Der Tour-Return
  • Raffael Nadal mit gesenktem BlickEs hatte in dieser Woche Wirbel in Madrid geben. Und was für welchen. Man hätte meinen können, ein Sturm der Entrüstung wäre über die Anlage des "Caja Mágica" hinweggefegt. Ein blauer Sandsturm quasi. Aber seien wir ehrlich, stetig wiederkehrende Wehklagen der hochbezahlten Akteure sind ja nun auch nicht wirklich neu. Jede Woche haben sie wieder irgendetwas: der Wind ist zu windig, die Sonne zu heiß, die Bälle zu schwer, das Essen zu fade, die Umkleiden lausig. Jammern auf hohem Niveau also. Manchmal liegen sie mit ihrer Beschwerde aber auch richtig, wie bei den letzten US Open. Bei Nässe

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  • Masters Madrid 2012Masters Madrid 2012

    Ion Tiriac ist zweifellos ein mächtiger Mann. Einst stand er am Fließband, heute besitzt er Banken und Autohäuser und ist Rumäniens erster Milliardär. Sein Einfluss reicht in alle Bereiche, im Tenniszirkus ist er sogar der mächtigste von allen. Boris Becker hat Tiriac damals groß und als Organisator des mittlerweile legendären Grand Slam Cups viele Spieler und Verantwortliche ziemlich reich gemacht. Er ist Manager, ein Macher, so etwas wie der Pate des Tennissports. In seiner Heimat wurde Tiriac sogar mal zum "beliebtesten Bürger Rumäniens" gewählt.

    Unter den Tennisstars sollte man in diesen

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  • Andrea Petkovic kann den Abstieg aus der Fed-Cup-Weltgruppe nicht verhindern.Andrea Petkovic ist wieder da, und das ist die gute Nachricht. Drei Monate lang musste sie wegen eines Ermüdungsbruchs im Rücken pausieren. Der hatte sie zum Saisonstart ausgebremst, und das, als sie doch gerade mit harter Arbeit und enormer Willenskraft in die Weltspitze vorgedrungen war. Diesen Rückschlag hatte sie nicht leicht verkraftet. Nichtstun, stillsitzen und zuschauen, wenn die anderen auf Punktejagd gehen, das ist nichts für die temperamentvolle Petkovic. Doch sie zwang sich zur Geduld, auch als sich der Befund zwischenzeitlich verschlechterte. "Das war eine tückische Verletzung",

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  • Caroline Wozniacki und Angelique Kerber - Freundinnen, egal ob Siegerin oder Besiegte.Caroline Wozniacki und Angelique Kerber - Freundinnen, egal ob Siegerin oder Besiegte …

    Im letzten Sommer, da wurde Angelique Kerber zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Caroline Wozniacki war 21 Jahre alt geworden, und sie veranstaltete dazu in ihrem Wohnort Monte Carlo eine riesige Party mit ihren Sponsoren, Geschäftspartnern und viel Tamtam. Echte Freunde wollte sie aber auch dabei haben, deshalb durfte Angelique Kerber nicht fehlen. Seit sie sich auf ihren ersten Juniorenturnieren begegneten, sind die beiden unzertrennlich. Sie sprechen polnisch miteinander, fahren schon mal gemeinsam in den Urlaub und reden über alles, über das dicke Freundinnen so reden. So übernachtete

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  • In der Karibik lässt es sich aushalten, das weiß auch Familie Federer, die an einem der Traumstrände gerade Urlaub macht. Doch so ganz kann sich Roger Federer momentan nicht entspannen, denn er muss Entscheidungen treffen. Vielleicht die wichtigsten seiner Karriere und die schwierigsten noch dazu.

