Sven Hannawald
  • Springt Freund auch in Planica vorne mit?

    Hallo liebe Skisprung-Freunde,

    die Vorfreude aufs Skifliegen zum Abschluss der Saison ist natürlich riesengroß. Und Planica ist immer wie ein Volksfest gewesen, das war in jedem Jahr ein schöner Abschluss für uns. Die Veranstalter in Planica haben immer bei den Bedingungen dafür gesorgt, dass man noch mal schöne, weite Sprünge sieht. Das war schon damals so, als dort noch auf der 120er Schanze gesprungen wurde. Da sind Springer wie Kazuyoshi Funaki oder Noriaki Kasai auch schon über 140 Meter weit gekommen.

    Und im Skifliegen ist Planica jetzt natürlich das absolute Highlight. Auch wegen der

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  • Hallo liebe Skisprung-Freunde,

    Der Meister und sein Musterschüler: Bundestrainer Schuster (r.) und Rekordler Freitag …

    das war wirklich ein tolles Ergebnis mit der Silbermedaille bei der Skiflug-WM! Glückwunsch an die deutsche Mannschaft! Sie hat gezeigt, worauf es bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen ankommt, wenn es um die Medaillen geht — man muss dranbleiben.

    Denn einer der Favoriten bleibt immer auf der Strecke. Und selbst die Österreicher haben ja gezittert, 20 Punkte Vorsprung waren am Ende gar nichts. Bei so einer großen Schanze machen eben Kleinigkeiten enorm viel aus. Es war ein super Abschlusstag mit weiten Sprüngen, und die Deutschen kamen mit den Nerven

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  • Hallo liebe Skisprung-Freunde,

    Furchterregener Blick von der größten Schanze der Welt in Vikersund

    Skispringen ist toll, aber Skifliegen ist ein absolutes Highlight. Schon allein, weil es nur dreimal im Jahr stattfindet, alles viel größer, schneller und höher ist und man daher auch wesentlich weiter springt. Da ist man schon angespannter als sonst und hat auch ein bisschen mehr Respekt davor.

    An mein erstes Skifliegen kann ich mich ehrlich gesagt nur schwer erinnern - eigentlich gar nicht - denn ich habe mir dabei eine Gehirnerschütterung geholt. Es war 1995 in Oberstdorf, gleich am Freitag im allerersten Training bin ich gestürzt. Ich weiß aber noch, dass

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  • Hallo liebe Skisprung-Freunde,

    Alexander Stöckl verleiht Norwegern Flügeln

    die Norweger haben sich auf der Partymeile Willingen mit dem Sieg im Teamspringen eindrucksvoll in der Weltspitze zurückgemeldet. Der Erfolg gibt meinem ehemaligen Konkurrenten Alexander Stöckl recht. Schließlich führt der österreichische Trainer erst seit Sommer 2011 das Regiment in der Truppe um Anders Bardal & Co.

    Stöckl geht eine andere Richtung als sein Vorgänger Mika Kojonkoski. Das Fliegen haben die Norweger in all den Jahren nicht verlernt. Unter Stöckl kam nun das nötige Quäntchen Athletik hinzu. Nicht zuletzt aufgrund des effektiven Trainings im

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  • Hallo liebe Skisprung-Freunde,

    In Topform: Richard FreitagIn Topform: Richard Freitagendlich hat der Winter Einzug gehalten. Doch während die malerische Landschaft mit Eisblumen und gefrorenen Seen schön anzuschauen ist, macht den Springern die klirrende Kälte in diesen Tagen ganz schön zu schaffen. Auch die Sprunganlage in Predazzo bleibt während des Weltcups mit bis zu 15 Grad unter null nicht von Väterchen Frost verschont.

    Erinnerungen an Kuusamo werden wach. Der Saisonbeginn in Finnland war meistens ein besonders kaltes Pflaster. Wenn das digitale Thermometer minus 25 Grad anzeigte und sich Nase, Ohren, Finger- und Zehenspitzen wie

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  • Flutlichtspringen im Land der aufgehenden SonneDer Weltcup in Sapporo war für mich immer ein Highlight. Als ich 1998 zum ersten Mal in Japan gesprungen bin, wurde ich von den speziellen Bedingungen überrascht. Da Sapporo nahezu auf Meereshöhe liegt, hört man ein extremes Rauschen, wenn die Springer an einem vorbeifliegen. Das ist richtig laut! Dieses außergewöhnliche Geräusch hängt mit dem Luftdruck zusammen, der in einer geringen Höhenlage deutlich höher ist.

