Sigi Heinrich
  • Ribéry und Robben - ist Bayern ohne sie besser dran?Ribéry und Robben - ist Bayern ohne sie besser dran?

    Natürlich war das Finale des FC Bayern München gegen den FC Chelsea ein Spiel der vielen Gefühle. Emotionen, die vor allem die vielen Spieler und Verantwortlichen nach dem Match kaum in Worte fassen konnten. Der Trost, dass diesmal wirklich die bessere Mannschaft verloren hatte, kam nicht mehr an. Die Münchner am Tiefpunkt. Vizebayern. Das ist das allerschlimmste, was diesem Verein passieren konnte.

    Ich war einfach nur Fan. Habe vor dem Fernsehapparat gesessen, bin aufgesprungen, als Gomez in Rücklage den Ball in bester Position über die Latte jagte und vorher Arjen Robben an dem großartigen

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  • Paul Breitner präsentiert den Champions-League-Pokal in MünchenPaul Breitner präsentiert den Champions-League-Pokal in München

    Ich weiß nicht, ob Bürgermeister Christian Ude seinen Rathausbalkon schon für die große Sause am Wochenende vorbereitet hat. Gesäubert. Roter Teppich. Schampuskübel. Mikrofon. Was man halt so braucht, um für die Fans auf dem Marienplatz eine große Show abzuziehen. Ude wird und Ude kann sich da auch nicht lumpen lassen, denn er möchte ja den Partylöwen Seehofer (Einladung zu seiner Fete in eine Nobeldisco kam via Facebook) als Regent des freien Freistaates Bayern bei der nächsten Landtagswahl ablösen. Da könnte er sich mit den Fußballern seiner Stadt schön ins beste Licht rücken.

    Doch dazu,

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  • In der Kritik: Janukowitsch und Putin

    Jetzt erwägt sogar der hohe Adel, nicht zur Europameisterschaft in die Ukraine zu reisen. Prinz William, der übrigens auch Präsident des englischen Fußball-Verbandes ist, schob berufliche Gründe vor, weil so ein Prinz, der ist halt auch brutal ausgelastet. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel weiß noch nicht so recht, wie sie verfahren soll. Arbeit hätte sie auch genug zuhause. Sie muss jetzt Monsieur Hollande umgarnen, der ihr nicht so willfährig aus der Hand fressen wird wie der kleine Sarkozy, der jetzt viel Zeit hat für seine nette Lieder trällernde Gattin Carlo Bruni und auch sein

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  • Sagen Goodbye: Raúl und Schmadtke

    Es gibt Dinge des täglichen Lebens, die gehen nie aus, sind zuhause immer greifbar, weil sie ganz einfach ständig benutzt werden. Tempo etwa. Ist immer da. Und man darf das ja so sagen, ohne Schleichwerbung zu machen. Tempo steht seit Generationen für Papiertaschentücher.

    Längst mit modernem Verschluss, so dass sie auch dann noch hygienisch sind, wenn eines mal aus der Verpackung gezogen wurde. Aber seien wir doch mal ehrlich. Wenn wir uns Filme anschauen wie "Der Klang des Herzens" mit grandioser Musik und einem gnadenlos schönen und phänomenal kitschigen Happy End, dann reicht ein Tempo

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  • Bahrain ist überall

    FIA-Boss Bernie Ecclestone mit Bahrains Kronprinz Shaikh Salman bin Isa Hamad Al Khal …Böse Formel 1. Jetzt sind sie also doch gefahren. Einer hat wie immer gewonnen und nur in sehr, sehr kurzen Beiträgen haben sich Fahrer oder Funktionäre über die Tatsache ausgelassen, dass ihnen sehr wohl die Probleme in Bahrain bewusst waren. Müssen wir also jetzt alle über diesen Motorzirkus herfallen? Hätten sie streiken sollen? Für wen, für was und gegen wen und was hätte es den protestierenden Bürgern geholfen bei ihrem Versuch, mehr Demokratie in ihrem Land zu gewinnen, wenn die Boliden stehen geblieben wären?