    Es ist eine heikle Situation, in der sich der Rekord-Grand-Slamsieger derzeit befindet: Er ist 30 Jahre alt, die Saison begann so gut wie lange nicht - daher stehen jetzt die Wochen der Wahrheit an - jetzt oder vielleicht nie mehr. Er muss die Weichen stellen, für die großen Ziele, die er sich noch

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  • Tennis-Star Rafael Nadal nachdenklichDas Knie also, mal wieder. Eigentlich ist es schon gar keine Meldung mehr wert, wenn Rafael Nadal das Knie plagt. Vielmehr ist es fast normal geworden, dass Nadal in regelmäßigen Abständen von seinen Knien ausgebremst wird. Meistens, wenn auf den ungeliebten amerikanischen Hartplätzen gespielt wird. Sein kräftezehrendes Spiel hat nach elf Profijahren schmerzhafte Spuren bei seinen Gelenken hinterlassen und mit jeder Absage mehren sich inzwischen die Befürchtungen, dass der 25-jährige Nadal sein Racket weit früher in die Ecke stellen wird, als die meisten seiner Kollegen.

    Vor dem Halbfinale von

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  • Venus Williams - auf und neben dem Platz eine Wundertüte.Venus Williams - auf und neben dem Platz eine Wundertüte.

    Venus Williams spielt seit 1994 auf der Profi-Tour, und doch es ist nach wie vor unmöglich, vorherzusagen, was als nächstes von ihr kommt — weder auf noch neben dem Platz.

    Seit den US Open hatte Williams kein Match mehr gespielt, nachdem sie mitteilte, sie würde am so genannten Sjögren-Syndrom leiden. Bei dieser Autoimmunerkrankung greifen die Immunzellen die körpereigenen Speichel- und Tränendrüsen an. Trockene Augen, trockener Mund und Müdigkeit sind ständige Symptome der Patienten, manchmal kommt Rheuma hinzu.

    Kann man mit einer derartigen Erkrankung professionell Tennis spielen?

    Williams

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  • Hübsch, erfolgreich und nicht verbissen: Victoria AsarenkaHübsch, erfolgreich und nicht verbissen: Victoria Asarenka

    Man sollte meinen, inzwischen würde jeder Victoria Asarenka kennen. Schließlich ist sie die neue Nummer eins der Damenweltrangliste. Aber auch für die wird am Eingang zum Spielerbereich keine Ausnahme gemacht, zumindest nicht in Indian Wells. Kein Badge, kein Zutritt. So einfach ist das. Es gibt also noch Sicherheitspersonal mit Pflichtbewusstsein, irgendwie beruhigend. Asarenka nahm es mit Humor, sie kramte tief in ihrer Schlägertasche und fand schließlich doch ihren Spielerausweis. Einmal noch kess die Zunge rausgestreckt und den Sicherheitsmann für seine gute Arbeit gelobt, dann verschwand

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  • Rafael Nadal hat ein KopfproblemRafael Nadal hat ein Kopfproblem

    Es könnte so einfach sein. Es bedarf gar nicht viel, um das gesamte britische Königreich auf einen Schlag glücklich zu machen. Denn wonach sehnt man sich auf der Mutterinsel des Tennissports am allermeisten? Richtig, nach einem Grand-Slam-Sieger und einer Nummer eins.

    Und zumindest bei Letzterem könnte es tatsächlich ganz einfach sein. Fast. Denn wenn man nur ab dem Masters in Cincinnati im letzten Sommer rechnet, dann hat Andy Murray seither fünf seiner zehn Turniere gewonnen und 4.920 Punkte auf dem Konto. Novak Djokovic hat so 5.340 und Roger Federer läge mit 5.735 Zählern gar auf Platz

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  • Der Schatten, den Novak (r.) auf Marko Djokovic wirft, ist lang.

    Söhne, die in die Fußstapfen ihrer berühmten Väter treten, haben es meist ziemlich schwer. Aber kleine Brüder, die es ihrem großen nachmachen wollen, sind auch nicht zu beneiden. Schon gar nicht, wenn der große Bruder Novak Djokovic heißt und die Nummer eins der Welt ist.

    Marko Djokovic bekam das in Dubai mal wieder deutlich zu spüren. Der Name ist der gleiche und auch ihr Spiel ist durchaus nicht unähnlich, doch wie weit der Weg für den jüngeren Djokovic noch ist, konnte man in der ersten Runde gegen Andrej Goubev nicht übersehen. Marko hatte eine Wildcard für das 500er-Turnier erhalten, was

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