Patrick Mouratoglou

Azarenka gehört die Zukunft

Hallo Tennis-Freunde,

Victoria Azarenka mit ihrer ersten Grand-Slam-Trophäebei den Australian Open wurde ein neuer Star geboren: Victoria Azarenka. Was sich bereits mit dem Junioren-Weltmeistertitel 2005 andeutete, kommt nun zur Entfaltung. Dank ihres Sieges in Melbourne ist sie nun die neue Nummer eins der Welt. Azarenka erklomm die Welt-Spitze in der besten Art und Weise: mit dem Gewinn ihres ersten Grand-Slam-Titels.

Während des gesamten Turniers war sie mental und physisch die Stärkste. Nur Agnieszka Radwanska und Kim Clijsters zwangen sie über drei Sätze. Azarenka brauchte Zeit, um die Nummer eins zu werden. Aber jetzt ist sie bereit für diese Aufgabe, weil sie ein komplettes Spiel hat, sich mental stabilisiert hat und körperlich topfit ist.

Der weibliche Rafael Nadal

Sie erinnert mich an Rafael Nadal, da sie viele Gemeinsamkeiten haben. Ihre Spielart ist temporeich und mit wenigen Fehlern behaftet, da sie oft auf den Topspin-Schlag zurückgreift. "Vika" ist eine Spielerin, die mit hoher Intensität und konstantem Druck die Gegnerinnen ermüdet. Ihr Kampfgeist und ihre Fokussierung lassen ihre Kontrahentinnen durch die "Hölle" gehen. Des Weiteren ist sie schnell, stark und ausdauernd. So kann sie ihre Position behaupten und ist schwer zu überwältigen. Außerdem kommt Azarenkas erster Aufschlag mindestens zu 70 Prozent ins Feld.

Der Unterschied zu Nadal ist, dass sie im Feld steht. Sie nimmt den Ball sehr früh, was ihre Schlag-Intensität erhöht.  Nach dem Return nimmt sie sofort das Zepter in die Hand und gibt es nicht mehr her, bis die Gegnerin den Fehler macht.

Duell der Zukunft: Kvitova-Azarenka

Mit Petra Kvitova, die alles hat, um die Nummer eins zu werden. Mit dem Comeback von Maria Scharapowa, dem letzten Jahr von Kim Clijsters und einer motivierten Serena Williams hat das Frauen-Tennis 2012 eine große Dichte an Qualität. Es ist nicht schwer zu erkennen, dass Caroline Wozniacki  zu spät kommt und die Lücke schwer aufzuholen ist. Die Weltranglisten-Vierte zahlt nun den Preis für nicht gemachte Arbeit. Die Arbeit, die ihr offensive Waffen bringen sollte, die ihr immer noch fehlen.

Die Zukunft im Frauen-Tennis wird sich in ein oder zwei Jahren auf zwei Spielerinnen konzentrieren: Kvitova und Azarenka. Dieses Duell ist umso interessanter, da die beiden verschiedene Spielstile haben.

