der 26-Jährige ist einer von 54 Debütanten bei der Rundfahrt. UCI-Siege hat der Euskaltel-Profi bisher noch nicht zu verzeichnen.

  63. 14:54 - Der Vorsprung der Dreier-Gruppe an der Spitze beträgt mittlerweile knapp sechs Minuten. Marcel Sieberg, der die Attacke lanciert hatte, fährt seine erste Tour. In dieser Saison ist der 25-Jährigs bislang nur als Anfahrer von Petacchi und Zabel in Erscheinung getreten. Sein letzter Erfolg datiert vom 3. September 2006 beim Grand Prix Scherens.

  64. 14:50 - Im Feld zeigt sich Axel Merckx an der Spitze. Der Belgier aus dem T-Mobile-Team fährt seine neunte und letzte Tour. Seine Bilanz bei der Frankreich-Rundfahrt ist eher durchwachsen. Bislang hat der 34-Jährige keine Etappe gewonnen und in der Gesamtwertung war er lediglich einmal unter den Top Ten: 1998 bei seinem Tourdebüt.

  65. 14:47 - Blicken wir nochmal auf den Mann in "Grün": Mit seinem Sprintsieg gestern ist der 35-jährige Robbie McEwen der viertälteste Etappensieger der Tour de France seit 1997. Vor ihm stehen nur der 36-jährige Sergej Gontschar (ehemals T-Mobile) mit zwei Tagessiegen und Giuseppe Guerini (T-Mobile) mit 35 Jahren und 158 Tagen. Einen Rekord hält der Australier aber dennoch: Er ist der älteste Sprintsieger.

  66. 14:43 - Binnen weniger Kilometer haben Sieberg, Perez und Herve ihren Vorsprung fast verdoppelt. Derzeit beträgt der Abstand knapp unter vier Minuten. Dennoch hat das Feld mit seiner kurzen Tempoverschärfung vorhin angedeutet, wohin es heute gehen wird: Massensprint.

  67. 14:39 - Alain Gallopin, Sportlicher Leiter CSC zu den Wetterbedingungen in Belgien und den Ambitionen seiner Equipe: "Unsere Mannschaft ist an das Wetter und den Wind gewöhnt. Wir haben viele Klassikerspezialisten in unseren Reihen, das Profil ähnelt Paris-Roubaix. Außerdem haben wir das Gelbe Trikot uns sind motiviert, es zu verteidigen. Die Mannschaft ist stark genug, um auf alles reagieren zu können."

  68. 14:36 - Der Abstand zwischen Ausreißern und Peloton hat sich stabilisiert. Mit 2:15 Minuten ist das Trio weiterhin in Reichweite der ambitionierten Sprinter-Teams.

  69. 14:33 - Das Ergebnis am ersten Zwischensprint in Boezinge: 1. Cedric Herve (Agritubel) 2. Ruben Perez (Euskaltel) 3. Marcel Sieberg (Milram).

  70. 14:32 - Das Tempo der ersten Rennstunde beträgt durchschnittlich 45,5 km/h. Damit fährt das Peloton derzeit knapp unter dem schnellsten berechneten Schnitt von 46 km/h.

  71. 14:29 - Das Tempo im Feld wird nun doch erhöht: Von ihrem maximalen Vorsprung von 2:50 Minuten haben die Ausreißer knapp 40 Sekunden eingebüßt. Bei den schwierigen Wetterverhältnissen hat die Kontrolle von weggesprungenen Gruppe heute höchste Priorität.

  72. 14:25 - Der französische Publikumsliebling Cedric Vasseur mit seiner Einschätzung zur heutigen Etappe: "Dies wird eine Etappe mit überaus nervösem Verlauf sein. Die Teams der Sprinter werden um jeden Preis das Rennen kontrollieren wollen. Man wird vor allem darauf achten müssen, dem Wind nicht in die Falle zu gehen. Dieses Element könnte eine entscheidende Rolle spielen. Wenn er heftig weht, könnte er Windkanten bilden und ein ähnliches Rennen herbeiführen wie bei Gent – Wevelgem, dann aber ohne den Kemmel."

  73. 14:22 - Das Ausreißertrio nähert sich dem ersten Zwischensprint in Boezinge. Der Vorsprung von Sieberg, Perez und Herve ist auf knapp drei Minuten angewachsen.

