Der Tour-Return
  • Schüttler und Tiriac haben Düsseldorf gerettet - aber was kostet so ein 250er-Turnier eigentlich? Eurosport hat exklusiv die Zahlen.

    Dass es der einzig richtige Schritt war, trotz aller Tradition den World Team Cup in ein "normales" 250er-Turnier umzuwandeln, ist unbestritten. Die Topstars der Branche spielen in der Woche vor den French Open kein Turnier mehr, und so hatten es die Macher vom WTC zuletzt immer schwerer, dem Prädikat Weltmeisterschaft noch gerecht zu werden. Seit dieser Woche läuft der Neustart am Rhein mit einem sehr ansprechenden Teilnehmerfeld und treuen Tennisfans, die auch

    Weiterlesen »Von Rochusclub reloaded! Was kostet ein ATP-Turnier?
  • Es gab mal Zeiten, da galt im Leistungssport die Faustregel: So lange, wie ein Sportler verletzt war, so lange braucht er danach, bis er seine alte Form wieder erreicht hat. Rafael Nadal hat diese Leitlinie mal eben ad absurdum geführt. Sieben Monate hatte der Mallorquiner auf der Tour gefehlt, war Anfang Februar erst zurückgekehrt. Man hätte also realistisch geschätzt frühestens nach Wimbledon mit Höchstleistungen von Nadal rechnen können, aber was ist im Leistungssport schon realistisch? Die Reha- und Therapiezuwendungen der Spitzenathleten wird der durchschnittliche AOK-Patient ja ohnehin

    Weiterlesen »Von Nadal spaziert – zittert der Rest?
  • Es ist ja alles ganz wunderbar mit dem x-ten Frühling des unermüdlichen Tommy Haas, der uns hierzulande seit einem Jahr wieder so richtig Spaß macht. Ein Kämpfer sondergleichen, ein Stehaufmännchen, einer, der im Schlussspurt seiner Karriere noch einmal alles aus sich herausholt - was will die Fanseele mehr. Haas ist trotz seiner 35 Jahre die frische Brise im deutschen Tennis, besser noch, ein furioser Wirbelsturm. Doch so sehr wir uns am "Tommynator" auch erfreuen, so verklärt uns seine Erfolgstournee den nüchternen Blick auf den Rest des deutschen Herrentennis - was kommt denn nach Haas? Die

    Weiterlesen »Von Alles Haas – und sonst so?
  • Es hatte einfach nicht sein sollen für die Münchner Bayern mit dem Finale Dahoam vor gut einem Jahr. Zuhause in der eigenen Arena den Champions-League-Pokal in den Nachthimmel zu recken, das wäre es doch gewesen.

    Wurde es aber nicht, und dieser bittere Stachel traf alle Beteiligten tief und hinterließ eine schmerzliche Narbe in ihrer bajuwarischen Sportlerseele. Nicht viel besser ergeht es Tommy Haas, und das zwar nicht als enttäuschter Fußballfan, sondern weil es mit seinem persönlichen Finalsieg Dahoam in München bisher auch nie geklappt hatte.

    Wäre da nicht das Aprilwetter...

    Zum zehnten

    Weiterlesen »Von Haas: Finale Dahoam?
  • Tennis und Fußball - wie passt das eigentlich zusammen? Fußballtennis kennen wir, klar, und es gibt wohl kaum einen Tennisspieler, der das Kicken übers Netz nicht in sein tägliches Aufwärmtraining einbaut. Warum? Weil fast jeder Tennisspieler ein verkappter Fußballer ist und sich in früher Jugend irgendwann mal zwischen den beiden Leidenschaften für eine entscheiden musste. Dass sie Tennis den Vorzug gaben, heißt aber nicht, dass ihr Herz nicht immer noch für Fußball schlägt. Im Gegenteil. Viele sind, gelinde gesagt, völlig fußballverrückt. Oder gar beKLOPPt, man muss es so sagen. Nicht nur

    Weiterlesen »Von Mit der Leidenschaft im Bein…
  • Es ist wieder soweit, die Sandplatzsaison ist eröffnet - ab sofort wird also für die nächsten zwei Monate gerutscht, geschlittert und sich mit dem Schläger die rote Asche aus den Schuhen gehämmert.

