Der Tour-Return
  • Es gibt bestimmte Anrufe, mit denen die Turnierverantwortlichen in Halle immer rechnen und die schon zu einer Art Treppenwitz geworden sind.

    Denn irgendwann klingelt immer ein verdutzter Spieler, Schiedsrichter oder auch Journalist durch, der verwundert nachfragt, wo denn eigentlich die Anlage wäre – ruft allerdings aus Halle an der Saale an.

    Dumm gelaufen.

    Selbstläufer in der Pampa

    Inzwischen hat sich bei den meisten jedoch herumgesprochen, dass die Gerry-Weber-Open unweit von Bielfeld stattfinden und sich der Abstecher in die tiefe ostwestfälische Provinz für Tennisfans tatsächlich lohnt.

    Weiterlesen »Von Willkommen in der Wohlfühloase!
  • In diesen Tagen von Paris gibt es immer nur einen Moment, in dem Serena Williams mal nervös wird. Und dann ist das Match längst vorbei. Vor welcher Gegnerin sollte sie denn auch zittern? Ihr Puls steigt nur, wenn es dann um das Sieger-Interview auf dem Platz geht: auf französisch.

    "J'aime Paris", parliert die Amerikanerin dann, und das gefällt den Franzosen natürlich. So warm applaudierten sie sonst nie für Serena, aber irgendwie ist sie ja jetzt eine von ihnen: "Ich glaube, es liegt an meinem französischen Trainer, dass ich so gut geworden bin." Trainer und Lebensgefährte sollte man besser

    Weiterlesen »Von Serena, Miss Unstoppable!
  • Früher war er "Hasi", inzwischen nennt sich Tommy Haas gerne der "älterer Hase" - und der hat es mit seinen 35 Jahren in Paris nochmal allen gezeigt. Als ältester Spieler seit 42 Jahren zog Haas ins Viertelfinale der French Open ein, zum ersten Mal in seiner Karriere. Auch wenn Novak Djokovic dann eine Nummer zu groß für ihn war, bleiben die letzten anderthalb Wochen ein absolutes Highlight:

    - In der ersten Runde war es gar nicht mal der Gegner, Guillaume Ruffin, der Haas die größten Sorgen machte. Auch das kühle Pariser Schmuddelwetter, das ihm und seiner lädierten Schulter so wenig behagt,

    Weiterlesen »Von Vorsicht vor älteren Hasen!
  • Die French Open laufen auf Hochtouren - doch hinter den Kulissen spielt sich Witziges und Kurioses ab.

    Hier ein paar Highlights, was wir in den ersten Turniertagen schon gelernt haben:

    - Wenn die Hose zwickt... - Erstes Match, erster Seitenwechsel, und Roger Federer war dann mal eben weg. Was war da denn los? Federer verschwand in der Umkleide, kam mit neuer Hose wieder raus. "Ich hatte ein Problem mit der Hose, irgendwas war da komisch. Das ist mir auch noch nie passiert..." Wenn das die einzigen Sorgen sind - doch ein wenig unzufrieden war Federer dann auch mit seinem Friseurbesuch in Rom.

    Weiterlesen »Von Skypende Hunde und klemmende Hosen
  • Toni Nadal hat alles im Blick

    Auch am Tag nach dem heiklen Match seines Neffen Rafael musste Toni Nadal immer noch ungläubig den Kopf schütteln. "Wie dieser Junge aufgeschlagen hat, das gibt's doch gar nicht", sagte er und lachte. Klar, jetzt hat er gut lachen, denn Rafael Nadal hatte seine erste Erstrundenniederlage überhaupt bei einem Grand Slam ja auch noch umgebogen. Wie hieß der Gegner noch mal? Ach ja, Daniel Brands. "Ich kannte den gar nicht, hatte ihn noch nie gesehen", gestand Toni Nadal ein. Auch sein Neffe wusste nichts über ihn. Hätte er aber können, schließlich war Brands 2010 schon mal ins Achtelfinale von

    Weiterlesen »Von Onkel Toni sucht uns den neuen Boris
  • Schüttler und Tiriac haben Düsseldorf gerettet - aber was kostet so ein 250er-Turnier eigentlich? Eurosport hat exklusiv die Zahlen.