  74. 14:18 - Ein Blick auf das Gesamtklassement: Mit je drei Fahrern in den Top 20 haben Astana und Discovery Channel ihre Mannschaftsstärke unter Beweis gestellt. Auch Caisse d'Espargne, Credit Agricole und Cofidis haben mit je zwei Profis unter den besten zwanzig überzeugt. Dagegen besteht bei Agritubel, Barloworld, Gerolsteiner, T-Mobile, Lampre, Quick-Step, Boyugues Telecom und Ag2r noch Nachholbedarf. Diese acht Teams haben derzeit keinen Fahrer vorne platziert.

  75. 14:15 - Im Feld hat CSC die Kontrolle übernommen. Allerdings macht der dänische Rennstall noch keine Anstalten die Ausreißer schnell einfangen zu wollen. Im Gegenteil spekuliert das Team um Fabian Cancellara erneut auf die Unterstützung der Sprinterteams, vor allem Quick-Step.

  76. 14:12 - Mit 34 Erfolgen ist der Belgier Eddy Merckx immer noch der erfolgreichste Tour de France-Teilnehmer. Hinter der Radsportlegende folgen Bernard Hinault (28), Andre Leducq (25) und Lance Armstrong mit 22 Siegen. Robbie McEwen und Erik Zabel haben jeweils zwölf Siege, beiden fehlen noch vier Erfolge, um in die Liste der Top-Ten-Sieger zu fahren.

  77. 14:08 - Die Ausreißer haben einen Vorsprung von 1:35 Minuten auf das Peloton herausgefahren. Der bestplatzierte Fahrer ist Ruben Perez. Als 53. der Gesamtwertung hat der Euskaltel-Profi einen Rückstand von 48 Sekunden auf Fabian Cancellara. Derzeit fährt der Spanier im virtuellen Gelben Trikot.

  78. 14:04 - Drei Ausreißer, aber ohne belgische Beteiligung. Dabei wünscht sich die Radsportnation unbedingt den Sieg eines ihrer Landsleute. Die letzten Heimsiege in Belgien: Marc Wauters (2001), Johan Bruyneel (1995), Freddy Maertens (zweimal 1981), Eddy Planckaert (1981), Walter Planckaert (1978), Patrick Sercu (1977).

  79. 14:01 - Reifenschaden bei Jose Luis Arrieta aus dem Ag2r-Team, aber der Spanier kommt schnell zurück ins Peloton.

  80. 14:00 - Das Feld hat offenbar keine Ambitionen dem Trio zu folgen. Der Abstand wächst schnell auf knapp 50 Sekunden an.

  81. 13:59 - Schnell bekommt der lange Deutsche Begleitung: Ruben Perez (Euskaltel) und Cedric Herve (Agritubel) haben sich dem ersten Ausreißer angeschlossen.

  82. 13:57 - Nach 18 Kilometern kommt die erste Attacke: Marcel Sieberg aus der Milram-Equipe hat angetreten...

  83. 13:55 - Seit 1995 hat die Tour de France achtmal Station in Belgien gemacht. Für Erik Zabel war das Königreich bislang ein gutes Pflaster: 1995 (Charleroi) und 2001 (Seraing) konnte der Milram-Profi gewinnen. Mit Fabian Cancellara, Prologsieger in Lüttich 2004, und Robbie McEwen (Namur 2004) waren zwei weitere noch aktive Fahrer in Belgien erfolgreich: Die übrigen Sieger seit 1995: Johan Bruyneel (Lüttich 1995), Miguel Indurain (Seraing 1995), Marc Wauters (Antwerpen 2001), Jaan Kirsipuu (Charleroi 2004).

  84. 13:51 - Au revoir France - Bienvenue Belgique. Die Tour de France passiert die Grenzen und ist nun in die Heimat zahlreicher Frühjahrsklassiker abgebogen.

  85. 13:47 - Rückblick: Jacky Durand hat den gestrigen Sprint genauer unter die Lupe genommen: "Erik Zabel und Milram haben den kleinen Anstieg am Schluss unterschätzt, eigentlich hatte der Zug eine gute Position. Auch Tom Boonen hatte Pech, weil sein letzter Anfahrer Tom Steegmans zu früh abreißen lassen musste. Auch wenn Robbie McEwen derzeit hoch gehandelt wird, darf man weder Boonen noch Zabel unterschätzen."

  86. 13:44 - Nach elf gefahrenen Kilometern ist das Feld immer noch beisammen. Die Ausreißer haben ihr Herz noch nicht in die Hand genommen und verstecken sich im Peloton.

