Hallo F1-Fans,
Schumachermit dem Grand Prix von Monaco haben wir ein Highlight des Jahres erlebt. Die Formel 1 präsentiert sich in dieser Saison spannender denn je. Wenn man sieht, dass die ersten sechs Autos innerhalb von sechs Sekunden ins Ziel kommen, dann spricht das für die Formel 1 und Stadtkurse.
Riesenpech hatte Michael Schumacher, der nach einer tollen Leistung mit der Bestzeit im Qualifying am Start eindeutig von Romain Grosjean abgedrängt wurde. Mit dem angedepperten Auto ist er ein tolles Rennen gefahren. Er hat Mut und Tapferkeit bewiesen. Dass er mit Benzinproblemen ausschied, ist wirklich schade, denn Punkte wären drin gewesen.
In Montreal werden die Karten neu gemischt. Selbst die letzten Zweifler haben gesehen, dass Michael Schumacher immer noch top motiviert ist. Wer ihn nach dem Rennen erlebt hat, muss zu dem Schluss kommen, dass er mental in der Form seines Lebens ist. Von ihm können wir uns noch einiges erwarten.
Webber stark - Toro Rosso mutig
Sebastian Vettel hat im Fürstentum keine Rolle gespielt und mit einer geschickten Taktik noch ein paar Punkte mitgenommen. Aber der Mann des Tages in Monaco und bei Red Bull war Mark Webber. Der Australier hat mit seiner beeindruckenden und insgesamt fehlerfreien Leistung gezeigt, wo der Hammer hängt.
Einen Tipp für die Teams habe ich noch: Wechselt euren Wetterserver. Selbst mit der App auf meinem Handy war mir klar, dass es beim Rennen keinen Regen in Monaco geben wird. Mit ihren Funksprüchen waren die Teamchefs etwas übermotiviert und haben sich gegenseitig mit Neuigkeiten überboten. Im Endeffekt sind diese Funksprüche aber eh wurscht. Der Fahrer merkt schon, wenn er Regentropfen auf seinem Visier hat.
Am Ende wurde es noch einmal rutschig, die Teams haben richtig reagiert sind draußen geblieben. Franz Tost von Toro Rosso hat statt dem Joker die Niete gezogen. Der Plan hätte aufgehen können, diesmal ging Idee, des für coole Entscheidungen bekannten Teamchefs, jedoch in die Hose.
Bis zum Grand Prix Montreal,
Euer Strietzel Stuck
