Wer wird wohl am 25. November in Brasilien das Lachen auf seiner Seite haben?
Hallo Formel-1-Fans!
Jetzt wird's richtig spannend! Bei nur noch vier Punkten Rückstand von Sebastian Vettel auf Fernando Alonso ist seit Japan wieder alles drin in der WM - und ähnlich wie Suzuka ist die Strecke von Korea für Red Bull nicht von Nachteil.
Das ist eine tolle Ausgangssituation: Wir haben zwei Weltmeister, die gegeneinander kämpfen und ich bin sicher, es wird eine ganz enge Nummer. Die Geschichtsbücher sind vorsichtshalber auf jeden Fall schon mal geöffnet.
Rein rechnerisch können zwar zum Beispiel auch Lewis Hamilton und Kimi Raikkönen noch in die Entscheidung eingreifen, aber der Titel wird sich zwischen Vettel und Alonso entscheiden. Da kommt es jetzt auf sehr viele Details an. Die Teamtaktik ist immer wichtig, aber wie man in Japan bei Alonso gesehen hat, kann auch auf der Strecke jeden Moment etwas schiefgehen. Deshalb muss beim Punktesammeln jetzt auch die Hamstertaktik angewendet werden.
Es war Zeit für eine Frau
Der Adrenalinspiegel wird in den kommenden Wochen ständig hoch bleiben - der steht immer "Unterkante Oberlippe", wie man so schön sagt. Denn es stehen fünf Rennen in sechs Wochen an und die Fahrer sind ständig "on fire". Das ist super! Mir würde das als Fahrer sehr gut gefallen, weil man immer im Rhythmus bleibt. Längere Pausen mag ich nicht - auch wenn das für das Personal der Teams natürlich schwierig ist und einen großen Aufwand bedeutet.
Veränderungen an den Top-Autos wird es jetzt aber ohnehin kaum noch geben. Es wird ein Schlagabtausch mit dem, was man hat, und es geht darum, dass die Teams da das Beste herauskitzeln.
Abseits von der WM-Entscheidung gibt es eine Entwicklung, für die es wirklich Zeit war: Mit Monisha Kaltenborn ist bei Sauber die erste Frau zur Teamchefin geworden. Das finde ich toll. Ich kenne sie persönlich und sie macht einen sehr kompetenten Eindruck auf mich. Sie wird respektiert und ist ein echter Zugewinn für die Formel 1.
Euer Strietzel Stuck