  87. 13:41 - Wir haben noch einen Nachtrag zum Ausfall von Eduardo Gonzalo: Beim Versuch wieder ins Feld zu fahren, krachte der Spanier in die Rückscheibe des plötzlich bremsenden Caisse d'Espargne-Begleitfahrzeugs. "Es ist eine schlimme Sache einen so guten Fahrer wie ihn zu verlieren. Aber Gonzalo hatte Glück im Unglück. Das folgende Fahrzeug konnte gerade noch ausweichen und verpasste den Spanier Gott sei Dank um wenige Zentimeter", so sein Sportlicher Leiter Denis Leproux.

  88. 13:38 - Der ehemalige, belgische Ausreißer-König Jacky Durand mit seiner Analyse zum heutigen Teilstück: "Heute ist eine Etappe für Fabian Cancellara. Bei dem starken Wind, der den Fahrern ins Gesicht blässt, wird eine Ausreißergruppe nicht weit genug wegkommen, um das Gelbe Trikot zu gefährden."

  89. 13:34 - Zum kämpferischesten Fahrer wurde gestern Stephane Auge gewählt. Der Franzose lancierte immer wieder Attacken und lieferte sich mit David Millar einen heißen Kampf um das Bergtrikot, das er dem Schotten nur aufgrund der schlechteren Gesamtplatzierung überlassen musste.

  90. 13:31 - Robert Förster: "Wir waren gestern vorne dabei, aber mein Anfahrer Sven Krauss war nicht so gut drauf. Heute müssen wir uns auf einen anderen Sprint einstellen und vor allem darauf achten, dass unsere Klassementsfahrer keine Zeit verlieren."

  91. 13:27 - Der Start ist freigegeben: 188 Fahrer machen sich auf nach Gent, damit bleibt es bei dem bisher einzigen Ausfall von Eduardo Gonzalo (Agritubel).

  92. 13:21 - Der Gesamtführende Fabian Cancellara (CSC) zu seinen Ambitionen auf der 2. Etappe: "Wir wollen heute das Trikot verteidigen. Belgien ist ein gutes Pflaster für mich. Als Klassikerspezialist habe ich hier viele Erfahrungen sammeln können."

  93. 13:18 - Topsprinter Tom Boonen (Quick-Step) zur Rückkehr in seine Heimat: "Ich freue mich auf die Etappe, sie führt fast direkt an meiner Haustür vorbei. Ich kenne den Kurs von den zahlreichen Frühjahrsklassikern. Im Spurt in Gent kommt es auf das richtige Timing an, man darf nicht zu früh seine Höchstgeschwindigkeit aufbauen."

  94. 13:14 - Die Zwischenwertungen des Tages: Dreimal können die Sprinter unterwegs zuschlagen: In Boezinge (Kilometer 45), Westende (Km 81,5) undAarsele (Km 140) geht es um wertvolle Bonussekunden und Punkte für das "Grüne Trikot".

  95. 13:10 - Straße frei zum neutralen Start in Dünkirchen: Die Trikoträgrer Fabian Cancellara (Gelb), Robbie McEwen (Grün), Wladimir Gusew (Weiß) und David Millar (Gepunktet) führen das Feld an.

  96. 13:06 - Erik Zabel dürfte gute Erinnerungen an die französische Hafenstadt haben: 1995 startete der 37-Jährige von hier aus zu seinem Etappensieg in Charlerori.

  97. 13:03 - Ein Blick aufs Wetter: Nach den zwei schönen Tagen in England präsentiert sich das Festland in trübem Grau: Dauerregen und vereinzelte Gewitter prägten den Morgen, mittlerweile ist es etwas trockener, aber immer noch stark bewölkt. Mit 16 °Grad ist es zudem recht kühl und es blässt ein frischer Wind von der nahegelegenen Küste.

  98. 13:00 - Das erste Mal tauchte Dünkirchen 1911 in der Tour de France auf, als Zielort einer Etappe von Paris: Damaliger Sieger war Gustave Garrigou.

  99. 12:55 - Der Startort: Dünkirchen ist ein fester Bestandteil im Tour-Kalender. 36 Mal machte die Frankreich-Rundfahrt hier Station. Damit ist die Stadt der sechshäufigste Tour-Ort. Starts und Zielankünfte verteilen sich dabei gleichmäßig. Zuletzt war Dünkrichen 2001 im Programm, den ausgetragenen Prolog gewann Christophe Moreau.

  100. 12:00 - Hallo und herzlich willkommen zur 3. Etappe der Tour de France. Verfolgen Sie ab 13:00 Uhr das Teilstück von Dünkirchen nach Gent im eurosport.yahoo.de Live-Ticker. Das extrem flache Terrain ist erneut wie gemalt für Sprinter. Allerdings werden auch heute wieder Ausreißer versuchen, den "schnellen Jungs" die Suppe zu versalzen.