Hallo Tennis-Freunde,
wenn ich mir die Viertelfinals der Männer anschaue, dann wird klar, dass die Partie zwischen Andy Murray und David Ferrer bei weitem die offenste zu sein scheint.
Nichts gegen die Kontrahenten von Novak Djokovic (vs Florian Mayer), Jo-Wilfried Tsonga (vs Philippp Kohlschreiber) und Roger Federer (vs Michail Juschni), aber wenn es da einen der Topleute erwischen sollte, wäre das schon sehr erstaunlich.
Bruch mit der Tradition
Nachdem es in der Vergangenheit in Wimbledon schon eine kleine Revolution gab - der Rasen wurde langsamer, das Spiel demzufolge ein ganz anderes - steht nun eine neuerliche Revolution an: Wimbledon soll um eine Woche nach hinten verschoben werden - endlich! Auch wenn das einen Bruch mit der Tradition bedeutet, schließlich geht das Turnier seit mehr als 100 Jahren nie später als am 9. Juli zu Ende.
Ich habe noch nie verstanden, warum zwischen zwei so wichtigen Turnieren wie den French Open und Wimbledon nur zwei Wochen liegen. Die Spieler brauchen einfach ein wenig mehr Erholung. Gerade einer wie Rafael Nadal, der in Roland Garros ein immenses Programm hatte, war in diesem Jahr nicht in der Lage, in Wimbledon erneut eine Ausnahmeleistung abzurufen. Die Folge: das Zweitrunden-Aus gegen Lukas Rosol!
Und so ist es dann auch möglich geworden, dass es im Viertelfinale - mit Ausnahme der Partie Murray gegen Ferrer - zu ungleichen Duellen kommt.
Beste Grüße,
Euer Patrick

