Tickt Blake noch richtig? - Ja, der schon...
Das IOC läuft Sturm wegen Jamaikas Top-Sprinter Yohan Blake.
Im übertragenen Sinn geht Blake dem internationalen olympischen Komittee nämlich ziemlich auf den Zeiger.
Objekt des Anstoßes ist die Armbanduhr, die der Athlet bei seinen olympischen Auftritten an der rechten Hand trägt.
Die Zwiebel des Designers Richard Mille kommt im coolen Jamaika-Style daher und ist für schlappe 500.000 Dollar zu haben.
Das IOC hat den Verdacht, dass hier weniger eine etwaige Funktionalität im Vordergrund steht, sondern viel mehr ein versteckter Werbe-Auftrag. Schlaue Füchse, diese Sportfunktionäre.
Und natürlich müssen sie das Revier der eigenen Sponsoren schützen. Würde der Uhredesigner für die Spiele bezahlen, dürfte sich Blake für seine Rennen zweifellos sogar eine Standuhr auf den Rücken binden.
Aber so? - Das geht ja wirklich gar nicht. Armes IOC....
Blake hatte Mitleid und legte das Ding fürs 200-Meter-Finale ab.
