Hallo F1-Fans!
Kein gutes Rennen für Sebastian Vettel und Red Bull
Zunächst einen Glückwunsch an Michael Schumacher. Nach sechs Jahren ist er zurück auf dem Podium und hat damit seine Kritiker in die Schranken gewiesen. Natürlich hat er von einigen Ausfällen profitiert. Es gibt diesen alten Spruch "to finish first you have to finish first" - das hat er super gemacht und so das Optimum aus dem Rennen für sich und das Team herausgeholt.
Damit zahlen sich die guten Leistungen des Rekord-Weltmeisters der letzten Rennen endlich auch in Punkten aus. Wobei nach dem Rennen ja noch einmal gezittert werden musste.
Der Versuch von Red Bull, Schumacher den dritten Rang noch abspenstig zu machen, ist mal wieder eine Spitzfindigkeit zwischen den Teams. Ob der Heckflügel während der Gelb-Phase offen oder zu ist, spielt keine Rolle. Es wird gefahren und dabei ist Geschwindigkeit entscheidend. Man hat versucht den eigenen Piloten, in dem Fall Mark Webber, weiter nach vorn zu bekommen. Eine Maßnahme, die ich nicht besonders sportlich finde.
Safety-Car musste kommen
Auch Sebastian Vettel zeigte sich nicht als guter Verlierer. Ich glaube nicht, dass das langsame Fahren hinter dem Pace-Car einen Ausfallgrund hervorrufen kann, dann wären ja alle anderen 22 Fahrzeuge auch ausgefallen. Da muss ein anderer Schaden vorgelegen haben. Wenn das Auto von Red Bull in der Pace-Car-Phase überhitzt, dann ist es falsch konstruiert. Das müssen die Autos abkönnen, auch bei anderen Temperaturen.
Zum Sinn oder Unsinn der Safety-Car-Phase muss man sagen, dass eindeutig Teile auf der Strecke lagen. Diese haben eine große Gefahr dargestellt, dass andere Fahrzeuge einen Reifenschaden davontragen und somit war diese Entscheidung gerechtfertigt. Bevor der Herr Vettel die Rennleitung kritisiert, sollte er lieber mal an seinem eigenen Benehmen arbeiten. Man schmeißt nämlich keine Anschuldigungen durch die Gegend. Das ist ein unsportliches Verhalten den Kollegen und der Öffentlichkeit gegenüber.
Bis zum Rennen in Silverstone,
Euer Strietzel Stuck