Viele Grüße,
Euer Patrick

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12 Kommentare

  • Xaver  •  vor 3 Monaten
    Wie heisst es so schön :
    Prognosen sind immer eine heikle Angelegenheit, besonders wenn sie die Zukunft betreffen....
  • Mamuka  •  vor 3 Monaten
    Azarenka,Kvitova,Schiavone,Li ... das sind alles One Slam Wonder!
    • Xaver vor 3 Monaten
      Weiss man nicht - Azarenka, so wenig sie mich als Frau becircen könnte,
      spielt nicht erst seit den AO ein sehr starkes Tennis, das auch schon früher mal
      zu einem Grand Slam Erfolg hätte reichen können...
  • Peter  •  vor 3 Monaten
    Offensichtlich hält der Autor nicht viel von Maria Sharapova. Ein Blick auf die Weltrangliste enthüllt aber, wieviel mehr Turniere es für Azarenka brauchte, an die Spitze zu kommen. Ohne die Verstauchung in Tokio hätte Maria jetzt ca. 1000-1500 Punkte mehr (Tokio, Beijing, Jahresendfinale). Kein Zweîfel, dass Azarenka Maria schlagen kann, wenn letztere schlecht spielt. Aber selbst im für Maria verheerenden Australian Open-Finale hatte Maria fast in jedem Game Spielbälle ...
  • Thorsten P  •  vor 3 Monaten
    Gebe Katercarlo recht, ohne ihr Stöhnen ist Azarenka nur die Hälfte wert, wann wird es endlich verboten?
  • Manuela  •  vor 3 Monaten
    hoffentlich gehört azarenka nicht die zukunft,ihre arrogante fast schon sehr maskuline art gefällt mir gar nicht.wenn sie spielt,sieht es aus als ob ein mann mit zopf spielt.ich hätte masha sharapova den sieg gegönnt.schade....
    • Xaver vor 3 Monaten
      Du sprichst mir aus der Seele. Ich führe die Beliebtheit dieser Athletin darauf zurück,
      dass viele ihrer Bewunderer nicht nur ihr unbestritten gutes Tennis bewundern,
      sondern auch d i e s e Art von maskulin anmutender Frau...
    • Robin vor 3 Monaten
      in der spielerbox von 'das' Azarenka war auch 'das' Mauresmo' zu sehen.........
  • Robin  •  vor 3 Monaten
    Weiss jemand warum NUR, ich wiederhole NUR Yahoo Deutschland die Kommentarfunktionen
    gesperrt hat ??????????????
  • Nicolas  •  vor 3 Monaten
    also die australian open 2012 fand ich extrem schwach... was azarenka gespielt hat war auch nicht besser als safina die auch 2-3 grand slam finals erreicht hat, aber dann doch nicht gewonnen. das vorgezogene finale war ja wohl eindeutig clijsters-li und selbst wenn azarenka demnächst öfter mal gewinnt, "azarenka gehört die zukunft" ist einfach nur das typische gelaber nach einem großen sieg.
    • Peter vor 3 Monaten
      Vorgezogenes Finale ist Unsinn, aber Li Na hätte unbedingt gewinnen müssen (unerklärlicher Nerveneinbruch). Clijsters hätte gegen Sharapova keine Chance gehabt, Li Na schon eher (Angstgegner von Maria, sie hat aber eigentlich kein Grund, Angst zu haben)
    • Xaver vor 3 Monaten
      Peter : man kann es nur hoffen.
    • Nicolas vor 3 Monaten
      Ich glaube Clijsters hätte sehr wohl eine Chance gegen Sharapova gehabt. Hatte Sie ja auch gegen Azarenka und ich finde Clijsters hat da auch nicht so gut gespielt wie sonst. Ich glaube auch, dass im Laufe des Jahres noch mehr Spielerinnen in Fahrt kommen werden. Ich sage nicht, dass andere die Grand Slams gewinnen werden, aber irgendwie war das allgemeine Niveau des Turniers schlecht in Vorrunden, wenig Gegenwehr der Aussenseiter...
  • Lars  •  vor 3 Monaten
    die arme azarenka als nadal zu beschimpfen ist auch recht fies
  • Vlado4Ever  •  vor 3 Monaten
    Lauter Neider und Nixchecker des Tennissports hier! Auf dem Sofa mit Packung Chips liegen, und über die Tennisspieler lästern kann jedes kleines Kind! Asarenka ist völlig verdiente AO-Siegerin und Nr. 1 der Welt! Sie hat sehr hart gekämpt gegen Radwanska und Clijsters, und hat in entscheidenden Momenten die Nervenstärke bewiesen! Schade für Maria, aber sie war an jenem Abend einfach nur Kanonenfutter für Vika! Sharapova hat ja kürzlich selbst zugegeben, dass das Finale unerwartet kam. Schon gegen Kvitova hätte sie meiner Meinung nach ausscheiden müssen, da Kvitova bessere Spielerin war, und nur an ihrer Nervenstärke scheiterte. Ich bin aber froh, dass es im Damentennis wieder eine Verdiente Nr. 1 gibt. Wozniacki, also das war ja wohl ein Witz! Und das 1 Jahr lang an der Spitze!
  • katercarlo5O  •  vor 3 Monaten
    "Vika" ist eine Spielerin, die mit hoher Schrei-Intensität die Gegnerinnen ermüdet.
    Daß diese enorme Unsportlichkeit in diesem Artikel nicht mal erwähnt wird, kommt
    schon merkwürdig rüber. Da kann sich Jeder seinen Teil denken.
    . Ich bin davon überzeugt, daß ein großer Teil der aktuellen Spielerinnen sehr
    ungern gegen sie antritt und froh ist, wenn das Match rum ist, so oder so.
    Jedenfaslls beschweren sich nicht wenige Spielerinnen, sogar Schritte werden
    erwogen.
    Der Autor schweigt das tot, ergeht sich in Lobhudeleien.
  • Mamuka  •  vor 3 Monaten
    Quatsch! Die Zukunft ist : Sharapova vs Serena!
  • Christian  •  vor 3 Monaten
    Ich gebe dem Autor recht wenn er Azarenka vs. Kvitiva als Duell der Zukunft bezeichnet.
    Die beiden haben das Saisonfinale 2011 bestritten, Kvitova hat einen Grand Slam Titel, Azarenka nach den AO ebenfalls.
    Vielleicht wird es diese Saison noch ein paar Spielerinnen geben die sich messen können, aber spätestens zum Saisonfinale wird es keine Diskussion mehr geben welchen Spielerinnen die Zukunft gehört.
    Wozniacki war einfach eine Gummiwand, hat alles zurückgebracht was man zurückbringen hat können, aber selber in die Offensive gehen? *Pustekuchen*
    Sharapova ist zu unkonstant, zu unberechenbar. Um Nummer Eins zu sein oder zu werden ist das aber absolute Voraussetzung. Man muss sich auf sich selbst verlassen können, und genau da haperts bei Maria.
    Ansonsten wurden Namen genannt die zweifellos ein gutes bis sehr gutes Tennis spielen, aber die hatten Ihre große Zeit. Es wird Zeit für die neue, junge, hungrige Generation. Was Azarenka und Kvitova bei den Damen sind, das ist Djokovic bei den Herren.
    Ich freue mich auf eine spannende Saison 2012!

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