    Man spürt den Druck unter dem Ski dadurch intensiv. Das fühlt sich an, wie wenn man gegen eine Wand springt. Die Witterungsbedingungen sind in der Regel auch kein Zuckerschlecken. Da

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  • Hallo liebe eurosport.yahoo.de-User,

    Gregor Schlierenzauer kann seinen Erfolg kaum fassen

    Gratulation an Gregor Schlierenzauer, der die Tournee verdientermaßen für sich entschieden hat. Er hat den Wetterkapriolen, die sich wie ein roter Faden durch den Verlauf der vier Springen durchgezogen haben, getrotzt und hatte das nötige Glück das eine oder andere Mal auf seiner Seite.

    Der Tourneesieg steht in meinen Augen von der Wertigkeit her immer noch über allem. Vier Wettkämpfe innerhalb von acht Tagen gehen zum einen gehörig an die mentale Substanz und zum anderen muss man sich immer wieder darauf konzentrieren, keine Fehler zu machen. Triumphe bei

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  • Hallo liebe eurosport.yahoo.de-User,

    Machen die Tournee unter sich aus: Gregor Schlierenzauer und Andreas KoflerGregor Schlierenzauer ist noch lange nicht durch. Deswegen freue ich mich ganz besonders auf den Showdown in Bischofshofen. Zu meiner Zeit, als es die Windregel noch nicht gab, entsprachen 17 Punkte umgerechnet etwa zwölf Meter. Heutzutage kann dieser Vorsprung bei widrigen Witterungsbedingungen schon nach dem ersten Durchgang zusammengeschmolzen sein.

    Ich bin gespannt, wie es um das Nervenkostüm von Schlierenzauer steht. Gregor ist nicht zum ersten Mal in seiner Karriere in der Situation, als Topfavorit für den Gewinn der Vierschanzentournee dazustehen. In

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  • Hallo liebe eurosport.yahoo.de-User,

    Eine Klasse für sich: Gregor Schlierenzauerzweites Springen, zweiter Sieg: Gregor Schlierenzauer lässt bei der Vierschanzentournee wirklich gar nichts anbrennen. Der Österreicher hat sich im Laufe der Saison kontinuierlich gesteigert. Er merkt, dass die Form immer besser wird und damit steigt sein Selbstvertrauen in ungeahnte Sphären.

    Ich denke, Gregor kann in diesen Tagen nichts mehr erschüttern. Hinzu kommt, dass der Junge trotz seiner 21 Jahre mit 38 Weltcupsiegen zu den Tournee-Routiniers zählt. Schlierenzauer weiß auch, wie es sich anfühlt, in Innsbruck und Bischofshofen zu gewinnen. Dass sein

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  • Hallo liebe eurosport.yahoo.de-User,

    Severin Freund: Gutes Gefühl, gute Leistung

    der kuriose Auftakt in Oberstdorf ist den meisten Springern bereits an die Nerven gegangen. Andererseits war das schwierige Springen mit all den Wetterkapriolen auch ein guter Test, um zu sehen, wie locker man die Tournee nimmt, oder auch nicht. Während die Kandidaten, die noch auf der Suche nach ihrer Form waren, schon im ersten Springen eingegangen sind, haben die Österreicher um den Tagessieger Gregor Schlierenzauer ihr Ding durchgezogen.

    Ich hatte den Eindruck, dass sich die ÖSV-Adler auf diese Art von schwierigen Bedingungen im Training vorbereitet

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Sven Hannawald

Sven Hannawald ist der einzige Skispringer in der Geschichte der Vierschanzentournee, der die Springen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen in Serie für sich entscheiden konnte. Nach seinem Karriereende am 29. April 2004 hat sich der Olympiasieger und Weltmeister dem Motorsport verschrieben. Seit 2010 dreht Hannawald im ADAC GT Masters seine Runden. In seiner wöchentlichen Kolumne bei Yahoo! Eurosport schreibt "Hanni" über sein Leben und widmet sich seiner alten Liebe Skispringen.