Hallo Tennis-Freunde,
in meinem heutigen Blog geht es um zwei Spieler, die zwar nicht zum erlauchten Kreis der Top 4 zählen, die aber trotzdem über fantastische Fähigkeiten verfügen. Die Rede ist von Juan Martin del Potro und Stanislas Wawrinka.
Was del Potro momentan im Wesentlichen fehlt, sind gute Ergebnisse. Der Argentinier war in der Vergangenheit lange Zeit verletzt. Dadurch hatte er einfach nicht genug Zeit, auf sein bestes spielerisches Niveau zurückzukommen, aber er nähert sich an. Del Potro nimmt zwar (noch) eine Außenseiterrolle bei Grand-Slam-Turnieren ein, aber auch das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Bis zur Bestform ist es nicht mehr allzu weit - Juan Martin del Potro ist definitiv zurück. Man konnte das bei den Olympischen Spielen und auch zuvor in Wimbledon sehen. Für mich ist der 23-Jährige eigentliche Nummer 5 der Welt und ich denke, er wird die Spieler vor ihm sehr bald einholen. Juan Martin hat seine Klasse bereits gezeigt, als er kurz davor stand, Roger Federer im Olympischen Halbfinale zu schlagen. Nicht zu vergessen: Danach schlug "Delpo" Novak Djokovic im Kampf um Bronze.
Wawrinka einen Tick hinter den anderen
Was Stanislas Wawrinka angeht: Der Schweizer ist aus meiner Sicht längst der Außenseiterrolle entwachsen, die er so lange innehatte. Er ist ein sehr solider Spieler, der in der Lage ist, ein kontant gutes Turnier zu spielen. Allerdings glaube ich nicht, dass er derzeit bei einem Turnier wie den US Open ins Halbfinale oder Finale kommen kann. Stanislas bewegt sich spielerisch gesehen einfach einen kleinen Tick hinter den anderen. Wawrinka kann noch nicht das abzurufen, was beispielsweise del Potro bringt. Wenn es aber drauf ankommt ist Wawrinka ein enorm starker Spieler mit ordentlich Dampf in seinen Schlägen.
Es wird spannend sein, den Weg dieser beiden Spieler in der Zukunft zu verfolgen.
Viele Grüße aus New York,
Euer Patrick!