    Manche hassen es, wie seinerzeit noch Maria Scharapowa, die sich auf Sand wie eine "Kuh auf dem Eis" fühlte. Andere wiederum lieben es, würden gerne die komplette Saison nur auf Asche verbringen. Das gilt natürlich auch für Rafael Nadal, den unumstrittenen "Sandplatzkönig".

    Ein Rekord für die Ewigkeit

    Mit 36 Asche-Titeln rangiert der Mallorquiner in der Bestenliste zwar noch hinter Guillermo Villas

    Weiterlesen »Von Nadal gewinnt in Monte Carlo, weil…
  • Serena Williams hat ihre wahre Berufung schon immer in der Schauspielerei gesehen. Wie könnte es auch anders sein, denn die Amerikanerin steht sehr gerne im Mittelpunkt, inszeniert sich mit Hingabe selbst und hat nicht selten exzentrische Anwandlungen, die sie mit leidenschaftlicher Entschlossenheit auslebt. Bisher war der Tennisplatz ihre Bühne, doch gehört die Diva nicht längst auf die große Leinwand?

    "Venus und Serena" ab Mai im Kino

    Zumal ihre Biografie und die ihrer Schwester Venus doch förmlich nach Hollywood schreit - Sister Act ist zwar schon belegt - aber warum hat eigentlich noch

    Weiterlesen »Von Licht aus, Film ab!
  • Die kleine Valentina strahlte und winkte ihrem Daddy von der Tribüne aus zu, als der am Freitagnachmittag den Center Court von Miami geschlagen verließ, und das wird für Tommy Haas wohl der einzige Trost gewesen sein. Sein Töchterchen liebt ihn, egal, ob er gewinnt oder verliert. Und Valentina ist der Grund, warum sich Haas mit fast 35 Jahren das Tourleben immer noch antut. Er hatte sich gewünscht, dass sie ihn noch spielen sehen könnte, und nun wird er inständig hoffen, dass sich die Zweijährige an diese Fabel-Woche von Miami später einmal erinnern kann. Denn ihr Daddy spielte brillantes,

    Weiterlesen »Von Tommy Haas: Daddy Cool!
  • Serena Williams in AktionWir haben ja schon viel gesehen von Serena Williams. Da posiert sie schon mal in einem schrägen Superman-Schlafanzug, oder referiert inbrünstig stundenlang über das Pro und Contra künstlicher Fingernägel. Dann wieder attackiert sie wie eine wild gewordene Furie Linienrichterinnen, die nicht auf ihrer Linie sind, oder liefert zickige Pressekonferenzen mit nebulösem Geschwafel ohne konkreten Bezug auf irgendeine Frage. Bei ihr muss man auf alles gefasst sein, mit anderen Worten: Serena Williams ist eine Diva durch und durch.

    An diesem Image hat sie mit Hingabe in den letzten Jahren gefeilt,

    Weiterlesen »Von Diva auf dem Drahtesel
  • Roger Federer twittert nicht. Schade, eigentlich.

    Wäre es nicht spannend, einen kleinen Einblick in das privilegierte Leben des Schweizer Weltstars zu bekommen, der als Botschafter für die gute Sache, Entrepreneur und natürlich auch als Tennisspieler jede Woche woanders auf dem Globus weilt und selbstverständlich Zutritt zu geheimsten und elitärsten Kreisen hat, die den Normalsterblichen kategorisch verwehrt bleiben?

    Da wären Infos aus erster Hand doch klasse!

    PseudoFed twittert, bloggt und feuert

    Aber Roger Federer kümmern unsere Wünsche leider nicht. Er bildet sich tatsächlich ein, er hätte

    Weiterlesen »Von PseudoFed ist der bessere Federer!

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