    Dass es der einzig richtige Schritt war, trotz aller Tradition den World Team Cup in ein "normales" 250er-Turnier umzuwandeln, ist unbestritten. Die Topstars der Branche spielen in der Woche vor den French Open kein Turnier mehr, und so hatten es die Macher vom WTC zuletzt immer schwerer, dem Prädikat Weltmeisterschaft noch gerecht zu werden. Seit dieser Woche läuft der Neustart am Rhein mit einem sehr ansprechenden Teilnehmerfeld und treuen Tennisfans, die auch

    Weiterlesen »Von Rochusclub reloaded! Was kostet ein ATP-Turnier?
  • Es gab mal Zeiten, da galt im Leistungssport die Faustregel: So lange, wie ein Sportler verletzt war, so lange braucht er danach, bis er seine alte Form wieder erreicht hat. Rafael Nadal hat diese Leitlinie mal eben ad absurdum geführt. Sieben Monate hatte der Mallorquiner auf der Tour gefehlt, war Anfang Februar erst zurückgekehrt. Man hätte also realistisch geschätzt frühestens nach Wimbledon mit Höchstleistungen von Nadal rechnen können, aber was ist im Leistungssport schon realistisch? Die Reha- und Therapiezuwendungen der Spitzenathleten wird der durchschnittliche AOK-Patient ja ohnehin

    Weiterlesen »Von Nadal spaziert – zittert der Rest?
  • Es ist ja alles ganz wunderbar mit dem x-ten Frühling des unermüdlichen Tommy Haas, der uns hierzulande seit einem Jahr wieder so richtig Spaß macht. Ein Kämpfer sondergleichen, ein Stehaufmännchen, einer, der im Schlussspurt seiner Karriere noch einmal alles aus sich herausholt - was will die Fanseele mehr. Haas ist trotz seiner 35 Jahre die frische Brise im deutschen Tennis, besser noch, ein furioser Wirbelsturm. Doch so sehr wir uns am "Tommynator" auch erfreuen, so verklärt uns seine Erfolgstournee den nüchternen Blick auf den Rest des deutschen Herrentennis - was kommt denn nach Haas? Die

    Weiterlesen »Von Alles Haas – und sonst so?
  • Es hatte einfach nicht sein sollen für die Münchner Bayern mit dem Finale Dahoam vor gut einem Jahr. Zuhause in der eigenen Arena den Champions-League-Pokal in den Nachthimmel zu recken, das wäre es doch gewesen.

    Wurde es aber nicht, und dieser bittere Stachel traf alle Beteiligten tief und hinterließ eine schmerzliche Narbe in ihrer bajuwarischen Sportlerseele. Nicht viel besser ergeht es Tommy Haas, und das zwar nicht als enttäuschter Fußballfan, sondern weil es mit seinem persönlichen Finalsieg Dahoam in München bisher auch nie geklappt hatte.

    Wäre da nicht das Aprilwetter...

    Zum zehnten

    Weiterlesen »Von Haas: Finale Dahoam?
  • Tennis und Fußball - wie passt das eigentlich zusammen? Fußballtennis kennen wir, klar, und es gibt wohl kaum einen Tennisspieler, der das Kicken übers Netz nicht in sein tägliches Aufwärmtraining einbaut. Warum? Weil fast jeder Tennisspieler ein verkappter Fußballer ist und sich in früher Jugend irgendwann mal zwischen den beiden Leidenschaften für eine entscheiden musste. Dass sie Tennis den Vorzug gaben, heißt aber nicht, dass ihr Herz nicht immer noch für Fußball schlägt. Im Gegenteil. Viele sind, gelinde gesagt, völlig fußballverrückt. Oder gar beKLOPPt, man muss es so sagen. Nicht nur

    Weiterlesen »Von Mit der Leidenschaft im Bein…

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