    Bernie Ecclestone und sein von ihm durchaus sehr bestimmend geführtes

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  • Bayern träumt vom

    Es ist keine gute Auslosung gewesen. Wirklich nicht. Denn jetzt, wo die vielen Statistiken bemüht werden, kommt zum Vorschein, dass es nie gut war, wenn der FC Bayern gegen Real Madrid zuerst zuhause in München antreten musste.

    In drei von vier Fällen nämlich, in denen sie aus dem Wettbewerb ausgeschieden sind, zogen sie gegen das weiße Ballett den Kürzeren, wenn diese zuerst in der Landeshauptstadt antraten. Und noch ein Zahlenspiel.

    Alle bisherigen sechs Niederlagen gegen die Madrilenen kamen in Spanien zustande. Das heißt also schlicht und einfach: Es muss schon im ersten Spiel dem Namen

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  • Bubba Watson, Sieger des US MastersBubba Watson, Sieger des US Masters

    Das hört man doch gerne. Es geht also auch ohne Übung. Einfach drauf auf die Kugel und dann wird das schon. Das macht Lust auf den Sommer. Ich schließe aus der Tatsache, dass Bubba Watson das US Masters in Augusta gewonnen hat, dass man also gar nicht so dramatisch viel üben muss, wie alle immer sagen. Für die vielen Golf-Pro´s landauf und auch noch landab muss das zudem ein Schlag ins Gesicht gewesen sein. Ein Mann ohne Coach gewinnt das prestigeträchtigste Turnier der Welt. Sein Vater hat ihm vor vielen Jahren mal ein paar Schläger geschenkt und eine Betriebsanleitung. Bubba hat das

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  • Der Spieler und sein Chef: Robben (l.) und Heynckes (r.)

    Irgendwer muss ja was zu sagen haben. Die Richtung vorgeben, Ideen einbringen, diese umsetzen und nebenbei erfolgreich sein. Trainer gefragt. Aber immer und immer wieder scheint es extrem schwierig zu sein, die Übungsleiter zu finden, die auch zum jeweiligen Arbeitgeber passen. Bloß: Das weiß ja niemand gleich zu Beginn eines Vertragsverhältnisses.

    Im Fall Robin Dutt in Leverkusen gab es möglicherweise schon von Beginn an gewisse Vorbehalte. Der Trainer kam aus Freiburg, wollte höher hinaus und scheiterte möglicherweise auch an der Tatsache, dass er im Breisgau keine Grazien betreuen musste

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  • Tischtennis: Timo Boll in AktionWas man im Frühling nicht immer alles machen muss… Nachdenken wie der Winter war. Gut eigentlich. Bin ich zufrieden? Weiß nicht. Das müssen ja andere beurteilen und sie tun dies auch. Dass die Beurteilung des gesprochenen Wortes nicht alle eint, ist dabei klar. Macht aber nichts. Auf jeden Fall setzt sich langsam alles. Im Büro wird Ordnung gemacht. Biathlon-Statistiken werden abgeheftet. Jetzt kommt nur noch eine Woche Eiskunstlauf.

    Immerhin im sonnigen Nizza, was ich jetzt nicht eben als Bestrafung auffasse. Und danach freue ich mich übrigens auf ein paar heiße Runden. Was immer ihre

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  • Schön & schnell: Gössner, Neuner & RebensburgSchön & schnell: Gössner, Neuner & Rebensburg

    Soll ich auch? Sie wissen schon. In Sachen Magdalena Neuner auch ein paar schlaue Sätze zum Besten geben. Ich bin ja  diesbezüglich und irgendwie ein Neuner-Spezialist geworden.

    Zwangsläufig, denn ich habe alle Weltcuprennen von ihr zuzüglich der Auftritte bei den Juniorenweltmeisterschaften in Ruhpolding  vor vier Jahren kommentiert. Sie war im Winter sozusagen allgegenwärtig.

    Aber warum soll ich hier auf die Tränendrüse drücken. Eine Sportlerin hat ihren Rücktritt, den sie zu Beginn des Winters auch angekündigt hatte, in die Tat umgesetzt. Ein letztes Rennen im so fernen, tiefen Sibirien,

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